DE535936C - Schwalbung fuer Brikettpressen - Google Patents

Schwalbung fuer Brikettpressen

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DE535936C
DE535936C DEK105467D DEK0105467D DE535936C DE 535936 C DE535936 C DE 535936C DE K105467 D DEK105467 D DE K105467D DE K0105467 D DEK0105467 D DE K0105467D DE 535936 C DE535936 C DE 535936C
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swallows
recesses
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dovetail
cooling
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/22Extrusion presses; Dies therefor
    • B30B11/224Extrusion chambers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermotherapy And Cooling Therapy Devices (AREA)

Description

  • Schwalbung für Brikettpressen Die Schwalbungen für Brikettpressen müssen, um ihre starke Abnutzung möglichst zu verhindern und gute einwandfreie Brikette zu erhalten, ausreichend gekühlt werden, was man bereits in der verschiedensten Weise mittels Kühlwassers versucht hat. So hat man bereits in die auswechselbaren Formhaken, welche den Schwalbungen als Unterlage dienen, Kühlkanäle eingelassen, um hierdurch auch gleichzeitig die auf den Formhaken aufliegenden, sich beim Pressen stark erhitzenden Schwalbungen zu kühlen. Diese Kühlung hat sich aber als unzureichend erwiesen, und man ist deshalb, um eine Erhitzung der Schwalbungen zu vermeiden, auch schon dazu übergegangen, die Schwalbungen selbst mit Wasserkühlung zu versehen und hat hierzu in das volle Material derselben Kanäle gebohrt, welche durch die ganze Länge der 6oo bis oo mm langen Schwalbungen gehen. Die Herstellung dieser Kühlkanäle ist aber, da die Schwalbungen wegen ihrer starken Abnutzung aus hochwertigem Stahl hergestellt werden müssen, sehr schwierig und -kostspielig, was um so mehr ins Gewicht fällt, als die Schwalbungen wegen ihres starken Verschleißes alle zwei bis vier Wochen durch neue ersetzt werden müssen. Infolgedessen hat man daher neuerdings den Vorschlag gemacht, .die Schwalbungen in ihrer Höhe zu teilen und die Kühlkanäle in der Oberfläche des unteren Schwalbungsteils oder in der Unterseite des oberen Schwalbungsteils als offene Kanäle anzubringen, die durch das Aufeinanderdichten von Ober- und Unterteil geschlossen werden. Aber auch dieser Vorschlag ist wenig vorteilhaft, weil das Aufeinanderdichten des oberen und unteren Schwalbungsteils zwecks Dichthaltens der Kühlkanäle nicht nur das Auf- und Abmontieren der auswechselbaren Schwalbungen erschwert und viel Zeit erfordert, sondern auch praktisch nicht von Dauer ist, weil sich die Schwalbungen mit dem Formhaken unter dem Einfluß des Preßstempels auf die Dauer immer etwas durchschlagen bzw. durchbiegen, wobei die aufeinander gedichteten Teile bzw. die Kühlkanäle bestimmt undicht werden. Durch die vorgeschlagene Teilung der Schwalbungen in ihrer Höhe wird die Durchbiegung derselben sogar noch wesentlich begünstigt. Endlich hat man in neuerer Zeit die Schwalbungen auf ihrer Unter- oder Rückseite mit Ausnehmungen viereckigen Querschnitts versehen und in letztere ein U-förmig gebogenes rundes Gasrohr oder auch zwei nebeneinander liegende Rohre rechteckigen Querschnitts eingezogen und eingeschweißt oder durch Ausgießen mit leicht schmelzbarem Metall befestigt. Bei den runden Rohren ist der Wärmeaustausch mangelhaft, weil das runde Rohr nur auf kleiner Fläche mit der Wandung der viereckigen Ausnehmungen in Berührung kommt. Auch ist bei dem schnellen Verschleiß und der dadurch bedingten häufigen Auswechslung der Schwalbungen, das fest eingeschweißte Gasrohr jedesmal verloren und ein Wenden der Schwalbungen nach dem Verschleiß des am Eintrittsende angeschliffenen Buckels ist dabei unmöglich. Die mit viel Zwischenraum in .die Ausnehmungen eingelegten und durch Ausgießen mit leicht schmelzbarem Metall in letztern befestigten Rohre rechteckigen Querschnitts sind auch nicht ohne weiteres auswechselbar, müssen vielmehr in umständlicher Weise durch Ausschmelzen der in die Zwischenräume eingegossenen Metallegierung zunächst gelöst werden. Hierzu kommt noch, daß bei allen bekannten Schwalbungen mit Wasserkühlung die Kühlkanäle U-förmig angeordnet sind und das Wasser an der einen Seite zugeleitet wird und an der anderen Seite abgeleitet wird, wodurch die Kühlung der sich sehr stark erhitzenden Schwalbungen ungleichmäßig ist, da das Kühlwasser beim Durchfließen der U-förmigen Kühlkanäle von der Eintritts- bis zur Austrittsstelle an Temperatur zunimmt und damit die eine Seite der Schwalbung stärker abgekühlt wird als die andere.
  • Gemäß der Erfindung sollen die vorerwähnten Nachteile der bekannten Schwalbungen mit Wasserkühlung dadurch beseitigt werden, daß in die bekannten auf der Unterseite der Schwalbungen angebrachten viereckigen Ausnehmungen ein aus Kupfer- o. dgl. Rohren von gleichfalls rechteckigem Querschnitt hergestellter Kühlkörper schließend eingepaßt und lösbar darin befestigt ist, der aus drei symmetrisch angeordneten Längsrohren besteht, wobei der Wasserzufluß in die beiden äußeren, der Wasserabfluß durch das mittlere Rohr erfolgt. Die Rohre, aus welchen der Kühlkörper hergestellt ist, haben also ebenso wie die Ausnehmungen auf der Rückseite der Schwalbungen einen rechteckigen Querschnitt. Die Kühlrohre sind in die Schwalbungsausnehmungen schließend eingepaßt, um zwischen dem Kühlkörper und den Schwalbungen möglichst große Berührungsflächen zu schaffen; damit die Wärmeübertragung eine ausreichende ist. Die rechteckigen Ausnehmungen auf der Rückseite der Schwalbungen, welche die ebenfalls rechteckigen' Kühlrohre aufnehmen sollen, erstrecken sich über die ganze Länge der Schwalbungen. Die zwischen den Ausnehmungen stehengebliebenen Stege sind an beiden Enden um die Breite der an einem Ende durch ein Querrohr miteinander verbundenen Kühlrohre verkürzt, damit die Schwalbungen, wenn der an ihrem Eintrittsende angeschliffene am meisten dem Verschleiß unterworfene sogenannte Buckel abgeschlissen ist, so gewendet werden können, daß nunmehr ihr anderes Ende, nachdem daran der Buckel angeschliffen wurde, an die Eintrittsseite zu liegen kommt.
  • Das Auf- und Abmontieren der Schwalbungen wird durch die Anordnung gemäß der Erfindung wesentlich erleichtert, weil der mit den Zu- und Abflußleitungen verbundene Kühlkörper nicht gelöst und abgehoben zu werden braucht, vielmehr nur die eigentlichen Schwalbungen abgehoben und wieder aufgelegt werden. Da das Material der Schwalbungen bis auf die schmalen Ausnehmungen in voller Höhe bzw. Stärke erhalten bleibt, so sind die neuen Schwalbungen viel widerstandsfähiger gegen Durchbiegung, als wenn sie in ihrer Höhe geteilt wären. Wenn sich aber trotzdem die Schwalbungen mit dem Formhaken etwas durchbiegen sollten, so kann dies nicht zu einem Undichtwerden der Kühlkanäle führen. Die in die Unterseite- der Schwalbungen eingelassenen flachen Kühlkörper mit vollständig geschlossenen Kühlkanälen sind nach dem Austausch der Schwalbungen immer gleich wieder verwendbar. Die Kühlung der Schwalbungen ist absolut gleichmäßig und infolge der großen Berührungsflächen zwischen Kühlkörper und Schwalbungen sehr wirksam.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. r eine vollständige Preßform, bestehend aus zwei in die sogenannten Formhaken eingebetteten Schwalbungen, von der Seite gesehen, .
  • Abb. 2 einen zur Kühlung der Schwalbungen dienenden Kühlkörper als Einzelheit im Grundriß und Querschnitt, Abb.3 die Außenseite einer der beiden Schwalbungen in Draufsicht und Abb. 4 und 5 zwei verschiedene Ausführungsformen der Schwalbungen im Querschnitt, in größerem Maßstabe.
  • Die Schwalbungen c besitzen auf ihrer Außenseite drei rechteckige Ausnehmungen d, die sich über die ganze Länge der Schwalbungen erstrecken und in welche ein aus oder ähnlichem Material hergestellter flacher Kühlkörper feingelassen und lösbar befestigt wird. Der Kühlkörper f (Abb. 2) besteht aus drei symmetrisch angeordneten Längsrohren von rechteckigem Querschnitt, die an einem Ende durch ein rechteckiges Querrohr f3 miteinander verbunden sind. Das Kühlwasser wird dem Kühlkörper f durch die beiden äußeren Rohre zugeführt und fließt durch das mittlere Rohr ab. Der mittlere Ausflußstutzen /l hat deshalb allein denselben Querschnitt wie die beiden äußeren Zuflußstutzen f= zusammen. Die symmetrische Kühlwasserzuführung bewirkt eine vollkommen gleichmäßige Kühlung der Schwalbungen. Wie Abb. 3 erkennen läßt, sind die zwischen den drei Ausnehmungen d stehengebliebenen Stege g an beiden Enden der Schwalbungen um die Breite des Querrohres ß verkürzt, damit die Schwalbungen'c, wenn der an ihrem Eintrittsende für den Stengel angeschliffene, am meisten dem Verschleiß unterworfene sogenannte Buckel h abgeschlissen ist, so gewendet werden können, daß nunmehr ihr anderes stärkeres Ende, nachdem an letzteres beim Nachschleifen der Buckel hl angeschliffen ist, an die Eintrittseite zu liegen kommt. Die Lebensdauer der aus in bekannter Weise hochwertigem Material hergestellten Schwalbungen wird dadurch verlängert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Schwalbung für Brikettpressen mit auf der Schwalbungsunter- bzw. Rückseite angebrachten Ausnehmungen viereckigen Querschnitts zur Aufnahme von aus Kupfer- o. dgl. Rohren von gleichfalls rechteckigem Querschnitt hergestellten Kühlkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß diese Kühlkörper schließend in die Schwalbungsausnehmungen eingepaßt und lösbar darin befestigt sind. a.- Schwalbungen mit Wasserkühlung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Kühlkörper aus drei symmetrisch angeordneten Längsrohren besteht und der Wasserzufluß in die beiden äußeren, der Wasserabfluß durch das mittlere Rohr erfolgt. 3. Schwalbungen mit Wasserkühlung nach den Ansprüchen r und a, dadurch gekennzeichnet, daß die rechteckigen Ausnehmungen auf der Rückseite der Schwalbungen sich über die ganze Länge der letzteren erstrecken und die dazwischen stehengebliebenen Stege an beiden Enden um die Breite des die Längsrohre des Kühlkörpers miteinander verbindenden Querrohres verkürzt sind, um die Schwalbungen, wenn der an ihrem Eintrittsende angeschliffene, am meisten dem Verschleiß unterworfene sogenannte Buckel abgeschlissen ist, so wenden zu können, daß nunmehr ihr anderes Ende, nachdem daran der Buckel abgeschliffen wurde, an die Eintrittsseite zu liegen kommt.
DEK105467D 1927-08-13 1927-08-13 Schwalbung fuer Brikettpressen Expired DE535936C (de)

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