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Verfahren zur Herstellung von Flachdruckformen mit einer
Aluminiumunterlage
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B. wässerigen oder wässerig-alkoholischen Lösungen, aus Gummiarabicum,Es wurde nun überraschenderweise gefunden, dass man nach dem Silbersalzdiffusionsverfahren herge- stellte Flachdruckformen auch bei Verwendung von nur einer Lösung bzw. Paste erhalten kann, wenn man die Silberbilder mit einer sauren, wässerigen Emulsion eines hydrophoben filmbildenden Harzes behan- delt, die eine SH, NH oder SeH-Gruppen-haltige, organische Verbindung enthält. Dieser Emulsion wer- den ferner Wachs, übliche Verdickungsmittel, Emulgatoren und Weichmacher zugesetzt. Zum Sichtbar- machen des Silberbildes empfiehlt es sich, ausserdem basische Farbstoffe hinzuzugeben.
Die Herstellung dieser Emulsion wird so durchgeführt, dass zunächst das Wachs in Wasser emulgiert wird, dann das Verdickungsmittel hinzugefügt wird und in diese Mischung unter kräftigem Rühren eine
Lösung der Säure, des filmbildenden Harzes des Weichmachers, der das Silberbild hydrophobierenden, organischen Verbindung und des Farbstoffes in einem organischen Lösungsmittel zugegeben wird. Es empfiehlt sich dabei, den basischen Farbstoff vorher in einem Anteil der Säure zu lösen.
Bei der Anwendung der erfindungsgemässen Emulsion wird nicht nur ein ganzer Arbeitsgang eingespart, sondern die Herstellung der Flachdruckformen allgemein erleichtert. Die Folien können nach der Abscheidung des Silberbildes sofort oder im Verlauf von 15 bis 30 min mit den erfindungsgemässen Lacken eingerieben werden. Der auf die Folien aufgetragene Lack kann von den bildfreien Stellen sofort oder im Verlauf der nächsten Stunde mit Wasser abgewaschen werden ; Die so hergestellten Flachdruckformen können ohne weitere Vorbehandlung auf der Druckmaschine mit fetter Druckfarbe eingefärbt werden. Der Druckvorgang kann für kurze Zeit zirka 1 - 2 h unterbrochen werden, ohne dass die Platte korrodiert.
Der Lack zieht auf kleinste Mengen Bildsilber festhaftend auf und liefert daher auch von solchen Folien gute Flachdruckformen, bei denen infolge ungünstiger Verarbeitungsbedingungen etwas zu wenig Bildsilber abgeschieden worden ist. Diese Eigenschaft erweitert den Verarbeitungsspielraum bei der Herstellung der Folien hinsichtlich der Entwickler- und Geräteeigenschaften und erleichtert damit die Herstellung der Formen erheblich. Infolge ihres geringen Gehaltes an leicht flüchtigen Lösungsmitteln sind die erfindungsgemässen Lacke fast geruchslos und besitzen keinen Flammpunkt (bestimmt nach DIN 51758 und DIN 53213), wodurch eine gefahrlose Handhabung erreicht wird.
Neben dem bearbeitungstechnischen Vorteil führt die Benutzung der erfindungsgemässen Emulsion zu wesentlich besseren Druckformen, da die Lackschicht einehöhere mechanische Beanspruchung der Formen ermöglicht. Während die mit Hilfe der bisherigen zwei Behandlungslösungen bzw. Pasten hergestellten
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Die in der erfindungsgemässen Emulsion verwendeten Bestandteile werden im folgenden näher beschrieben.
Als organische Verbindungen, die adsorbtiv auf das Silberbild aufziehen und diese dabei hydrophobieren, sind die folgenden Verbindungen, vor allem solche, die SH- und CS-Gruppen enthalten, geeignet.
Verbindungen der allgemeinen Formel
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worin X, S, 0 oder NH sein kann und Z bedeutet : eine einfache chemische Bindung, Alkylen mit vorzugsweise 1 - 10 Kohlenstoffatomen, eine Sulfidbrücke-S-A-S-, worin A bedeutet eine einfache chemische Bindung oder Alkylen mit 1-10 Kohlenstoffatomen, ferner Xylylen, das durch niedrige Alkylgruppen mit 1 - 4 Kohlenstoffatomen substituiert sein kann. A kann ferner eine Äthergruppe der Struktur - CHCH- (O-CHCH) n bedeuten, worin n eine ganze Zahl ist, vorzugsweise zwischen 1 - 5 und - NH-B-NH-, worin B eine Alkylengruppe mit vorzugsweise 1 - 10 Kohlenstoffatomen, Cycloalkylen oder Arylen darstellt.
Beispielsweise seien genannt :
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fällen mit verdünnter Natronlauge und verdünnter Salzsäure gereinigt.
Ausbeute : 4,5 g ; Schmelzpunkt 142, 5-144 C.
Verbindungen der allgemeinen Formel
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worin X, S, 0 oder NR", Y eine einfache chemische Bindung, S oder NH, R'= Wasserstoff, Alkyl mit 1 - 18 Kohlenstoffatomen, Aralkyl, Cycloalkyl, Cycloalkylaryl, Aryl, Thiazolyl, die ihrerseits durch niedrige Alkylreste mit 1-3 Kohlenstoffatomen alkoxy-und halogen-substituiert sein können. R"= Wasserstoff, Alkyl, Aryl.
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<tb>
<tb>
Verbindung <SEP> Schmelzpunkt <SEP> OC
<tb> Nr.
<tb>
26 <SEP> R'=H, <SEP> X=S <SEP> Y=S <SEP> 168
<tb> R'=- <SEP> (CH2)n-CH3. <SEP> X=S <SEP> Y=S
<tb> 27 <SEP> n=0- <SEP> 138-139 <SEP>
<tb> 28 <SEP> n=l <SEP> 126 <SEP> - <SEP> 127 <SEP>
<tb> 29 <SEP> n=2 <SEP> 103 <SEP> - <SEP> 104
<tb> 30 <SEP> n=3 <SEP> 97- <SEP> 98 <SEP>
<tb> 31 <SEP> n=4 <SEP> 67- <SEP> 68 <SEP>
<tb> 32 <SEP> n=5 <SEP> 70 <SEP> - <SEP> 71
<tb> 33 <SEP> n=7 <SEP> 78 <SEP> - <SEP> 79
<tb> 34 <SEP> n=9 <SEP> 84 <SEP> - <SEP> 86
<tb> 35 <SEP> n=1186 <SEP> - <SEP> 87
<tb> 36 <SEP> n=13 <SEP> 90 <SEP> - <SEP> 91
<tb> 37 <SEP> n <SEP> = <SEP> 15 <SEP> 91 <SEP> - <SEP> 92 <SEP>
<tb> 38 <SEP> n <SEP> = <SEP> 17 <SEP> 94 <SEP> - <SEP> 95 <SEP>
<tb> 39 <SEP> R'= <SEP> Isopropyl <SEP> X <SEP> = <SEP> S, <SEP> Y=S <SEP> 118 <SEP> - <SEP> 119
<tb> 40 <SEP> R'=Isobutyl <SEP> X=S, <SEP> Y=S <SEP> 97 <SEP> - <SEP> 98
<tb> 41 <SEP> R'=Phenyläthyl <SEP> X=S,
<SEP> Y=S <SEP> 103
<tb> 42 <SEP> R'=Benzyl <SEP> X=S, <SEP> Y=S <SEP> 129
<tb> 43 <SEP> R'=Methylbenzyl <SEP> X=S, <SEP> Y=S <SEP> 144
<tb> 44 <SEP> R'=2,4-Dimethylbenzy <SEP> X=S, <SEP> =S <SEP> 125
<tb> 45 <SEP> R'=p-Chlorbenzyl <SEP> X=S, <SEP> Y=S <SEP> 156
<tb> 46 <SEP> R'=Cyclohexyl <SEP> X=s, <SEP> Y=S <SEP> 157
<tb> 47 <SEP> R'=Cyclohexyl <SEP> X=S, <SEP> Y=NH <SEP> 184
<tb> 48 <SEP> R'=Phenyl <SEP> X=S, <SEP> Y=NH <SEP> 206
<tb> 49 <SEP> R'= <SEP> 4-Methylcyclohexyl <SEP> X <SEP> =S, <SEP> Y=NH <SEP> 156 <SEP> - <SEP> 258
<tb> 50 <SEP> R'=p-Diphenyl <SEP> X=S, <SEP> Y=NH <SEP> 283 <SEP> (Zersetzung)
<tb> 51 <SEP> R'=p-cyclohexylphenyl <SEP> x=S, <SEP> Y=NH <SEP> 175- <SEP> 177
<tb> 52 <SEP> R'= <SEP> Benzyl <SEP> X <SEP> =S, <SEP> Y=NH <SEP> 139,5 <SEP> - <SEP> 140
<tb> 53 <SEP> R'= <SEP> 4-Methoxyphenyl <SEP> X <SEP> = <SEP> S,
<SEP> Y <SEP> = <SEP> NH <SEP> 186-187 <SEP>
<tb> 54 <SEP> R'= <SEP> 4-Methylphenyl <SEP> X <SEP> = <SEP> Y=NH <SEP> 218 <SEP> - <SEP> 219 <SEP>
<tb> 55 <SEP> R'=ss <SEP> = <SEP> Phenyläthyl <SEP> X <SEP> = <SEP> S, <SEP> Y <SEP> = <SEP> NH <SEP> 152-153, <SEP> 5
<tb> 56 <SEP> R'=n-Butyl <SEP> X=S, <SEP> Y=NH <SEP> 133 <SEP> - <SEP> 134, <SEP> 5
<tb> 57 <SEP> R'=n-Hexyl <SEP> X=S, <SEP> Y=NH <SEP> 96 <SEP> - <SEP> 98,5
<tb> 58 <SEP> R'=n-Octyl <SEP> X=S, <SEP> Y=NH <SEP> 89-91
<tb> 59 <SEP> R'= <SEP> n-Dodecyl <SEP> X=S, <SEP> Y=NH <SEP> 87 <SEP> - <SEP> 88, <SEP> 5
<tb>
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<tb>
<tb> Fortsetzung
<tb> Verbindung <SEP> Schmelzpunkt <SEP> OC
<tb> Nr.
<tb>
60 <SEP> R'= <SEP> Phenyl <SEP> X <SEP> = <SEP> 0, <SEP> Y <SEP> = <SEP> einfache <SEP> chem. <SEP> Bindung <SEP> 219 <SEP> - <SEP> 220 <SEP>
<tb> 61 <SEP> R'=4-Chlorphenyl <SEP> X=O, <SEP> Y= <SEP> einfache <SEP> chem. <SEP> Bindung <SEP> 175 <SEP> - <SEP> 176
<tb> 62 <SEP> R'= <SEP> 2-Thiazolyl <SEP> X <SEP> = <SEP> 0, <SEP> Y <SEP> = <SEP> einfache <SEP> chem. <SEP> Bindung <SEP> 193 <SEP> - <SEP> 195 <SEP>
<tb> 63 <SEP> R'=CH3 <SEP> X=NCH3, <SEP> Y= <SEP> einfache <SEP> chem. <SEP> Bindung <SEP> 210
<tb> 64 <SEP> R'=CH <SEP> X=N-C <SEP> Y= <SEP> einfache <SEP> chem. <SEP> Bindung <SEP> 139
<tb> 65 <SEP> R'=CHg <SEP> X=N-CH <SEP> Y= <SEP> einfache <SEP> chem. <SEP> Bindung <SEP> 220
<tb>
Die Verbindung Nr. 26 ist im Beilstein Band XXVII, S. 677, beschrieben. Die Herstellung der Verbindungen Nr. 27 - 59 ist in der franz.
Patentschrift Nr. 1. 305. 468 angegeben. Die Verbindungen Nr. 60 bis 62 können nach J. Chem. Soc. [1952], S. 4811 hergestellt werden.
Die Verbindungen Nr. 63 - 65 können nach A. Soc. [1959], S. 3799-3808, hergestellt werden.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel
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worin R bedeutet Alkyl mit 1 - 18 Kohlenstoffatomen, Cycloalkyl oder Aryl und n = 2 oder 3.
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<tb>
<tb>
Verbindung <SEP> Schmelzpunkt <SEP> C
<tb> Nr.
<tb>
66 <SEP> R=CH3 <SEP> n=3 <SEP> 123 <SEP> - <SEP> 124
<tb> 67 <SEP> R=C12H25 <SEP> n=3 <SEP> 77 <SEP> - <SEP> 78
<tb> 68 <SEP> R=C18H37 <SEP> n=3 <SEP> 89
<tb> 69 <SEP> R=n-Butyl <SEP> n=3 <SEP> 65 <SEP> - <SEP> 66
<tb> 70 <SEP> R=Cyclohexyl <SEP> n=3 <SEP> 172
<tb> 71 <SEP> R=Pheyl <SEP> n=3 <SEP> 218
<tb>
Die Verbindungen Nr. 66 und 71 können aus dem entsprechenden N-Alkylpropylendiamin-1, 3 und Schwefelkohlenstoff hergestellt werden analog der Vorschrift in Org. Synth. Band 26, S. 34 für Äthylenthioharnstoff.
Geeignet sind ferner Mono- und Disubstitutionsprodukte und ihre Gemische des 2, 5-Dimercaptothio- diazols-1, 3,4, die durch Addition dieser Verbindungen an ungesättigte Kohlenwasserstoffe erhalten werden, analog den in der brit. Patentschrift Nr. 816,237 beschriebenen Verbindungen, z. B.
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<tb>
<tb>
72 <SEP> 1 <SEP> Mol <SEP> 2, <SEP> 5-Dimercaptothiodiazol-l, <SEP> 3,4 <SEP> + <SEP> 2, <SEP> 08 <SEP> Mol <SEP> Pinen
<tb> 73 <SEP> 1 <SEP> Mol <SEP> 2,5-dimercaptothiodiazol-1, <SEP> 3,4 <SEP> + <SEP> 2, <SEP> 16 <SEP> Mol <SEP> Methylstyrol <SEP>
<tb> 74 <SEP> 1 <SEP> Mol <SEP> 2,5-Dimercaptothiodiazol-1, <SEP> 3,4 <SEP> + <SEP> 2 <SEP> Mol <SEP> Isododecylen <SEP>
<tb> 75 <SEP> 1 <SEP> Mol <SEP> 2,5-Dimercaptothiodiazol-1,3, <SEP> 4 <SEP> + <SEP> 2 <SEP> Mol <SEP> Isononylen <SEP>
<tb> 76 <SEP> 1 <SEP> Mol <SEP> 2,5-dimercaptothiodiazol-1, <SEP> 3,4 <SEP> + <SEP> 2 <SEP> Mol <SEP> Cyclohexen <SEP>
<tb>
Geeignet sind auch folgende Derivate des Thioharnstoffes und mit SG bzw.
C = S Gruppen substituierte heterocyclische Verbindungen :
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<tb>
<tb> Bezeichnung <SEP> Darstellung
<tb> 1', <SEP> 2'-Dihydrochinolin-1',2'-4,5-triazolo-(1, <SEP> 2, <SEP> 4)-3-thiol <SEP> USA-Patentschrift <SEP> Nr. <SEP> 2,887, <SEP> 378
<tb> 2', <SEP> 3'-Dihydrobenzothiazolo-3'2'-4,5-triazolo-(1,2,4)-3-thiol <SEP> USA-Patentschrift <SEP> Nr. <SEP> 2,887, <SEP> 378
<tb> 3, <SEP> 6-Dimercaptopyridazin <SEP> Helv.-chim.Acta <SEP> Bd. <SEP> 37 <SEP> [1954],
<tb> S. <SEP> 131
<tb> 3-Phenyl-5-mercapto-1, <SEP> 3, <SEP> 4-thiodiazolthion-2 <SEP> Beilstein <SEP> Bd. <SEP> XXVII, <SEP> S. <SEP> 678
<tb> 3-Phenyl-5- <SEP> (3, <SEP> 4-Diamonophenylthio)-l, <SEP> 3, <SEP> 4-thiodiazolthion-2 <SEP> J. <SEP> pr. <SEP> Chem. <SEP> Bd. <SEP> 60 <SEP> [1889], <SEP> S.
<SEP> 189
<tb> 3-Mercapto-5-methyl-1-phenyl-1, <SEP> 2,4-triazol <SEP> Beilstein <SEP> Bd. <SEP> XXVI, <SEP> S. <SEP> 149
<tb> 3-Mercapto-1-phenyl-1, <SEP> 2, <SEP> 4-triazol <SEP> Beilstein <SEP> Bd. <SEP> XXVI, <SEP> S. <SEP> 143
<tb> 1-Phenyl-5-mercaptotetrazol <SEP> Beilstein <SEP> Bd. <SEP> XXVI, <SEP> S. <SEP> 409
<tb> 5, <SEP> 6-Diphenyl-3-mercapto-1,2, <SEP> 4-triazin <SEP> Zeitschr. <SEP> für <SEP> allgem. <SEP> u. <SEP> anorg.
<tb>
Chem. <SEP> Bd. <SEP> 273 <SEP> [1953], <SEP> S. <SEP> 330
<tb> 2-Mercaptobenzthiazol <SEP> Beilstein <SEP> Bd. <SEP> XXVII, <SEP> S. <SEP> 185
<tb> N-Methylbenzthiazolthion-2 <SEP> Beilstein <SEP> Bd. <SEP> XXVII, <SEP> S. <SEP> 185
<tb> 2-Mercaptobenzoxazol <SEP> Beilstein <SEP> Bd. <SEP> XXVII. <SEP> S. <SEP> 181
<tb> 2-Mercaptochinolin <SEP> Beilstein <SEP> Bd. <SEP> XXI, <SEP> S. <SEP> 82
<tb> 4-Äthoxyphenylthioharnstoff <SEP> Beilstein <SEP> Bd. <SEP> XIII, <SEP> S. <SEP> 482
<tb> N, <SEP> N'-Di-p-tolylthioharnstoff <SEP> Beilstein <SEP> Bd. <SEP> XXII, <SEP> S. <SEP> 948
<tb> N, <SEP> N'-Diphenylthioharnstoff <SEP> Beilstein <SEP> Bd. <SEP> XII, <SEP> S. <SEP> 394
<tb> 4, <SEP> 5-diphenyl-imidazolthion-2 <SEP> Beilstein <SEP> Bd. <SEP> XXIV, <SEP> S. <SEP> 214
<tb> N, <SEP> N'-Naphthylen- <SEP> (1, <SEP> 8)-thioharnstoff <SEP> Ann. <SEP> Bd. <SEP> 365, <SEP> S.
<SEP> 14
<tb> Thiosemicarbazid <SEP> Beilstein <SEP> Bd. <SEP> III, <SEP> S. <SEP> 195
<tb> 4-Phenylthiosemicarbazid <SEP> Beilstein <SEP> Bd. <SEP> XII, <SEP> S. <SEP> 412
<tb> 1- <SEP> Phenylthiosemicarbazid <SEP> -- <SEP> Beilstein <SEP> Bd. <SEP> XV, <SEP> S. <SEP> 294
<tb> 4-Methylthiosemicarbazid <SEP> Beilstein <SEP> Bd. <SEP> IV, <SEP> S. <SEP> 72
<tb> Diphenylthiocarbazon <SEP> Beilstein <SEP> Bd. <SEP> XVI, <SEP> S. <SEP> 26
<tb> Diphenylthiocarbazid <SEP> Beilstein <SEP> Bd. <SEP> XV, <SEP> S. <SEP> 299
<tb> Tetraäthylthiuramidsulfid <SEP> Beilstein <SEP> Bd. <SEP> IV, <SEP> S. <SEP> 122
<tb> 2-Mercapto-l-hydroxy-dihydro-4, <SEP> 4, <SEP> 6-trimethylp <SEP> ;
<SEP> yrimi4in <SEP> brit. <SEP> Patentschrift <SEP> Nr. <SEP> 753,434
<tb> 2-Mercapto-1-methyamino-4,4,6-trimethylpyrimidin <SEP> brit. <SEP> Patentschrift <SEP> Nr. <SEP> 753, <SEP> 434 <SEP>
<tb> 2-Mercapto-dihydro-4,4, <SEP> 6-trimethylpyrimidin <SEP> Beilstein <SEP> Bd. <SEP> XXIV, <SEP> S. <SEP> 72
<tb> 2-(Mercapto-acetamido)-benzothiazol <SEP> USA-Patentschrift <SEP> Nr. <SEP> 2,503, <SEP> 861
<tb> 2-a-Mercaptopropionamidobenzothiazol <SEP> brit. <SEP> Patentschrift <SEP> Nr. <SEP> 708, <SEP> 065 <SEP>
<tb>
Als filmbildende hydrophobe Harze eignen sich vor allem Phenolharze, über die in dem Werk "Fett- öle, Wachse, Harze" [1948J von B. H. Kadmer berichtet wird.
An brauchbaren Handelsprodukten seien folgende genannt :
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<tb>
<tb> Bakelitharz <SEP> 206 <SEP> (Handelsname <SEP> der <SEP> Bakelit <SEP> GmbH., <SEP> Lethmathe)
<tb> Novolak <SEP> (Handelsname <SEP> der <SEP> Farbenfabriken <SEP> Bayer <SEP> AG.)
<tb> Alnovol <SEP> 429 <SEP> K <SEP> (Handelsname <SEP> der <SEP> Firma <SEP> Albert, <SEP> Wiesbaden)
<tb> Alnovol <SEP> 320 <SEP> K <SEP> (Handelsname <SEP> der <SEP> Firma <SEP> Albert, <SEP> Wiesbaden)
<tb>
Ferner ist geeignet Schellack verschiedener Qualität, wie es z. B. in dem Werk"Shellac"von E. J.
Parry und in dem Werk "Taschenbuch für die Farben- und Lackindustrie" [1937] beschrieben wird. An brauchbaren Handelsprodukten seien folgende genannt :
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<tb>
<tb> Rubinschellack <SEP> WZP <SEP> (Handelsname <SEP> der <SEP> Firma <SEP> Zipperling, <SEP> Kessler <SEP> & <SEP> Co., <SEP> Hamburg)
<tb> Rubinschellack <SEP> WHFF <SEP> (Handelsname <SEP> der <SEP> Firma <SEP> Zipperling, <SEP> Kessler <SEP> & <SEP> Co., <SEP> Hamburg)
<tb> Blätterschellack <SEP> ZTN <SEP> (Handelsname <SEP> der <SEP> Firma <SEP> Zipperling, <SEP> Kessler <SEP> & <SEP> Co., <SEP> Hamburg)
<tb> weissgebleichter <SEP> Schellack
<tb> 3 <SEP> Stern <SEP> (Handelsname <SEP> der <SEP> Firma <SEP> Zipperling, <SEP> Kessler <SEP> & <SEP> Co., <SEP> Hamburg)
<tb> oder <SEP> gebleichter <SEP> Schellack,
<tb> z. <SEP> B.
<SEP> Typ <SEP> Dreiring <SEP> Malmo <SEP> N <SEP> (Handelsname <SEP> der <SEP> Kalkhof <SEP> GmbH. <SEP> & <SEP> Stroever, <SEP> Mainz)
<tb> Typ <SEP> Dreiring <SEP> CUNC <SEP> (Handelsname <SEP> der <SEP> Kalkhof <SEP> GmbH. <SEP> & <SEP> Stroever, <SEP> Mainz)
<tb>
Als Wachse sind vor allem synthetische Esterwachse, teilverseifte Esterwachse oder Schellackwachse geeignet. Besonders brauchbar erwiesen sich die zum Teil in dem Werk"Neuztl. Wachswaren und ihre Herstellung" von Becher-Lödl beschriebenen Wachse, die von den Farbwerken Hoechst unter folgenden Handelsnamen vertrieben werden :
Wachs 0, Wachs OP, Wachs OM, Wachs KPE, Wachs KPS, Wachs KSE, Wachs KSS, Wachs C.
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benen Typen Schellackwachs gebleicht und Schellackwachs ungebleicht.
Als Weichmacherzusätze haben sich beispielsweise die Verbindungen Bernsteinsäuremonobenzylester, Salicylsäurebenzylester, Acetessigsäurebenzylester, Trichloressigsäurebenzylester, Monochloressigsäurebenzylester, 4-Hydroxybenzoesäure- (2-äthylhexylester), Laevulinsäurebenzylester bewährt ; ferner handelsübliche Weichmacher, z.
B. die von den Farbenfabriken Bayer AG. unter folgenden Handelsnamen vertriebenen Produkte :
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<tb>
<tb> Desavin <SEP> (Diphenoxyäthylformal)
<tb> Acetin <SEP> (Glycerinmonoacetat)
<tb> Sintol <SEP> T <SEP> (Dimethylthiantren)
<tb> Unimoll <SEP> DM <SEP> (Dimethylphthalat)
<tb> Unimoll <SEP> DA <SEP> (Diäthylphthalat)
<tb> Unimoll <SEP> DB <SEP> (Dibutylphthalat)
<tb>
Die genannten Weichmacher sind zum grossen Teil in dem Werk"Lösungsmittel und Weichmacher" von Gnamm näher beschrieben.
Als basische Farbstoffe eignen sich Di- und Triphenylmethan-, Polymethin- und Xanthenfarbstoffe, wie sie in der folgenden Tabelle angeführt werden :
EMI7.5
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EMI8.2
Geeignet sind ferner die von Farbenfabriken Bayer AG. vertriebenen Produkte :
EMI8.3
<tb>
<tb> Astrablaubase <SEP> R, <SEP> 4 <SEP> R
<tb> Astrarosa
<tb> . <SEP> Kopierblau <SEP>
<tb> Astrarot <SEP> 3 <SEP> G
<tb> Astradiamantgran <SEP> GX
<tb>
Die Farbstoffe werden vorzugsweise als Basen eingesetzt, doch können auch ihre Salze verwendet werden.
Als Emulgator haben sich die folgenden handelsüblichen Produkte als geeignet erwiesen :
EMI8.4
<tb>
<tb> Wachsemulgator <SEP> 2106 <SEP> (Handelsname <SEP> der <SEP> Farbwerke <SEP> Hoechst)
<tb> Emulgator <SEP> ELN <SEP> (Handelsname <SEP> der <SEP> Farbwerke <SEP> Hoechst)
<tb> Emulphor <SEP> 0 <SEP> (Handelsname <SEP> der <SEP> BASF)
<tb> Emulsogen <SEP> P <SEP> (Handelsname <SEP> der <SEP> Anorgana <SEP> Gendorf)
<tb>
EMI8.5
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EMI9.1
wie in Beispiel 1.
Beispiel 3 : Ein auf einer Aluminiumoffsetplatte nach dem Silbersalzdiffusionsverfahren erzeugtes Silberbild wird mit einem handelsüblichen Offsetfixer behandelt und anschliessend wird das Silberbild in der bisher üblichen Weise mit einem handelsüblichen Offsetlack lackiert. Die auf diese Weise hergestellte Druckform gestattet die Herstellung von zirka 5 000 fehlerfreien Drucken. Bei höheren Auflagen treten bereits Fehler auf, die auf eine Abnutzung der Druckformen zurückzuführen sind. Mit Hilfe einer Druckform, die unter Verwendung des in Beispiel 1 beschriebenen erfindungsgemässen Fixierlackes hergestellt wurde, erhält man einwandfreie Drucke bis zu einer Auflagenhöhe von 20 000.
Beispiel 4 :
Teil A : 50 g Wachs KSS und 8 g Wachsemulgator 2106 werden durch Erwärmen auf 90 - 950C ge- schmolzen undderWachsschmelze unter Rühren 300 crrr heisses Wasser zugesetzt und in die- ser Emulsion 12 g Carboxymethylcellulose gelöst.
Teil B : In 150 g Diacetonalkohol, 150 g Diphenoxyäthylformal und 160 g Milchsäure werden 50 g
Novolak, 50 g Blätterschellack ZTN und 10 g der Verbindung Nr. 6 (Tabelle 1) unter Er- wärmen gelöst.
Teil C : 15 g Rhodamin B extra werden in 30 g Milchsäure unter Erwärmen gelöst.
Teil B und C werden gemischt und der Emulsion A bei Zimmertemperatur unter kräftigem Rühren zugesetzt. Anwendung wie in Beispiel 1.
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Beispiel 5 :.
Teil A : 40 g Wachs KSE werden in 320 cm3 heissem Wasser emulgiert und in dieser Emulsion 12 g
Polyvinylalkohol gelöst.
Teil B : In 160 g Cyclohexanon und 140 g Acetessigsäurebenzylester und 150 g Milchsäure werden
130 g Alnovol 429 K und 5 g der Verbindung Nr. 36 (Tabelle 1) gelöst.
Teil C : 10 g Astrafloxinbase werden in 30 g Milchsäure unter Erwärmen gelöst.
Lösung B und C werden bei Zimmertemperatur der Emulsion A unter kräftigem Rühren zugesetzt.
Statt der Verbindung Nr. 36 (Tabelle 1) können auch 10 g der Verbindung Nr. 73 oder 5 g 4-Methylthiosemicarbazid oder 9 g der Verbindung Nr. 19 (Tabelle 1) oder 9 g 2- (Mercaptoacetamido)-benzothiazol zugesetzt werden. Anwendung wie in Beispiel 1.
Beispiel 6 :
Teil A : 30 g Wachs KPE werden in 300 cm3 Wasser unter Erwärmen emulgiert und in der heissen
Emulsion 8 g Methylcellulose gelöst.
Teil B : 100 g Bakelitharz 206,14 g Schellackwachs ungebleicht, 10 g der Verbindung Nr. 67 (Ta- belle 1) werden in 200 g Milchsäure 60 g Dimethylthiantren, 80 g Dimethylphthalat und
160 g Cyclohexanon unter Erwärmen gelöst.
Teil C : 10 g Astragrünbase B werden in 30 g Milchsäure gelöst.
Lösung B und C werden bei Zimmertemperatur unter kräftigem Rühren der Emulsion A zugesetzt.
Statt der Verbindung Nr. 67 (Tabelle 1) können 8 g N, N'-Naphthylen- (l, 8)-thioharnstoff und 10 g der Verbindung Nr. 59 (Tabelle 1) zugesetzt werden. Anwendung wie in Beispiel 1.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Flachdruckformen, nach welchem das auf eine Aluminiumplatte mit Hilfe des Silbersalzdiffusionsverfahrens abgeschiedene Silberbild hydrophobiert, lackiert, die Platte fixiert und der Lack von bildfreien Stellen entfernt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Lackieren und Fixieren der Platte in einer einzigen Verfahrensstufe erfolgt, indem die Platte mit einer sauren, wässerigen Emulsion aus einem hydrophoben filmbildenden Harz, einem Wachs und einer das Silberbild hydrophobierenden SH-, NH- oder SeH-Gruppen tragenden organischen Verbindung behandelt wird.