AT24149B - Ventil für tiefsaugende Pumpen. - Google Patents

Ventil für tiefsaugende Pumpen.

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AT24149B
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Austria
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valve
spring
suction pumps
outside
deep suction
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Reginald Czermack
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Reginald Czermack
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Ventil für tiefsaugende Pumpen. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Ventilanordnung für Pumpen, die besonders tief zu saugen haben und bei denen die Anbringung eines Fussvontils oder ein Auffüllen der Saugleitung aus irgendwelchen Gründen nicht zulässig ist. Da dieser Fall bei   Dampfspritzen   stets vorliegt, so eignet sich das Ventil besonders für solche. Bei dieser Ventilanordnung ist der schädliche Raum der Pumpe dadurch möglichst klein gehalten, dass die   Ventilführung   und die Belastungsfeder ausserhalb des Arbeitsraumes angeordnet sind. Die Änderung der Ventilberlastung bezw. die Regelung der Ventilfederspannung erfolgt durch Veränderung der Spannung einer während des Vontilhubes unbeweglich stehenden Feder durch Verstellung einesFederhaltersvonaussen. 



   Die Zeichnung veranschaulicht als Ausführungsbeispiel eine Saugventilanordnung. wobei das   eigentliche Ventil als einfaches Ringvoutil   dargestellt ist. Selbstverständlich kann 
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 Schnitt nach der Linie A- B der Fig. 1 und Fig. 4 eine Draufsicht auf das Ventil. 



    Fig. 5 zeigt einen lotrechten   Schnitt durch das Ventil und den Ventildeckel. 



   Das Saugventil ist, wie aus Fig. 1 ersichtlich, als ringförmige Platte g ausgebildet und mit einer elastischen Platte f zur besseren Abdichtung versehen. Ventil und   elastische   Platte werden durch   Xieten A mit   der Ventilführung c verbunden, die durch den freien   Sitxquerschnitt   des Ventils hindurchgeht. Um eine hohe Hubzahl anwenden zu können, ist die   Ventilführung   c zur Ermöglichung der hiebei   erforderliche   geringen Ventilerhebung durch eine Feder b auf   Schluss   des Ventils belastet.

   Zur Entfernung der während des   Ansaugens im Saugraume   enthaltenen Luft dienen   Nebenventile,   die aus kleinen, durch den Ventilsitz e   geführten Luftlöchern :'bestehen,   die   durch die elastische Platte f ab-   gedeckt werden, wobei sich diese beim Arbeiten des Kolbens unabhängig von der Ventilbelastung bewegen kann. Es kann also, da die elastische Platte f nur sehr wenig Widerstand bietet. auch bei Anwendung einer beträchtlichen Hubzahl ein   höheres Vakuum erzeugt.   werden. 
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   von   aussen her vornehmen zu können, ist ein Federhalter   d   vorgesehen, an dessen ringförmigen Ansatz d' sich die Ventilfeder anlegt.

   Dieser Federhalter wird in seiner Lage durch eine kräftige Hilfsfeder k-gehalten.-die auf ein bestimmtes Mass von aussen her durch den Stift   1 zusammengedrückt wird.   Durch Herausziehen des Stiftes wird das Ventil mehr belastet, durch Hineinschieben entsprechend entlastet. Eine Anordnung, welche die   Achsialverstellung des Stiftes 1   von aussen ermöglicht, ist in Fig. 5 dargestellt. Der Stift I sitzt hier an dem Ende einer   Gewindespindel 1I,   die in den Ventildeckel m ein-   geschraubt   ist. Das durch den Deckel nach aussen dringende, zum Aufstecken oder Ansetzen   eines Schraubenschlüssels eingerichtete Spindelende   ist durch eine   Schr3, ubkappe 1J   abgedeckt.

   Nach Abnahme dieser Kappe kann die Spindel l1 gedreht und daher der Stift I achsial verstellt werden. Die Konstruktion ist so gewählt, dass   nur gedrückte Fedem   zur 
 EMI1.3 
 

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 sitzende Mitnehmer o den    Venti1sitz, a,.   mit, so dass das Ventil freigelegt ist. Der Belastungsstift I bildet gleichzeitig die Führung für das Ventil und die   Belastungsfeder     b.   



   Das Saugventil arbeitet bei Inbetriebsetzung der Pumpe in der Weise, dass zuerst 
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 gesaugt und durch entsprechende Löcher der ähnlich gebauten Druckvontile wieder fortgedrückt wird, bis die Wassersäule bis zum Ventil gestiegen ist. Alsdann öffnet sich das Ventil selbst und fängt an zu arbeiten. Will man die Luft aus der Saugleitung möglichst schnell absaugen oder eine grosse Saughöhe überwinden, so dreht man den Stift l, der durch den Verschlussdeckel des Ventilgehäuses nach aussen geführt werden kann, hinein und entlastet dadurch das Ventil, wobei also die jeder Hubzahl entsprechende, vorteilhafteste   'Ventilbelastung   während des Ganges bequem von aussen eingestellt werden kann. 



   Da der Ventilbelastungsstift l mit dem Verschlussdeckel der Ventilkammer frei abgezogen werden kann und alsdann die gesamte Ventileinrichtung freiliegt, so lassen sich etwaige Veränderungen oder Verunreinigungen der Sitzflächen durch Fremdkörper leicht und schnell beseitigen.

Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRUCH : Ventil für tiefsaugende Pumpen, dessen sämtliche Bestandteile ausserhalb des Arbeitsraumes angeordnet sind, dadurch gekonnzeichnet, dass die Vontilbelastungsfedor (b) unter Zuhilfenahme einer während des Ventilhubes unbeweglich stehenden Hi1fsfeder () mittels eines dazwischenliegenden Federhalters (d) gespannt wird, wobei eine Veränderung der EMI2.3 Hilfsfeder von aussen bewirkt wird, welche Hilfsfeder durch einen von aussen zugänglichen Druckstift ( belastet wird, der mit dem Verschlussdeckel der Ventilkammer ohne Hindernis frei abgezogen werden kann, so dass die gesamte Ventileinrichtung nach Abnahme dieses Verschlussdeckelsfreiliegt.
AT24149D 1905-01-19 1905-01-19 Ventil für tiefsaugende Pumpen. AT24149B (de)

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