AT234158B - Einrichtung zur automatischen Übertragung von der Kodierung einer Kodekarte entsprechenden Gleichstrom-Wählsignalen - Google Patents

Einrichtung zur automatischen Übertragung von der Kodierung einer Kodekarte entsprechenden Gleichstrom-Wählsignalen

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AT234158B
AT234158B AT740960A AT740960A AT234158B AT 234158 B AT234158 B AT 234158B AT 740960 A AT740960 A AT 740960A AT 740960 A AT740960 A AT 740960A AT 234158 B AT234158 B AT 234158B
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Western Electric Co
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Description


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  Einrichtung zur automatischen Übertragung von der Kodierung einer
Kodekarte entsprechenden Gleichstrom-Wählsignalen 
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur automatischen Übertragung von der Kodierung einer Ko- dekarte entsprechenden Gleichstrom-Wählsignalen über eine Telephonleitung. Diese Einrichtung weist in bekannter Weise einen Transportmechanismus zum Vorschub der Kodekarte längs einer Gruppe von Kontakten auf, von denen jeweils einige in Abhängigkeit von der Kodierung der Kodekarte betätigt werden, wobei die betätigten Kontakte einen Wählimpulsgeber steuern, so dass die Einrichtung in Verbindung mit einem Telephonapparat zur automatischen Ziffernwahl verwendet werden kann. 



   Die Einführung einer bis zu zehn und gegebenenfalls noch mehr Stellen umfassenden Ziffernwahl für die automatische länderweise Durchwahl schafft auf Seiten der   Telephonteilnehmer   das Bedürfnis nach automatischen Wähleinrichtungen, welche die Umständlichkeit der vielstelligen Ziffernwahl und die damit verbundene Irrtumsmöglichkeit beheben. Um den Bedürfnissen der Teilnehmer zu genügen, müssen   solcheaatOmathcl1ell WahlemnchtUngen   kompakt und leicht bedienbar sein und sie   durfen   überdies nur relativ geringe Installations-und Servicekosten verursachen. 



   Vom Standpunkt der Telephonverwaltung aus sollen die automatischen Wähleinrichtungen im Betrieb verlässlich und einem Service leicht zugänglich sein und ferner sollen sie nur geringe Instandhaltungskosten verursachen. Überdies ist es aber für die Telephonverwaltung wichtig, dass diese automatschen Wähleinrichtungen nicht nur bei dem gegenwärtigen Gleichstromimpuls-Wählsystem verwendbar sind, sondern auch leicht für die Verwendung bei andern Impulswählsystemen adaptiert werden können, insbesondere bei   Mehrfrequellz- oder Wechselstromimpuls-Wählsystemen,   wie sie beispielsweise in der belgischen Patentschrift Nr.   519. 692 beschrieben   sind. 



   Ein Ziel der Erfindung besteht deshalb darin, eine verbesserte automatische Wähleinrichtung zu schaffen, die einen kompakten Aufbau hat, leicht bedienbar ist, rasch und genau arbeitet und in einfacher Weise in jeder Teilnehmerstation eingebaut werden kann. Ferner zielt die Erfindung darauf ab, die automatische Wähleinrichtung so auszubilden, dass sie leicht von der Gleichstromimpulswahl auf die Wechselstromimpulswahl umgestellt werden können. 



   Eine gemäss der Erfindung ausgebildete Einrichtung der einleitend angegebenen Art ist dadurch gekennzeichnet, dass der Wählimpulsgeber und seine Steuereinrichtung abwechselnd parallel zur Telephonleitung liegen und aus dieser gespeist sind und dass die Steuereinrichtung eine Schaltmatrix mit einer Programmierwalze, von dieser Walze gesteuerte Kontakte und von der Kodekarte gesteuerte Kontakte aufweist, wobei der Wählimpulsgeber nach jeder Speisung seinen eigenen Stromkreis unterbricht und zugleich die Schaltmatrix an die Telephonleitung legt, so dass jeweils über die Telephonleitung durch Stromunterbrechung ein Impuls übertragen wird, wenn über die Schaltmatrix kein paralleler Stromweg besteht, aber eine Impulsübertragung unterbleibt, wenn über die Schaltmatrix ein paralleler Stromweg vorhanden ist. 



   Eine für diese Einrichtung verwendbare Kodekarte weist in bekannter Weise mehrere Zeilen und Spalten auf, welche perforierbare Elemente enthalten, durch deren Perforation eine bestimmte Tele-   phon-Rufnummer   kodiert werden kann, und ist dadurch gekennzeichnet, dass jede Zeile 7 verschiedenen Spalten zugehörige Elemente enthält, wobei verschiedene Kombinationen jeweils eines der Elemente 

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1-3 mit einem der Elemente 5-7 die Ziffern 1-9 darstellen, während das Element 4 die Ziffer 0 darstellt, und wobei jede Zeile eine andere Stelle bzw. Ziffer der Rufnummer angibt. 



   Die beschriebenen und weiteren Merkmale der Erfindung sollen nunmehr an Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen genauer erläutert werden. 



     Fig. 1   ist eine perspektivische Ansicht eines gemäss der Erfindung ausgebildeten Kartenwählers und lässt eine Drucktaste, einen Einführungsschlitz für die Karten und einen Speicherbehälter für diese er- kennen. Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer kodierten Karte, die in Verbindung mit dem Karten- wähler nach Fig. 1 verwendet werden kann. Fig. 2A zeigt einen Teilschnitt durch diese Karte längs der
Linie   2A -2A'in Fig. 2. Fig. 3   ist eine Vorderansicht zu   Fig. l,   wobei das Gehäuse und die Abdeckung oberhalb der Drucktaste weggeschnitten sind. Fig. 4 ist eine Draufsicht zu Fig.   l   bei abgenommener Ab- deckung. Fig. 5 ist eine Seitenansicht von links zu Fig. 1, wobei wieder das Gehäuse und die Abdeckung weggeschnitten sind.

   Fig. 5A ist ein Teilschnitt zu Fig. 3 längs der Linie 5A-5A'und lässt den Klinken- mechanismus für die Steuerung der Bewegung des Kartentransportmechanismus nach den Fig. 4 und 5 er- kennen. Fig. 5B erläutert die Arbeitsweise der Freigabetaste in Fig. 5A, die zur Freigabe einer kodier- ten Karte vor oder während des Wählvorganges dient. Fig. 5 C ist ein Teilschnitt zu Fig. 3 längs der Linie
5C-5C'und zeigt den Kartentransportmechanismus sowie die Ablesekontakte vor dem Einführen einer kodierten Karte in den Kartenwähler nach   Fig. 1. Fig. 5D   erläutert die Arbeitsweise des Kartentrans- portmechanismus und der Ablesekontakte nach Fig. 5 C nach dem Einführen einer kodierten Karte in den
Einführungsschlitz des Kartenwählers nach Fig. l. Fig. 6 ist eine perspektivische Ansicht des Impulsgebers, der sich im Kartenwähler nach Fig. 1 befindet.

   Fig. 6A ist ein Diagramm für die verschiedenen
Nockenlagen und lässt durch Schraffur die erhabenen Nockenflanken der im Impulsgeber nach Fig. 6 verwendeten Nocken erkennen. Fig. 7 ist eine Seitenansicht von rechts zu Fig. l, wobei die Abdeckung und das Gehäuse wieder weggeschnitten sind. Fig. 8 ist eine Teilansicht zu Fig. 7 und zeigt die Drucktaste in betätigter Stellung nach dem Einführen einer Karte in den Einführungsschlitz. Fig. 9 ist ein schematisches elektrisches Schaltbild des Kartenwählers und eines Teilnehmerapparates für die automatische Gleichstromimpulswahl. Fig. 10 zeigt perspektivisch und mit zwecks Verdeutlichung der   Dartel-   lung auseinandergezogenen Teilen das Zusammenwirken des Kartentransportmechanismus, der Ablesekontakte und des Ausstossmechanismus in einem Kartenwähler für die Gleichstromimpulswahl. 



   Allgemeine Beschreibung :- 
Die in Fig. 1 gezeigte automatische Wähleinrichtung gemäss der Erfindung, die nachfolgend kurz als Kartenwähler bezeichnet wird, soll die Ziffernwahl bei einem (nicht dargestellten) Telephonapparat mit Hilfe von automatischen Einrichtungen zur Wahl einer gewünschten Rufnummer erleichtern. Dieser Kartenwähler kann, wie nachfolgend noch genauer erläutert wird, im Anschluss an Telephonapparate mit Gleichstromimpulswahl oder   Wechselstromimpulswahl   verwendet werden und erfordert für die Umstellung von der einen Betriebsart auf die andere nur geringfügige Änderungen. Wenn der dargestellte Kartenwähler nicht benutzt wird, so beeinflusst er den normalen   Wählvorgang   am Telephonapparat nicht. 



   Um den Kartenwähler zu betätigen, wählt der Teilnehmer eine kodierte Karte 20 aus einem am Kartenwähler vorgesehenen Behälter 26 aus und hebt das Mikrotelephon von dem (nicht dargestellten) Teilnehmerapparat ab. Sodann schiebt er die kodierte Karte 20 vollständig in den Kartenschlitz 22 des   Kartenwählers   hinein. 



   Diese Karte ist vorher vom Teilnehmer entsprechend der gewünschten sieben-, zehn-oder mehrstelligen Rufnummer perforiert worden. Hierauf betätigt der Teilnehmer geeignete Mittel,   z. B.   eine Drucktaste 24, um den Kartentransportmechanismus (Fig. 10) in Betrieb zu nehmen, der sodann die Karte wieder aus dem Kartenwähler herausbefördert. Während die Karte wieder aus dem Schlitz herausgeführt wird, wird die gewünschte, kodiert auf der Karte verzeichnete Rufnummer automatisch abgelesen und   gewählt ;   die so erhaltene rasche und genaue Ziffernwahl erleichtert die Bedienung des Teilnehmerapparates durch den Teilnehmer wesentlich. Nach Abschluss des Wählvorganges wird der Kartenwähler automatisch wieder von der Teilnehmerleitung abgetrennt und der rufende Teilnehmer kann mit dem gerufenen Teilnehmer sprechen.

   Die kodierte Karte kann wieder in den Behälter 26 eingeführt oder aber in einem Dauerspeicher, wie beispielsweise in einer Ordnermappe, aufbewahrt werden. 



   Im Kartenwähler befinden sich, wie nachfolgend noch erläutert wird, auch Einrichtungen zur Freigabe der eingeführten kodierten Karte vor oder während des Wählvorganges, so dass es möglich ist, die Wahl einer falschen Rufnummer zu verhindern, wenn der Teilnehmer bemerkt, dass er eine falsche kodierte Karte ausgewählt hat. 

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   Der Kartenwähler enthält im wesentlichen einen Kartentransportmechanismus, ein mit Ableseorga- nen ausgestattetes Schaltsystem und einen Signalgenerator ; nachfolgend wird zuerst eine Ausführungs- form des   Kartenwählers   für Gleichstromimpulsgabe und anschliessend eine Ausführungsform für Wech- selstromimpulsgabe erläutert werden. Vor der ausführlichen Beschreibung dieser Kartenwähler soll je- doch zunächst eine kodierte Karte, die in beiden Ausführungsformen von Kartenwählern verwendbar ist, genauer beschrieben werden. 



   Eine sowohl für die Wechselstrom- als auch für die Gleichstromimpulswahl geeignete kodierte Kar- te 20 ist in Fig. 2 dargestellt. Es handelt sich hiebei nur um eine von mehreren möglichen Ausführung- formen, die willkürlich zur Beschreibung der Arbeitsweise der Wähleinrichtung nach der Erfindung ge- wählt wurde. Die dargestellte Karte 20 besteht aus einem flachen Isolierteil 28, vorzugsweise aus Kunst- stoff, der zeilen- und spaltenweise gleichmässig verteilte, durch Stanzung hergestellte Löcher 29 auf- weist. 



   Wie die Schnittdarstellung in Fig. 2A erkennen lässt, wird der Flachteil 28 einseitig von einer Pa- pierschicht 30 überdeckt, die im Bereich der nunmehr blinden Löcher des Flachteiles 28 leicht mit einem
Bleistift   od. dgl.   durchstossen werden kann. Im Oberteil der Karte ist ein Raum für die Eintragung von Na- men und Adresse des zu rufenden Teilnehmers freigelassen. An einer Längsseite ist ein freier Raum vorge- sehen, wo die Rufnummer des betreffenden Teilnehmers verzeichnet werden kann. Jeder Buchstabe bzw. jede Ziffer dieser Rufnummer befindet sich in einer der Zeilen von   durchstossbaren Blindlöchern. Über   je- de Spalte dieser Blindlöcher befinden sich drei Ziffern, von denen jede in der betreffenden Spalte kodiert werden kann.

   Es ist zu beachten, dass jede Ziffer, ausgenommen die   Ziffer "0",   auch in einer zweiten
Spalte in Verbindung mit zwei andern Ziffern aufscheint. Die Ziffer "0" findet sich nur in der vierten
Spalte. 



   Die Anzahl der Zeilen von durchstossbaren Blindlöchern entspricht der Anzahl der Ziffern und Buchstaben in der Rufnummer des gewünschten Teilnehmers. Beim dargestellten Beispiel besteht diese Rufnummer aus zwei Buchstaben und fünf Ziffern und demgemäss ist die Karte mit sieben Zeilen von durchstossbaren Blindlöchern ausgestattet. Der gleiche allgemeine Aufbau der Karte kann jedoch auch z. B. bei zehnstelligen Rufnummern verwendet werden, indem einfach die Anzahl der Zeilen von durchstossbaren Blindlöchern von sieben auf zehn erhöht wird. Die Anzahl der Spalten von   durchstossbaren Blind löchern   in der Karte ist anderseits für alle Rufnummer gleich, weil alle Rufnummer auf der gleichen Zeichenbasis beruhen. 



   Um eine Karte entsprechend der an ihrer Längsseite verzeichneten Rufnummer zu kodieren, wird jeder Buchstabe und jede Ziffer dieser Rufnummer in jener Zeile, in der die   Ziffer bzw. der Buchstabe   steht, kodiert. Diese Kodierung der Ziffer bzw. des Buchstabens, der am Ende einer Zeile steht, erfolgt vom Teilnehmer durch Durchstossen zweier Blindlöcher in der betreffenden Zeile für die   Ziffern "1" - "9"   bzw. nur eines Blindloches in der betreffenden Zeile für die   Ziffer "0".   Die durchstossenen Blindlöcher müssen sich natürlich in jenen Spalten befinden, die mit der entsprechenden Ziffer bzw. dem entsprechenden Buchstaben bezeichnet sind. 



   Im Falle von Buchstaben ist zu beachten, dass jeder Buchstabe in der auf der normalen Wählscheibe des Telephonapparates angegebenen Zuordnung in eine Ziffer umgewandelt wird. Man erkennt aus der Zeichnung, dass jeder Buchstabe und jede Ziffer unterscheidend durch eine andere Kombination von zwei Spalten dargestellt wird, ausgenommen die   Ziffer "0",   die nur in der vierten Spalte kodiert wird. So ererfolgt beispielsweise die Kodierung der Rufnummer FR 72270 durch zweimalige Lochung in jeder Zeile, wie dies durch die voll ausgezogenen Kreise in Fig. 2 angedeutet worden ist, abgesehen von der   Ziffer"0"   in der letzten Zeile, die nur durch einmalige Lochung kodiert wird. Nunmehr ist die Wählkarte fertig für den Einsatz in den Kartenwähler. 



   Beiderseits des Feldes von durchstossbaren Blindlöchern befinden sich Reihen von rechteckigen Perforationen 32 und 34, die zum Eingriff mit dem Kartentransportmechanismus (Fig. 5D) bestimmt sind und es ermöglichen, die Karte in den Kartenwähler einzuführen und aus diesem wieder herauszubefördern. Es ist zu beachten, dass die Perforationen 32 und 34 unterschiedliche Abstände von den Seitenrändern der Lochkarte haben, wodurch gewährleistet wird, dass die Wählkarte nur im richtigen Sinne, d. h. nicht seitenverkehrt, in den   Kartenwähler eingeführt   werden kann, so dass die richtige Ablesung der kodierten Rufnummer bzw. Wählimpulse gesichert wird. 

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   Einzelheiten des Aufbaues 
Der in Fig. 3 dargestellte Kartenwähler ist für ein System mit Gleichstromimpulsgabe bestimmt und umfasst ein Gehäuse 36 mit einem metallischen Bodenteil 38 und einer Abdeckung 40 aus Kunststoff.
Der Wählmechanismus ist im Gehäuse an Seitenplatten   42,   44 abgestützt, die auf Füssen 46,48 aufruhen und mittels Schrauben an diesen   Füssen   befestigt sind. Diese Seitenplatten 42,44 sind miteinander durch Querbolzen 50,52 verbunden und bilden zusammen mit diesen eine starre Rahmeneinheit für die Monta- ge der verschiedenen mechanischen und elektrischen Bestandteile des Kartenwählers. 



   Am Oberteil der Seitenplatten ist zwischen diesen ein den Kartenschlitz 22 bildendes Mundstück angebracht, in das die für den Wählvorgang jeweils verwendete kodierte Karte eingeführt wird. Das Mundstück steht, wie die Fig. 1 und 3 zeigen, über die Kunststoffabdeckung 40 vor und wird durch zwei miteinander vernietete Hälften gebildet, die zusammen einen Führungskanal bilden. Jede dieser Hälften besteht aus einem Flanschteil 54 und einem Profilteil 56 mit U-Querschnitt, wobei sich der Flanschteil einseitig längs des Profilteiles erstreckt und Bohrungen für die Aufnahme von Befestigungsschrauben 58 und 60 aufweist, die in Gewindebohrungen an den Seitenplatten 42 und 44 eingreifen. 



   An dem unteren Teil des Rahmens ist vor dem Mundstück mit dem Kartenschlitz 22 (Fig. 3) eine Uförmige Montageplatte 62 angebracht, die zur Befestigung mehrerer Ablesekontakte   a - g   dient, deren Aufgabe später noch erläutert wird. 



   Weitere konstruktive Einzelheiten des   Kartenwählers   gehen aus Fig. 4 hervor. An den Seitenplatten 42 und 44 ist mit Hilfe von Lenkern 90,92 die bügelförmige Drucktaste 24 angelenkt. Die Lenker 90, 92 sind, wie die Fig. 5 und 7 zeigen, geeignet gekröpft, um ein Anstossen an andere Bestandteile des Kartenwählers zu vermeiden. Die Drucktaste 24 wird durch eine Torsionsfeder 94 in die obere Stellung gedrückt, die durch einen an der Taste befestigten Lappen 96 festgelegt wird, welcher in eine Kerbe 98 (Fig. 5) in der Seitenplatte 42 eingreift und dort einen Anschlag findet. Die zur mechanischen Vorspannung der Drucktaste 24 dienende Feder 94 hat einen   Schwanzteil 100, derauch   die Freigabetaste 86 vorspannt. 



   In Fig. 4 ist ferner eine mittels geeigneter Befestigungsorgane zwischen den beiden Seitenplatten 42, 44 angebrachte Bettplatte 102 erkennbar. An dieser Bettplatte ist ein Steuerrelais 104 montiert, das handelsüblichen Aufbau hat und dessen Aufgabe später in Verbindung mit der in Fig. 9 dargestellten elektrischen Schaltung des Wählers genauer erläutert wird. Die Bettplatte hat auch einen Ösenteil 106, der auf einem Ständer 108 ruht, welcher am hinteren Ende der metallischen Grundplatte 138 befestigt ist. 



   Diese Ständer hat zwei abgewinkelte Finger 110 und 112, von denen der erste zur Aufnahme eines Befestigungsmittels für die Fixierung der Abdeckung 40 (Fig. 7) am Bodenteil dient, während der letztere eine Schraube aufnimmt, die sich durch den Ösenteil 106 der Bettplatte 102 erstreckt und eine Schwen- 
 EMI4.1 
 

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 gabetaste 86 kann die Sperrklinke von der Klaue 84 abgezogen werden, so dass eine Drehung der Klaue durch die vorgespannte Feder 74 ermöglicht wird. 



   Das schon in Verbindung mit Fig. 5 erwähnte Untersetzungsgetriebe ist in Fig. 4 genauer erkennbar. 



   Das Antriebszahnrad 82, das am Ende der Welle 64 befestigt ist, wirkt mit einem Zwischenradpaar 120 zusammen, das aus einem Ritzel 122 mit einem koaxialen Zahnrad 124 besteht, wobei das letztere mit einem weiteren Ritzel 126 kämmt, dessen Achse die Klaue 84 trägt, die in Fig. 5 hinter dem Ritzel 126 erkennbar ist. Die Klaue 84 greift, wie schon erwähnt, in eine Kerbe der Sperrklinke 128 ein, die um einen an der Seitenplatte 42 montierten Zapfen 130 schwenkbar ist. An dieser Seitenplatte ist auch eine
Abdeckplatte 132 für das Untersetzungsgetriebe befestigt, die vom Untersetzungsgetriebe durch Bolzen
134,136 und 138 im Abstand gehalten wird, welche in (nicht dargestellte) Gewindelöcher in der Seiten- platte 42 eingreifen. Die durch die Schraubenfeder 88 gegen die Klaue 84 gedrückte Sperrklinke 128 ver- hindert, dass sich das Untersetzungsgetriebe in der einen Richtung dreht.

   Da das Untersetzungsgetriebe mit der Welle 64 gekuppelt ist, wird auf diese Weise auch eine Drehung der Welle 64 und der gezahnten Trans- porträder 66 und 68 verhindert. 



   Der Kartentransportmechanismus wird durch das Einschieben einer kodierten Karte in den Karten- schlitz aufgezogen. Beim Hineindrücken der Karte in das Gehäuse des Kartenwählers werden nämlich die gezahnten Transporträder von den rechteckigen Perforationen 32 und 34 der Karte nach Art eines Zahn-   stangenantriebes   mitgenommen, so dass sich die Räder in Fig. 5 im Uhrzeigersinn drehen. Die als Zahn- stange wirkende Lochkarte bewirkt dadurch ein Aufziehen bzw. ein Vorspannen der Feder 74 im Karten- transportmechanismus, wobei sich die Sperrklinke 128 gegen die Klaue 84 legt, um zu verhindern, dass der Kartentransportmechanismus in Betrieb genommen wird,   u. zw.   unabhängig davon, ob die Karte bis zur Tiefe nur einer Zeile oder aller Zeilen in den Kartenwähler eingeschoben worden ist. 



   Der Kartentransportmechanismus ist so aufgebaut, dass er ein weiteres Einschieben der Karte in den
Kartenwähler verhindert, sobald die letzten Perforationslöcher mit den gezahnten   Transporträdem   in Ein- griff kommen. Wenn nämlich die Räder mit dem unperforierten Endteil der Karte in Berührung kommen, wird die Karte gegen die Wandung des Kartenschlitzes gedrückt, wodurch jeder weitere Vorschub in den
Kartenwähler hinein verhindert wird. 



   Die Länge der Karte ist daher für die richtige Betätigung des Transportmechanismus belanglos, weil die Karte nur nach Massgabe jener Strecke eingeschoben werden kann, die der Anzahl der an der Karte vorgesehenen Kodezeilen entspricht. Die maximal zulässige Zeilenzahl der Karte wird durch den Abstand zwischen dem Boden des Gehäuses und den Fühlkörpern der Ablesekontakte begrenzt. Die Anzahl der Zähne an den gezahnten Transporträdern muss mindestens gleich der Anzahl der   Kudezeilen   der Karte sein. 



   Durch einen Auslösenocken 140, der auf einer vom Impulsgeber 114 angetriebenen Welle sitzt, kann die Sperrklinke 128 von der Klaue 84 gelöst werden. Dieser Auslösevorgang sei an Hand von Fig. 5A erläutert, aus der erkennbar ist, dass der Auslösenocken 140 bei seiner Drehung in Pfeilrichtung mit einem erhabenen Teil 144 einen Abschnitt der Sperrklinke 128 erfasst und dadurch die Sperrklinke von der Klaue 84 abhebt.'Bei der weiteren Drehung des Nockens 140 bewegt sich der Teil 144 wieder von der Sperrklinke weg und diese wird durch die Feder 88 wieder in ihre durch einen Anschlag 146 begrenzte Sperrstellung zurückgebracht.

   Nach dem Abheben der Sperrklinke 128 kann sich die Klaue 84 frei drehen,   \1.   zw. bis zur Rückkehr der Sperrklinke in die Stellung, in der sie gegen den Anschlag 146 stösst, wobei die Karte 20 während jeder Umdrehung der Klaue 84 um einen Schritt aus dem Kartenwähler herausgeschoben wird. 



   Die Sperrklinke 128 kann von der Klaue 84 auch mit Hilfe eines Freigabehebels 86 abgehoben werden. Wie Fig. 5B erkennen lässt, ist dieser Hebel 86 an einen Zapfen 148 angelenkt und mit einem abgewinkelten Finger 150 versehen, der sich hinter die Sperrklinke 128 legt. Beim Niederdrücken des Freigabehebels erfolgt eine Schwenkung desselben um den Zapfen 148 und der abgewinkelte Finger 150 zieht die Klinke von der Klaue weg, so dass eine Drehung derselben erfolgen kann, bis die Klinke wieder in ihre Sperrstellung zurückgebracht wird. Dieser Freigabehebel ermöglicht es, die eingeführte Karte vor oder während des Wählvorganges wieder auszustossen. 



   Ablesekontakte 
Nun sollen an Hand von Fig. 5 die Ablesekontakte beschrieben werden. Die Ablesekontakteinheit bildet einen Bestandteil des Schaltsystems des Kartenwählers, welches einen Signalgeneratorsteuert, um die auf der abgelesenen Karte kodierte Rufnummer in entsprechende elektrische Signale umzusetzen. Wie schon erwähnt, umfasst diese Kontakteinheit sieben-getrennte Ablesekontakte, von denen jeder mit einem 

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Fühlkörper oder Abtaster 152 versehen ist, der an der Lochkarte gleitet. Die nebeneinander angeordneten
Ablesekontaktsätze d-g (Fig. 3) sind mit einem Umschaltglied 154 ausgestattet, an dem sich ein Kon- takt 156 befindet, der mit einem durch eine Feder vorgespannten Trennkontakt 158 zusammenwirkt.

   Die
Fühlkörper der benachbarten Kontaktsätze   e - g   tragen auch einen Kontakt 160, der mit einem durch eine
Feder vorgespannten Schliesskontakt 162 zusammenwirkt. Ein solcher Schliesskontakt fehlt im Kontaktsatz d. Die verbleibenden Kontaktsätze   a - c   bestehen nur aus einem Fühlkörper 152 und einem Schliesskontakt
162, wogegen ein Umschaltglied 154 und ein Trennkontakt 158 nicht vorgesehen sind. Jeder Ablesekon- taktsatz ist in einem Isolierblock 163 montiert, der seinerseits durch geeignete Befestigungsmittel an der
Montageplatte 62 befestigt ist. 



   Die   Schliess- und   Trennwirkung der Ablesekontakteinheit sei nun an Hand der Fig. 5C und 5D erläu- tert. Fig. 5C zeigt die Normallage der   Schliess - und Trennkontakte   vor dem Einführen einer kodierten Kar- te in den Kartenschlitz 22. In dieser Lage ist der Schliesskontakt 162 geschlossen und der Trennkontakt
158 geöffnet. Wenn eine kodierte Karte 20 in den Kartenschlitz 22 eingeschoben wird, so gleiten die Fühl- körper der Kontaktsätze an der Karte und öffnen dabei den Schliesskontakt 162 bzw. schliessen den Trenn- kontakt 158. Wenn anschliessend die Lochkarte durch den Kartentransportmechanismus wieder aus dem
Kartenwähler herausgeschoben wird, so dringen die Fühlkörper in die durchstossenen Blindlöcher in einer
Zeile ein, welche eine Ziffer der kodierten Rufnummer darstellen. 



   Wenn die Fühlkörper der Kontaktsätze   a - c   in ein solches Kartenloch eindringen, so werden die Schliesskontakte 162 dieser Kontaktsätze geschlossen. Wenn ein Fühlkörper eines der Kontaktsätze e bis g in ein solches Kartenloch eindringt, so öffnet der Schliesskontakt 162 und schliesst der Trennkontakt 158 des betreffenden Kontaktsatzes. Im Falle des Ablesekontaktsatzes d wird nur ein Trennkontakt 158 geschlossen. Man erkennt hieraus, dass die Ablesekontakte während des Durchganges der Lochkarte gemäss den Lochungen, mit denen ihre Fühlkörper zusammenwirken, betätigt werden. 



   Impulsgeber oder Signalgenerator 
Der Impulsgeber bzw. Signalgenerator, der einen Teil des Übersetzers bildet, ist in den Fig. 6 und 6A genauer dargestellt. Er   umtasst     beltenplatten ls und 184,   die miteinander durch Querbolzen 181,183 sowie durch eine Montageplatte 202 verbunden sind. Wie schon erwähnt, ist der Impulsgeber durch Stützbalken 116,117,   118 an der Seitenplatte 42   (Fig. 4) des Hauptrahmens befestigt. Zwischen den Seitenplatten 182 und 184 befindet sich ein Elektromagnet 185 mit einer Magnetspule 188 und einem dreischenkeligen Magnetkern 186, von dem nur die Enden sichtbar sind. Am Magnetkern ist in geeigneter Weise ein durch eine Feder 189 (Fig. 7) vorgespannter Anker 190 gelagert, der bei Erregung der Spule 188 betätigt wird.

   Der Anker trägt eine als Blattfeder ausgebildete Stossklinke 196, die in ein Klinkenrad 198 eingreift, welches an einer Welle 199 montiert ist. Diese Welle ist in den Seitenplatten 182 und 184 des Impulsgebers gelagert. 



   In der in Fig. 7 dargestellten Ruhelage ruht der Anker 190 auf einem Anschlag 191 auf und schliesst einen Schliesskontakt 192 bzw. öffnet einen Trennkontakt 193 (Fig. 7). Diese Kontakte sind an einer Platte 194 befestigt, welche ihrerseits zwischen den Seitenplatten 42 und 44 montiert ist. Wie Fig. 6 erkennen lässt, befindet sich im Impulsgeber ferner eine Sperrfeder 200, die an der Montageplatte 202 befestigt ist und die Aufgabe hat, die Bewegung des Klinkenrades 198 zu begrenzen. Um zu verhindern, dass die Blattfeder 196 das Klinkenrad zu weit verstellt, ist in einem Laschenteil 205 der Seitenplatte 184 ein Anschlag 204 für die Blattfeder 196 eingeschraubt.

   Die Sperrfeder 200 und die Blattfeder 196 wirken zusammen, um eine Bewegung des Klinkenrades 198 und der Welle 199 jeweils um einen einzelnen Schaltschritt zu bewirken, wenn der Anker 190 bei Erregung der Elektromagnetspule 188 angezogen wird. Ferner verhindern diese Federn auch eine Rückwärtsdrehung des Klinkenrades, wenn der Anker infolge seiner Eigenschwere und der auf den Anker durch die Feder 189 ausgeübten Kraft in seine Ruhelage zurückkehrt, in der er auf dem Anschlag 196 aufruht. 



   Auf der Welle 199 sind ausser dem Auslösenocken 140 (der vorstehend in Verbindung mit den Fig. 5A und 5B schon beschrieben worden ist) noch weitere Nocken   206 - 212   befestigt. Die Formgebung und Anordnung dieser Nocken geht aus Fig. 6A hervor. Die Nocken werden ist gegeneinander versetzten Lagen durch einen (nicht gezeichneten) Dorn gehalten, der sich durch Bohrungen in den Nocken erstreckt, und sind mittels einer auf die Welle 199 aufgeschraubten   Mutter, 214   gesichert. 
 EMI6.1 
 

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 EMI7.1 
 bestimmter Reihenfolge betätigt, wenn die Nocken   206 - 212   durch Drehung der Welle 199 angetrieben werden. 



   Nunmehr soll die Arbeitsweise des Impulsgebers beschrieben werden. Wenn der Elektromagnet 185 erregt wird, so wird sein Anker 190 angezogen und dieser schaltet das Klinkenrad   198 mittels der als Stoss-   klinke wirkenden Blattfeder 196 schrittweise fort. Die Sperrfeder 200 und der Anschlag 204begrenzenden Vorschub des Klinkenrades bei jeder Betätigung des Elektromagnetankers auf eine Zahnteilung. Bei der Aberregung des Elektromagneten fällt der Anker unter seiner Eigenschwere und der Einwirkung der RUckzugsfeder 189 ab, bis er wieder am Anschlag 191 aufruht, wobei die Sperrfeder 200 verhindert, dass sich das Klinkenrad zurückdreht, während die Blattfeder über Klinkenrad zurückgleitet. 



   Wie noch genauer beschrieben wird, wird der Elektromagnet mit einer vorgegebenen Frequenz an eine Gleichstromquelle angeschaltet und von dieser wieder abgeschaltet, wodurch das Klinkenrad in einzelnen Schritten weitergeschaltet wird. Es hat sich gezeigt, dass für einen befriedigenden Betrieb des Kartenwählers wenigstens 14   Zähne   am Klinkenrad erforderlich sind. 



   Wenn das Klinkenrad von einer Position in die nächste weitergeschaltet wird, so kommen die ansteigenden Flanken der verschiedenen Nocken mit den zugeordneten   nockenbetätigten   Kontakten in Berührung und bewirken die Betätigung dieser Kontakte. Das Diagramm in Fig. 6A zeigt die 14 verschiedenen Positionen der Nocken   206-212,   wobei die schraffierten Teile in Fig. 6 anzeigen, wann ein erhabener Teil eines Nockens mit einem nockenbetätigten Kontakt in Berührung kommt, um diesen zu betätigen. 



   Beispielsweise kommt der Nocken 212 mit dem Kontakt g in der 6., 9. und 12. Position der Nokkenwelle in Berührung, um diesen Kontakt zu schliessen. Analog kommt der Nocken 211 mit dem Kontakt f in der 5., 8. und 11. Position der Nockenwelle in Berührung, um diesen Kontakt zu schliessen. Es ist ferner aus Fig. 6 erkennbar, dass von der 4. bis 12. Position der Nockenwelle wenigstens zwei Kontak- 
 EMI7.2 
 geschlossen ist. Die Positionen der Nockeneinheit, in denen jeweils zwei Kontakte geschlossen sind, entsprechen je einer der Ziffern"0"-"9". Das Intervall, in dem nur einer der Kontakte geschlossen ist, dient für die Pause zwischen den Ziffern, in welcher die kodierte Karte längs der Ablesekontakte von einer Zeile zur nächsten vorgeschoben wird. Die Nockenpositionen in diesen Pausen stellen also keine Ziffer dar. In der 3.

   Position der Nockenwelle ist keiner der   Kontakte-a-g   geschlossen. 



   Der Impulsgeber ist elektrisch mit den Ablesekontakten   e - g   (Fig. 2) verbunden, um so ein Schaltsystem für die Steuerung eines Signalgenerators zu bilden, der die Rufnummer, welche auf der Lochkarte kodiert ist, in eine Folge von elektrischen Wahlimpulsen umzuwandeln, welche diese Rufnummer darstellen. Die elektrischen Verbindungen des Schaltsystems und die Arbeitsweise desselben sollen nunmehr genauer beschrieben werden. 



   Der Impulsgeber 114 ist in Fig. 7 in das Gehäuse des Kartenwählers eingebaut dargestellt. Ferner ist in Fig. 7 auch ein Startschalter 164 erkennbar, der zur Verbindung des Impulsgebers mit einer (nicht gezeichneten) Teilnehmerleitung dient. Dieser Startschalter ist an einer Platte 186 befestigt, die an der Seitenplatte 44 des Hauptrahmens montiert ist und umfasst feste Kontakte 168 und 170 und ein Umschaltglied 172, das durch einen beweglichen Arm 173 betätigt wird, welcher an der Montageplatte 166 befestigt und mit dem Umschaltglied 172 durch eine gebogene Feder 174 verbunden ist. Der in seiner Ruhelage gezeichnete Startschalter 164 wird durch die Drucktaste 24 betätigt, deren Seitenschenkel 92 mit einem nach oben ragenden Ansatz 176 versehen ist, der einen Haken 178 für die Betätigung des beweglichen Armes 173 bildet. 



   Wenn die Drucktaste niedergedrückt wird, wie dies in Fig. 8 dargestellt ist, so wird der Haken 178 abgesenkt und dieser nimmt den beweglichen Arm mit, der dann seinerseits über die gebogene Feder 174 eine geringfügige Aufwärtsbewegung des Umschaltgliedes 172 bewirkt. Diese geringfügige Bewegung der gebogenen Feder genügt, um das Umschaltglied vom festen Kontakt 168 auf den festen Kontakt 170 umzulegen. Das Umschaltglied bleibt nach Freigabe der Drucktaste infolge seiner Steifigkeit in dieser Stellung. Die Drucktaste 24 kehrt nach ihrer Freigabe unter der Wirkung der Feder   94 (Fig. 5)   in die Ruhelage zurück. 



   Der Ansatz 176 weist ferner eine Kerbe 180 auf, die gemäss Fig. 7 mit dem abgewinkelten Arm 80 der Nabe 76 zusammenwirkt. Die Nabe 76 ist auf der Welle 64 des Kartentransportmechanismus befestigt. 



  Der Kartentransportmechanismus wird in der in Fig. 7 gezeigten Ruhelage von Arm 80 und Kerbe 180 an einer Drehung im Uhrzeigersinn verhindert. Die Zähne der gezahnten Räder 66 und 68 verhindern ander- 

 <Desc/Clms Page number 8> 

 seits eine Drehung des Transportmechanismus über die Ruhelage hinaus im Gegenuhrzeigersinn. Auch die
Drucktaste 24 kann sich nicht bewegen, weil der abgewinkelte Arm 80 als Anschlag für den Ansatz 176 wirkt. Wie Fig. 8 zeigt, wird der Kartentranspòrtmechanismus beim Einschieben einer Karte 20 in den
Kartenschlitz 22 aufgezogen, indem die Welle 64 und der abgewinkelte Arm 80 entgegen dem Uhrzeigersinn in Drehung versetzt werden. Beim Aufziehen des Kartentransportmechanismus wird also der abgewinkelte Arm 80 vom Ansatz 176 abgehoben, wodurch auch die Drucktaste 24 für die Betätigungfreigegeben wird. 



   Der abgewinkelte Arm 78 dient zur Rückstellung des Startschalters 164. Bei der Rückkehr in die Ruhelage nach dem Herausschieben der Karte 20 aus dem Kartenschlitz 22 dreht der   Kartentransportmecha-   nismus den abgewinkelten Arm 78, bis dieser den Arm 173 erfasst. Der Arm 78 bewirkt dabei eine Aufwärtsbewegung des Armes 173, der seinerseits über die gebogene Feder 174 eine Abwärtsbewegung des Umschaltgliedes 172 herbeiführt, wodurch das Umschaltglied 172 in die Ruhelage zurückkehrt und sich an den festen Kontakt 168 anlegt. 



   Elektrische Schaltung 
Das in Fig. 9 dargestellte Schaltbild für einen Kartenwähler mit Gleichstromimpulsbetrieb umfasst die Stromkreise eines Teilnehmerapparates und eines Kartenwählers, wobei die Stromkreise dieser beiden Apparate durch strichpunktierte Linien gegeneinander abgegrenzt sind. Die Teilnehmerleitung umfasst die   a-und b-Adern   sowie eine geerdete Ader c und ist mit dem Teilnehmerapparat und dem Kartenwähler verbunden, indem die b-Ader direkt zum Kartenwähler führt, die a-und c-Adern aber über den Teilnehmerapparat an den Kartenwähler angeschlossen sind. Der Teilnehmerapparat kann üblichen Aufbau haben, beispielsweise wie in der USA-Patentschrift Nr. 2, 629, 783 beschrieben.

   Bei der Beschreibung von Fig. 9 werden für die einzelnen Schaltelemente die gleichen Bezugszeichen verwendet, die vorstehend in Verbindung mit der mechanischen Beschreibung des Kartenwählers benutzt worden sind. 



   Die b-Ader ist mit dem Kartenwähler über den Startschalter 164 verbunden, der in seiner gezeichneten Ruhestellung den Wähler bezüglich der Teilnehmerleitung kurzschliesst. In der Betriebslage des Startschalters 164 ist die Impulsgeberspule 188 über den Trennkontakt 193 des Impulsgebers und einen strombegrenzenden Widerstand 224 in Serie zur b-Ader geschaltet. Parallel zur Spule 188 liegen gegensinnig zwei Dioden 216 und 218, von denen die erste die Spannung an der Spule regelt und die zweite eine hohe Impedanz darbietet, um einen Rückstrom über die Dioden 216 und 218, der die Abfallzeit des Impulsgebers beeinflussen würde, zu verhindern. Parallel zur Spule 188 liegt ferner auch ein Zeitkonstantenglied mit einem Widerstand 220 und einem Kondensator 222 ; dieses Zeitkonstantenglied bestimmt die Abfallzeit des Impulsgebers.

   Zur zusätzlichen Regelung der Abfallzeit des Impulsgebers kann parallel zur Spule 188 noch eine Kombination von Widerstand und Diode (nicht dargestellt) geschaltet werden. Die Beeinflussung der Spule durch die beschriebenen Schaltmittel sichert das richtige Ansprechen des Impulsgeberkontaktes 193, so dass die während des Betriebes des automatischen Impulsgebers erzeugten Impulse identisch mit jenen sind, welche bei der normalen Impulsgabe mittels der Wählscheibe des Teilnehmerapparates erzeugt werden. 



   Wenn die Impulsgeberspule 188 an die Teilnehmerleitung angeschlossen ist, wird ihr Anker 190 angezogen und dieser öffnet den Impulsgeber- oder Trennkontakt 193 in der b-Ader. Die Unterbrechung der b-Ader bewirkt wieder den Abfall des Ankers und hat das Auftreten eines Impulses in Form einer Stromunterbrechung in der Leitung zur Folge. Die Impulsgeberspule wiederholt diesen Vorgang, solange der Startschalter 164 betätigt ist. Die Impulse an der b-Ader werden aber der Zahl nach durch eine Schaltmatrix begrenzt, die nachfolgend beschrieben wird. 



   Wenn die Impulsgeberspule den Trennkontakt 193 öffnet, so schliesst sie zugleich den Schliesskontakt 192, der eine Seite der Schaltmatrix an die b-Ader vor dem Impulsgeberkontakt 193 anschliesst ; die andere Seite dieser Matrix ist über einen strombegrenzenden Widerstand 219 mit der   b-Ader jenseits des Im-   pulsgeberkontaktes 193 verbunden. Zwischen den Kontakten 192 und 193 liegt ein Widerstand 220 in Serie mit einem Kondensator 226. Dieser RC-Kreis dient zum Schutz der Kontakte. 
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 <Desc/Clms Page number 9> 

 nehmen, wenn noch keine kodierte Karte in den Kartenwähler eingeführt worden ist. In der Matrix sind einander entsprechende Ablesekontakte und nockengesteuerte Kontakte in Serie geschaltet, wobei die 
 EMI9.1 
 die serien-geschalteten Kontakte ee, ff und gg je einen zweiten Zweig eines zweiten Parallelnetzwerkes bilden. 



   Diese beiden Parallelnetzwerke sind durch eine Sammelader   23D   in Serie geschaltet, um so die Matrix zu bilden, deren Enden sich an den Punkten 232 und 234 befinden. Das Relais 104 hat Kontakte 105, die parallel zur Matrix, d. h. zwischen den Matrixendpunkten 232 und 234 geschaltet sind. Eine Seite der Matrix, nämlich der Endpunkt 232 derselben, ist über drei verschiedene Wege mit der b-Ader vor dem Impulsgeberkontakt 193 verbunden. Der erste dieser Wege verläuft direkt über den betätigten Impulsgeberkontakt 192. Der zweite Weg verläuft über den Trennkontakt des Kontaktsatzes Ï , den Wi- 
 EMI9.2 
 jenseits des Impulsgeberkontaktes 193 verbunden. Dieser einzige Weg verläuft vom Endpunkt 234 über das Relais 104, den Schliesskontakt des Kontaktsatzes Ï  und den Widerstand 219 zur Impulsgeberspule 188. 



   Über den Impulsgeberkontakt 193 wird jeweils dann ein Stromweg geschlossen, wenn die Schliesskontakte 158 der Ablesekontaktsätze d, e, f und g alle geschlossen sind oder wenn ein Zweig eines jeden
Parallelnetzwerkes, das in die Matrix einbezogen ist, durchgeschaltet ist. 



   Beispielsweise wird bei Schliessen der Kontakte a  und   ee   ein Stromweg über den Impulsgeberkontakt 193 geschlossen, wenn der Schliesskontakt des Kontaktsatzes Ï  anspricht. Wenn beide der vorstehend erwähnten Stromweg geschlossen sind, so wird beim Ansprechen des Impulsgeberkontaktes 193 der Stromfluss an der b-Ader nicht unterbrochen, anders ausgedrückt, verhindern also die vorstehend beschriebenen Stromweg im Zusammenwirken eine Impulsgabe über den Impulsgeberkontakt 193. 



   Beim Schliessen eines   Stromweges   über die Parallelnetzwerke der Matrix wird Rufstrom an das Steuerrelais 104 angelegt, das anspricht und seine Kontakte schliesst, wodurch ein Kurzschluss zwischen den Endpunkten 232,234 der Schaltmatrix auftritt. Das Steuerrelais hat einen verzögerten Abfall und bleibt nach dem Ansprechen verriegelt, bis der Impulsgebernocken 206 in die 13. Position (Fig. 6A) zurückkehrt. 



   Arbeitsweise des Kartenwählers mit
Gleichstromimpulsbetrieb 
Die Arbeitsweise des mit Gleichstromimpulsen betriebenen Kartenwählers soll in Verbindung mit den   Fig. 6A,   9 und 10 erläutert werden, von denen die letztere eine auseinandergezogene Ansicht der Ablesekontakte, des Kartentransportmechanismus und des Startschalters darstellt. Der Teilnehmer nimmt den Kartenwähler in Betrieb, indem er zunächst den Handapparat vom (nicht dargestellten) Teilnehmerapparat abhebt und die Lochkarte auswählt, auf der die gewünschte Rufnummer kodiert ist. Zum Zwecke der Erläuterung sei angenommen, dass es sich hiebei um die in Fig. 2 dargestellte Karte handelt. Diese Karte wird sodann in den Kartenschlitz (Fig. 1) des Kartenwählers eingeführt, wobei die Perforationsreihen 32, 34 die Zähne der gezahnten Räder 66 und 68 des Kartentransportmechanismus erfassen.

   Beim Einschieben der Karte in den Wähler drehen sich daher die Räder 66 und 68, wobei sie die Schraubenfeder 74 für den Antrieb des Kartentransportmechanismus spannen bzw. aufziehen. Die Nabe 76 und die abgewinkelten Arme 78 und 80 werden zusammen mit den Rädern 66 und 68 in Drehung versetzt, wobei derabgewinkelte Arm 80 vom Ansatz 176 wegbewegt wird, wodurch eine Betätigung der Drucktaste 24 ermöglicht wird. 



   Sobald die kodierte Karte voll in den Kartenwähler eingeschoben worden ist, greift die Klaue 84 in die federbelastete Sperrklinke 128, um zu verhindern, dass die gespannte Feder 74 die Karte sofort wieder aus dem Gehäuse herausschiebt. Ferner legen sich die Ablesekontakte   a - g   an die erste Zeile von Löchern,   d. h.   durchstossenen Blindlöchern, der kodierten Karte 20 an. Da in der ersten Lochzeile der   Buchstabe"F"bzw.   die Ziffer "3" kodiert sind, werden die Ablesekontaktsätze a und g betätigt, so dass deren Schliesskontakte geschlossen werden, während der Trennkontakt 158 des Ablesekontaktsatzes g geöffnet wird. In diesem Zustand ist der Kartenwahler für den Beginn des automatischen Wählvorganges bereit. 



   Hierauf drückt der Teilnehmer die Drucktaste 24 (Fig. 8), die den Startschalter 164 betätigt, um den Kartenwähler mit der Teilnehmerleitung zu verbinden und den Teilnehmerapparat von dieser abzuschalten. Dadurch wird die Spule 188 des Impulsgebers in Serie zur b- Ader eingeschaltet und der Anker 190 wird durch Erregung der Spule angezogen. Durch die Ankerbetätigung wird der Trennkontakt 193 ge- öffnet und der Schliesskontakt 192 geschlossen. Beim Ansprechen bewirkt der Anker ferner auch, dass das Klinkenrad 198 die Nocken   206 - 212   aus der 0. Position oder Startposition in die 1. Position dreht (Fig. 6A). 

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 In dieser Position sind die Schliesskontakte und Trennkontakte am Nocken 206 für den Kontaktsatz on offen bzw. geschlossen.

   Diese Einstellung des Kontaktsatzes Ï  bewirkt das Schliessen eines Stromkreises im Nebenschluss zum Impulsgeberkontakt 193 zwecks Unterdrückung einer Impulsgabe ; dieser Stromkreis verläuft von der b-Ader über den Impulsgeberkontakt 192 zum Trennkontakt Ï  und von da über den Widerstand 219 zum Teilnehmerapparat. 



   Beim Ansprechen des Impulsgeberkontaktes 193 wird die Spule 188 von der b-Ader getrennt und der Anker 190 fällt ab, so dass er in seine Ruhelage zurückkehrt, in der er am Anschlag 191 (Fig. 6) anliegt, worauf der Impulsgeberkontakt 193 wieder schliesst, wogegen der Impulsgeberkontakt 192 öffnet. Das Schliessen des Impulsgeberkontaktes 193 verbindet abermals die Spule 188 mit der b-Ader, wodurch der Anker 190 abermals angezogen wird, so dass die Nockeneinheit sich in die 2. Position dreht, worauf der Impulsgeberkontakt 193 wieder öffnet. Dabei wird wieder eine Impulsgabe durch den Impulsgeberkontakt 193 unterdrückt, weil in der 2. Position der Nockeneinheit die gleichen Verhältnisse wie in der   1.   Position vorliegen. 



   Bei der dritten Betätigung des Ankers 190 wird die Nockeneinheit in die 3. Position weitergeschaltet, in welcher der Kontaktsatz Ï  die Schliesskontakte schliesst und die Trennkontakte öffnet. In dieser 3. Position der Nockeneinheit wird der vorher geschlossene Stromweg im Nebenschluss zum Impulsgeberkontakt 193 unterbrochen. Da die nockenbetätigten Kontakte nicht den betätigten Ablesekontakten a und g entsprechen und der Trennkontakt 158 des Kontaktsatzes g offen   ist, bestehtkein kurzschliessender Strom-   weg im Nebenschluss zum Impulsgeberkontakt 193 und dieser unterbricht den Rufstromkreis, um das Auftreten eines ersten Impulses in der b-Ader zu bewirken. 



   Bei der vierten Betätigung des Ankers 190 wird die Nockeneinheit in die 4. Position verstellt. In dieser Position sind die nockenbetätigten Kontakte       und   e   geschlossen. Auch in diesem Falle wird im Nebenschluss zum Impulsgeberkontakt 193 kein Stromkreis geschlossen, weil die Kombination der betätigten nockengesteuerten Kontakte noch verschieden von der Kombination von geschlossenen Ablesekon- 
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 betätigt. Infolgedessen bewirkt der Impulsgeberkontakt 193 das Auftreten eines zweiten Impulses an der b-Ader. Aus ähnlichen Gründen ist auch in der   5. Position der Nockeneinheit kein kurzschliessender   Stromkreis im Nebenschluss zum Impulsgeberkontakt 193 vorhanden und der Impulsgeberkontakt bewirkt daher hiebei einen dritten Impuls an der b-Ader. 



   In der 6. Position der Nockeneinheit sind die nockenbetätigten Kontakte   und g geschlossen und diese Kombination der Kontakte       und g entspricht den geschlossenen Ablesekontakten a und g. 



   Dadurch wird, bevor noch ein vierter Impuls an die b-Ader angelegt wird, ein Stromkreis über die Schaltmatrix geschlossen. Bei Schliessen dieses Stromkreises über die Matrix spricht das Steuerrelais 104 an und schliesst den Impulsgeberkontakt 193 kurz. 



   In der   7. - 13.   Position entsprechen die geschlossenen nockenbetätigten Kontakte in ihrer Kombination nicht den betätigten Ablesekontakten. Die Schaltmatrix bleibt jedoch geschlossen, weil das Steuerrelais betätigt worden ist. Um zu verhindern, dass die Schaltmatrix beim Übergang auf die jeweils nächsten nockenbetätigten Kontakte öffnet, ist das Steuerrelais so bemessen, dass seine Ansprechzeit ein Ansprechen dieses Relais ermöglicht, während der Schliesskontakt 192 geschlossen ist. Das Steuerrelais ist ferner so bemessen, dass es einen verzögerten Abfall aufweist, so dass die Matrix nicht öffnet, während der Schliesskontakt 192 geöffnet wird. 
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 kontaktes während der 13., 0., 1. und 2. Position der Nockeneinheit, d. h. in den Pausen zwischen den einzelnen Ziffernwahlvorgängen. 



   Der Kartentransportmechanismus bewirkt während der Ziffernpausen einen Vorschub derzweitenkodierten Zeile der Lochkarte vor die Ablesekontakte. In der 13. Position der Nockeneinheit wird zu diesem Zweck der Auslösenocken 140 an die Sperrklinke 128 angelegt. In der nächsten oder 0. Position der Nockeneinheit drückt der Auslösenocken die Sperrklinke 128 von der Klaue 84 weg. Die Freigabe dieser Klaue ermöglicht es der Feder 74, den Kartentransportmechanismus wieder anzutreiben, wobei der Vorschub der Karte 20 so lange erfolgt, bis die Klaue 84 am Ende einer Umdrehung wieder in die Sperrklinke 128 eingreift, die in ihre Normallage zurückkehrt, bevor die Klaue eine vollständige Umdrehung ausgeführt hat, weil der Auslösenocken in der nächsten Position der Nockeneinheit die Sperrklinke wieder freigibt.

   Während dieser Drehung der Klaue 84 wird eine zweite Zeile der kodierten Karte in eine Flucht mit den Ablesekontakten gebracht, wobei die Kontakte c und e dieser Einheit betätigt werden, um den 

 <Desc/Clms Page number 11> 

   Buchstaben"R"oder   die Ziffer "7" abzulesen. 



   Sodann arbeitet der Impulsgeber wieder in der beschriebenen Weise, bis eine Übereinstimmung zwi- schen den jeweils betätigten nockengesteuerten Kontakten und den betätigten Ablesekontakten festge- stellt wird. In der 10. Position der Nockeneinheit sind die nockenbetätigten Kontakte tatsächlich die gleichen wie die Ablesekontakte. Wie schon beschrieben, wird dann über die Schaltmatrix ein Strom- kreis geschlossen und das Steuerrelais spricht an, um die Impulsgabe über den Impulsgeberkontakt 193 zu unterdrücken, bis die Nockeneinheit in die 13. Position zurückkehrt. In analoger Weise werden alle
Zeilen der kodierten Karte abgelesen, indem die Karte längs der Ablesekontakte schrittweise vorge- schoben wird, bis sie schliesslich ganz aus dem Kartenwähler herausgeschoben wird. 



   Im Falle der   Ziffer "0",   welche im gewählten Beispiel die letzte Stelle der kodierten Rufnummer darstellt, ist in der Karte nur ein Loch vorhanden, das so angeordnet ist, dass es den Ablesekontakt g be- tätigt. Die Schaltmatrix umfasst keinen Kontakt d, so dass der Impulsgeberkontakt 193 bei der Weiterbe- wegung der Nockeneinheit von der 2. Position bis in die 13. Position zehn Impulse an die b-Ader abgeben kann. 



   Aus den vorstehenden Ausführungen ergibt sich, dass die Ablesekontakte und der Impulsgeber zusammen als ein Übersetzer wirken, der die auf der Karte 20 kodiert aufgezeichneten Ziffern bzw. Buchstaben in entsprechende elektrische Wählimpulse umwandelt. 



   Sobald die letzte Ziffer der Rufnummer, im vorliegenden Falle die   Ziffer "0",   in entsprechende elektrische Wählsignale umgewandelt worden ist und die Nockeneinheit wieder in ihre Startposition zurückgekehrt ist, wird die kodierte Karte vom Kartenwähler freigegeben. Der Kartentransportmechanismus bewirkt bei seiner Rückkehr in die Ruhestellung, dass der abgewinkelte Arm 78 den beweglichen Schalterarm 173 erfasst und dadurch aut den Startschalter 164 derart einwirkt, dass dieser den Kartenwähler von der Teilnehmerleitung trennt. Gleichzeitig damit wird der abgewinkelte Arm 80 in die Kerbe 180 des Hebelansatzes 176 hineingedreht, wodurch die Drucktaste 24 gegen Betätigung verriegelt wird.

   In diesem Zustand ist der Teilnehmerapparat mit der Teilnehmerleitung verbunden und der rufende Teilnehmer kann mit dem gerufenen Teilnehmer nach Herstellung der der gewählten Rufnummer entsprechenden Verbindung über die Zentrale sprechen. 



   Falls der Teilnehmer eine falsche kodierte Karte ausgewählt hat, kann diese Karte vor oder nach der Betätigung der Drucktaste des Kartenwählers wieder ausgestossen werden. Das Ausstossen der falschen Karte erfolgt durch Niederdrücken der Freigabetaste 86, deren Arm 150 die Sperrklinke 128 von der Klaue 84 löst, so dass die gespannte Schraubenfeder 74 den Kartentransportmechanismus antreiben und die falsche Karte aus dem Kartenwähler herausbefördern kann. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zur automatischen Übertragung von der Kodierung einer Kodekarte entsprechenden Gleichstrom-Wählsignalen über eine Telephonleitung, mit einem Transportmechanismus zum Vorschub der Kodekarte längs einer Gruppe von Kontakten, von denen jeweils einige in Abhängigkeit von der Kodierung der Kodekarte betätigt werden, wobei die betätigten Kontakte einen Wählimpulsgeber steu- em, dadurch gekennzeichnet, dass der Wahlimpulsgeber (188,192, 193) und seine Steuereinrichtung abwechselnd (über 193 bzw.

   192) parallel zur Telephonleitung (a, b) liegen und aus dieser gespeist sind und dass die Steuereinrichtung eine Schaltmatrix mit einer Programmierwalze (206-212), von dieser Walze gesteuerte Kontakte   (a-g, on)   und von der Kodekarte gesteuerte Kontakte   (a-g)   aufweist, wobei der Wählimpulsgeber nach jeder Speisung seinen eigenen Stromkreis (bei 193) unterbricht und'zugleich (über 192) die Schaltmatrix an die Telephonleitung legt, so dass jeweils über die Telephonleitung durch Stromunterbrechung ein Impuls übertragen wird, wenn über die Schaltmatrix kein paralleler Stromweg besteht, aber eine Impulsübertragung unterbleibt, wenn über die Schaltmatrix ein paralleler Stromweg vorhanden ist.

Claims (1)

  1. 2. Für die Einrichtung nach Anspruch 1 verwendbare Kodekarte, die mehrere Zeilen und Spalten aufweist, welche perforierbare Elemente enthalten, durch deren Perforation eine bestimmte TelephonRufnummer kodiert werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass jede Zeile 7 verschiedenen Spalten zugehörige Elemente enthält, wobei verschiedene Kombinationen jeweils eines der Elemente 1 - 3 mit <Desc/Clms Page number 12> einem der Elemente 5 - 7 die Ziffern 1-9 darstellen, während das Element 4 die Ziffer 0 darstellt, und wobei jede Zeile eine andere Stelle bzw. Ziffer der Rufnummer angibt.
AT740960A 1959-10-02 1960-09-29 Einrichtung zur automatischen Übertragung von der Kodierung einer Kodekarte entsprechenden Gleichstrom-Wählsignalen AT234158B (de)

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