AT233305B - Selbstahrendes, handgeführtes Heuerntegerät - Google Patents

Selbstahrendes, handgeführtes Heuerntegerät

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AT233305B
AT233305B AT170861A AT170861A AT233305B AT 233305 B AT233305 B AT 233305B AT 170861 A AT170861 A AT 170861A AT 170861 A AT170861 A AT 170861A AT 233305 B AT233305 B AT 233305B
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AT
Austria
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tool carrier
rotation
axis
carrier
grooves
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Application number
AT170861A
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English (en)
Inventor
Friedrich Dipl Ing Patleych
Original Assignee
Reform Werke Bauer & Co
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selbstfahrendes, handgeführtes Heuerntegerät 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 gestell um seine Drehachse begrenzt schwenkbar ist, wird mit Hilfe der beiden vorgesehenen Stützrollen die notwendige Anpassung an den Boden erreicht. 



   Der zweiten Arbeitsstellung ist die entgegengesetzte Arbeitsrichtung wie der ersten zugeordnet. Die   Zinkenräder haben keine durchwegs radial verlaufenden   Zinken, sondern diese sind in bekannter Weise ab- gewinkelt. 



   Die auf ihren Steckzapfen lose drehbaren Zinkenräder können samt den Steckzapfen leicht abgenom- men werden. Das ist vorteilhaft für die Fahrt zum Felde, die insbesondere im Bergland oft über sehr schwierige Zufahrten, wie z. B. Hohlwege u. dgl., erfolgen muss. Die Zinkenräder werden bei einer sol- chen Zufahrt auf dem Fahrgestell deponiert und der Zinkenträger selbst nur um 90  gedreht, wodurch er in eine senkrechte Ebene parallel zur Fahrtrichtung zu liegen kommt. Zweckmässig ist zu seiner Ver- riegelung in dieser Transportstellung im   Sperrkranz   eine weitere Nut vorgesehen, die gegenüber den die beiden Arbeitsstellungen bestimmten Nuten um 900 versetzt ist. Seine Stützrollen liegen horizontal und können durch Bodenhindernisse (Steine, Buckel, ausgefahrene Geleise u. dgl.) nicht beschädigt werden. 



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung vereinfacht dargestellt. Fig. 1 zeigt die selbstfahrende, handgeführte Heuerntemaschine in Draufsicht, wobei sich der Zinkenträger in der er- sten Arbeitsstellung befindet,   d. h.   die Zinkenräder liegen in Fahrtrichtung gesehen vor den   Triebrädern ;   in strichlierten Linien ist die zweite Arbeitsstellung des Zinkenträgers eingezeichnet, in der die Zinken- träger, in Fahrtrichtung gesehen, hinter den Triebrädern liegen. Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht zu Fig.   l,  
Fig. 3 die Lagerung des drehbaren Werkzeugträgers, teilweise im Schnitt, und Fig. 4 den Verriegelungs- kranz mit Sperrklinke im Schnitt. 



   Die selbstfahrende, handgeführte Heuerntemaschine besteht aus einem Motor-Getriebeblock   1,   an dem seitlich die Achstrichter 2 angeflanscht sind, in denen die Steckachsen 3 lagern, welche die Triebräder 4 tragen. Der Motor-Getriebeblock mit Differential ist so ausgebildet, dass er sowohl   Vorwärts- als   auch Rückwärtsfahrt mit mindestens je einer Arbeitsgeschwindigkeit ermöglicht. An den Achstrichtern 2 und am Motor-Getriebeblock 1 ist der Lenkholm 5 angeschlossen, mit dem die Maschine von Hand geführt bzw. gelenkt wird. 



   In einem an den Motor-Getriebeblock 1 nach hinten angeflanschten Ausleger 6 ist der Werkzeugträger 7 drehbar und in seinen beiden Arbeitsstellungen verriegelbar gelagert. Der Werkzeugträger 7 trägt   die Zinkenräder   8, die mittels Steckzapfen 9 in Büchsen 10 eingesteckt und durch Vorstecker 11 gesichert sind. Eine am Werkzeugträger befestigte Doppelstützrolle 12 dient der Höheneinstellung der Zinkenräder. 



   Der Zinkenträger 7 ist im Ausleger 6 drehbar und in den beiden um 1800 versetzten Arbeitsstellungen verriegelbar gelagert. Die Verriegelung und Entriegelung erfolgt durch eine Klinke 13 (Fig. 3), die mittels Zug 14 vom Lenkholm aus durch einen Handhebel 15 zu betätigen ist. Sie greift in die beiden um 1800 versetzten Nuten 16 des Sperrkranzes 17 ein, der mit dem Zinkenträger fest verbunden ist. Die die Drehachse des Zinkenträgers 7 bildende Tragwelle 18 ist im Ausleger 6 drehbar mittels Lagerbüchsen 19 und 20 gelagert. Ein Stellring 21 bildet die Axialsicherung. Eine weitere Nut 22 bildet die Verriegelung für den Werkzeugträger in seiner Transportstellung. 



   Im Rahmen der Erfindung sind mannigfaltige Ausbildungen und Abänderungen am beschriebenen Ausführungsbeispiel möglich. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Selbstfahrendes, handgeführtes Heuerntegerät mit einem vorzugsweise einachsigen Fahrgestell, an dem ein Werkzeugträger mit drehbaren Zinkenrädern um eine im wesentlichen waagrechte Achse drehbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse des Werkzeugträgers (7) in Fahrtrichtung liegt, wobei das Gerät nach Drehung des Werkzeugträgers um 1800 in   Vor- und Rückwärtsfahrt   dieselbe Rechenarbeit leistet.

Claims (1)

  1. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse des Werkzeugträgers (7) und die Drehachsen der Zinkenräder (8) in an sich bekannter Weise in einer Ebene liegen, wobei vorzugsweise die lose drehbaren Zinkenräder (8) leicht lösbar mittels Steckzapfen (9) auf den Werkzeugträger (7) aufsteckbar sind.
    3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der drehbare Werkzeugträger (7) in an sich bekannterweise in seinen beiden, zueinander um 1800 versetzten Arbeitsstellungen ver-und entriegelbar ist, z. B. mittels eines an ihm festgelegten Sperrkranzes (17) mit Nuten (16), in die eine am Gerät angeordnete Sperrklinke (13) eingreift. <Desc/Clms Page number 3>
    4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeugträger (7) in seinen beiden verriegelbaren Arbeitsstellungen begrenzt schwenkbar ist, z. B. dadurch, dass die Nuten (16) breiter als die in sie eingreifende Sperrklinke (13) ausgebildet sind.
    5. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwerpunkt des Werkzeugträgers (7) in einem Abstand von seiner Drehachse liegt, so dass sich der Träger (7) nach händischem Kippen des Gerätes um die Fahrachse und Entriegelung des Werkzeugträgers lediglich unter der Wirkung der Schwerkraft von der einen in die andere Arbeitsstellung dreht.
    6. Gerät nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass neben den beiden, die Arbeitsstellungen bestimmenden Nuten (16) im Sperrkranz (17) in an sich bekannter Weise eine weitere, um 900 zu diesen versetzte Nut (22) zur Verriegelung des Werkzeugträgers (7) in der Transportstellung ausgebildet ist.
AT170861A 1961-03-02 1961-03-02 Selbstahrendes, handgeführtes Heuerntegerät AT233305B (de)

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