AT234491B - Vorrichtung zum Feinstmahlen von Stoffen oder Stoffgemischen - Google Patents

Vorrichtung zum Feinstmahlen von Stoffen oder Stoffgemischen

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AT234491B AT670561A AT670561A AT234491B AT 234491 B AT234491 B AT 234491B AT 670561 A AT670561 A AT 670561A AT 670561 A AT670561 A AT 670561A AT 234491 B AT234491 B AT 234491B
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Andrew Dr Szegvari
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  Vorrichtung zum Feinstmahlen von Stoffen oder Stoffgemischen 
 EMI1.1 
 

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 oderschnittsform verursachten Druck durch das Mahlgut mit solcher Geschwindigkeit hindurchbewegt wird, dass die Mahlkörper ausser statischen Kontakt miteinander gehalten werden. Die vorzugsweise kugelförmigen
Mahlelemente werden durch die infolge der Bewegung der Rührarme hervorgerufene Strömung in Kontakt miteinander gebracht. 



   Der bekannten Ausbildung von Vorrichtungen der genannten Art gegenüber gewährleistet die erfin- dungsgemässe Vorrichtung zufolge der erfindungsgemässen Ausgestaltung der Rührwerksarme eine maximale
Bewegung der Mahlkörper mit minimalem Energieverbrauch. 



   Die Zeichnungen zeigen die Zerkleinerungsvorrichtung nach der Erfindung in einem Ausführungsbei- spiel. 



   Fig. 1 zeigt im Aufriss, schaubildlich dargestellt, einen leeren Mahlbehälter mit einem mit erfin- dungsgemässen Rührarmen ausgestatteten Rührwerk. Fig. 2 zeigt vergrössert eine Ecke des Mahlbehälters, wobei zu bemerken ist, dass die Mahlkörper in der Praxis einander viel näher liegen als in der Zeichnung dargestellt. Fig. 3 endlich zeigt einen Schnitt durch einen Rührarm nach der Linie 3-3 der Fig. 2, der schematisch zeigt, wie die Mahlkörper um den Rührarm herum bewegt werden. 



   Die in der Zeichnung als Beispiel dargestellte Feinstmahlvorrichtung mit den erfindungsgemäss ausge-   staltetenRührarmenzeigtdeneigentlichen   Mahlbehälter, der mit einer grossen Zahl von Stahlkugeln, wie in Fig. 2 erkennbar,   gefüllt ist,   von denen jede beispielsweise einen Durchmesser von 5 mm aufweisen kann. Die Grösse der Mahlkörper kann je nach der Grösse des Behälters, der Beschaffenheit des Mahlgutes usw. von Sandkorngrösse mit einem Durchmesser von weniger als 1 mm bis zu Körpern mit einem Durch- messer von etwa 10 mm oder mehr variieren. 



     Der Behälter   ist mit diesen Mahlkörpern derart angefüllt, dass gerade der oberste Arm des Rührwerkes damit noch bedeckt ist. Die Mahlkörper müssen eine von dem zu behandelnden Material abhängige Härte aufweisen. Die Grösse der Behälter wird bestimmt durch die Menge des zu bearbeitenden Gutes ; es ist also ohne weiteres möglich, Behälter mit einer Kapazität von 400   l   und mehr zu verwenden. Auch ist es möglich, mehrere Rührwerke, die alle in der gleichen Richtung umlaufen, in einem einzigen Behälter   anzu-   ordnen.'Bei der praktischen Arbeit beim Mahlen wird das Rührwerk mit einer solchen Geschwindigkeit be- wegt, dass die Mahlkörper, mit Ausnahme jener, die dem Boden und der Wand des Behälters anliegen, ausser statischen Kontakt-miteinander gehalten werden. 



   Die Mahlkörper werden während des gesamten Mahlvorganges in dauernder Bewegung gehalten, wobei sie- gegeneinander anprallen und auf ihrem jeweiligen Wege das zu mahlende Gut zerkleinern. Nach beendetem Mahlvorgang kann der Behälter zwecks Entleerung gekippt oder aber auch mit Hilfe von Leitungen, welche ein Abziehen des gemahlenen Gutes ohne die Mahlkörper gestatten, entleert werden. 



   Das   Rührwerk   besteht aus einer Anzahl gleichmässig angeordneter Rührarme der weiter oben beschriebenen Art, welche an einer senkrechten Welle angeordnet sind und je nach dem zu behandelnden Gut, der gewünschten Teilchengrösse des zerteilten Gutes usw. mit einer Geschwindigkeit von 50 bis 300 Umdr/min umlaufen. Die Länge der Rührarme ist derart bemessen, dass deren äussere Enden in einer etwa dem Dreifachen eines   Mahlkörperdurchmessers   entsprechenden Entfernung von der Behälterwand liegen, um zu verhindern,   dass   die Mahlkörper in diesem Zwischenraum eingeklemmt werden. Bei dem Beispiel mit 5 mm Mahlkugeln beträgt dieser Abstand etwa 19 mm. Die erfindungsgemässe Zerklei-   nerungsvonichtung   kann zum Trocken- oder zum Nassmahlen verwendet werden.

   Sie kann sowohl zum Mahlen äusserst harter als auch zum raschen Mahlen weicher Stoffe, insbesondere solcher, bei welchen mehr als eine Spur von Verunreinigungen, die von dem Material des Mahlbehälters bzw. der Mahlkörper oder   Rührwerkseinlichtung   herrühren, unerwünscht ist, verwendet werden. 



   Als Beispiele von Stoffen, welche vorteilhaft mit der erfindungsgemässen Vorrichtung zerkleinert werden können, seien genannt : Wolframkarbid, Farbpigmente, Kohle, ferner biologische Zubereitungen, Arzneimittel, wie z. B. Procainpenicillin, Lebens- und Genussmittel und viele andere Stoffe. Wo es zweckmässig ist, können die Stoffe trocken gemahlen werden, obgleich es sich im allgemeinen empfiehlt, sie in wässeriger Suspension oder in andern Flüssigkeiten zerteilt zu mahlen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zum Feinstmahlen von Stoffen oder Stoffgemischen in An- oder Abwesenheit von Flüssigkeiten, bestehend aus einem mit Rührwerk ausgestatteten, Mahlkörper enthaltenden Behälter, wobei die senkrecht stehende Welle des Rührwerkes wenigstens einen Rührarm, vorzugsweise mehrere, paarwei- se übereinander angeordnete Rührarme aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Rührarm bzw. die Rühr- <Desc/Clms Page number 3> arme im Querschnitt die Gestalt eines Tropfens aufweisen und die Spitze des Querschnitts bzw. die dünne Kante der Rührarme in der Bewegungsrichtung des Rührwerkes nach vorne gerichtet ist.
AT670561A 1960-09-05 1961-09-01 Vorrichtung zum Feinstmahlen von Stoffen oder Stoffgemischen AT234491B (de)

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