AT24100B - Verfahren zur Lebenderhaltung von Fischen u. dgl. durch Regenerierung des Wassers durch Sauerstoff. - Google Patents
Verfahren zur Lebenderhaltung von Fischen u. dgl. durch Regenerierung des Wassers durch Sauerstoff.Info
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Description
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Verfahren zur Lebenderhaltung von Fischen u. dgl. durch Regenerierung des Wassers durch Sauerstoff.
Die bisher angewendeten Verfahren zur Lebendorhaltung von Fischen suchen diesen Zweck durch Lüftung und auch durch Zuführung von Sauerstoff bei gleichzeitiger Reinigung des Wassers mittels Filter zu erreichen, da sich das rein mechanische Wasserrcinigungsverfahren, welches ursprünglich für sich allein angewendet wurde, als unbrauchbar für die Beförderung erwiesen hat. Diese Erfahrung dürfte auch wohl eine der Veranlassungen sein, dass man dem in neuerer Zeit in weiteren Kreisen bekannt gewordenen Wasserreinigungsvcrfahren mittels Ozons keine Beachtung für die Zwecke der Beförderung und der Lebenderhaltung von Fischen schenkte.
Durch die Erkenntnis, da es zur Lobondorhattung der Fische weniger auf eine
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gebildet. loch auch diese Verfahren, welche wohl für Beförderungszwecke, wo ein ständiger Wasserwechsel oder auch nur eine zeitweise Erneuerung des in den Behältern benudhchon
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Nach den bisher gemachten praktischen Erfahrungen kann angenommen werden, dass es möglich ist, Beförderungen bis zu etwa 30 Stunden Dauer bei 15-25010 Besotzung des Beförderungswassers je nach den Witterungsverhältnissen auszuführen, doch ist es ansgeschlossen, vorauszusagen, ob und in welcher Höhe Verluste durch Ersticken eintreten werden.
Die Lebenderhaltung von Fischen während der Beförderung ist dadurch mehr ein
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Ergebnisse mit diesem Vorfahren wohl erklärlich.
Die L'belstände der bisher angewendeten Verfahren sollen durch das Verfahren gemäss der Erfindung beseitigt werden.
Gemäss diesem Verfahren, bei welchem stets das ursprüngliche Wasser ohne auch nur zeitweiser Erneuerung desselben verwendet wird, wird zur Regenerierung des Wassers, das heisst zur Wiederanreicherung desselben mit Sauerstoff das aktive Ozon verwendet. Dieses verhindert im Gegensatz zu den Lüftungs- und Sauerstoffzuhürungsvorfahren, wie sich durch Versuche gezeigt hat, eine Anreicherung des Wassers mit Kohlensäure in einem für die Tiere schädlichen Mass und stellt ständig den Sauerstoffgehalt des Wassers wieder her, so dass die Hauptanfordorung für die Lebenderhaltung der Tiere erfüllt ist. Aufbewahrung und Beförderung von Fischen u. dgl.
sind dadurch an kein Zeitmass gebunden und die Zu-
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mechanisch erternt wird.
Die Anwendung des Verfahrens geschieht in der Weise, - dass "das fÜr die Beförderung und die Aufbewahrung der Fische oder dgl. dienende Wasser dem ständigen Aufenthaltsort der Tiere entnommen, in Tanks oder Behälter gefüllt und nach Einsetzung des De- förderungs-bezw. Aufbewahrungsgutes einer fortdauernden Einwirkung von Ozon ausgesetzt wird. Die bei der Atmung der Tiere entstehende Kohlensäure wird durch das Ozon verdrängt und der aufgebrachte Sauerstoff fortlaufend erneuert, wodurch das Wasser dauernd in einem für die Lebensfähigkeit der Tiere erforderlichen Zustand bleibt.
Die Tiere beenden sich bei diesem. Verfahren ständig in dem ursprünglichen Wasser, welches durch die Zuführung von Ozon stets genügend Sauerstoff für die Unterhaltung der Lcbonstatigkeit der Tiere enthält und da auch eine Anreicherung des Wasserswmit K : ohlen- säure durch das Ozon verhindert ist, so ist ein Ersticken der Tiere ausgeschlossen.
Um den Vorteil der jedem Bedarf entsprechenden Zuführung von Ozon, d. h. der Erneuerung des Sauerstoffgehaltes voll auszunützen, ist es erforderlich, die Tiere vollkommen ruhig zu erhalten. Dies geschieht in bekannter Weise dadurch, dass durch Herabsetzung der Wassertemperatur die Lebenstätigkeit der Tiere vermindert wird. Hiedurch kann die per Wasseroinheit einzusetzende Tiermenge auf ein Maximum gebracht werden. Es ist möglich, das Verhältnis der Tiermenge zur Wassermenge bis annähernd auf l : 1 zu bringen.
Dies bedeutet eine wesentliche Verminderung des toten Gewichtes gegenüber den bisherigen
Verfahren, hei welchen dieses Verhältnis im Mittel etwa 1 : 5 beträgt.
Durch vorliegendes Verfahren der Wasserregenerierung mittels 0/ons zwecks Lebend- erhaltung von Fischen u. dgl. wird also neben der Vermeidung der Verluste durch Er- sticken der Tiere eine unbeschränkt Zeitdauer der Erhaltung der Fische und eine wesentlich höhere Ausnützung des Wassers durch Erhöhung der Besetzungsfähigkeit erreicht, so dass eine wesentlich bessere Verwertung der Tiere ermöglicht wird.
Das Verfahren kann für Fischhandlungen, in Eisenbahnfahrzeugen, Schiffen oder dgl. angewendet werden.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Vorfahren zur Lebenderhaltung von Fischen u. dgl. durch Regenerierung des Wassers durch Sauerstoff, dadurch gekennzeichnet, dass dar Sauerstoff in Form von Ozon in das Wasser geleitet wird, um eine Besetzungsfähigkeit des Wassers mit Tieren im Verhältnis 1 : 1 zu ermöglichen.
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| AT24100D AT24100B (de) | 1903-05-13 | 1904-03-03 | Verfahren zur Lebenderhaltung von Fischen u. dgl. durch Regenerierung des Wassers durch Sauerstoff. |
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1904
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