AT234927B - Wärmehaube - Google Patents

Wärmehaube

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AT234927B
AT234927B AT421662A AT421662A AT234927B AT 234927 B AT234927 B AT 234927B AT 421662 A AT421662 A AT 421662A AT 421662 A AT421662 A AT 421662A AT 234927 B AT234927 B AT 234927B
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Sandvikens Jernverks Ab
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  Wärmehaube 
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   wicht mit ihrem unteren Ende an der Wandung der Form ruht. Die untere Kante ist mit einer Erhöhung, insbesondere Dichtlippe 19 (Fig. 3) versehen, die über die innere Fläche 18 der Platte hinausragt und eine Berührungsfläche 20 aufweist, die mit der Formwandung zusammenfällt. Zwischen der Platte 12 und der Form 11 bildet sich eine Isolierschicht 27 von Luft. Die Erhöhung, insbesondere die Dichtlippe 19, darf nicht zu weit aus der Innenfläche 18 ragen, da die Platte unter dem Druck des geschmolzenen Metalls nachgeben kann und dann an Punkten oberhalb der Erhöhung bzw. Dichtlippe 19 von der Form gestützt werden muss, damit sie nicht bricht.

   Offenkundig verschwindet die isolierende Luftschicht 27 bei derartigen Berührungspunkten, aber sie bleibt nichtsdestoweniger teilweise aufrecht und trägt zu der von der Platte bewirkten Isolierung bei. Ebenso können die Keile 15 mit Dichtlippen ähnlich der Platte versehen sein. 



  Fig. 5 zeigt im rechten Teil eine Abwandlung der beschriebenen Wärmehaube, welche keine ausgeprägte Dichtlippe 19 aufweist, sondern die Platten sind so gekrümmt, dass die der Formwand zugekehrte Seite konkav ist. Dies gibt den gleichen Abdichtungseffekt wie die Erhöhung bzw. Lippe 19. Die dichtende Kontaktfläche 20 ist auch in dieser Ausführungsform vorhanden. Der linke Teil von Fig. 5 zeigt eine Dichtlippe in Verbindung mit einer konkaven Form der Platte. 



  In den Fig. 6 und 7 wird eine Ausführung gezeigt, bei der die untere Kante der Platten 12 - gegebe- nenfalls auch der Keile IS-nicht nur mit der Erhöhung bzw. Lippe 19 ausgestattet ist, die von den Platten gegen die Form (wandung) vorspringt, sondern ebenso mit einem Wulst, der in die entgegengesetzte Richtung geht, um so die untere Kante der Platte zu versteifen. Dies kann erreicht werden, indem man den unteren Teil der Platte dicker als den oberen macht. Dieser Versteifungswulst kann auch in der in Fig. 6 und 7 gezeigten Weise zustandekommen.

   Während die Dicke der Platte im wesentlichen konstant ist, endigt der lotrechte Teil derselben in einem gekurvten Teil 22, der annähernd wie ein S geformt ist und sich zuerst einwärts biegt gegen das Innere der Form, wobei er einen schrägen Teil 21 und einen erweiterten Raum 23 bildet ; dann biegt er sich gegen die Wandung der Form und bildet so die schräge Oberfläche 24. Der unterste Teil des gebogenen Teiles sollte über die gedachte Verlängerung 26 der Oberfläche 18 der Platte vorspringen, so dass der Kontakt an der Oberfläche 20 gesichert ist. 



  Fig. 8-10 zeigen eine spezielle Anordnung in Verbindung mit der zuletzt genannten Ausführungsform. 



  Ein Rahmen 30 ruht auf den oberen geneigten Flächen 21 der Fortsetzung 22 an der Platte 12. Der Rahmen ist etwas kleiner als der Querschnitt der Wärmehaube, wie angedeutet durch Linie 31. Indem der Rahmen auf der Fläche 21 ruht, drückt er durch die durch sein Gewicht bewirkte Keilwirkung das untere Ende der Platten fest gegen die Form. Wenn das geschmolzene Metall steigt, entsteht ein Druck vom Metall gegen die untere Kante der Wärmehaube, bevor dieses den Rahmen 30 erreicht. Sobald die Metalloberfläche den Rahmen erreicht, beginnt dieser auf dem Metall zu schwimmen und wird von diesem bei fortschreitendem Guss angehoben. Es muss bemerkt werden, dass der vom Rahmen gegen die Unterkante der Platte ausgeübte Druck nicht aufgehoben wird, bevor das Metall besagte Unterkante erreicht und begonnen hat, sie nach aussen zu drücken.

   Der Rahmen kann verstärkt werden durch eine Armierung, wie z. B. durch ein Eisen 32. 



  Fig. 11 zeigt dasselbe wie Fig. 9, jedoch mit dem Rahmen 30 in gehobener Position. Im linken Teil   
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 oder Gase aus dem steigenden geschmolzenen Metall austreten zu lassen. So eine Platte kann bei steigendem Guss verwendet werden. Ihr Vorteil ist, dass sie eine bessere Wärmeisolation gibt als ein Rahmen, der eine grosse Öffnung in der Mitte aufweist. Bei fallendem Guss muss ein Rahmen gemäss Fig. 9 Verwendung finden. 



   Fig. 12 zeigt eine andere Ausführung von Rahmen bzw. Platte aus Fig. ll, mit einem nach oben stehenden Rand 34, 35, um die Schwimmfähigkeit des Rahmens bzw. der Platte zu verbessern. Der linke Teil der Figur zeigt einen Rahmen 33 mit einer zentralen Öffnung zum Eingiessen des Metalls von oben, während der rechte Teil der Figur eine Rahmenplatte 36 ohne Zentralöffnung für steigenden Guss zeigt. 



   In Fig.   13-15   wird eine Modifikation einer Wärmehaube mit einem Rahmen, wie oben beschrieben, gezeigt. Diese Type ist für Ingots mit einem dünnen und langen Querschnitt bestimmt. Es gibt keine Keile in den Ecken der Wärmehaube, sondern die am kurzen Ende befindlichen Platten 40 sind als Keile ausgebildet, welche die längsseitigen Platten entlang der Berührungsfläche 42 nach aussen drücken. Im Querschnitt können die Kontaktflächen gegen das Innere der Form konvergieren, wie bei 42a gezeigt, oder parallel sein wie bei 42b. Es gibt keine eigentlichen nach innen gerichteten Fortsetzungen an den Platten, sondern ihre ganze Innenseite ist geneigt. Der Rahmen 43 ruht auf diesen geneigten Flächen. Der Rahmen kann Versteifungsteile aufweisen, die seine gegenüberliegenden Längsseiten verbinden und er 

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4> teren Kanten verbinden.
    6. Wärmehaube nach einem der AnsprUche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten anstatt oder zusammen mit der Erhöhung, insbesondere der Dichtlippe, leicht nach jener Seite konkav ausgebildet sind, die der Gussform naheliegt.
    7. Wärmehaube nach einem der Ansprüche l bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte auch an der ins Innere der Kokille gerichteten Seite einen Wulst aufweist.
    8. Wärmehaube nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die gegen die Wand der Gussform liegende Lippe etwas unterhalb des Wulstes liegt, der in das Innere der Form gerichtet ist.
    9. Wärmehaube nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil der Platte, der die Erhöhung bzw. Dichtlippe und den Wulst trägt, angenähert gleichmässig dick ist, und dass die Erhöhung bzw. Dichtlippe und der Wulst so geformt sind, dass die Platte sich in diesem unteren Abschnitt von oben nach einwärts gegen das Innere der Form und dann wieder nach auswärts krümmt, wobei der sich nach aussen krümmende Teil mit einer Berührungsfläche endigt, die an der Innenwand der Form anliegt.
    10. Wärmehaube nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rahmen oder eine Platte, welche die gleichen Abmessungen hat wie der Querschnitt der Wärmehaube, und die in deren unterem Abschnitt so angeordnet wird, dass er bzw. sie auf den einwärts gerichteten Wulsten der Platte ruht, durch sein bzw. ihr Gewicht die unteren Ränder der Platten nach auswärts drückt.
    11. Wärmehaube nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die einwärts gerichteten Wülste der Platten, auf welchen der Rahmen oder die Platte ruht, ungefähr gleich dick wie die Platten (12) sind.
AT421662A 1961-05-25 1962-05-23 Wärmehaube AT234927B (de)

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AT234927B true AT234927B (de) 1964-07-27

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ID=20305786

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AT421662A AT234927B (de) 1961-05-25 1962-05-23 Wärmehaube

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