AT238080B - Drehkolbenpresse, insbesondere zur Erzeugung von Bauteilen aus Beton mit Eisenarmierung - Google Patents

Drehkolbenpresse, insbesondere zur Erzeugung von Bauteilen aus Beton mit Eisenarmierung

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AT238080B
AT238080B AT74562A AT74562A AT238080B AT 238080 B AT238080 B AT 238080B AT 74562 A AT74562 A AT 74562A AT 74562 A AT74562 A AT 74562A AT 238080 B AT238080 B AT 238080B
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Franz Dipl Ing Nebel
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Franz Dipl Ing Nebel
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  Drehkolbenpresse, insbesondere zur Erzeugung von Bauteilen aus Beton mit Eisenarmierung 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Drehkolbenpresse, insbesondere zur Erzeugung von Bauteilen aus Beton, wie z. B. Rohre, Ziegel, eisenarmierte, Träger und Platten. 



   Bei bisher bekannten Pressen werden Schnecken verwendet.   Förder-bzw. Press-Schnecken   verursachen bei Förderung von Beton und Materialien ähnlicher Eigenschaften eine enorme Reibung und damit grossen Verschleiss der Schnecken und hohen Kraftbedarf. Ein hoher Pressdruck ist mit Schnecken nicht zu erreichen, da ein solcher eine derart grosse Schneckenreibung verursacht, dass eine Blockierung der Schnecke oder Maschinenbruch eintritt. Mit dem praktisch erreichbaren bzw.   zulässigen Schneckenpressdruck   be-   sitzt das aus der Presse gelangende Pressgut eine weiche Konsistenz, die eine   längere   Abbind- bzw.   Trockenzeit erfordert ; trotzdem reicht der Schneckenpressdruck nicht aus, um alle gewünschten Profile, wie z. B. dünne und breite Betonplatten auszufüllen bzw. zu erzeugen. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Betonartikel mit jedem gewünschten Profil, auch eisenarmiert, im Strangpressverfahren herzustellen. Weiters wird durch die Erfindung die bei Schneckenförderung entstehende grosse Reibung herabgemindert und Maschinenverschleiss wie Kraftbedarf bedeutend verringert. Dies wird dadurch erreicht, dass sich der Querschnitt des Presskanals, der in bekannter Weise mit Durchgangslöchern für die Armierung versehen ist, in Richtung auf das   Pressmundstück   erweitert. 



   Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Fig. 1 zeigt die Presse im Schnitt ; Fig. 2 zeigt die Presse in Sicht gegen die Pressrichtung (Fülltrichter im Schnitt). und Fig. 3 ist eine Draufsicht auf den Druckstutzen mit   Profilmundstück.   



   Die Drehkolbenpresse besteht nach den Fig. 1, 2 und 3 aus zwei gleichen Aggregaten A und B, die über einen gemeinsamen Einfülltrichter 6 beschickt werden und eine gemeinsame Drehkolbenwelle 3 und eine Abstreifschieberachse 5 besitzen. Zur gemeinsamen Beschickung beider Aggregate ist im Einfülltrichter 6 ein spitzdachförmiger Einsatz 7 eingesetzt. 



   Das einzelne   Drehkolbenpressaggregatbesteht   in der Hauptsache aus dem Gehäuse 1 mit Seitendeckel, in welchem der Pressdrehkolben2 drehbar gelagert ist und dem schwenkbaren Abstreifwiderlagerschieber 4 mit seiner Achse 5. Beide Aggregate sind an der Druckseite mit dem gabelförmigen Druckstutzen 8, an welchen das Profilmundstück 12 angeschlossen ist, verbunden. Der Druckstutzen 8 besitzt einen Ansatz 8a mit Führungslöchern für das Betoneisen. Die Querschnitte vom Drehpresskolben über den gabelförmigen Druckstutzen 8 bis zum Profilmundstück 12 müssen sich etwas erweitern, damit während dieses Durchganges keinerlei Pressung durch Materialbrückenbildung eintritt. Bekanntlich treten bei Förderung trockenen oder auch feuchten Sandes durch ein zylindrisches Rohr schon bei   kurzer Rohrlänge beträchtliche Rohrwand-   reibungen auf.

   Der gewünschte Pressdruck wird bei allen Strangpressen durch die Länge der Profilmundstücke bestimmt. Die Gabelung des Druckstutzens 8 hat den Zweck, dass das im Ansatz 8a eingeführte Betoneisen 9, vom Pressgut von beiden Seiten unter Pressdruck umfasst, mitgenommen wird und durch das Profilmundstück 10 gelangt. Bei einfachen Strangprofilen reicht auch ein einfaches Aggregat aus. 



   Die Presskolbenpresse bzw. ihre Bauelemente können derart dimensioniert werden, dass, wenn erforderlich, höchste   Pressdrücke   von 1000 atü und auch mehr erzielt werden, wodurch das Pressgut mit geringstem Feuchtigkeitszusatz verpresst und damit in ein bereits festes Pressprodukt verwandelt wird. Das Arbeitsprinzip der Drehkolbenpresse bezüglich Zusammenarbeit des Drehkolbens 2 mit dem Abstreifwiderlagerschieber 4, welch letzterer durch eine zwangsläufige Steuerung 11 gesteuert wird, gehört bereits zum Stand der Technik.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Drehkolbenpresse zur Erzeugung von Bauteilen aus Beton mit Eisenarmierung in Form einer einfachen oder einer Zwillingspresse mit gabelförmigen Druckstutzen, mit einem im Gehäuse drehbar gelagerten mehrflügeligen Drehkolben und einem dessen Umrissform folgenden zwangsläufig gesteuerten Abstreifschieber, der die Zulauf- von der Druckseite dauernd abdichtet, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Querschnitt des Presskanals (K), der in bekannterWeise mit Durchgangslöchern für die Armierung versehen ist, in Richtung auf das Pressmundstück (12) erweitert.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3758247A (en) * 1970-04-23 1973-09-11 Ibm Apparatus for making flat cables by extrusion

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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