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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur färbenden Behandlung menschlicher Haare, gegebenenfalls unter gleichzeitiger Wasserwellung, das dadurch gekennzeichnet ist, dass auf die Haare vor oder nach dem Waschen eine Lösung oder Verteilung, die mindestens eine Verbindung der allgemeinen Formel
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bis 11 aufweist, sowie gegebenenfalls weitere Indoanilin-, Indophenol oder Indaminfarbstoffe und/oder andere Haarfarbstoffe, beispielsweise Azo- oder Anthrachinonfarbstoffe, Nitrophenylendiamin, ferner gewünschtenfalls in der Kosmetik übliche Zusätze, wie Weichmacher, Benetzungsmittel, Dispergiermittel, Penetrationsmittel, Treibmittel, Verdickungsmittel, Riechstoffe, kosmetisch anwendbare Harze od. dgl., enthält, aufgebracht und einwirken gelassen wird und die Haare anschliessend nötigenfalls gespült und/oder gewaschen bzw.
gerollt und schliesslich getrocknet werden.
Gegenstand der Erfindung ist weiters auch ein Mittel zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens, wobei das Mittel als Haarfärbemittel oder Wasserwell-Lotion vorliegen kann und einen pH-Wert zwischen 3,5 und 11, vorzugsweise zwischen 5 und 9 aufweist und in einer Menge von 0, 005 bis 1, 0 Gew.-%, mindestens eine Verbindung der eingangs angegebenen allgemeinen Formel (I), sowie gegebenenfalls weitere Indophenol-, Indamin- bzw. Indoanilinfarbstoffe und/oder andere Haarfarbstoffe, wie beispielsweise oder Anthrachinonfarbstoffe, Nitrophenylendiamin od. dgl., sowie gewünschtenfalls weitere, in der Kosmetik übliche Zusätze, wie Weichmacher, Benetzungsmittel, Dispergiermittel, Penetrationsmittel, Treibmittel, Verdickungsmittel, Riechstoffe, kosmetisch anwendbare Harze od. gl., enthält.
Die Verbindungen der Formel (I) können beim erfindungsgemässen Verfahren bzw. Mittel als alleinige Farbstoffe Verwendung finden, in welchem Fall auf weissen Haaren Färbungen von blau bis grün erhalten werden können, u. zw. bei extrem kurzen Behandlungszeiten in der Grössenordnung von 3 min bei Raumtemperatur. Die Konzentration der Verbindungen der Formel (I) in den Färbemitteln kann zwischen 0,005 bis 1 Gel.-% variieren. Diese Konzentration ist sehr gering, was durch die aussergewöhnliche Affinität dieser Farbstoffe für die Keratinfasern ermöglicht wird.
Die Verbindungen der Formel (I) können aber auch in Mischung mit andern Haarfarbstoffen, wieNitro-
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den.
Man kann mit derartigen Mitteln leuchtende Nuancen, die häufig irisieren und reich an Reflexen sind, erhalten, die es erlauben, den Rotstich kastanienroter oder braunroter Haare zu verdecken und es ermöglichen, dunkelbraune Farben mit grünbronzenen Reflexen zu erhalten.
In den meisten Fällen liegen die Färbemittel gemäss der Erfindung als wässerige oder wässerig-alkoholische Lösungen vor. Vorzugsweise kann Äthanol verwendet werden, es ist aber auch möglich, Butylenglykol oder polyoxyäthylenierte Alkohole einzusetzen. Die Färbemittel können auch Verdickungsmittel enthalten, so dass sie in Form von Cremen oder Gelen vorliegen.
Ferner können die erfindungsgemässen Färbemittel verschiedene, in der Kosmetik übliche Zusätze enthalten, wie Riechstoffe, Netzmittel, Dispergiermittel, Quellmittel, Penetrationsmittel, Weichmacher. Sie können aber auch zusammen mit Treibmitteln in Aerosolbehältern konditioniert sein.
Der pH-Wert der erfindungsgemässen Färbemittel kann zwischen 3,5 und 11, vorzugsweise zwischen 5 und 9, schwanken.
Das Färben der Haare mit Hilfe der erfindungsgemässen Färbemittel wird üblicherweise durch Aufbringen des Mittels auf die zu färbenden Haare durchgeführt. Nach einer Einwirkungszeit von 3 bis 30 min werden die Haare gespült und gegebenenfalls gewaschen und getrocknet.
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Die erfindungsgemässen Mittel können auch in Form von Lotionen für Wasserwellung vorliegen.
Die für diesen Zweck verwendeten Mittel enthalten in wässerig-alkoholischer Lösung wenigstens ein kosmetisch anwendbares Harz und mindestens eine Verbindung der Formel (I). Die Menge der Verbindungen der Formel (I) in diesen Wasserwell-Lotionen gemäss der Erfindung kann sehr niedrig sein und schwankt im allgemeinen zwischen 0,005 und 0, 5 Gew. -0/0. Von den kosmetischen Harzen, die für diese Wasserwell-Lotionen verwendbar sind, können genannt werden : Polyvinylpyrrolidon, die Copolymeren von Crotonsäure-Vinylacetat, Vinylpyrrolidon-, Vinylacetat od. dgl. Der Gehalt der Mittel an diesen Harzen kann 1 bis 3 Gew. -0/0 betra- gen.
Für die Lotionen werden zweckmässig Alkohole mit niedrigem Molekulargewicht, vorzugsweise Äthanol oder Isopropanol, u. zw. in Mengen von 20 bis 50 Gew.-% verwendet.
Der pH-Wert dieser Lotionen kann zwischen 4 und 10, vorzugsweise zwischen 5 und 9 schwanken.
Wasserwell-Lotionen, die ausschliesslich Farbstoffe der Formel (I) enthalten, bilden Färbemittel, die es ermöglichen, den Haaren ausserordentlich leuchtende, an Perlmutterglanz und irisierenden Effekten reiche Tönungen zu verleihen, die in der Kosmetik sehr geschätzt sind. Sie ermöglichen es gleichfalls, den Rotstich von kastanienbraunroten oder rotbraunen Haaren zu verdecken und ihnen gegebenenfalls bronzefarbige Reflexe zu verleihen.
DieWasserwell-Lotionen gemäss der Erfindung können ebenfalls andere Farbstoffe, wie beispielsweise Nitrophenylendiamin, Anthrachinonfarbstoffe, Indoani1in, Indophenole und andere Indamine enthalten, die es gleichfalls ermöglichen, sehr verschiedene, aber immer durch den Reichtum ihrer Reflexe charakterisierte Nuancen zu erhalten.
Die Wasserwell-Lotionen werden in üblicher Weise auf die noch feuchten, vorher gewaschenen und gespülten Haare aufgebracht, welche dann eingerollt und getrocknet werden.
Die in den erfindungsgemässen Mitteln enthaltenen neuen Farbstoffe der Formel (I) können, wie nachstehend angegeben, hergestellt werden.
Zur Herstellung von Verbindungen der Formel (I), in welcher R und R6 Wasserstoff bedeuten, wird ein Chinondiimin der allgemeinen Formel
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in welcher die Reste R1 bis R4 die eingangs angegebene Bedeutung haben, mit einem 6-Hydroxyphenomorpholin der Formel
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in welcher R7 die oben angegebene Bedeutung hat, kondensiert.
Unter den zur Durchführung des Verfahrens geeigneten Chinondiiminen der allgemeinen Formel (II) können beispielsweise 2-Methyl-5-methoxybenzochinondiimin, 2-Methoxy-3, 5-dimethylbenzochinondiimin und 3, 5- Dimethoxybenzochinondiimin genannt werden.
Da die solcherart erhaltenen Indaminsalze in Wasser nicht sehr leicht löslich sind, kann die Kondensation in Wasser ausgeführt werden, u. zw. in Gegenwart einer für die Salzbildung erforderlichen Säure, vorzugsweise in Gegenwart eines wasserlöslichen Salzes einer derartigen Säure. So wird bei der Kondensation von Chinondiimin der allgemeinen Formel (II) mit einem Phenomorpholin der allgemeinen Formel (III) in wässerigem Medium in Gegenwart von Ammoniumpersulfat ein Indaminpersulfat erhalten.
Falls jedoch die herzustellenden Indaminsalze in Wasser sehr leicht löslich sind, wird die Kondensation in einem Lösungsmittel, wie Methylisobutylketon oder Dioxan in Gegenwart der für die Salzbildung erforderlichen Säure durchgeführt.
Die in fester Form anfallenden Produkte werden schliesslich durch Filtration aus dem Reaktionsgemisch abgetrennt.
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Indaminsalze der allgemeinen Formel (I) können auch in der Weise erhalten werden, dass ein p-Phenylen- diamin der Formel
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in welcher die Gruppen Rl bis R6 die oben angegebene Bedeutung haben, mit einem 6-Hydroxyphenomorpholin der Formel (III) in wässerigem oder wässerig acetonischem Medium in Gegenwart eines Persalzes, vorzugsweise eines Alkalipersulfates oder Ammoniumpersulfat, kondensiert wird. Man erhält auf diese Weise ein in fester Form anfallendes Indaminpersulfat, das nach Isolierung durch Filtration gegebenenfalls in ein anderes Indaminsalz übergeführt werden kann.
Eine weitere Ausführungsform zur Herstellung der Indaminsalze der Formel (I), in welcher R5 5 und R6 sub- stituierte oder unsubstituierte Alkylradikale bedeuten, besteht darin, dass ein substituiertes p-Nitrosoanilin der allgemeinen Formel
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in welcher R5 und Re die oben angegebene Bedeutung haben, mit einem 6-Hydroxyphenomorpholin der Formel (III) in alkoholischem Medium in Gegenwart von Zinkchlorid kondensiert wird, was zur Bildung eines Indamin- Zink-Doppelchlorids führt, das in fester Form anfällt und aus dem Reaktionsgemisch durch Filtration abgetrennt werden kann.
Alle diese Indaminsalze stellen Farbstoffe dar, die in Wasser und Alkohol gut löslich sind und in einem pH-Bereich von 3 bis 10 eine grosse Färbekraft aufweisen.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand von Ausführungsbeispielen unter Angabe von Herstellungsvor- schriften für die erfindungsgemäss eingesetzten Indaminsalze in nicht einschränkender Weise näher erläutert.
Die in den Ausführungsbeispielen verwendeteAngabe"90%oig bzw. 95% zig graue bzw. weisse Haare" bedeutet natürliche Haare, von welchen noch 1alto bzw. 5% die natürliche Farbe aufweisen und 90 bis 95% bereits weiss sind.
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In 30 cm 3 absolutem Alkohol werden einerseits 0,03 Mol (5, 35 g) Paranitrosodiäthylanilin, anderseits 0,03 Mol (4, 95 g) 6-Hydroxy-4-methylphenomorpholin eingetragen und hierauf 0,03 Mol (4, 08 g) wasserfreies Zinkchlorid zugefügt. Nach 30 min Erhitzen am Rückfluss wird abgekühlt und der gebildete Niederschlag abgesaugt.
Man erhält 10, 4 g Indamin-Zink-Doppelchlorid.
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In 20 cm3 absolutem Alkohol werden einerseits 0,005 Mol (1, 67 g) p-Nitroso-N-äthyl-N-piperidinoäthyl- anilindichlorhydrat, anderseits 0, 005 Mol(0,83 g) 6-Hydroxy-4-methylphenomorpholin eingetragen und hierauf
0, 8 g wasserfreies Zinkchlorid zugegeben. Das Gemisch wird während 30 min am Rückfluss erhitzt. Nach dem Abkühlen wird abgesaugt, mit absolutem Alkohol und hierauf mit Äthylacetat gewaschen.
Es werden 1, 8 g
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:thyl) N'-äthyl-ss-acetylaminoäthylbenzochinonimin-iminium-Zink-Doppelchlorid
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In 20 cm3 absolutem Alkohol werden einerseits 0,005 Mol (1, 18 g) p-Nitroso-N-äthyl-N-ss-acetylamino- äthylanilin, anderseits 0, 005 Mol (0,83 g) 6-Hydroxy-4-methylphenomorpholin eingetragen und hierauf 0, 80 g wasserfreies Zinkchlorid zugegeben. Das Gemisch wird unter Rühren 30 min am Rückfluss erhitzt. Nach dem Abkühlen wird abgesaugt, mit absolutem Alkohol gewaschen und im Vakuum getrocknet.
Es werden 2, 2g chromatographisch reines Indamin-Zink-Doppelchlorid erhalten.
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In 20 cm3 absolutem Alkohol werden einerseits 0, 005 Mol (1, 05 g) p-Nitroso-N, N-di-ss-hydroxy äthylanilin, anderseits 0, 005 Mol (0, 83 g) 6-Hydroxy-4-methylphenomorpholin eingetragen und hierauf 0, 8 g wasserfreies Zinkchlorid zugegeben. Das Gemisch wird unter Rühren 30 min am Rückfluss erhitzt. Nach dem Abkühlen wird abgesaugt und mit absolutem Alkohol gewaschen. Es werden 2,30 g chromatographisch reines Indamin-ZinkDoppelsalz erhalten.
Vorschrift 5 : Herstellung von N- (6'-Hydroxy-4'-äthyl-1'-oxa-4'-aza-1',2',3',4'-tetrahydro-7'-naphthyl)-N', N'-di-ss-hydroxyäthylbenzochinonimin-iminium-Zink-Doppelchlorid
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In 20 cm absoluten Alkohol werden einerseits 0, 005 Mol (1,05 g) p-Nitroso-N,N-di-ss-hydroxyäthylanilin, anderseits 0, 005 Mol (0,90 g) 6-Hydroxy-4-äthylphenomorpholineingetragen und hierauf 0,8 g wasserfreies Zinkchlorid zugegeben. Das Reaktionsgemisch wird während 30 min unter Rühren am Rückfluss erhitzt.
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reines Indamin-Zink-Doppelsalz erhalten.
Vorschrift 6 : Herstellung von N-(6'-Hydroxy-1'-oxa-4'-aza-1',2',3',4'-tetrahydro-7'-naphthyl)- 3-methoxy-6-methylbenzochinonimin-iminium-acetat.
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Es werden 0, 005 Mol (0, 75 g) 2-Methyl-5-methoxybenzochinondiimin in 13 cm Methylisobutylketon gelöst und sofort dieser Lösung 0,005 Mol (0, 755 g) 6-Hydroxyphenomorpholin in 10 cm Methylisobutylketon, dem 0, 3 cm a Essigsäure zugefügt wurden, zugegeben. Hierauf wird sogleich abgesaugt, mit Methylisobutyl- keton gewaschen und getrocknet. Es werden 0, 42 g chromatographisch reines Indaminacetat erhalten.
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<tb>
<tb>
Molgewicht <SEP> für <SEP> C <SEP> lsH21 <SEP> NgOs <SEP> berechnet <SEP> 359
<tb> Molgewicht <SEP> durch <SEP> potentiometrische
<tb> Messung <SEP> in <SEP> Essigsäure <SEP> mittels
<tb> Perchlorsäure <SEP> gefunden <SEP> 345
<tb>
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:Es werden 0,005 Mol (0,75 g 2-Methyl-5-methoxybenzochinondiimin in 13 cm Methylisobutylketon gelöst. Dieser Lösung sofort 0,005 Mol (0, 83 g) 6-Hydroxy-4-methylphenomorpholin in 10 cm3 Me- thylisobutylketon, mit 0,3 cm Essigsäure versetzt, zugegeben. Der gebildete Niederschlag wird sogleich ab- gesaugt, mit wenig Methylisobutylketon gewaschen und getrocknet. Es werden 0, 40 g Indaminacetat erhalten.
Vorschrift 8 : Herstellung von N-(6'-Hydroxy-1'-oxa-4'-aza-1',2',3',4'-tetrahydro-7'-naphthyl)- 3-methoxy-2, 6-dimethylbenzochinonimin-iminium-persulfat.
Es werden einerseits 0,005 Mol (0, 75 g) 6-Hydroxyphenomorpholin in 20 cm3 Aceton gelöst. Anderseits werden 0,0075 Mol (1, 8 g) 2-Methoxy-3,5-dimethyl-p-phenylendiamindichlorhydrat in 10 cm3 mit 1, 5 cm3 Ammoniak (22 B) versetztem Wasser gelöst. Die beiden abgekühlten Lösungen werden gemischt, 2, 28 g in 20 cm ? Wasser gelöstes Ammoniumpersulfat zugesetzt und sogleich das ausfallende Indaminpersulfat abgesaugt. Es
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wird mit wenig Eiswasser und hierauf mit wenig Aceton gewaschen und getrocknet, wobei 0, 7 g Indaminpersulfat erhalten werden, welches sich chromatographisch rein erweist.
Vorschrift 9 : Herstellung von N-(6'-Hydroxy-4'-methyl-1'-oxa-4'-aza-1',2',3',4'-tetrahydro-7'-naph-
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sulfat abgesaugt, mit wenig Eiswasser und wenig Aceton gewaschen, wobei 0,65 g chromatographisch reines Indaminpersulfat erhalten werden.
Beispiel l : Es wird folgende Lösung bereitet :
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<tb>
<tb> Farbstoff <SEP> gemäss <SEP> Vorschrift <SEP> 1 <SEP> 0,05 <SEP> g
<tb> Crotonsäure-Vinylacetat-Copolymeres
<tb> (100/0 <SEP> Crotonsäure, <SEP> 900/0 <SEP> Vinylacetat,
<tb> Molekulargewicht <SEP> 45 <SEP> 000 <SEP> bis <SEP> 50 <SEP> 000) <SEP> 2 <SEP> g
<tb> Alkohol <SEP> (96%) <SEP> 50 <SEP> g
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Triäthanolamin <SEP> bis <SEP> zum <SEP> Erreichen
<tb> eines <SEP> PH-Wertes <SEP> von <SEP> 7
<tb>
Bei Anwendung dieser Lösung mit einer Wasserwell-Lotion auf bis zu 95% weisse Haare erhält man eine vergissmeinnichtblaue Färbung mit stark silbrigen Reflexen.
Beispiel 2 : Es wird folgende Lösung bereitet :
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<tb>
<tb> Farbstoff <SEP> gemäss <SEP> Vorschrift <SEP> 1 <SEP> 0, <SEP> 2 <SEP> g
<tb> Nitroparaphenylendiamin <SEP> 0,05 <SEP> g
<tb> Alkohol <SEP> (96%) <SEP> 20 <SEP> g
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Ammoniak <SEP> (22B) <SEP> bis <SEP> zum
<tb> Erreichen <SEP> eines <SEP> PH-Wertes <SEP> von <SEP> 9
<tb>
Beim Aufbringen einer solchen Lösung auf bis zu 95% natürlich weisse Haare während 20 min bei gewöhnlicher Temperatur erhält man nach dem Spülen und Waschen eine hellkastanienbraune Färbung mit Perlmutterglanz.
Beispiel 3 : Es wird folgende Lösung bereitet :
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<tb>
<tb> Farbstoff <SEP> gemäss <SEP> Vorschrift <SEP> 2 <SEP> 0,05 <SEP> g
<tb> Crotonsäure-Vinylacetat-Copolymeres
<tb> (Crotonsäure <SEP> 1 <SEP> <SEP> o, <SEP> Vinylacetat <SEP> 901o,
<tb> Molekulargewicht <SEP> 45 <SEP> 000 <SEP> bis <SEP> 50 <SEP> 000) <SEP> 2 <SEP> g
<tb> Alkohol <SEP> (96%) <SEP> 50 <SEP> g
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Triäthanolamin <SEP> bis <SEP> zum
<tb> Erreichen <SEP> eines <SEP> pH-Wertes <SEP> von <SEP> 7
<tb>
Diese Lösung angewendet als Wasserwell-Lotion auf entfärbte Haare verleiht diesen eine vergissmeinnichtfarbene Nuance mit silbrigem Reflex.
Beispiel 4 : Es wird folgende Lösung bereitet :
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<tb>
<tb> Farbstoff <SEP> gemäss <SEP> Vorschrift <SEP> 2 <SEP> 0,15 <SEP> g
<tb> N-[(4'-Hydroxy)-phenyl]-2, <SEP> 6-dimethylbenzochinonimin <SEP> 0,25 <SEP> g
<tb> Alkohol <SEP> (96ci) <SEP> 25 <SEP> g
<tb>
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<tb>
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Ammoniak <SEP> (220 <SEP> B) <SEP> bis <SEP> zum
<tb> Erreichen <SEP> eines <SEP> pH-Wertes <SEP> von <SEP> 9,5
<tb>
DieAnwendung einer derartigen Lösung während 20 min auf bis zu 95% natürlich weisse Haare verleiht diesen nach Spülen und Waschen eine silbergraune Nuance.
Beispiel 5 : Es wird folgende Lösung bereitet :
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<tb>
<tb> Farbstoff <SEP> gemäss <SEP> Vorschrift <SEP> 2 <SEP> 0, <SEP> 10 <SEP> g <SEP>
<tb> Alkohol <SEP> (96%) <SEP> 25 <SEP> g
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Ammoniak <SEP> (220B) <SEP> bis <SEP> zum
<tb> Erreichen <SEP> eines <SEP> PH-Wertes <SEP> von <SEP> 9
<tb>
Die Anwendung dieser Lösung während 20 min auf bis zu 95% natürlich weisse Haare verleiht diesen nach dem Spülen und Waschen eine intensiv silberblaue Färbung.
Beispiel 6 : Es wird folgende Lösung bereitet :
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<tb>
<tb> Farbstoff <SEP> gemäss <SEP> Vorschrift <SEP> 2 <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> g
<tb> N- <SEP> [ <SEP> (2', <SEP> 4'-Diamino-5'-methoxy)- <SEP>
<tb> phenyl]-benzochinonimin <SEP> 0, <SEP> 2 <SEP> g
<tb> Alkohol <SEP> (96%) <SEP> 25 <SEP> g
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Ammoniak <SEP> (22 B) <SEP> bis <SEP> zum
<tb> Erreichen <SEP> eines <SEP> PH-Wertes <SEP> von <SEP> 10
<tb>
Die Anwendung dieser Lösung während 20 min auf bis zu 95% natürlich weisse Haare verleiht diesen nach dem Spülen und Waschen eine Rosenholzfärbung.
Beispiel 7 : Es wird folgende Lösung bereitet :
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<tb>
<tb> Farbstoff <SEP> gemäss <SEP> Vorschrift <SEP> 3 <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> g
<tb> Crotonsäure-Vinylacetat-Copolymeres
<tb> (wie <SEP> im <SEP> Beispiel <SEP> 1) <SEP> 2 <SEP> g
<tb> Alkohol <SEP> (96%) <SEP> 50 <SEP> g
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Triäthanolamin <SEP> bis <SEP> zum
<tb> Erreichen <SEP> eines <SEP> pH-Wertes <SEP> von <SEP> 7
<tb>
Bei Anwendung dieser Lösung als Wasserwell-Lotion auf entfärbte Haare erhalten diese eine silberblaue Nuance.
Beispiel 8 : Es wird folgende Lösung bereitet :
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<tb>
<tb> Farbstoff <SEP> gemäss <SEP> Vorschrift <SEP> 3 <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> g
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> g
<tb> der <SEP> pH-Wert <SEP> dieser <SEP> Lösung <SEP> beträgt <SEP> 7
<tb>
Wenn man diese Lösung auf bis zu 95'%'natürlich weisse Haare während 20 min einwirken lässt, erhält man nach dem Spülen und Waschen eine grau-blaue Nuance.
Beispiel 9 : Es wird folgende Lösung bereitet :
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<tb>
<tb> Farbstoff <SEP> gemäss <SEP> Vorschrift <SEP> 3 <SEP> 0, <SEP> 2 <SEP> g
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> g
<tb>
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<tb>
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> l <SEP> Öliger <SEP> Milchsäure <SEP> bis <SEP> zum
<tb> Erreichen <SEP> eines <SEP> pH-Wertes <SEP> von <SEP> 4
<tb>
Diese Lösung während 10 min auf bis zu 95% natürlich weisse Haare angewendet, verleiht diesen nach dem Spülen und Waschen eine silbergraue Färbung mit einem schwach grünlichen Reflex.
Beispiel 10 : Es wird folgende Lösung bereitet :
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<tb>
<tb> Farbstoff <SEP> gemäss <SEP> Vorschrift <SEP> 3 <SEP> 0,025 <SEP> g
<tb> N- <SEP> [(4'-Hydroxy-3',5'-dimethyl)phenyl] <SEP> -2,6-dimethylbenzochinonimin <SEP> 0, <SEP> 125 <SEP> g
<tb> Crotonsäure-Vinylacetat-Copolymeres
<tb> (wie <SEP> im <SEP> Beispiel <SEP> 1) <SEP> 2 <SEP> g <SEP>
<tb> Alkohol <SEP> (96%) <SEP> 50 <SEP> g
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Triäthanolamin <SEP> bis <SEP> zum
<tb> Erreichen <SEP> eines <SEP> PH-Wertes <SEP> von <SEP> 7
<tb>
Diese Lösung angewendet als Wasserwell-Lotion auf entfärbte Haare verleiht diesen eine helle Parmaveilchen-Nuance mit Perlmutterreflex.
Beispiel 11 : Es wird folgende Lösung hergestellt :
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<tb>
<tb> Farbstoff <SEP> nach <SEP> Vorschrift <SEP> 4 <SEP> 0,04 <SEP> g
<tb> N- <SEP> [(2',4'-Diamino-5'-methyl)phenyl] <SEP> -benzochinonimin <SEP> 0,05 <SEP> g
<tb> p-Nitrophenylendiamin <SEP> 0,04 <SEP> g
<tb> Alkohol <SEP> (960/0) <SEP> 40 <SEP> g
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Ammoniak <SEP> (220 <SEP> B) <SEP> bis <SEP> zum
<tb> Erreichen <SEP> eines <SEP> pH-Wertes <SEP> von <SEP> 10
<tb>
Diese Lösung wird auf 95'%'natürlich weisse Haare aufgebracht und 20 min einwirken gelassen, wobei den Haaren nach Spülen und Waschen eine hellkastanienbraun-aschfarbige Nuance mit violetten Reflexen verliehen wird.
Beispiel 12 : Es wird folgende Lösung hergestellt :
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<tb> Farbstoff <SEP> nach <SEP> Vorschrift <SEP> 4 <SEP> 0, <SEP> 05 <SEP> g
<tb> N- <SEP> [(4'-Hydroxy)-phenyl]-3-amino-
<tb> 6-methylbenzochinonimin <SEP> 0,20 <SEP> g
<tb> o-Nitrophenylendiamin <SEP> 0, <SEP> 10 <SEP> g
<tb> Vinylacetat-Crotonsäure-Copolymeres
<tb> (90% <SEP> Vinylacetat, <SEP> 10% <SEP> Crotonsäure
<tb> Molekulargewicht <SEP> 45 <SEP> 000 <SEP> bis <SEP> 50 <SEP> 000) <SEP> 2 <SEP> g
<tb> Alkohol <SEP> (96%) <SEP> 50 <SEP> g
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Triäthanolamin <SEP> bis <SEP> zum
<tb> Erreichen <SEP> eines <SEP> pH-Wertes <SEP> von <SEP> 7
<tb>
Diese Lösung auf entfärbte Haare als Wasserwell-Lotion aufgebracht, verleiht ihnen eine hellgoldbronzefarbene Nuance.
Beispiel 13 : Es wird folgende Lösung hergestellt :
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<tb>
<tb> Farbstoff <SEP> nach <SEP> Vorschrift <SEP> 5 <SEP> 0,05 <SEP> g
<tb> Vinylacetat-Crotonsäure-Copolymeres
<tb> (wie <SEP> im <SEP> Beispiel <SEP> 1) <SEP> 2 <SEP> g <SEP>
<tb> Alkohol <SEP> (96go) <SEP> 50 <SEP> g
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Triäthanolamin <SEP> bis <SEP> zum
<tb> Erreichen <SEP> eines <SEP> pH-Wertes <SEP> von <SEP> 7
<tb>
Diese Lösung als Wasserwell-Lotion auf entfärbte Haare aufgebracht, verleiht diesen eine stark leuchtende silberblaue Nuance.
Beispiel 14 : Es wird folgende Lösung hergestellt :
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<tb>
<tb> Farbstoff <SEP> nach <SEP> Vorschrift <SEP> 6 <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> g
<tb> Vinylacetat-Crotonsäure-Copolymeres
<tb> (solo <SEP> Vinylacetat, <SEP> l <SEP> <SEP> o <SEP> Crotonsäure <SEP> 2 <SEP> g
<tb> Molekulargewicht <SEP> 45 <SEP> 000)
<tb> Alkohol <SEP> (96%) <SEP> 50 <SEP> g
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Triäthanolamin <SEP> bis <SEP> zum
<tb> Erreichen <SEP> eines <SEP> PH-Wertes <SEP> von <SEP> 7 <SEP>
<tb>
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<tb>
<tb> Farbstoff <SEP> nach <SEP> Vorschrift <SEP> 6 <SEP> 0,02 <SEP> g
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Ammoniak <SEP> (220 <SEP> B)
<SEP> bis <SEP> zum
<tb> Erreichen <SEP> eines <SEP> pH-Wertes <SEP> von <SEP> 10
<tb>
Diese Lösung wird auf 95% natürlich weisse Haare aufgebracht und bei Raumtemperatur 3 min einwirken gelassen, wobei die Haare nach Spülen und Waschen eine hell blau-grüne Färbung mit Silberreflexen aufweisen.
Beispiel 16 : Es wird folgende Lösung hergestellt :
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<tb>
<tb> Farbstoff <SEP> nach <SEP> Vorschrift <SEP> 6 <SEP> 0,025 <SEP> g
<tb> N- <SEP> [(2',4'-Diamino-5'-methoxy)phenyl]-benzochinonimin <SEP> 0,1 <SEP> g
<tb> Vinylacetat-Crotonsäure-Copolymeres
<tb> (90go <SEP> Vinylacetat, <SEP> 10% <SEP> Crotonsäure
<tb> Molekulargewicht <SEP> 45 <SEP> 000) <SEP> 2 <SEP> g
<tb> Alkohol <SEP> (960/0) <SEP> 50 <SEP> g
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Triäthanolamin <SEP> bis <SEP> zum
<tb> Erreichen <SEP> eines <SEP> pH-Wertes <SEP> von <SEP> 7
<tb>
Diese Lösung auf zu 95% entfärbte Haare als Wasserwell-Lotion aufgebracht, verleiht diesen eine perlmutterglänzende blaugraue Färbung.
Beispiel 17 : Es wird folgende Lösung hergestellt :
EMI9.6
<tb>
<tb> Farbstoff <SEP> nach <SEP> Vorschrift <SEP> 6 <SEP> 0, <SEP> 2 <SEP> g
<tb> Vinylacetat-Crotonsäure-Copolymeres
<tb> (wie <SEP> im <SEP> Beispiel <SEP> 1) <SEP> 2 <SEP> g <SEP>
<tb>
<Desc/Clms Page number 10>
EMI10.1
<tb>
<tb> Alkohol <SEP> (96%) <SEP> 50 <SEP> g <SEP>
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Triäthanolamin <SEP> bis <SEP> zum
<tb> Erreichen <SEP> eines <SEP> pH-Wertes <SEP> von <SEP> 7
<tb>
Diese Lösung als Wasserwell-Lotion auf hell kastanienbraune Haare aufgebracht, verleiht diesen eine sehr dunkelbraune Färbung mit grün-bronze Reflexen.
Beispiel 18: Es wird folgende Lösung hergestellt :
EMI10.2
<tb>
<tb> Farbstoff <SEP> nach <SEP> Vorschrift <SEP> 7 <SEP> 0,05 <SEP> g
<tb> Vinylacetat-Crotonsäure-Copolymeres
<tb> (90% <SEP> Vinylacetat, <SEP> 10% <SEP> Crotonsäure
<tb> Molekulargewicht <SEP> 50 <SEP> 000) <SEP> 2 <SEP> g
<tb> Alkohol <SEP> (96%) <SEP> 50 <SEP> g
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Triäthanolamin <SEP> bis <SEP> zum
<tb> Erreichen <SEP> eines <SEP> PH-Wertes <SEP> von <SEP> 7
<tb>
Diese Lösung als Wasserwell-Lotion auf zu 95% natürlich weisse Haare aufgebracht, verleiht diesen eine smaragdgrüne Färbung.
Beispiel 19: Es wird folgende Lösung hergestellt :
EMI10.3
<tb>
<tb> Farbstoff <SEP> nach <SEP> Vorschrift <SEP> 7 <SEP> 0, <SEP> 5 <SEP> g
<tb> Alkohol <SEP> (96%) <SEP> 20 <SEP> g
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Milchsäure <SEP> (1%il) <SEP> bis
<tb> zum <SEP> Erreichen <SEP> eines <SEP> pH-Wertes <SEP> von <SEP> 5
<tb>
Diese Lösung wird auf zu 95% natürlich weisse Haare aufgetragen und bei Raumtemperatur während 20 min einwirken gelassen, wobei den Haaren nach Spülen und Waschen eine stark leuchtende blau-grüne Färbung verliehen wird.
Beispiel 20 : Es wird folgende Lösung hergestellt :
EMI10.4
<tb>
<tb> Farbstoff <SEP> nach <SEP> Vorschrift <SEP> 8 <SEP> 0,05 <SEP> g
<tb> Vinylacetat-Crotonsäure-Copolymeres
<tb> (90% <SEP> Vinylacetat, <SEP> 10% <SEP> Crotonsäure
<tb> Molekulargewicht <SEP> 50 <SEP> 000) <SEP> 2 <SEP> g
<tb> Alkohol <SEP> (96%) <SEP> 50 <SEP> g
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Triäthanolamin <SEP> bis <SEP> zum
<tb> Erreichen <SEP> eines <SEP> pH-Wertes <SEP> von <SEP> 7
<tb>
Diese Lösung als Wasserwell-Lotion auf entfärbte Haare aufgebracht, verleiht diesen eine singrün-blaue Färbung mit irisierenden Reflexen.
Beispiel 21 : Es wird folgende Lösung hergestellt :
EMI10.5
<tb>
<tb> Farbstoff <SEP> nach <SEP> Vorschrift <SEP> 9 <SEP> 0,15 <SEP> g
<tb> Vinylacetat-Crotonsäure-Copolymeres
<tb> (9oxo <SEP> Vinylacetat, <SEP> l <SEP> <SEP> o <SEP> Crotonsäure
<tb> Molekulargewicht <SEP> 50 <SEP> 000) <SEP> 2 <SEP> g
<tb> Alkohol <SEP> (960/0) <SEP> 50 <SEP> g
<tb>
<Desc/Clms Page number 11>
EMI11.1
<tb>
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Triäthanolamin <SEP> bis <SEP> zum
<tb> Erreichen <SEP> eines <SEP> pH-Wertes <SEP> von <SEP> 7
<tb>
Diese Lösung als Wasserwell-Lotion auf entfärbte Haare aufgebracht, verleiht diesen eine intensiv blaue, stark irisierende Färbung.
Beispiel 22 : Es wird folgende Lösung hergestellt :
EMI11.2
<tb>
<tb> Farbstoff <SEP> nach <SEP> Vorschrift <SEP> 9 <SEP> 0, <SEP> 2 <SEP> g <SEP>
<tb> Butylenglykol <SEP> 5 <SEP> g
<tb> mit <SEP> 10, <SEP> 5 <SEP> Mol <SEP> Äthylenoxyd <SEP> oxäthylenierter <SEP> Laurylalkohol <SEP> 5 <SEP> g
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> g
<tb>
Diese Lösung auf zu 950/o natürlich weisse Haare bei gewöhnlicher Temperatur aufgebracht, verleiht diesen nach Spülen und Waschen eine bläulich hellgrüne Färbung.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur färbenden Behandlung menschlicher Haare, gegebenenfalls unter gleichzeitiger Wasser-
EMI11.3
EMI11.4
EMI11.5
Rg und Rwertiges Anion, insbesondere CHaCOz -, CI-, Br-, [CI3Zn] - oder S 208 --, bedeuten, in einem kosmetischen Träger in einer Menge von 0,005 bis 1,0 Gew.-% gelöst oder verteilt enthält, einen pH-Wert zwischen 3, 5 und 11, vorzugsweise zwischen 5 und 9 aufweist, sowie gegebenenfalls weitere Indophenol-, Indamin- bzw.
Indoanilinfarbstoffe und/oder andere Haarfarbstoffe, beispielsweise Azo- oder Anthrachinonfarbstoffe, Nitrophenylendiamin od. dgl., sowie gewünschtenfalls weitere, in der Kosmetik übliche Zusätze, wie Weichmacher, Benetzungsmittel, Dispergiermittel, Penetrationsmittel, Treibmittel, Verdickungsmittel, Riechstoffe, kosmetisch anwendbare Harze od. dgl., enthält, einwirken gelassen wird und die Haare anschliessend nötigenfalls ge- spült und/oder gewaschen bzw. gerollt und schliesslich getrocknet werden.