DE2502300C2 - Rollaufhänger aus Kunststoff für Schleudergardinen und -vorhänge - Google Patents

Rollaufhänger aus Kunststoff für Schleudergardinen und -vorhänge

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DE2502300C2
DE2502300C2 DE19752502300 DE2502300A DE2502300C2 DE 2502300 C2 DE2502300 C2 DE 2502300C2 DE 19752502300 DE19752502300 DE 19752502300 DE 2502300 A DE2502300 A DE 2502300A DE 2502300 C2 DE2502300 C2 DE 2502300C2
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Gardinia Vorhangschienenfabrik Klein & Waelder 7972 Isny De
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H15/00Runners or gliders for supporting curtains on rails or rods

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  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Rollaufhänger aus Kunststoff für Schleudergardinen und -vorhänge nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Ein derartiger Rollaufhänger ist beispielsweise aus dem DE-GM 18 91 543 bekan . geworden. Es ist mit dem dort gezeigten Aufhinger grundsätzlich möglich, daß zur Montage die Doppelroi! von einer Seite auf das Auge des Aufhängers aufgesetzt wird und durch elastische Verformung des Auges die eine Rolle der Doppelrolle durch das Auge hindurchgepreßt wird, so daß die Doppelrollen in montiertem Zustand beiderseits des Auges angeordnet sind, und die einstückig mit den Rollen verbundene Achse dann am Innendurchmesser des Auges anliegt und auf diese Weise die Aufhängerlast auf die Tragschiene überträgt.
Bei dieser bekannten Anordnung hat es sich jedoch gezeigt, daß die Montage schwierig ist, weil die Größenverhältnisse von dem äußeren Durchmesser der Rolle und dem inneren Durchmesser des Auges so aufeinander abgestimmt werden müssen, daß der Preßdruck zum Durchpressen der einen Rolle durch das Auge nicht zu groß sein darf, damit bei der Montage eine Beschädigung und/oder eine Erschwerung des Montagevorgange.» vermieden wird. Die genannten Durchmesserverhältnisse sind also kritisch und müssen relativ tienau mit geringen Toleranzen eingehalten werden
f.s ist zwar grundsätzlich auf anders gelegenen Gebieten des Standes der Technik bekannt, zwei einander zugeordnete Teile, die durch Einpressen verbunden werden sollen, so zu gestalten, daß mindestens die Kanten des in das andere Teil einzupressenden Gegenstandes in Einführnehtung angefastsind.
Bei den DE'GM 19 37 819 und 19 42248 sind Hölz'oder Kunststoffdübel gezeigt, die in Bohrungen eingeführt werden Sollen und die an ihren Enden angefastsindi
Mit dem DE-GM 19 89 554 sind Kunststoff'Stifte öder ^nieten zur schraubenlosen Verbindung von Bauplatten auf eine Unterlage bekannt, deren Kanten an einem Ende abgeschrägt sind, und wobei eine Buchse ebenfalls an ihrer oberen öffnung abgeschrägt ist.
Auch bei Schnappverbindungen, Tragbügeln oder Längspreßsitzen (DE-GM 69 47 564. DE-OS 19 22 971, DE-OS 18 09 209, Niemann: ^Maschinenelemente« I960, Seite 285) sind derartige Maßnahmen bekannt
Auf dem Gebiet der Rollaufhänger ist die Anfasung an den in Einführrichtung vorne liegenden K: men einer ίο Doppelrolle beispielsweise aus dem DE-GM 73 34 333 zu entnehmen.
Nachteil bei dem zuletzt genannten Rollaufhänger ist jedoch, daß die angefasten Kanten der Doppelrolle nicht in radialer Richtung federnd ausgebildet sind. Dies ist auch nicht bei dem vorbekannten Gegenstand erforderlich, denn das Einführen der Doppelrolle erfolgt in eine radial auswärts federnde öffnung im Aufhängerkörper, wonach nach Durchtritt der die Doppelrolle verbindenden Achse in diese Aufnehmung, die Achse dann in eine Ausnehmung kleineren Durchmessers des Aufhängekörpers eingeführt wird. Ein derartiger Montagevorgang ist also außerordentlich zeitaufwendig und umständlich und hinsichtlich der Fertigung des Aufhängekörpers relativ kostenaufwendig.
Die Erfindung hat sich daher ausgehend von dem eingangs genannten DE-GM 18 91543 die Aufgabe gestellt, einen P.ollaufhänger aus Kunststoff der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß das Montieren des Aufhängers durch Einpressen der Doppelrolle durch das Aufhängerauge relativ leicht mit nur geringem Kraftaufwand erfolgt und die Durchmesserverhältnisse von Auge und zugeordneter Doppelrolle mit relativ großen Toleranzen behaftet sein können, ohne daß dadurch die Montage erschwert oder gar verhindert wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Kanten des Auges in Richtung zur Mittelachse des Auges und die Kanten der Rollen in Richtung zur Mittelachse der Rollen mit >ich entsprechenden Neigungswinkeln verlaufen und duß die Kanten der Rollen durch jeweils eine an ihrer Stirnseite nach innen ausgeformte Einsenkung elastisch federnd ausgebildet sind.
Wesentliches Merkmal ist also, daß sowohl die ■»s Kanten des Aufhängerauges als auch die Kanten der Doppelrolle mit gleichen Keilflächen ausgestattet sind. Hiermit wird der Vorteil erzielt. daU die während der Montage ineinandergreifenden Keilflächen der einaiv der zugeordneten Teile in ihren zugeordneten Üurchmessern relativ unkritisch sind, weil die Keilflächen stets auf eine längere Fläche hin Berührung haben und daher nur gesorgt werden muß. daß ein Teil der Keilfläche der Rollen in die zugeordnete Keilfläche des Auges eingesetzt werden kann. Die Montage geschieht dann '"> durch Aufbringen des Preßdruckes, wobei die Keilflächen den Preßdruck optimal übertragen und dadurch der Kraftaufwand bei der Montage außerordentlich gering wird. Die Durchmesser können aufgrund des Vorhandenseins von Keilfläcnen auch mit gewissen t>o Toleranzen behaftet sein, ohne daß dadurch der Montageaufwand erschwert wird. Durch das Merkmal bedingt, daß die Kanten der Rollen durch jeweils eine an ihrer Stirnseite nach innen geformte Einsenkung elastisch federnd ausgebildet sind, wird der Vorteil einer großen Materialersparnis erreicht, was bei dem als Niedrigpreis-Artikel zu bezeichnenden Rollaufhänger angesichts der in Verkehr gelangenden Stückzahlen beträchtliche Vorteile bietet, Diese Maßnahme hat im
übrigen den weiteren Vorteil, daß die Kanten ein besonders großes Federungsvermögen haben und daß deshalb eine einmal montierte Doppelrolle im Auge eines Aufhängers besonders sicher sitzt, weil durch die federnde Ausbildung der Kanten der Rollen eine besonders starke Abweichung zwischen dem größten A.ußendurchmesser der Roiien und dem Innendurchmesser des Auges vorgenommen werden kann.
Nach dem Einpressen der Doppelrolle in das Aufhängerauge; federn also die Kanten radial auswärts auseinander und bilden eine zusätzliche Sicherung gegen Herausschlüpfen der Doppelrolle aus dem Aufhängerauge bei Verkantung des Rollaufhängers während der bestimmungsgemäßen Anwendung.
Wenn nach dem Gegenstand des Anspruches 2 der ι ί> Innendurchmesser der Kanten der Rollen kleiner gewählt wird, als der kleinste Durchmesser des Auges, so ist damit sichergestellt, daß bei der Montage die einander zugeordneten Keilflächen auch wirklich ineinandergreifen, so daß hierdurch die Montage also erleichtert wird.
Ein Ausführungsbeispiei der Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 Seitenansicht eines Aufhängerauges, wobei die Doppelrolle noch nicht montiert ist,
F i g. 2 Querschnitt durch das Aufhängerauge gemäß dem Schnitt I/l aus F i g. 1,
F i g. 3 Seitenansicht der Doppelrolle,
F i g. 4 Draufsicht auf eine Seite der Rolle,
F i g. 5 einen fertig montierten Rollaufhänger (Sicht auf die Breitseite),
F i g. 6 den Rollaufhänger gemäß F i g. 5 (Sicht auf die Schmalseite).
Der in F i g. 1 gezeigte Aufhängekörper 1 besteht aus einem Auge 2, wobei dieses Auge 2 einen Radius 15 und r, einen Durchmesser 15' aufweist. Der Umfang 13 des Auges 2 bildet die Begrenzung. In F i g. 1 ist der Aufhängekörper 1 nur zum Teil dargestellt, er setzt sich unterhalb der horizontalen, strichpunktierten Linie mit einer nicht dargestellten Aufhängeröse fort. to
F i g. 2 zeigt, daß der Umfang 13 des Auges 2 mit zur Mittelachse des Auges 2 weisenden Kanten 5 (Ansenkungen) versehen ist.
F i g. 3 zeigt die dem Auge 2 zugeordnete Doppelrolle, bestehend aus den beiden Rollen 6,7 und der Achse 8. ι, Die Achse 8 weist dabei den Radius 14 auf. Dieser kann sich zum Radius 15 des Auges 2 im Verhältnis 1 : i verhalten. Fig. 3 zeigt weiterhin, daß die Kanten 9, ίθ der Rollen 6, 7 in Richtung zur Mittelachse der Rollen 6, 7 hinverlaufen. Dabei 'st wesentlich, daß dsr Innen- v, Durchmesser dieser Kanten 9, 10 der Rollen 6, 7 kleiner ist als der Durchmesser 15' des Auges 2. Durch dieses Merkmal wird eine leichte Montage der Doppelrolle im Aufhängerauge 2 erreicht. Die Doppelrolle wird beispielsweise gerr aß der Zeichnung F i g. 2 und F 1 g. 3 v, mit der Rolle 6 auf den Umfang 13 des Auges 2 aufgesetzt. Dabei weisen die Kanten 10 der Rolle 6 bereits in das Innere des Auges 2. da der Innen-Durch· messer der Kanten 10 kleiner ist als der Durchmesser 15' des Auges 2. Zur Montage wird ein Preßdruck von Seiten der gegenüberliegenden Rolle 7 in Längsrichtung der Rolle ausgeübt, wöbe! darin die Rolle 6 entlang der schiefen Ebene der sich verjüngenden Kanten 10 in das Innere des Auges 2 gleitet, durch dieses hindurchstößt und am anderen Ende des Auges 2 wieder austritt. Nach dieser Montage li»;gt dann die Achse 8 an der innenwandung 4 des Aujjes 2 an.
Fig.4 zeigt die Draufsicht auf die Rollenseite 7 der Doppelrolle 6,7. Dabei weist die Rolle den Außendurchmesser 16 auf, während die sich verjüngenden Kanten θ den Innen-Durchmesser 17 aufweisen. Der Außen-Durchmesser 16 der Rollen 6, 7 ist geringfügig größer als der Durchmesser 15' des Auges 2. Weiterhin ist der Innen-Durchmesser 17 der Kanten 9, 10 kleiner als der Innen-Durchmesser 15' des Auges 2, so daß, wie bereits vorher beschrieben, die Montage der Rolle im Aufhängekörper 1 dadurch erleichtert wird, daß die Rolle 6 an den sich verjüngenden Kanten 10 unter Einwirkung eines Preßdruckes in das Aufhängerauge 2 hineingleitet.
Aus Fig.3 ist ersichtlich, daß die Stirnseiten der Rollen 6, 7 nach innen gerichtete Einsenkungen 11, 12 aufweisen. Diese Einsenkungen 11, 12 gestatten eine elastische Verformung der zur Mittelachse der Rollen 6, 7 verlaufenden Kanten 10, 9. Durch die nach innen weisenden Einsenkungen 11, 12 an den Stirnseiten der Rollen 6, 7 wird die Verformung der Kanten 10, 9 beim Einschieben in das Aufhängerauge 2 erleichtert. Die Einsenkungen 11, 12 (siehe auch F' ·. 3) der Rollen 6, 7 erlauben auch das Ansetzen eines F r<.-"vverkzeuges In diese Einsenkung zur Montage (Einpressen) der Rolle im Auge 2. Genauso gut kann aber auch das Preßwerkzeug am Umfang der Rolle angreifen, um diese i·. das Aufhängerauge 2 zu pressen.
F i g. 5 und 6 zeigen den fertig montierten Rollaufhänger. Aus F i g 5 ist er> ichtlich. daß die Achse 8 mit ihrem Radius 14 entlang der Innenwandung 4 im Aufhängerauge 2 leicht beweglich und abrollbar ist. Weiterhin bleibt durch den ungeschlitzten Umfang 13 des Auges 2 die Stabilität und Form des Aufhängerauges 2 unter Lasteinwirkung erhalten. Wegen des fehlenden Schlitzes im unteren Teil des Umfanges {3 des Auges 2 (siehe Fig. 5) spreizt sich dieser Schlitz auch nicht — wie bei Aufhängern gemäß dem Stand der Technik — i;nter Einwirkung einer Querkraft auf wobei im ungünstigen Fall die Achse der Doppelrolle sich im dufgesnreiztcn Schlitz verklemmen kann. Zur Vermeidung dieser Verklemmung müssen die Anordnungen gem. dem Stand der Technik eine hohe Matemlstärlo' de1-Auhangekörpers in der Umgebung des Schlitzes vorsehen, um den Schiit/ biegestc>f gegen Querkrafte zn gestalten. Aus der t'; g. 5 und b ist dagegen ersichtlich, daß die MateriaKtärke des Umfanges 13 am lastubertragenden. oberen Teil des Aufhangerauges 2 ungefähr der Materialstarke des Umfanges Π am unteren Teil des Aufhangerauges, dem Verbindungsteil zur Verbindung der beiden gestrichelt gezeichneten freien Schenkelenden, entspricht
Vorhiτ wurde ausgeführt, daß gemäß der F 1 g 2 und der I g ! die nach innen zur Längsachse 3 des Aufhangekorpers 1 weisenden Kanten 5 zur Lrleichterjng dt r Montage (Einpressen der Rolle) dienen. Zum Einpressen weisen die Kanten 5 am Umfang 13 eine ähnliche Neigung aic die Kanten 10, 9 der Rollen 6, 7 auf F 1 g. b zeigt den weiteren Vorteil der Kanten 5 au Umfang 13 des Aufhangerauges 2: die Achse 8 überschreitet cie Breite de« Aufhängerkörpers ϊ geringfügig, so daß die dem Aufhängerauge 2 zugewandten Seiten der Rollen 6, 7 einen gewissen Absland zu diesem Aufhängerauge 2 aufweiten. Dies gestattet ein Kippen des Aufhängekörpers 1 beim Einwirken einer quer zur Laufrichtung stehenden Kraft auf den Aufhängekörper 1. Die Rollen bleiben dabei immer noch in ihrer horizontalen Laufrichtung und werden durch das Kippen des Aufhangekorpers 1 nicht abgebremst. Die nach innen weisenden Kanter! 5 am
Umfang ί3 des Aufhängerauges 2 erleichtern ein Kippen des Aufhängekörpers I quer zur Laufrichtung. Der Aufhängekörpef 1 kippt dabei in einem Winkel zur Mitten-Längsachse 3.
Durch die Wahl der Grußenvefhältnisse der Achse der Doppelrolle zu denen des Aufhängerauges, sowie durch die besondere Formgebung des Aufhängerauges und der Doppelrolle werden wesentlich bessere Laufeigehschaften des dargestellten Rollaufhängers aus Kunststoff im Vergleich zu den bekannten Anordnungen erzielt. Der dargestellte Aufhänger ist leicht und schnei! zu montieren und verändert seine Laüfeigenschaften auch dann nicht, wenn eine Längs- oder Querkraft auf ihn einwirkt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Rollaufhänger aus Kunststoff für Schleudergardinen und -vorhänge, mit einem Aufhängekörper, der ein allseitig geschlossenes, elastisch verformbares Auge aufweist, dessen Durchmesser geringfügig kleiner ist als die der größte Durchmesser einer durch eine Achse verbundenen Doppelrolle, wobei zur Montage des Rollaufhängers eine Rolle der Doppelrolle durch das Auge des Aufhängekörpers unter PreBdruck durchführbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten (5) des Auges (2) in Richtung zur Mittelachse des Auges (2) und die Kanten (9, 10) der Rollen (6, 7) in Richtung zur Mittelachse der Rollen (6, 7) mit sich entsprechenden Neigungswinkeln verlaufen, und daß die Kanten (9,10) der Rollen (6,7) durch jeweils eine an ihrer Stirnseite nach innen ausgeformte Einsenkung (11, 12) elastisch federnd ausgebildet sind.
2. Aufhängung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Innendurchmesser (17) der Kanten (9, 10) der Rollen (6, 7) kleiner ist als der kleinste Durchmesser (15') des Auges (2).
DE19752502300 1975-01-13 1975-01-21 Rollaufhänger aus Kunststoff für Schleudergardinen und -vorhänge Expired DE2502300C2 (de)

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FR7601189A FR2297350A1 (fr) 1975-01-13 1976-01-13 Crochet de suspension en matiere plastique a roulement ou a coulissement
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