AT240983B - Verfahren zur Herstellung von ummantelten, isolierten elektrischen Leitern und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von ummantelten, isolierten elektrischen Leitern und Vorrichtung zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
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Verfahren zur Herstellung von ummantelten, isolierten
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erfindungsgemässeUm den Mantel mit dem darin eingeschobenen, im Isolierstoff eingebetteten Leiter in Vibration versetzen zu können, kann erfindungsgemäss ein Vibrator vorgesehen und so angebracht sein, dass er den Mantel zwischen der Austrittsmündung des Zuführungsrohres und der Aufwickelhaspel in Vibration versetzt.
Zur Reduzierung des Durchmessers des Mantels und damit zur Komprimierung des Isolierstoffes ist gemäss einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemässen Vorrichtung nahe der Aufwickelhaspel eine Komprimiervorrichtung vorgesehen, die aus zwei gegen den rohrförmigen Mantel anliegenden Walzen besteht.
In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemässe Vorrichtung in Ansicht, während die Fig. 2-4 verschiedene Einzelheiten der in der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung darstellen.
Zwei Metallbänder 2 von halbkreisförmigem Profil und mit zwei ebenen Schweisskanten 2a (s. Fig. 4) sind auf zwei Haspeln 1 aufgewickelt und werden von diesen abgezogen. Mit 3 ist ein Zuführungsrohr bezeichnet, welches einen Trichter 4 für die Zuführung des pulverförmigen Isolierstoffes aufweist. Das Zuführungsrohr 3 dient gleichzeitig als Führung für einen von einer kleineren Haspel 5 abwickelbaren elektrischen Leiter, beispielsweise einem Widerstandsdraht 6. Der untere Teil des Zuführungsrohres 3 ist zusammen mit den zugeführten profilierten Metallbändern 2 zwischen zwei Walzen 7 angeordnet, mittels welcher die Metallbänder mit ihren ebenen Kanten 2a zusammengedrückt werden und sich dabei an das Zuführungsrohr 3 anlegen.
Unterhalb der Walzen 10, jedoch noch oberhalb des Austrittsendes 3a des Zuführungsrohres 3 ist eine Schweissvorrichtung vorgesehen, durch welche die beiden halbkreisförmigen Metallbänder zusammengeschweisst werden. Diese Schweissvorrichtung, die in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist, besteht aus zwei Elektroden 8, die die ebenen Kanten 2a der Metallbänder 2 verschweissen, so dass ein vollkommen geschlossener, rohrförmiger, biegsamer Mantel gebildet wird. Bei der Weiterbewegung der Metallbänder gelangt nun dieser rohrförmige Mantel an eine Stelle unterhalb des Austrittsendes 3a des Zuführungsrohres 3, so dass nun durch dieses Zuführungsrohr der Isolierstoff 9 mit dem im Isolierstoff eingebetteten und zentrierten Leiter in die rohrförmige Umhüllung eingebracht wird.
Unmittelbar unterhalb des Austrittsendes 3a des Zuführungsrohres kann die Vorrichtung mit einem in der Zeichnung nicht dargestellten Vibrator versehen sein, durch welchen der Mantel in Vibration versetzt wird, um das Einfüllen des Isolierstoffes 9 zu erleichtern und den Isolierstoff zu verdichten.
Abschliessend läuttdannder Mantel zwischen zwei Walzen 10 hindurch, welche den Mantel in des- sen endgültige Form zusammendrücken, wobei das Profil um etwa 10 - 15go reduziert und gleichzeitig der Isolierstoff so weit komprimiert wird, dass seine isolierenden Eigenschaften wesentlich verbessert werden.
Die Walzen 10 werden vorzugsweise mit einer stufenlos regelbaren Geschwindigkeit angetrieben.
Zuletzt wird der fertige, ummantelte und in einem Isolierstoff eingebettete elektrische Leiter auf eine Haspel 11 aufgewickelt. Bei entsprechender Abstimmung der Fördergeschwindigkeit der Metall- bänder bzw. der Antriebsgeschwindigkeit der Haspeln und Walzen kann mit einer solchen erfindungsgemä- ssen Vorrichtung ein kontinuierlicher Arbeitsverlauf erzielt werden.
An Stelle des Metallbandes mit halbkreisförmigem Profil kann selbstverständlich auch ein Metallband mit einem geeigneten andern Profil Verwendung finden. Sollen beispielsweise in einem Mantel zwei oder mehrere Leiter enthalten sein, so wird zweckmässig ein Profil in der Form einer "3" mit zwei ebenen Schweisskanten verwendet. Für drei Leiter kann auch ein kreisförmiges, einen grösseren Durchmesser aufweisendes und alle drei Leiter aufnehmendes Profil Verwendung finden.
Als Isolierstoff wird insbesondere pulverisiertes keramisches Material, z. B. Magnesiumoxyd, verwendet. Das erfindungsgemässe Verfahren kann jedoch auch angewendet werden, wenn bereits isolierter Draht mit einem hermetisch abgeschlossenen Metallmantel versehen werden soll. In diesem Falle kann als Isolierstoff, beispielsweise Asbest oder eine andere Masse geringer Wärmeleitfähigkeit Verwendung finden.
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Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von ummantelten, isolierten elektrischen Leitern, z. B. Widerstandselementen, dadurch gekennzeichnet, dass zwei profilgezogene Metallbänder durch Zusammenpressung geformt, zusammengepasst und zu einem hermetisch geschlossenen, rohrförmigen, biegsamen Mantel verschweisst werden, in dem gleichzeitig in axialer Richtung ein oder mehrere Leiter zusammen mit Isolierstoff in der Art und Weise eingeschoben werden, dass der Leiter in dem den Hohlraum <Desc/Clms Page number 3> des Mantels ausfüllenden Isolierstoff ganz eingebettet und zentriert wird.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel mit dem darin eingeschobenen, im Isolierstoff eingebetteten Leiter in Vibration versetzt wird. EMI3.1 ten Verfahrensschritte in der Form eines kontinuierlichen Arbeitsverlaufes ausgeführt werden.5. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge- kennzeichnet, dass sie die folgenden Bestandteile umfasst, zwei Haspeln (1) für profilgezogene Metallbänder (2), eine Haspel (5) für einen Leiter, z. B. Widerstandsdraht (6), ein Zuführungsrohr (3) für Isolierstoff (9), welches gleichzeitig eine Führung für den Leiter bildet und zusammen mit den zugeführten Metallbändern in der Weise zwischen zwei Walzen (7) angeordnet ist, dass die Metallbänder mittels der Walzen (7) mit ihren Kanten (2a) um das Rohr zusammenpassbar sind, ferner eine zwischen den Walzen (7) und der Austrittsöffnung (3a) des Zuführungsrohres (3) gelegene Vorrichtung (8) zum Verschweissen der Bandkanten zur Bildung eines rohrförmigen Mantels sowie eine Aufwickelhaspel (11) zum Aufwickeln des Mantels.6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Vibrator vorgesehen und so angebracht ist, dass er den Mantel zwischen der Austrittsmündung (3a) des Zuführungsrohres (3) und der Aufwickelhaspel (11) in Vibration versetzt.7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass nahe der Aufwikkelhaspel (11) eine Komprimiervorrichtung vorgesehen ist, die aus zwei gegen den rohrförmigen Mantel anliegenden Walzen (10) besteht.
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1963
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