AT233931B - Verfahren zum Färben von Nahrungsmitteln und kosmetischen Präparaten - Google Patents

Verfahren zum Färben von Nahrungsmitteln und kosmetischen Präparaten

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AT233931B
AT233931B AT86362A AT86362A AT233931B AT 233931 B AT233931 B AT 233931B AT 86362 A AT86362 A AT 86362A AT 86362 A AT86362 A AT 86362A AT 233931 B AT233931 B AT 233931B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Färben von Nahrungsmitteln und kosmetischen Präparaten , Es hat sich gezeigt, dass Carotinoide der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 worin R   1 4-Hydroxy-8-oxo-2, 6, 6-trimethyl-cyclohexadien- (1, 4)-yl   oder   4-Hydroxy-5-oxo-     - 2, 6, 6-trimethylcyclohexadien- (I, 3) -yl   und   R     4-Hydroxy-3-oxo-2,   6,6-trimethyl-cyclohexadien-   -(1,4)-yl, 4-Hydroxy-5-oxo-2, 6, 6-trimethyl-cyclohexadien-(1,3)-yl   oder 2, 6, 6-trimethyl-cyclo-   hexes- (1)-y   bedeuten und die punktiert wiedergegebene Bindung hydriert sein kann sowie Acylderivate dieser Verbindungen, Substanzen mit interessanten gelben und roten Färbungen darstellen, die, insbesondere zufolge ihrer hohen Stabilität,

   sich in hohem Masse zum Färben von Nahrungsmitteln und von kosmetischen Präparaten eignen. 



   Die Erfindung beruht auf dieser Erkenntnis und betrifft ein Verfahren zum Färben von Nahrungsmitteln und kosmetischen Präparaten, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel I oder ein Acylderivat dieser Verbindung den zu färbenden Zubereitungen zusetzt und darin gleichmässig verteilt. 



   Acylderivate von Verbindungen der Formel I, insbesondere solche mit aliphatischen Carbonsäuren, wie Acetate und Palmitate, haben sich zur Färbung als besonders geeignet erwiesen. 



   Die erfindungsgemäss anwendbaren Carotinoide lassen sich dadurch herstellen, dass man ein substituiertes Polyen der allgemeinen Formel 
 EMI1.2 
 worin   Rg   den in   3-,   4-oder 5-Stellung durch eine Oxogruppe substituierten 2, 6, 6-Trimethyl-cyclo-   hexen- (l)-yl-Restund R   den gegebenenfalls in 3-, 4-oder 5-Stellung durch eine Oxogruppe substi- tuierten   2, 6, 6-Trimethyl-cyclohexen- (I) -yl-Rest   darstellen und die punktiert wiedergegebene Bin- dung hydriert sein kann, in Gegenwart eines enolisierenden Mittels oxydiert, das Oxydationsprodukt erwünschtenfalls acyliert und gegebenenfalls an der zentralen Dreifachbindung partiell hydriert. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren wird in den folgenden Beispielen veranschaulicht. 



    Beispiel l : Körper-und Gesichtspuder :    
 EMI1.3 
    [4-acetoxy-3-oxo-2,thyl-octadecanonaen- (1, 3, 5, 7, 9, 11, 13, 15, 17)   werden in 20, 0 ml Chloroform gelöst. Diese Lösung wird in 300 g Reispuder eingerührt und innig verrieben. Nun wird die gewonnene gefärbte Reispudergrundlage mit 500 g Talkumpuder, 50 g Zinkoxyd, 50 g Titandioxyd und 100 g Magnesiumstearat vermischt. Man erhält einen schön rosa gefärbten Puder, der je nach Bedarf parfümiert werden kann. 



   Bei Zusetzung von geringeren Mengen des Carotinoids, sowie bei Verwendung von nichtverestertem bzw. des mit Palmitinsäure veresterten Carotinoids kann man auch orange oder beige Farbtöne erzielen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> 100 <SEP> g <SEP> Walrat
<tb> 100 <SEP> g <SEP> weisser <SEP> Wachs
<tb> 50 <SEP> g <SEP> Cetylalkohol
<tb> 100 <SEP> g <SEP> Wollfett
<tb> 350 <SEP> g <SEP> Perhydrosqualen
<tb> 300 <SEP> g <SEP> Vaseline.
<tb> 
   Beispiel 3 : Dünnflüssige Emulsion.    
 EMI2.3 
 wendet man   3 - 10   mg des Farbstoffes auf 1 kg der Emulsion, wobei man je nach gewählter Konzentration rosa, gelbe und orange Farbtöne erzielt. 



    Beispiel 4 :'Lebensmittel.    



   Ein zur Färbung von Lebensmitteln   geeignetes. Färbepräparat   wird wie folgt hergestellt :
3,9 Gelatine werden in 12, 5 g Wasser gelöst. Zu dieser Gelatinelösung gibt man vorsichtig eine Lösung von1 g 1,18-Di-[4-acetoxy-3-oxo-2, 6, 6-trimethyl-cyclohexadien-(1,4-yl]-3, 7, 12, 16-tetramethyl - octadecanonaen - (1, 3, 5, 7, 9, 11, 13, 15, 17), 1 g Ascorbylpalmitat und 0, 1 g Tocopherol in 30 ml Chloroform zu. Zuletzt fügt man noch 0, 1 g NaOH in 2,5 g Wasser hinzu. Das ganze Gemisch wird nun gut homogenisiert, auf ein Blech gegossen und im Vakuumtrockenschrank getrocknet. Das trockene Produkt wird in kleine Stücke gebrochen. 



   Dieses Präparat kann z. B. wie folgt zum Färben von Lebensmitteln verwendet werden :
Suppenpulver : Zur Färbung von Trockensuppen genügt das Zumischen von 66, 7 mg des Präparates zu 100 g Suppenpulver. 



   Tomatenextrakt : Zur Anfärbung von 1 kg Tomatenextrakt werden zirka 2 g des Präparates benötigt. 



   Yoghurt : Schön gefärbte Yoghurt-Präparate kann man herstellen, indem man in 11 Milch 40 mg des Präparates auflöst und daraus Yoghurt in üblicher Weise herstellt. 



   Himbeersirup   : Zur Färbung von Himbeersirup   verwendet man mit Vorteil ungefähr 333 mg des Präparates pro 1 1 Flüssigkeit. 
 EMI2.4 
 



    :PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zum Färben von Nahrungsmitteln und kosmetischen Präparaten, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel 
 EMI2.5 
 in der RI 4 - Hydroxy - 3 - oxo- 2, 6, 6 - trimethyl - cyclohexadien -(1,4)-yl oder 4-Hydroxy-5-oxo- 
 EMI2.6 
 
2, 6, 6-trimethyl-cyclohexadien- (l, 3)-yl undR2 4-Hydroxy-3-oxo-2, 6, 6-tnmethyl-cyclohexadien-oder ein Acylderivat dieser Verbindung den zu färbenden Zubereitungen zusetzt und darin gleichmässig verteilt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Acylderivat insbesondere das Acetat oder Palmitat verwendet.
AT86362A 1960-04-14 1961-04-12 Verfahren zum Färben von Nahrungsmitteln und kosmetischen Präparaten AT233931B (de)

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