AT235987B - Garät zur Messung der Aufladung von Taschendosimetern - Google Patents
Garät zur Messung der Aufladung von TaschendosimeternInfo
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Description
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Garät zur Messung der Aufladung von Taschendosimetern
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mehrfach grössere Betätigungskraft als zur normalen Betätigung der Schalteinrichtung auszuüben ist.
Bei einer weiteren Ausgestaltung des Messgerätes ist am Ladestutzen ein unter Federwirkung stehen- der Sperrstift angebracht, welcher mittels der Schalteinrichtung bei Überschreiten der ersten Stufe betä- tigt wird und in den Ladestutzen hineinragt. Die Betätigung des Sperrstiftes kann dabei durch einen von der Schalteinrichtung gesteuerten Elektromagneten erfolgen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des kombinierten Messgerätes erfolgt die elektrische Verbin- dung zwischen dem Ladespannungserzeuger und einer Bodenelektrode des Ladestutzens mittels eines Kon- taktes eines von der Schalteinrichtung gesteuerten Relais.
Die Schalteinrichtung des erfindungsgemässen Messgerätes kann als Drehschalter oder als Druckknopf- schalter ausgebildet sein.
In der Zeichnung ist in Fig. l ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen kombinierten Messgerä- tes mit einer alsDruckknopfschal2r ausgebildeten Schalteinrichtung dargestellt ; Fig. 2 zeigt das zugehö- rige Kraft-Weg-Diagramm.
In Fig. 1 bedeutet 1 eine zweistufige Schalteinrichtung in der Ausbildung als Druckknopftaste, 2 ein
Quarzfadenelektrometer mit zugehöriger elektrischer Beleuchtung 3, 4 einen Hochspannungserzeuger und
5 einen Ladestutzen für die Aufnahme eines zu messenden und/oder aufzuladenden Dosimeters 6, welches die Form eines Füllhalters hat.
Der-Quarzfaden 7 des Elektrometers 2 wird mittels einer Optik 8 auf eine durchsichtige Skalenplatte
9 abgebildet und die Lage dieser Abbildung bezüglich der Skala 9 mittels einer Optik 10 abgelesen.
Das Dosimeter 6 weist einen hochisolierten Ladestift 11 auf, über den seine Aufladung erfolgen bzw. der Grad der Entladung gemessen werden kann. Dazu muss das Dosimeter 6 so weit in den Ladestutzen 5 eingeführt werden, dass der Ladestift 11 die Bodenelektrode 12 des Ladestutzens 5 berührt, wie dies durch die gestrichelt dargestellte Lage 13 des Dosimeters 6 angedeutet ist. Die Bodenelektrode 12 ist über eine Leitung 14 mit dem Messsystem des Elektrometers 2 ständig verbunden.
Die Beleuchtung 3 des Elektrometers 2 und der Ladespannungserzeuger 4 erhalten ihre Betriebsspannung über eine Leitung 15 von einer Batterie 16, deren einer Pol an Masse gelegt ist. Die Ladespannung wird dem Ladespannungserzeuger 4 über ein Potentiometer 17 und eine Leitung 18 entnommen. Diese kann über einen Kontakt 19 mit derBodenelektrode 12 desladestutzens 5 und damit auch über die Leitung
14 mit dem Elektrometer 2 in Verbindung gebracht werden. Durch Einstellen des Potentiometers 17 und Ablesen am Elektrometer 2 kann die gewünschte Ladespannung einreguliert werden.
In der in der Zeichnung dargestellten Ruhelage der Schalteinrichtung 1 ist die Leitung 15 durch zwei in einem Isolierkörper 20 eingegossene Schleifkontakte 21, 22, die in diesem Falle auf einer Isolierhülse 23 aufliegen, unterbrochen. Die Isolierhülse 23 befindet sich unterhalb einer in der Zeichnung in : Schnitt dargestellten Kontakthülse 24. Diese und die bereits erwähnte Isolierhülse 23 sind auf einer Schaltstange 25 angeordnet, die mit einem eine Auslösefläche 26 aufweisenden Auslösezylinder 27 fest verbunden ist.
Dieser ist an seinem oberen Ende mit einem Schaft 28 fest verbunden, der zu einem in einem Schaltergehäuse 29 geführten Druckknopf 30 ausgebildet ist. Im Schaltergehäuse 29 ist ferner eine Steuerhülse 31 mit zwei einander gegenüberliegenden Steuerungsnuten 32 längsverschiebbar gelagert, welche Steuerhülse 31 unter der Wirkung-einer Druckfeder 33 nach oben gegen einen Absatz 34 im Schaltergehäuse 29 ge- drückt gehalten ist und in ihrem Innern den Auslösezylinder 27 aufnimmt. Zwischen dem oberen Teil der Steuerhülse 31 und dem Druckknopf 30 ist eine zweite Druckfeder 35 vorgesehen, die stärker als die Druckfeder 33 ist und die Teile 23-28 samt dem Druckknopf 30 in einer oberen Endlage gedrückt hält, in welcher, wie in der Zeichnung dargestellt, der Auslösezylinder 27 gegen den Boden 36 der Steuerhülse 31 drückt.
Die beiden einander gegenüberliegenden Steuerungsnuten 32 weisen je eine erste Stufe 37,died- durch gegeben ist, dass die Nut ein Stück nach rechts verläuft und dann wieder senkrecht geführt ist, und eine zweite Stufe 38, die durch das obere Ende der Nut gegeben ist, auf.
In der Wand des Schaltergehäuses 29 sind zwei einander gegenüberliegende, zu dessen Längsachse querliegendeLanglöcher 39 vorgesehen. Durch diese und durch die Steuerungsnuten 32 der Steuerhülse 31 greift ein Steuerstift 40 hindurch. An seinen aus dem Schaltergehäuse etwas hervortretenden Enden sind die beiden Enden einer Zugfeder 41 befestigt, die um das Schaltergehäuse 29 herumgeführt ist.
Die Steuerhülse 31 und der Auslösezylinder 27 samt allen mit ihm fest verbundenen Teilen sind im Schaltergehäuse durch nicht dargestellte Mittel so geführt, dass sie bezüglich dem Schaltergehäuse in Längsrichtung verschiebbar, hingegen nicht verdrehbar sind.
Wenn der Druckknopf 30 betätigt wird, bewegen sich die Steuerhülse 31 und der Auslösezylinder 27, entgegen der Wirkung der Druckfeder 33, gemeinsam nach abwärts. Diese Bewegung kann aber nur so lan-
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über die Feder 44 betätigt.
Dadurch wird erreicht, dass der Hebel 43 auch dann im Gegenuhrzeigersinn gedreht werden kann, wenn der Sperrstift 45, wegen eines sich bereits im Ladestutzen 5 befindlichen Do- simeters 6, nicht in den Ladestutzen 5 hineinbewegt werden kann. Sobald dann aber das betreffendeDosi- meter 6 aus dem Ladestutzen 5 entfernt wird, springt der Sperrstift 45 in seine Sperrstellung und verhindert dadurch, dass ein weiteres Dosimeter 6 in den Ladestutzen 5 eingesetzt werden kann, bevor der He- bel 43 in seine Ruhelage zurückgekehrt ist bzw. der Druckknopf 30 über den Druckpunkt, d. h. über die erste Schaltstufe 37, zurückgenommen worden ist.
Der Sperrstift 45 kann statt über den Hebel 43 auch mittels eines Elektromagneten betätigt werden.
Die Schalteinrichtung 1 kann auch als zweistufiger, selbsttätig in dieNullage zurückspringender Drehschalter ausgebildet sein.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Gerät zur Messung der Aufladung von Taschendosimetern sowie ihres Ladungszustandes, mit Ablesesystem, Skalabeleuchtung, Ladespannungserzeuger sowie einem Ladestutzen zur Aufnahme des Dosimeters, dadurch gekennzeichnet, dass es eine selbsttätig in die Ausgangslage zurückkehrende, zweistufi- ge Schalteinrichtung (l) enthält, wobei in der ersten Schaltstufe (37) die Elektrometerbeleuchtung (3) und der Ladespannungserzeuger (4) eingeschaltet und in der zweiten (38) zusätzlich eine elektrische Verbindung zwischen dem Ausgang des Hochspannungserzeugers (4) und einer mit dem Elektrometer (2) ständig verbundene Bodenelektrode (12) des Ladestutzens (5) hergestellt wird.
Claims (1)
- 2. Messgerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung der ersten Schaltstufe (37), dass beiBetätigung der Schalteinrichtung (1) beim Übergang von der ersten zur zweiten Schaltstufe über eine kurze Wegstrecke eine mehrfach grössereBetätigungskraft (PD) als zur normalen Betätigung der Schalteinrichtung auszuüben ist.3. Messgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Ladestutzen (5) ein unter Federwirkung (44) stehender Sperrstift (45) angebracht ist, welcher mittels der Schalteinrichtung (1) bei Überschreiten der ersten Stufe (37) betätigt wird und in den Ladestutzen (5) hineinragt.4. Messgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung des Sperrstiftes (45) durch einen von der Schalteinrichtung (1) gesteuerten Elektromagneten erfolgt.5. Messgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Verbindung zwischen dem Ladespannungserzeuger (4) " und einerBodenelektrode (12) des Ladestutzens (5) mittels eines Kontaktes (19) eines von der Schalteinrichtung (1) gesteuerten Relais erfolgt.6. Messgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalt- EMI4.17. Messgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung (1) als Druckknopfschalter ausgebildet ist.8. Messgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckknopf (30) der Schalteinrichtung (1) über einen Schaft (28) mit einem Auslösezylinder (27) verbunden ist, der eine Auslösefläche (26) hat und an seinem dem Druckknopf abgewendeten Ende eine mit zwei Kontakteinrichtungen (21-22 bzw.12-19) zusammenwirkende Schaltstange (25) trägt.9. Messgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslösezylinder (27) der Schaltenrichtung (1) in einer im Schaltergehäuse (29) längsverschiebbaren Steuerhülse (31) gelagert ist, welche zwei einander gegenüberliegende zweistufige Steuerungsnuten (32) hat und mittels einer Druckfeder (33) gegen einen Absatz (34) des Schaltergehäuses gehalten ist, und dass zwischen Druckknopf und Steuerhülse eine zweite, stärkere Druckfeder (35) eingesetzt ist.10. Messgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein unter Federwirkung (41) stehender Steuerstift (40) durch zwei einander gegenüberliegende, quer zur Achse des Schaltergehäuses (29) angeordnete Langlöcher (39) und durch die Steuerungsnuten (32) der Steuerhülse (31) hindurchgeführt ist und bei Betätigung des Druckknopfes (30) der Schalteinrichtung (1) mit der Auslösefläche (26) des Auslösezylinders (27) in Wirkverbindung tritt.
Applications Claiming Priority (1)
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