AT237922B - Objektiv mit veränderbarer Brennweite - Google Patents

Objektiv mit veränderbarer Brennweite

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AT237922B
AT237922B AT898162A AT898162A AT237922B AT 237922 B AT237922 B AT 237922B AT 898162 A AT898162 A AT 898162A AT 898162 A AT898162 A AT 898162A AT 237922 B AT237922 B AT 237922B
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AT898162A
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Paillard Sa
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  Objektiv mit veränderbarer Brennweite 
Die Objektive mit veränderbarer Brennweite sind im allgemeinen aus einem Grundobjektiv und aus   einem sammelnden Variatorsystem zusammengesetzt,   das zwei Schlitten aufweist, deren verschiedene Relativstellungen genau definiert sind. Wenn man dem einen der Schlitten gegenüber dem Steuerorgan eine Verschiebung erteilt, können bei der Verschiebung des andern Schlittens Schwierigkeiten auftreten, wenn man zu seiner Bewegung einfach einen Nocken vorsieht. 



   Die Fig. 1 und 2 der Zeichnungen veranschaulichen zwei klassische Lösungen, die nicht vorteilhaft sind, da die Verstellung, die einem Schlitten aufgezwungen werden muss, sehr wichtig ist. 



   In Fig. 1 ist ein optisches Element dargestellt, das aus einer Gruppe von Linsen gebildet ist, die auf einer Scheibe 2 befestigt sind, welche in einer zylindrischen Durchbohrung der Fassung 3 des Objektives sich zu verschieben bestimmt ist, wobei die Führung der Scheibe 2 mit Hilfe einer Stange 4 erfolgt, die starr an dieser Scheibe angeschlossen ist und sich in einer Ausnehmung 5 eines Teiles 6 bewegt, der gegen- über der Fassung feststeht. Das freie Ende der Stange 4 trägt eine Schraube 7, die als Abstützung einer Feder 8 dient, welche   auf Zusammendrückung ansp'richt   und zwischen dieser Schraube 7 und dem feststehenden Teil 6 angeordnet ist. Diese Feder 8 trachtet daher, das optische Element 1 in Fig. 1 nach rechts zu drücken. 



   Wenn die Stellung des optischen Elementes 1 mitHilfe eines Nockens 9 gesteuert werden sollte, dann müsste man diesem Nocken sehr grosse Dimensionen geben, da die Scheibe 2 über eineverhältnismässig lange Strecke verstellt werden muss, wobei diese Dimensionen unzulässig gross werden könnten, wenn man den Gesetzen der Verstellung des optischen Elementes l Rechnung trägt. In Fig. 1 ist der Nocken mit solchen unzulässig grossen Abmessungen eingezeichnet, ebenso die Kräfte, die auf den Schlitten ausgeübt werden, welcher das optische Element 1 trägt. Die vom Nocken 9   ausgeübte Kraft   10 kann in zwei Kräfte lla und llb zerlegt werden, deren Wirkungslinien entsprechend durch die obere Vorderkante der Scheibe 2 und durch die hintere Unterkante der Öffnung gehen, in welcher die Stange 4 gleitet.

   Bei dieser Kräftezerlegung wurde von der durch die Feder 8 ausgeübten Kraft abgesehen. Es ist erkenntlich, dass, wenn sich der Angriffspunkt derKraft10 mehr von   der Achse derFassung   3 entfernt, der von den Kräften 11a und llb eingeschlossene stumpfe Winkel grösser wird, so dass sich die Wirkungslinien der Kräfte einer Senkrechten zur Achse der Fassung nähern. Wenn der Winkel, zwischen jeder der Kräfte 11a und llb und einer Senkrechten   zur Achse der Fassung,   kleiner wird als   der Winkel des Reibungskegels   der   ReibungspunktezwischeÌ1   dem Schlitten des Elementes 1 der Fassung, verkeilt sich. der Schlitten und kann nicht mehr verstellt werden, wie gross immer auch die Kraft 10 sei.

   Es ist daher schwierig, eine zufriedenstellende Funktion zu erhalten, wenn man den Nocken 9 in Fig. 1 beispielsweise auf einen die Scheibe 2 verlängernden Arm einwirken lässt. Um eine sichere Funktion zu erhalten, müsste man in einem grossen Verhältnis die Dimension der Scheibe 2 vergrössern und demzufolge   die Dimension der Fassung   3, was zu einer konstruktiv nicht mehr interessanten Lösung führt. 



   Fig. 2 zeigt eine andere Ausführungsform, bei welcher der Nocken 12 sich an einem Finger 13 der Scheibe 2 abstützt. In diesem Falle können die Dimensionen des Nockens 12 viel kleiner sein, aber der von diesem Nocken auf den Finger 13 ausgeübte Druck schliesst einen beträchtlichen Winkel mit der Wirkungslinie derRückhaltekraft der Feder 8 ein.

   Die Vorschubkraft des Nockens 12 ist mit dem Pfeil 14 eingetragen, und diese Kraft kann in   zwei Kräfte   15 und 16 zerlegt werden, wobei allein die Kraft 15 ausgenützt werden kann und der Rückhaltekraft der Feder 8 entgegengesetzt ist, während die Kraft 16 schädlich 

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Reibung zwischen dem oberen Rand der Scheibevor, deren Resultierende auf einer Wirkungslinie liegt, die von der   Wirkungslisie der Kraft   15 weit ent-   fernt   ist, wodurch neuerlich ein Drehmoment entsteht, das die Scheibe 2 in der Bohrung der Fassung schräg zu stellen trachtet, was aber ein Eck dieser Scheibe zur Folge hat. 



   Die Erfindung bezweckt, diese Schwierigkeiten zu beseitigen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Objektiv mit veränderbarer Brennweite, mit mindestens einer auf einem in der Fassung verschiebbar geführten Träger gelagerten   optischen Gruppe, wobei der Träger mittels   eines Steuernockens und eines Hebels verstellbar ist, der an einer zur Fassung feststehenden Welle angelenkt. ist. Dieses Objektiv unterscheidet sich bekannten gegenüber dadurch, dass sich der Hebel mit seinem freien Ende gegen eine Oberfläche des Trägers abstützt, die senkrecht zur Achse der Fassung verläuft, der Steuernocken auf dieses freie Ende des Hebels einwirkt und dessen Schwenkachse so angeordnet ist, dass seine allgemeine Richtung annähernd mit der Halbierenden zwischen den Normalen im Kontaktpunkt des Hebels mit dem Steuernocken und der genannten Oberfläche zusammenfällt. 



   In Fig. 3 der Zeichnung ist schematisch im Schnitt ein   Ausführungsbeispiel   eines erfindungsgemässen Objektives dargestellt.. 



   Bei dieser Ausführungsform ist ein Hebel 17 bei 18 in der Fassung des Objektives angelenkt. Dieser Hebel besitzt einen Finger 19, der mit einem Steuernocken 20 für die Verstellung der Scheibe 2 zusammenarbeitet.   DerFingerl9durchsetztdenHebell7 nach beiden Seiten und stützt sich ebenfalls gegen   die Hinterwand der Scheibe 2 ab. 



   Die vom Nocken 20 auf den Finger 19 ausgeübte Kraft 21 kann in zwei Kräfte 22 und   23 zerlegt wer-   den. Die Kraft 22 ist die zur. Stellung der Scheibe 2 benötigte, und es ist ersichtlich, dass diese praktisch in Verlängerung der von der Feder 8 ausgeübten   Rückhaltekraft   verläuft. Die Feder 23 wird vom Hebel 17 aufgenommen, und erzeugt auf seiner Achse eine Reibung. Diese Reibung ist bedeutungslos, da die Verstellungen am Schwenkpunkt des Hebels von kleiner Amplitude sind, und da es nicht schwierig ist, in konstruktiver Hinsicht solche Lager auszubilden, welche derartigen Reibungskräften standhalten.

   Ebenso ist es sehr leicht, die Reibung zwischen der Verlängerung des Fingers 19 und der Scheibe 2 herabzusetzen, so dass diese Reibung praktisch wegfällt und   damit im wesentlichen die Wirkungslinie derKraft   22 parallel zu jener der Rückhaltekraft ist. 



   Selbst wenn die Reibung zwischen dem Finger des Hebels 17 und der Scheibe   2 nicht vernachlässigbar   wäre, wurde sich diese in einer kleinen Neigung des Pfeiles 22 nach oben auswirken, und daraus ergäbe sich ein leichter Druck des Oberteiles der Scheibe 2 gegen die Fassung, wobei dieser Druck immer kleiner ist gegenüber jenem, der bei der Ausführung nach Fig. 2 auftritt. Um die Reibung zwischen dem Finger des Hebels 17 und der Scheibe 2   im Höchstmass   zu vermindern, könnte dieser Finger auch durch eine Rolle ersetzt werden, die sich gegen die Wand der Scheibe 2 abstützt. 



   Es ist nicht notwendig, dass der mit dem Nocken 20 zusammenarbeitende Finger des Hebels 17 in der Verlängerung des Fingers liegt, der mit der Scheibe 2 zusammenarbeitet, und indem man eine andere Anordnung dieser Finger trifft, kann man den Hebel 17 als Multiplikator der Verstellung benutzen, welche durch den Nocken 20 bewirkt wird, so dass die Dimensionen des letzteren noch mehr kleiner werden könnten. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Objektiv mit veränderbarer Brennweite, mit mindestens einer auf einem in der Fassung. verschiebbar geführten Träger gelagerten optischen Gruppe, wobei   der Träger mi tels eines SteuerÍ10ckens   und eines Hebels verstellbar ist, der an einer zur Fassung feststehenden Welle angelenkt ist,   dadurch gekennzeich-   net, dass sich der Hebel (17) mit seinem freien Ende gegen eine Oberfläche des Trägers (2) abstützt, die senkrecht zur Achse der Fassung (3) verläuft, der Steuernocken (20) auf dieses freie Ende des Hebels (17) einwirkt, und dessen Schwenkachse so angeordnet ist, dass seine allgemeine Richtung annähernd mit der Halbierenden zwischen den Normalen im Kontaktpunkt des Hebels (17) mit dem Steuernocken (20) und der genannten Oberfläche zusammenfällt.

Claims (1)

  1. 2. Objektiv nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dieSchwenkachse desSteuernockens (20) zur Drehachse des Hebels (17) parallel angeordnet ist.
    3. Objektiv nach den Ansprüchen 1 und 2, bei dem der Träger unter der Wirkung einer Rückholfeder (8) steht, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende des Hebels (17) nahe der Wirkungslinie der Feder (8) liegt. <Desc/Clms Page number 3>
    4. Objektiv nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des Hebels (17) zwei seitliche koaxial liegendeFinger (19) aufweist, von denendereine mit demSteuernocken (20) und derandere mit der Oberfläche des Trägers (2) zusammenarbeitet.
AT898162A 1962-10-08 1962-11-15 Objektiv mit veränderbarer Brennweite AT237922B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
CH237922X 1962-10-08

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AT237922B true AT237922B (de) 1965-01-11

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AT898162A AT237922B (de) 1962-10-08 1962-11-15 Objektiv mit veränderbarer Brennweite

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