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Fahrzeugscheinwerfer
Die Erfindung betrifft einen Fahrzeugscheinwerfer mit einem vorzugsweise parabolischen Reflektor, einer vor dem Reflektor angeordneten Lichtaustrittscheibe, die in ihrem oberen Teil mit lichtbrechen den Mitteln anderer Art und Anordnung versehen ist als in ihrem unteren Teil, und mit einer vor dem Brennpunkt des Reflektors angeordneten, sich mindestens annähernd in dessen optischer Achse erstreckenden, Abblendlicht erzeugenden'Glühwendel, sowie mit einem schmalen, im Abstand von der Glühwendel verlaufenden Abschirmstreifen, der einen Teil der von der Glühwendel ausgesandten Lichtstrahlen gegen die Reflektorfläche abschirmt und dadurch auf dieser einen Schattenstreifen erzeugt.
Von einem derartigen Scheinwerfer können störendeStreulichtstrahlen ausgehen, wenn die Abschirmstreifen nicht richtig ausgebildet und angeordnet sind. Dann treffen nämlich auf die Übergangszone zwi schen den im oberen und den im unteren Teil der Lichtaustrittscheibe vorgesehenen lichtbrechenden
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Das Auftrtenzweiteiliger schmaler Abschirmstreifen, dessen Abschnitte 9 und 10 an den Stromzuführungen 4 bzw. 5 angeschweisst sind (Fig. 2 und 3). Die beiden Abschnitte 9 und 10 des Abschirmstreifens schirmen einen Teil der von der Glühwendel ausgesandten Lichtstrahlen gegen die Reflektorfläche ab, so dass auf dieser bei glühende Wendel eine streifenartige Schattenzone entsteht.
Die Abschnitte 9 und 10 sind dabei derart angeordnet und ausgebildet, dass die von ihrem oberen Rand an den Wendelumfang gezogenen mit den von ihrem unteren Rand ebenfalls an den Wendelumfang gezogenen äusseren Tangenten einen spitzen Winkel a von etwa 5 bis 100 einschliessend vom Scheitel dieses Winkels über die Wendel und eine Kante des Abschirmstreifens gegen den Reflektor hin auseinanderstreben. Ein Paar dieser Tangenten ist in Fig. 3 strichpunktiert angedeutet und mitT und Tl bezeichnet. Ausserdem sind die Abschnitte 9 und 10 so angeordnet, dass die Schattenzonen, welche diese Abschnitte auf dem Reflektor erzeugen, derart verlaufen, dass der Reflektor keine Lichtstrahlen in die Übergangszonen zwischen den unterschiedlich wirkenden lichtbrechenden Mitteln im oberen Teil 7 und im unteren Teil 8 der Lichtaustrittscheibe 6 reflektiert.
Durch diese Ausbildung und Anordnung der Abschirmstreifen lässt sich vermeiden, dass Lichtstrahlen, die durch die genannte, beim Pressen der Lichtaustrittscheibe in ihrer Brechkraft wenig beeinflussbare Übergangszone hindurchtreten, in Bereiche abgelenkt werden, in denen sie unerwünscht sind.
Die Abschirmstreifen können gemäss Fig. 3 mit einer zum Reflektor gekrümmten Wölbung ausgebildet sein. Andere Abschirmstreifen können wie die in Fig. 4 mit 11 bezeichneten winkelförmig mit zum Reflektor hinweisenden Scheitel ausgebildet sein. Diese lassen sich leichter herstellen.
Bei einem weiteren, in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel für Abschirmstreifen 12 ist der obere Rand 13 gegen die Glühwendel 3 hin und der untere Rand 14 gegen den Reflektor 2 hin abgebogen. Durch diese Ausführung wird vermieden, dass auf die Ränder 13 und 14 des Abschirmstreifens 12 auftreffende Lichtstrahlen nach oben in einen Bereich oberhalb der Glühwendel reflektiert werden. Ausserdem lässt sich eine solche Abschirmung leicht aus einer Platine drücken und stanzen.
Der Abschirmstreifen'bewirkt, dass auch auf einem vor dem Scheinwerfer in einiger Entfernung aufgestellten Projektionsschirm 15 eine Schattenzone 16 entsteht, unter der auf den Projektionsschirm ein Lichtstrahlenbündel in der Zone 17 auftrifft, das durch den oberen Teil 7 der Lichtaustrittscheibe hindurchtritt. Über dieser Schattenzone 16 trifft ein Strahlenbündel in der Zone 18 auf dem Projektionsschirm auf, das durch den unteren Teil 8 der Lichtaustrittscheibe hindurchtritt ; mitunter sind jedoch in dieser Zone 18 Lichtstrahlen unerwünscht ; in solchen Fällen muss dann für eine besondere Ausbildung des unteren Teiles 8 der Lichtaustrittscheibe 6 gesorgt werden, dass die diesen Teil durchdringenden Lichtstrahlen nach unten abgelenkt werden.
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