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Selbsttätige Umsteuerungsvorrichtung für Gasleitungen zur Erzielung einer in der Farbe wechselnden Beleuchtung für transparente Schilder u. dgl.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine selbsttätige Umsteuerungsvorrichtung für Gasleitungen zur Erzielung einer in der Farbe wechselnden Belouchtung für transparente Firmen-, Reldameschilder u. dgl., deren Wesen darin liegt, dass durch eine geeignete Gaszuleitungsoinrichtung die hinter den Transparenten angeordneten, mit verschiedenfarbigen Zylindern versehenen Brenner in Zeitabschnitten nacheinander zum Leuchten gebracht werden.
In der Zeichnung ist die neue Vorrichtung veranschaulicht, wobei das Transparent selbst sowie die hinter demselben vorgesehenen Brenner, da allgemein verständlich, nicht mit zur Darstellung gebracht sind.
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An diesen hinter dem Transparent entlang geführten Leitungsrohren 3, 4 sind die verschiedenfarbig leuchtenden, zweckmässig mit Kleinstellern versehenen Brenner angeschlossen.
Die Zündn mmchen dieser Brenner werden durch eine besondere Leitung gespeist. Die Rohre 3,4 hesitzen vcrhältnismässig enge Abzweigungen 5, 6, welche nach den in einem
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ihrer oberen Fläche mit Scheiben 10, 11 vorsehen, welche durch geeignete Glieder mit den Hebeln 12, 13 gelenkig verbunden sind, die in an der Wand des Behälters 7 angeordneten Scharnieren 14, 15 drehbar sind. An den Enden der Hebel 12, 13 sind senk-
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einen Endstellnng die Öffnung 24 freigibt und damit den Zutritt des Gases zu den durch die Rohrleitung 4 gespeisten Brennern gestattet, während er in seiner anderen Endstellung unter Schliessung der Öffnung 24 die Öffnung 25 freigibt, so dass das Gas nunmehr zu den durch die Rohrleitung 3 gespeisten Bronnern gelangen kann.
Dieses wechselnde Zuführen des Gases zu den einen oder anderen Brennern hat naturgemäss auch einen Wechsel in der Farbe der Transparenthinterbeleuchtung in Gefolge. Der Gasdruck, welcher im vorliegenden Falle das aufeinander folgende, wechselnde Zuführen des Gases zu den Brennern bewirkt, kann durch entsprechendo Einstellung der Nadelventile 26, 27 beliebig geregelt werden, wodurch gleichzeitig die Zeitabstände, innerhalb deren sich der Farbonwechsel in der Transparentbeleuchtung vollziehen soll, bestimmt werden können.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Ist die für die Beleuchtung des Transparentes bestimmte Gasleitung 1 geöffnet, so tritt das Gas in die an-diese Leitung angeschlossene, gut abgedichtete Kammer 2 und von hier ans, je nach der Öffnung, die dun-h den Schieber 23 freigegeben ist, durch die Rohrleitung 3 bezw. 4 zu den zum Zwecke der Selbstentzündung mit Kleinstellern oder dgl. verschenen Glühlichtbrennern.
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rotleuchtende Brennergruppe speist, wird gleichzeitig durch den in der Leituog auftretenden Gasdruck der Balg 9 allmählich aufgebläht.
Durch das Emporsteigen des Balges r 9 wird der Huber. und somit der die Schiebersteuerung herbeiführende Hebel 20, 21 bewegt, welcher, nachdem er gerade seine Mittelstellung überschritten hat, infolge des an seinem batgen Arme 20 vorgesehenen, erforderlichenfalls verschiebbaren Gewichtes plötzlich nach links fällt und somit einen sofortigen Abschluss der Öffnung 24 bewirkt. Demzufolge ist also einerseits die Gaszufuhr zu den an die Leitung 4 angeschlossenen, rotleuchtenden Brennern plötzlich aufgehoben und diese erlöschen, während andererseits eine solche zu den an die Leitung 3 angeschlossenen, weiss leuchtenden Brennern herbeigeführt wird und diese aufleuchten.
Dieses Spiel, d. h. also die aufeinander folgende wechselseitige Zuführung dos Gases zu den verschiedenen Brennergrnppon und der dadurch herbeigeführte Farbenwechsel in der Transparentbeleuchtung wiederholt sich fortlaufend in der vorbeschriebenen Weise.
Die vorliegende Beleuchtungseinrichtung hat den Vorteil, dass sie infolge ihrer Einfachheit Störungen nahezu ausschliesst und ferner viele Wechsel in der Ausführung der
Beleuchtung gestattet.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Selbsttätige Umsteuerungsvorricbtung für Gasleitungen zur Erzielung einer in der Farbe wechselnden Beleuchtung für transparente Schilder u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass an die zu den einzelnen Brennern führenden Zweigleitungen je ein ausdehnbarer Gummibalg angeschlossen ist und beide Bälge abwechselnd von dem Gasdruck aufgebläht
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Ende an dem einen Arm eines zweiarmigen Steuerhebels angreift und letzteren beim Auf- blühen des Balges in eine solche Lage umkippt, dass er mit seinem zweiten Arm gleichzeitig ein Absperrorgan verstellt, das den Gasatrom in den anderen Leitungszweig lenkt, worauf der gefüllte Balg wieder entleert wird und seinen Inhalt in den nun abgeschalteten Leitungszweig entleert.