AT234093B - Kassettenregistratur - Google Patents

Kassettenregistratur

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AT234093B
AT234093B AT632259A AT632259A AT234093B AT 234093 B AT234093 B AT 234093B AT 632259 A AT632259 A AT 632259A AT 632259 A AT632259 A AT 632259A AT 234093 B AT234093 B AT 234093B
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AT
Austria
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rail
cassettes
cassette
rails
holding part
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AT632259A
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English (en)
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Scholl Ag Geb
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Description


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  Kassettenregistratur 
Die Erfindung betrifft eine Kassettenregistratur mit reihenweise in horizontalen Tragschienen ausla- dend und seitlich verschiebbar geführten Kassetten. 



   Bekannt sind Kassettenregistraturen, bei welchen die in Reihen angeordneten Kassetten an ihrer obe- ren, hinteren Ecke an einer Schiene aufgehängt und gegen Kippen durch die nächste untere Schiene oder die Wand abgestützt sind. 



   Beim Manipulieren, so unter anderem bei dem häufig notwendigen Verschieben, werden die Kasset- ten immer an ihrer unteren, vorderen Ecke im Bereich des Bodens ergriffen, da die Seitenwände weiter oben zu wenig steif sind. Ein Verklemmen oder seitliches Auspendeln kann unter diesen Umständen nur durch sorgfältiges und vor allem langsames Verschieben vermieden werden. 



   Darüber hinaus sind die Kassetten auch um die obere Schiene schwenkbar. Schon deswegen können sie beim Aushängen aus der Schiene gegen die Kassetten der nächstoberen Reihe geschwenkt, aber auch angehoben werden, so dass auch diese gekippt, gegebenenfalls ausgehängt werden. Das Anstossen an die obere Reihe kann auch beim Aufhängen der Kassetten nur durch besondere Sorgfalt vermieden werden, wobei gleichzeitig das Einhängen des diesem Zwecke dienenden Hakens in die Schiene ein genaues Zielen erfordert. 



   Die Erfindung bezweckt nun die angeführten Mängel zu beseitigen. 



   Erfindungsgemäss zeichnet sich eine Registratur der eingangs erwähnten Art dadurch aus, dass die Kassetten je mit am Rücken derselben angebrachten Halteteilen von unten in eine obere Schiene und von oben in eine untere Schiene einhängbar und dabei gegen die obere Schiene anhebbar sind, so dass die Kassetten nach dem Anheben um die obere Schiene verschwenkbar und aus dieser Schiene aushängbar sind. 



   Bei einer solchen Registratur sind die Kassetten an zwei Schienen abgestützt und geführt, wobei die untere Schiene das Gewicht der Kassette trägt. Die Kassetten können daher rasch und ohne jegliche Sorgfalt seitlich verschoben werden, ohne dass ein seitliches Auspendeln oder Verklemmen zu befürchten wäre. 



   Dank dem Einhängen an zwei Schienen können die Kassetten um die obere Schiene nicht kippen. 



  Folglich kann beim Aushängen einer Kassette diese durch einen mit den Fingern auf das vordere Ende des Kassettenbodens ausgeübten Druck angehoben werden, wobei die obere Schiene als Anschlag dient und ein Anstossen an die nächstobere Kassettenreihe verhindert. Selbst bei einem minimalen Abstand zwischen zwei Kassettenreihen ist nun genügend Raum vorhanden, um die angehobene Kassette weiter hinten bequem zu ergreifen und aus der oberen Schiene auszuhängen. 



   Beim Einhängen stösst man zuerst das obere Ende des Kassettenrückens nach hinten oben gegen die Rückwand bzw. die obere Schiene und lässt die Kassette mit dem unteren Ende des Rückens einfach auf die untere Schiene fallen. Ein sorgfältiges Zielen ist überflüssig ; ein Anstossen an die obere Kassettenreihe ausgeschlossen. 



   In der Zeichnung sind rein beispielsweise Ausführungen des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen : Die Fig. 1 ein erstes und die Fig. 2 ein abgeändertes Ausführungsbeispiel sowie die Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung einer Kassettenregistratur, und schliesslich die Fig.   4 - 7   verschiedene Profile der Tragschienen. 



   Die mit 1 bezeichneten Kassetten sind einfachheitshalber in den Fig.   1 - 3   in der gleichen Ausführung dargestellt, wobei jedoch bereits an dieser Stelle zu betonen ist, dass eine reichhaltige Variations- 

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 möglichkeit als gegeben betrachtet wird. Auf einzelne Modifikationen in der Ausbildung der Kassetten wird an nachfolgender Stelle noch besonders hingewiesen werden. Gemäss der dargestellten Ausführung besitzen nun die Kassetten 1 einen Boden 2 und einen Rücken 3, sowie Seitenwände 4, welche Teile am besten in der schaubildlichen Darstellung der Fig. 3 zu erkennen sind. Aus dieser Figur und insbesondere aber aus den Fig. 1 und 2 ist ferner zu entnehmen, dass der Rücken der Kassetten mittels einer Schutz- platte 5, z.

   B. aus Blech verstärkt ist, deren Ränder an beiden Seiten, sowie unten auf die Seitenwände 4 bzw. auf den Boden 2 umgelegt sind. Zur Befestigung der Schutzplatte 5 an der Kassette sind Nieten 6 vorgesehen. 



   Der obere Rand der Schutzplatte 5 ist über die umgelegten Seitenränder hinaus verlängert und der ver- längerte Teil ist nach hinten abgekröpft, wodurch ein Halteteil 7 gebildet wird. Im unteren Endbereich der'Schutzplatte 5 ist ein ebenfalls nach hinten, dabei jedoch nach unten abgekröpfter Halteteil 8 be- festigt. Dieser aus z. B. Blech gefertigte Halteteil könnte selbstverständlich ähnlich wie der eine Halte- teil 7 mit der Platte 5 einstückig ausgebildet sein. An einer Wand 9, welche die Rückwand eines Schran- kes, aber auch die Wand eines Raumes sein kann, verlaufen in Abständen übereinander im Querschnitt
T-förmige Profilschienen 10, welche mit vertikal gestellten Balken an ihrem abgewinkelten Steg an der
Wand befestigt sind.

   Sowohl die Halteteile 7 wie auch die Halteteile 8 der Kassette hintergreifen die
Schienen 10, wobei der eine Halteteil 7 jeweils mit der unteren Kante 12 der Balken zusammenwirkt, während der andere Halteteil 8 an der oberen Kante 13 desselben aufruht. Somit wird jede Kassette 1 durch eine obere und eine untere Schiene 12 bzw. 13 gehalten. Es ist klar, dass hiebei die untere Schiene    lsTragschieneunddieobereSchienezur Verhinderung   des Umkippen der Kassetten um die untere Schiene, also als Halteschiene, dient. Bei entsprechenden Profilschienen, wie z. B. dargestellt, können mehrere Kassettenreihen übereinander angeordnet werden, wobei jede Profilschiene eine Tragschiene und eine Halteschiene für zwei benachbarte Kassettenreihen umfasst. 



   Wie aus Fig. 1 und 2 klar hervorgeht, ist der Abstand zwischen zwei Profilschienen so gewählt, dass die Kassetten 1 angehoben werden können, bis der eine Halteteil 7 an der Halteschiene 12 aufschlägt. Dieses Anheben genügt, um die Stütze 8 an der Tragschiene 13 aushängen zu können, worauf die Kassette 1 leicht ganz freigemacht werden kann. Bemerkenswert ist dabei, dass beim Anheben der Kassette diese nicht an der oberen Kassettenreihe anstossen kann. 



   Beim Aufsetzen einer Kassette auf die Schienen wird zuerst der eine Halteteil 7 eingehängt und an-   schliessend die Kassette bis zum Anliegen der   Schutzplatte 5 an der Tragschiene 13 nach hinten geschwenkt und dann abgesenkt, wobei der andere Halteteil 8 an der Tragschiene 13 eingehängt wird. Die in dieser Weise eingehängte Kassette kann leicht seitlich verschoben werden. 



   Es ist vielfach erwünscht, die Kassetten leicht nach vorne geneigt aufzuhängen. Dies kann beispielsweise in der Art nach der Fig. 2 erreicht werden, indem die als Tragschiene 13 bzw. Halteschiene 12 wirksamen Kanten einer entsprechenden Profilschiene nicht in der gleichen vertikalen Ebene angeordnet sind. Anderseits könnte auch die Abkröpfung des einen Halteteiles 7 nach hinten jene des andern Halteteiles 8 übertreffen, um die gleiche Schrägstellung der Kassette zu erreichen, wobei freilich Profilschienen gemäss der Fig. 1 zu verwenden wären. 



   Ein schräges Aufhängen der Kassetten ermöglichen auch die Schienenprofile gemäss den Fig. 5 und 6, wobei letzteres ein handelsübliches Z-Eisen darstellt, welches mittels einer Unterlage 11 in Abstand vor der Wand befestigt ist. 



   Nach der Fig. 4 sind an beiden Seiten einer Wand 9 Schienen 10 befestigt, welche das bereits in der Fig. 1 gezeigte Profil aufweisen. In dieser Weise könnte die Kassettenregistratur aufgebaut werden, um beste Raumausnützung zu erzielen. 



   Ähnliche Anordnungen können mit Hilfe von im Querschnitt   H-förmigen   Trägern (Fig. 7) getroffen werden, wobei solche Träger vorteilhaft an beiden Enden befestigt werden. Die Möglichkeit der Befestigung der Profilschienen an ihren beiden Enden,   z. B.   an den Seitenwänden eines   Registraturschrankes, ist   übrigens ohne Rücksicht auf das Schienenprofil gegeben. Man könnte in dieser Weise Kassettenregistraturen auch mit Hilfe von zwischen Decke und Boden einspannbaren Stangen oder an Gerüsten befestigen. 



   Kann nun, wie es sich von selber versteht, das Schienenprofil im Rahmen der Erfindung mit grosser Freiheit gewählt werden, so ist es auch klar, dass auch bei der Gestaltung der Kassette manche   Möglichkeiten   offen stehen. So könnte man die Halteteile durch eine einfache, gar nicht   abgekröpfte Verlängerung   der Schutzplatte bilden, wobei die auf die Seitenwände der Kassette umgeklappten Seitenränder derselben nach   unten verlängert und diese verlängerten Teile   auf den Boden zum Schutz desselben umgelenkt werden könnten. 

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   Die erfindungsgemäss vorgeschlagene Ausführung einer Registratur erweist sich in ihrer mit sparsamsten Mitteln erzielten Robustheit, stabiler Führung und Handlichkeit als besonders fortschrittlich. Sowohl die Tragschiene wie auch die Halteschiene könnten mit in Abständen angeordneten Anschlägen versehen werden, welche die Lage jeder einzelnen Kassette festlegen würden. Der gleiche Zweck könnte auch mit an den Schienen, oder wenigstens an einer Schiene in Abständen angeordneten Schlitzen erreicht werden, in welche dann der eine oder der andere Halteteil eingreifen würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Kassettenregistratur mit reihenweise in horizontalen Tragschienen ausladend und seitlich verschiebbar geführten Kassetten, dadurch gekennzeichnet, dass die Kassetten (4) je mit am Rücken (3) derselben angebrachten Halteteilen (7,8) von unten in eine obere Schiene (12) und von oben in eine untere Schiene (13) einhängbar und dabei gegen die obere Schiene (12) anhebbar sind, so dass die Kassetten nach dem Anheben um die obere Schiene (12) verschwenkbar und aus dieser Schiene aushängbar sind.
AT632259A 1959-09-01 1959-09-01 Kassettenregistratur AT234093B (de)

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AT632259A AT234093B (de) 1959-09-01 1959-09-01 Kassettenregistratur

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AT632259A AT234093B (de) 1959-09-01 1959-09-01 Kassettenregistratur

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AT234093B true AT234093B (de) 1964-06-10

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