AT233135B - Verfahren zur Herstellung von 4,4'-Diamino-1,1'-dianthrachinonylen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 4,4'-Diamino-1,1'-dianthrachinonylen

Info

Publication number
AT233135B
AT233135B AT351361A AT351361A AT233135B AT 233135 B AT233135 B AT 233135B AT 351361 A AT351361 A AT 351361A AT 351361 A AT351361 A AT 351361A AT 233135 B AT233135 B AT 233135B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
parts
acid
diamino
copper
dianthraquinonyl
Prior art date
Application number
AT351361A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Application granted granted Critical
Publication of AT233135B publication Critical patent/AT233135B/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von   4, 4' -Diamino-l, l'-dianthrachinonylen   
Es wurde gefunden, dass man auf einfache Weise zu   4,     4' -Diamino-1, l'-dianthrachinonylen   gelangt, wenn man eine gegebenenfalls durch Halogenatome oder weitere Sulfogruppen substituierte 1-Amino-   - 4-halogenanthrachinon-2-sulfonsäure   in saurem Medium mit metallischem Kupfer oder mit halogenabspaltend wirkenden Kupferverbindungen, wie   z. B. Kupfer- (I)-oxyd   erhitzt und in der erhaltenen   4, 4'-Di-     amino-l, l'-dianthrachinonyl-3, 3'-disulfonsäure   gegebenenfalls die Sulfogruppen durch Wasserstoffatome 
 EMI1.1 
    B. Halogenatome ersetzt.

   Als 1-Amino-4-halogenantbrachinon-2-sulfon-l-Amino-4-bromanthrachinon-2, 6-disulfonsäure,   insbesondere aber   1- Amino-4-bromanthrachinon-2-     -sulfonsäure (sogenannte   Bromaminsäure). 



   Man verwendet zweckmässig einen Überschuss an Kupfer,   d. h.   mehr als die theoretisch erforderliche Menge von 1 Atom pro Mol Bromaminsäure, also mindestens 1, 2, vorzugsweise mindestens 2 Atomgewichte Kupfer auf 1 Molgewicht Bromaminsäure. Das Kupfer liegt zweckmässig in Pulverform vor, wobei die mittlere Teilchengrösse mit Vorteil 25   ; i   nicht   iibersteigt.   Bei der Reaktion können insbesondere unter der Einwirkung von überschüssigem Kupfer Kupferverbindungen entstehen, die selbst noch eine halogenabspaltende Wirkung besitzen. 



   Die Angaben betreffs Kupfermengen sind nicht so zu verstehen, dass mit kleineren Kupfermengen die Reaktion praktisch nicht durchführbar wird. Für praktische Zwecke wird es zwar angezeigt sein, einen gewissen Überschuss zu benutzen ; kleinere Mengen bis unter 1 Mol Kupfer liefern immer noch das gewünschte Produkt, insbesondere wenn die eingesetzte Säuremenge etwas vermindert und die Reaktionsdauer verlängert wird. Die Ausbeute an Endprodukt geht jedoch zurück, so dass eine Einsparung am Preis des Kupfers durch Verminderung der Ausbeute wieder verloren gehen kann. Es können daher je nach den   Preisverhältnissen   die günstigsten Bedingungen verschieden liegen. 



   Die Kondensation erfolgt durch Erhitzen in saurem Medium, beispielsweise in Wasser oder in einem mit Wasser mischbaren organischen Lösungsmittel wie   z.     B.   Alkohol, Aceton, Glykolmonoäthyläther, Dimethylformamid oder Dioxan, denen eine starke Säure oder ein stark sauer reagierendes Salz zugesetzt wurde, zweckmässig auf Temperaturen zwischen   50-100 C.   Der pH-Wert der wässerigen Lösung liegt vorteilhaft zwischen   2 - 5.   Die saure Reaktion kann erzielt werden durch Zugabe einer starken Säure, insbesondere einer Mineralsäure, beispielsweise Schwefelsäure, Salzsäure, Phosphorsäure, Trichloressigsäure oder eines sauer reagierenden Salzes, beispielsweise Kaliumhydrogensulfat, Kupfersulfat, Aluminiumsulfat, Kupfernitrat oder einer organischen Sulfonsäure, wie Benzolsulfonsäure,

     p-Toluolsulfonsäure   oder Naphthalinsulfonsäure. 



   Die in sehr guter Ausbeute und Reinheit entstehenden gegebene-ifalls durch Halogenatome oder weitere Sulfogruppen substituierten 4, 4'-Diamino-1,1'-dianthrachinonyl-3,3'-disulfonsäuren werden zweckmässig durch Zugabe eines Alkalisalzes, insbesondere Natriumchlorid in Form der Natriumsalze aus der wässerigen Reaktionslösung ausgefällt. 



   Die verfahrensgemäss erhaltenen Sulfonsäuren beispielsweise die   4, 4' -Diamino-1, l'-dianthrachi-     nonyl-3,   3'-disulfonsäure, die   4,     4'-Diamino-6, 6'- oder-7, 7'-dichlor-1, r-dianthrachinonyl-3, 3'-di-     mlfonsäure, die 4, 4'-Diamino-6,   6', 7, 7'-tetrachlor-1,1'-dianthrachinonyl-3,3'-disulfonsäure oder die 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   4,     4'-Diamino-1, l'-dianthrachinonyl-3, 3', 7, 7'-tetrasulfonsäure   stellen wertvolle Farbstoffe dar, die sich zum Färben der verschiedensten Materialien, beispielsweise tierische Fasern wie Wolle, eignen. Ihre Salze, beispielsweise die Calcium-, Strontium-, Barium-, Nickel-, Kupfer-, Kobalt-und Chromsalze eignen sich als Pigmente. 



   In den verfahrensgemäss erhaltenen gegebenenfalls durch Halogenatome oder weitere Sulfogruppen substituierten   4,   4'-Diamino-1,1'-dianthrachinonyl-3,3'-disulfonsäuren können die sich in o-Stellung zu den Aminogruppen befindlichen Sulfogruppen durch Wasserstoffatome oder andere Substituenten wie   z. B.   



  Halogenatome ausgetauscht werden. Der Ersatz durch Wasserstoffatome geschieht zweckmässig durchErhitzen der Disulfonsäure mit Mineralsäuren, insbesondere mit bis zu   90% tiger   Schwefelsäure auf Temperaturen zwischen   120 - 2200C. Die Verwendung   von   80-bis 90loiger   Schwefelsäure erweist sich insofern als vorteilhaft, alsdie Abspaltungder Sulfogruppe schon bei Temperaturen ab 1200C und ihre Anwendung von Druck erfolgt. An Stelle von Mineralsäuren können zur Abspaltung der Sulfogruppen auch in wässeriger Lösung sauer reagierende Salze, wie z. B. Natriumhydrogensulfat verwendet werden. 



   Die durch Abspaltung der Sulfogruppen in vorzüglicher Ausbeute und hoher Reinheit erhältlichen 
 EMI2.1 
 ragenden Echtheitseigenschaften für die gebräuchliche Pigmentapplikation eignen. 



   Anstatt durch Wasserstoffatome können die Sulfogruppen in   3,   3'-Stellung auch durch Halogenatome ersetzt werden. So erhält man beispielsweise durch Behandeln der   4, 4'-Diamino-1, l'-dianthrachinonyl-     - 3, 3' -disulfonsäure   mit Brom in wässerig saurem Medium beispielsweise in wässeriger Bromwasserstoff- säure in guter Ausbeute das   4,     4' -Diamino-3, 3'-dibrom-1, 1' -dianthrachinonyl,   welches ebenfalls wert- volle Pigmenteigenschaften aufweist. 



   In der deutschen Patentschrift Nr. 227104 ist ein Verfahren zur Herstellung von   4,     4'-Diamino-1, l'   - dianthrachinonyl durch Reduktion des aus 4-Chlor-l-nitro-anthrachinon durch Behandeln mit Kupfer erhaltenen   4,     4'-Dinitro-1, l'-dianthrachinonyls beschrieben. Gegenüber diesem bekannten Verfahrenzeigt   das erfindungsgemässe Verfahren drei wesentliche Vorzüge :
1. Es liefert bedeutend bessere Ausbeuten,
2. das verwendete Ausgangsprodukt ist billiger und
3. es kann in einem wässerigen Reaktionsmedium gearbeitet werden. 



   In den nachfolgenden Beispielen bedeuten die Teile, sofern nichts angegeben wird, Gew.-Teile, die Prozente   Gew. -0/0,   und die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben. 



   Beispiel 1: 40,4 Teile des Natriumsalzes der   1-Amino-4-bromanthrachinon-2-sulfonsäure,   19, 1 Teile Kupferpulver, 600 Teile Wasser und 5 Teile   50% igue   Schwefelsäure werden unter kräftigem Rühren während   11/2   h auf 750 erhitzt. Die Mischung wird darauf durch Zugabe von Natriumcarbonat alkalisch gestellt, 5 min zum Sieden erhitzt und heiss filtriert. Das Filtrat wird in der Hitze mit 13 Teilen Natriumchlorid versetzt und unter Rühren erkalten gelassen. Das ausgefallene Natriumsalz der   4,   4'-Diamino-1,   l'-dianthrachinonyl-3,   3'-disulfonsäure wird filtriert und mit eiger Natriumchloridlösung gewaschen ; es kann durch Lösen in heissem Wasser, Klären mit Aktivkohle und Aussalzen mit   20/0   Natriumchlorid gereinigt werden.

   Die Ausbeute des getrockneten Natriumsalzes beträgt unter Berücksichtigung des Natriumchloridgehaltes   920/0   der Theorie. 



   An Stelle der Schwefelsäure kann mit ähnlichem Erfolg Kupfersulfat, Kupfernitrat,   p-Toluolsulfon-   säure oder Naphthalinsulfonsäure eingesetzt werden. 



   Das verwendete Kupferpulver soll in möglichst feiner Verteilung vorliegen. Kupferpulver, dessen Teilchen den Durchmesser von zirka 25 u übersteigen, sind für die Umsetzung weniger geeignet. 



   Beispiel 2 : 40, 4 Teile 1-Amino-4-bromanthrachinon-2-sulfonsaures Natrium,   19, 1   Teile Kupferpulver und 10 Teile kristallisierte p-Toluolsulfonsäure werden mit 240 Teilen   95%. gem   Alkohol während 15 h unter kräftigem Rühren bei   75 - 780   gehalten. Die erhaltene Suspension wird ab filtriert, das Filtergut nach dem Waschen mit Alkohol in 1000 Teilen Wasser verrührt und bei Siedetemperatur allmählich sodaalkalisch gestellt. Die Suspension wird nun klarfiltriert und das heisse Filtrat mit 20 Teilen Natriumchlorid versetzt.

   Beim Erkalten fällt das Natriumaslz der 4,4'-Diamino-1,1'-dianthtachinonyl-   - 3, 3' -disulfonsäure   in einer Ausbeute von   861o   aus. 
 EMI2.2 
 werden mit 9,6 Teilen Kupferpulver, 600 Teilen Wasser und 1, 25 Teilen   10obiger   Schwefelsäure während   11/2   h bei 75  kräftig verrührt. Die Suspension wird mit Kaliumcarbonat alkalisch gestellt und kochend klarfiltriert. Das Filtrat (800 Teile) wird mit 65 Teilen Kaliumsulfat versetzt und erkalten gelassen. Der 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 ausgefallene Niederschlag wird abfiltriert, mit   5% figer   Kaliumsulfatlösung gewaschen und durch Kristalli- sation aus wenig Wasser unter Abtrennung von schwerer löslichen Nebenprodukte gereinigt.

   Das Kaliumsalz der   4,   4'-Diamino-1,1'-dianthrachinonyl-2,2',6,6'-tetrasulfonsäure färbt Wolle aus saurem   Bade inro-   ten Tönen. 



   Beispiel 4 : 24, 45 Teile des Kaliumsalzes der   1-Amino-4-brom-6,   7-dichloranthrachinon-2-sulfonsäure,   9, 6   Teile Kupferpulver,   600   Teile Wasser und 1, 25 Teile   zuiger   Schwefelsäure werden 2 h bei   90-95    kräftig verrührt. Der Ansatz wird darauf mit 1400 Teilen Wasser verdünnt und in der Hitze mit 30 Teilen Natriumcarbonat versetzt. Man lässt die Suspension erkalten, filtriert den Niederschlag ab und wäscht ihn nochmals mit kaltem Wasser. Durch Ausziehen des Filterrückstandes mit 4000 Teilen Wasser und Fällen mit 80 Teilen Natriumchlorid erhält man ein Rohprodukt, das durch nochmaliges Umlösen und Abtrennen eines schwer löslichen Nebenproduktes gereinigt werden kann.

   Das Natriumsalz der   4,   4'-Diamino-6,6',7,7'-tetrachlor-1,1'-dianthrachinonyl-2,2'-disulfonsäure färbt Wolle in bordeauxfarbigen kräftigen Tönen. 



     Bei s pie 1 5 : In 240 Teile   auf 1100 erhitzte   80% igue   Schwefelsäure werden 32, 4 Teile des Natriumsalzes der   4,   4'-Diamino-1,1'-dianthrachinonyl-3,3'-disulfonsäure eingetragen,DieMischungwird darauf während 3 h auf   135 - 1400   erhitzt. Die auf 600 abgekühlte Lösung wird auf Eiswasser ausgetragen. Der ausgefallene Niederschlag wird abfiltriert und neutral gewaschen. Zur Entfernung der letzten Säurereste wird das feuchte Produkt nochmals in Wasser unter Zusatz von 0,5 Teilen Natriumhydroxyd einige Zeit kräftig verrührt. Das 4, 4'-Diamino-1, l'-dianthrachinonyl wird schliesslich nochmals abfiltriert, mit Wasser gründlich gewaschen und bei 600 getrocknet.

   Es werden 21, 1 Teile =   950/0   der Theorie des Pigmentes in einer zur Einarbeitung in Lacke und Kunststoffe geeigneten Form erhalten. 



   Beispiel 6 : In einem säurefesten Druckgefäss werden 32, 4 Teile des Natriumsalzes der   4, 4'-Di-   amino-1,1'-dianthrachinonyl-3,3'-disulfonsäure mit 880 Teilen   5% figer   Schwefelsäure   10 h unter Rühren   auf   195-2000 erhitzt. Die erkaltete Suspension   wird filtriert, der Niederschlag mit Wasser neutral gewaschen und getrocknet.Es werden 20,4 Teile = 92% der theorie an   4,     4'-Diamino-l, l'-dianthrachinonyl   erhalten. 



   Beispiel 7 : In einem säurefesten Druckgefäss werden 32, 4 Teile des Natriumsalzes der   4, 4'-Di-   amino-1,   l'-dianthrachinonyl-3, 3'-disulfonsäure   mit 324 Teilen   2, eiger   Schwefelsäure 7 h unter Rühren auf   175 - 1800 erhitzt,   Die erkaltete Suspension wird filtriert, der Niederschlag mit Wasser neutral gewaschen und getrocknet. Es werden 20, 8 Teile =   940/0   der Theorie an   4,     4'-Diamino-1, l'-dianthrachino-   nyl erhalten. 



   Beispiel 8 : 3 Teile des Natriumsalzes der 4,4'-Diamino-1,1'-dianthrachinonyl-3,3'-disulfonsäure werden in einem säurefesten Druckreaktionsgefäss mit 60 Teilen   51eiger   Salzsäure während 7 h auf   180 - 1900   erhitzt. Das   4,     4'-Diamino-1,     l'-dianthrachinonyl   fällt in 920/oiger Ausbeute an. 



   An Stelle der Salzsäure kann mit gleichem Erfolg   100/oi. ge Phosphorsäure   verwendet werden. 
 EMI3.1 
    igueBeispiel 9 :   3 Teile des nach Beispiel 3 erhaltenen Produktes werden mit 60 Teilen   5%figer   Schwefelsäure in einem   säure-und druckfesten   Reaktionsgefäss während 10 h auf   190 - 2000   erhitzt. Die beim Erkalten ausgefallenen Kristalle werden abgesaugt, in 200 Teilen Wasser suspendiert und in der Wärme durch Zugabe von Natriumcarbonat in Lösung gebracht. Durch Zugabe von 6 Teilen Natriumchlorid wird ein vom Ausgangsmaterial verschiedenes Produkt abgeschieden ; es stellt vermutlich das Natriumsalz der   4,   4'-Diamino-1,1'-dianthrachinonyl-6,6'-disulfonsäure dar und färbt Wolle in farbstarken bordeauxfarbigen Tönen. 



   Beispiel 10: 3 Teile des nach Beispiel 4 erhaltenen Produktes werden unter Rühren in 100 Teile   80% igue   Schwefelsäure eingetragen. Die Mischung wird 1 h auf   150 - 1550   erhitzt, abgekühlt und auf Eiswasser ausgetragen. Das erhaltene   4,   4'-Diamino-6, 6', 7,   7'-tetrachlor-1, l'-dianthrachinonyl   eignet sich vorzüglich zum Färben von Lacken und Kunststoffmassen. Die mit Titandioxyd verschnittene Polyvinylchlorid-Färbung ist gedeckt rotviolett. 



   Beispiel11 :64,8Teile4,4'-Diamino-1,1'-dianthrachinonvl-3,3'-disulfonsauresnatriumwerden unter Rühren und Erwärmen in 3250 Teilen Wasser gelöst. Die auf 300 gekühlte Mischung wird im Laufe von 10 min mit der Lösung von 38 Teilen Brom in 300 Teilen   zeer   Bromwasserstoffsäure versetzt. Nach 4stündigem Rühren bei   40 - 450   wird der gebildete Niederschlag ab filtriert und mit Wasser 
 EMI3.2 
 



   Beispiel 12 : 40,4 Teile 1-Amino-4-bromanthrachinon-2-sulfonsaures Natrium, 12,7 Teile Kupferpulver, 600 Teile Wasser und 3,3 Teile   50% igue   Schwefelsäure werden unter kräftigem Rühren während 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 6 h auf 750 erhitzt. Die Aufarbeitung nach der im Beispiel 1 angegebenen Weise ergibt das Natriumsalz der 4,   4'-Diamino-l, l'-dianthrachinonyl-3, 3'-disulfonsäure   in einer Ausbeute von 91%. 
 EMI4.1 
 
12 h auf   75    erhitzt. Das nach der im Beispiel 1 beschriebenen Aufarbeitungsweise erhaltene Produkt wird durch Lösen in 1000 Teilen heissem Wasser, Klären mit 4 Teilen Aktivkohle und Aussalzen mit 20 Teilen
Natriumchlorid   gereinigt.

   Das 4, 4'-Diamino-1, l'-dianthrachinonyl-3, 3'-disulfonsaures Natrium wird in   einer Ausbeute von   88%   der Theorie erhalten. 



   Beispiel 14 : 20, 25 Teile   l-Amino-4-bromanthrachinon-2-sulfonsaures   Natrium werden mit
23,6 Teilen frisch gefälltem Kupfer-(I)-oxyd und 600 Teilen Wasser bei   750   kräftig verrührt und im Laufe
1 h mit 35 Teilen   50% figer   Schwefelsäure   versetzt. DieMischung   wird darauf 1 1/2 h bei 750 nachgerührt, schliesslich mit Natriumcarbonat alkalisch gestellt, zum Sieden erhitzt und filtriert. Aus dem Filtrat wird durch Zugabe von Natriumchlorid das Natriumsalz der 4,   4'-Diamino-1, l'-dianthrachinonyl-3, 3'-di-   sulfonsäure in einer Ausbeute von   751o   der Theorie gewonnen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung von 4,   4'-Diamino-l, l'-dianthrachinonylen,   dadurch gekennzeichnet, dass man eine gegebenenfalls durch weitere Halogenatome oder Sulfogruppen substituierte 1-Amino-   - 4-halogenanthrachinon-2-sulfonsäurein saurem   Medium mit Kupfer oder mit halogenabspaltend wirkenden Kupferverbindungen wie   z. B. Kupfer- (I)-oxyd,   erhitzt und in der erhaltenen gegebenenfalls durch Halogenatome oder weitere   Sulfogruppen substituierten 4, 4'-Diamino-l, l'-dianthrachinonyl-3, 3'-di-   sulfonsäure gegebenenfalls die Sulfogruppen durch Wasserstoffatome oder andere Substituenten wie   z. B.   



  Halogenatome ersetzt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man 1-Amino-4-bromanthrachinon- - 2-sulfonsäure verwendet.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man auf 1 Molgewicht der 1-Amino-4-halogenanthrachinon-2-sulfonsäure mindestens 1,2 Atomgewichte Kupfer verwendet.
    4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man auf 1 Molgewicht der l-Amino- - 4-halogenanthrachinon-2-sulfonsäure mindestens 2 Atomgewichte Kupfer verwendet.
    5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass man Kupferpulver verwendet.
    6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass man auf Temperaturen zwischen 50 - 1000C erhitzt.
    7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die erhaltenen gegebenenfalls durch Halogenatome oder weitere Sulfogruppen substituierten 4, 4'-Diamino-1, l'-dianthrachinonyl- -3,3'-disulfonsäuren zwecks Abspaltung der Sulfogruppe in Mineralsäuren erhitzt.
    8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass man in wässeriger Schwefelsäure auf Temperaturen über 100 C erhitzt.
    9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass man in 80-bis 90%oiger Schwefelsäure auf Temperaturen zwischen 120 - 2000C erhitzt.
AT351361A 1960-05-05 1961-05-04 Verfahren zur Herstellung von 4,4'-Diamino-1,1'-dianthrachinonylen AT233135B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH233135X 1960-05-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT233135B true AT233135B (de) 1964-04-25

Family

ID=4457917

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT351361A AT233135B (de) 1960-05-05 1961-05-04 Verfahren zur Herstellung von 4,4'-Diamino-1,1'-dianthrachinonylen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT233135B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1186968B (de) Verfahren zur Herstellung von Diamino-1, 1&#39;-dianthrachinonylen
DE1205215B (de) Verfahren zur Herstellung von 4, 4&#39;-Diamino-1, 1&#39;-dianthrachinonylen
AT233135B (de) Verfahren zur Herstellung von 4,4&#39;-Diamino-1,1&#39;-dianthrachinonylen
EP0067352B1 (de) Verfahren zur Herstellung von S-Aryl-thioglycolsäuren
EP0144701B1 (de) Verfahren zur Herstellung von 2-Amino-l-hydroxy-4- oder -5-(beta-sulfatoäthylsulfonyl)-benzol-Verbindungen und deren Verwendung zur Synthese von faserreaktiven Verbindungen
AT166451B (de) Verfahren zur Herstellung neuer chromhaltiger Monoazofarbstoffe
EP0043796A2 (de) Verfahren zur Herstellung von Disazofarbstoffen
CH618967A5 (en) Process for the preparation of sulphuric acid hemiester compounds
AT166452B (de) Verfahren zur Herstellung neuer chromhaltiger Monoazofarbstoffe
EP0445072A2 (de) Herstellung metallisierter Azopigmente
DE899200C (de) Verfahren zur Herstellung von 2, 7-Diaminodibenzothiophendioxyd-3, 6-disulfonsaeure
AT108570B (de) Verfahren zur Herstellung von technisch eisenfreien Aluminium-Alkali-Doppelfluoriden.
AT158638B (de) Verfahren zur Herstellung von Farbstoffen der Antrachinonreihe.
DE562917C (de) Verfahren zur Herstellung von Farbstoffen oder Farbstoffzwischenprodukten
DE484189C (de) Verfahren zur Herstellung von schwefelhaltigen Chromverbindungen von Azofarbstoffen
AT164015B (de) Verfahren zur Herstellung metallhaltiger Azofarbstoffe
DE647014C (de) Verfahren zur Herstellung von wasserloeslichen Leukoverbindungen
DE620257C (de) Verfahren zur Herstellung von chromhaltigen Azofarbstoffen
AT249222B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen metallhaltigen Farbstoffen der Phthalocyaninreihe
DE4201801A1 (de) Verfahren zum reinigen von roher 4,4&#39;-diamino-1,1&#39;-dianthrachinonyl-3,3&#39;-disulfonsaeure und ihren salzen
AT218651B (de) Verfahren zur Herstellung von linearen Chinacridon-Farbstoffpigmenten
AT282776B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen, reaktiven Metallkomplexfarbstoffen
DE1047338B (de) Verfahren zur Herstellung metallhaltiger Monoazofarbstoffe
AT157098B (de) Verfahren zur Herstellung von metallischen Phtalcyaninen.
DE737942C (de) Verfahren zur Herstellung von Phthalocyaninen