AT234503B - Holzspund zum Einführen in die Enden einer, mit einer inneren Hülse aus Pappe od. dgl. versehenen Papierrolle - Google Patents

Holzspund zum Einführen in die Enden einer, mit einer inneren Hülse aus Pappe od. dgl. versehenen Papierrolle

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AT234503B
AT234503B AT553862A AT553862A AT234503B AT 234503 B AT234503 B AT 234503B AT 553862 A AT553862 A AT 553862A AT 553862 A AT553862 A AT 553862A AT 234503 B AT234503 B AT 234503B
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cardboard
sleeve
wooden
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Joenkoeping Vulcan Ab
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  Holzspund zum Einführen in die Enden einer, mit einer inneren
Hülse aus Pappe od. dgl. versehenen Papierrolle 
Die Erfindung betrifft einen Holzspund zum Einführen in die Enden einer, mit einer inneren Hülse aus
Pappe od. dgl. versehenen Papierrolle, wobei der Spund mit einem etwa zylinderförmigen Aussenende und einem schmäler werdenden Innenende sowie mit einer durchgehenden, zentralen Öffnung versehen ist und zur Erhöhung der Reibung zwischen dem Spund und der Hülse im Zylindermantel des Aussenendes des
Spundes eine Anzahl   kreisförmige : Nuten   vorgesehen sind. 



   Bei derartigen, bekannten Holzspünden hat es sich gezeigt, dass der Durchmesser des Spundes beim
Trocknen des Holzes sich wesentlich verringert, so dass die Spünde trotz der kreisförmigen Nuten sich in der Hülse lösen und beim Rollen der Papierrollen aus den Hülsenenden herausfallen. Eine Vergrösserung des
Durchmessers der Spünde ist nicht möglich, da eine solche Massnahme das Herausziehen der Spünde aus der Hülse wesentlich erschweren würde, wenn die Papierrollen auf eine Abrollspindel aufgesetzt werden sollen. 



   Bei dünnwandigen Metallspünden ist es seit langem bekannt, diese, um das Einführen derselben in die Hülse zu erleichtern, mit einem axial verlaufenden Schlitz zu versehen, wodurch der Metallspund federnd an der Innenwandung der Hülse anliegt. 



   Es hat sich nun überraschend gezeigt, dass, wenn gemäss der Erfindung ein oben erwähnter, verhältnismässig dickwandiger Holzspund in an sich bekannter Weise mit einem zwischen seinem Aussenmantel und der Öffnung sich erstreckenden, durchlaufenden Schlitz versehen ist, eine Verzerrung des Spundes um seine Längsachse beim Trocknen des Holzes begünstigt wird. Hiedurch erhält der Spund eine von seiner ursprünglichen, zylindrischen Form abweichende, mehr schraubenähnliche Form und wird äusserst effektiv   in der Hülse mit   Hilfe der kreisförmigen Nuten festgehalten, ohne dass er bei niedrigem Luftfeuchtigkeitsgehalt aus der Hülse herausfällt. Trotz der Verzerrung des Spundes um seine Längsachse kann er aus der Hülse bei Bedarf herausgezogen werden, da der Schlitz ein gewisses Zusammendrücken des Spundes ermöglicht. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Papierrolle mit Papphülse und zwei, von der Seite gesehenen, erfindungsgemässen Holzspünden und Fig. 2 eine Endansicht des einen in Fig. 1 dargestellten Holzspundes. 



   1 bezeichnet zwei aus Holz gedrehte Spünde, welche etwa die Form eines Kegelstumpfes haben und mit einer axialen Bohrung 2 versehen sind. Die Holzspünde, welche in die offenen Enden einer Papphülse 3 eingeschoben sind, haben auf ihrer Oberfläche eingeschnittene, kreisförmige Nuten 4, die als Winkelnute, hergestellt sind, wobei die innere Seitenfläche der Nuten im wesentlichen senkrecht zur Achse des Holzspundes verläuft. Nach Einführung der Spünde in die Enden der Hülse dringt der Hülsenwerkstoff in die Nuten ein, wie dies in Fig. 1 der Zeichnung dargestellt ist und bildet ein Hindernis für das Herausgleiten der Spünde aus der Hülse. Der ringförmige Bereich zwischen den Nuten, welcher etwas schmäler als die Breite der Nuten sein kann, dringt hiebei in die Hülse ein und erhöht die Reibung zwischen dem Spund und der Hülse. 



   Wie aus Fig. 2 der Zeichnung ersichtlich ist, ist der Holzspund mit einem Schlitz 6 versehen, welcher ein Verzerren (Verdrehen) desselben um seine Längsachse beim Trocknen des Holzes begünstigt, wodurch ein neuer und unerwarteter technischer Effekt im Vergleich mit einem zylinderförmigen Metallspund erzielt wird und der Holzspund auch bei verschiedenem Luftfeuchtigkeitsgehalt sicher in den Hül- 

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 senenden festgehalten wird und bei Bedarf verhältnismässig leicht aus der Hülse herausgezogen werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Holzspund zum Einführen in die Enden einer, mit einer inneren Hülse aus Pappe od. dgl. versehenen Papierrolle, wobei der Spund mit einem etwa zylinderförmigen Aussenende und einem schmäler werdenden Innenende sowie mit einer durchgehenden, zentralen Öffnung versehen ist und zur Erhöhung der Reibung zwischen dem Spund und der Hülse im Zylindermantel des Aussenendes des Spundes eine Anzahl kreisförmige Nuten vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass, um eine Verzerrung des Spundes (1) um seine Längsachse beim Trocknen desselben zu begünstigen, dieser in an sich bekannter Weise mit einem zwischen seinem Aussenmantel und der Öffnung (2) sich durchlaufenden Schlitz (6) versehen ist.
AT553862A 1962-07-09 1962-07-09 Holzspund zum Einführen in die Enden einer, mit einer inneren Hülse aus Pappe od. dgl. versehenen Papierrolle AT234503B (de)

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