AT232956B - Ringmechanik für gelochte Blätter - Google Patents

Ringmechanik für gelochte Blätter

Info

Publication number
AT232956B
AT232956B AT575859A AT575859A AT232956B AT 232956 B AT232956 B AT 232956B AT 575859 A AT575859 A AT 575859A AT 575859 A AT575859 A AT 575859A AT 232956 B AT232956 B AT 232956B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
plates
ring mechanism
ring
sole
plate
Prior art date
Application number
AT575859A
Other languages
English (en)
Inventor
Louis Bouhier
Original Assignee
Louis Bouhier
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Louis Bouhier filed Critical Louis Bouhier
Application granted granted Critical
Publication of AT232956B publication Critical patent/AT232956B/de

Links

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Ringmechanik für gelochte Blätter 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ringmechanik für gelochte Blätter, die zwei Platten aufweist, die mit ihren Ringhälften identisch gestaltet sind und die, einander gegenüberliegend, auf einer Metallsohle 
 EMI1.1 
 
Ringhälftentär, also verschieden ausgebildet, so dass für eine Ringmechanik zwei verschiedene, einander ergänzende
Platten mit den Ringhälften hergestellt werden müssten. Dieselben bestanden aus Metall. 



   Es wurde auch schon eine Ausführung vorgeschlagen, bei der die Platten an ihren miteinander in Ein- griff kommenden Rändern und mit ihren das Kippen begrenzenden Vorsprüngen so ausgebildet sind, dass der gewünschte gegenseitige Eingriff mit zwei identisch gestalteten Platten erzielt wird, wenn sie, in der üblichen Weise um 1800 um die lotrechte Mittelachse der waagrecht liegenden Ringmechanik verdreht, auf der gemeinsamen Sohle eingebaut sind. Dazu müssen nur die rechts und die links von der Längenmitte liegenden Eingriffsorgane jeder Platte und   Enden der Ringhälften komplementär   ausgebildet werden. Dadurch braucht nur mehr eine Sorte von Platten samt den Ringhälften hergestellt zu werden. 



   Ferner mussten bei den bisherigen   metaIlischenRingmechaniken   die Ringhälften und die bei manchen Ausführungen vorgesehenenBedienungsorgane zum Öffnen und Schliessen, sofern diese mit den Platten verbunden und keine lose beweglichen Teile waren, getrennt hergestellt und   in eigenen Arbeitsgängen   an den Platten befestigt werden. Diese Vielteiligkeit verursachte hohe Gestehungskosten und eine Anfälligkeit für Defekte durch späteres Lockern oder Lösen an den Verbindungsstellen. Auch ist keine Ausführung bekannt, bei der sich die Identität der Platten auch auf die Bedienungsorgane erstreckt hätte, vielmehr hatten die bekannten identischen Platten einer Ringmechanik überhaupt keine Bedienungsorgane. 



   Zweck der Erfindung ist es, eine einfache, billig herstellbare und bequem zu handhabende Ringmechanik zu schaffen, deren wenige Bestandteile schnell und ohne Werkzeug zusammengesetzt und auf einer äusseren Schutzhülle angebracht werden   können. Diese   kann aus Leder, Zellulosematerial, Kunststoff od. dgl. bestehen. 



   Gemäss der Erfindung wird dies bei einer Ringmechanik von der eingangs beschriebenen Art dadurch erreicht, dass die beiden Platten an jedem Ende mit je einem Bedienungsansatz versehen sind und jede Platte mit ihrenRinghälften und den Bedienungsansätzen ein einziges, aus Kunstharz gegossenes Werkstück bildet, das an seiner Unterseite mit einer bei allen Platten identisch profilierten Längsvertiefung versehen ist, die von einer nach aussen geneigten Fläche, die sich in eine tiefer liegende Nut fortsetzt, in die der aufgebogene Rand der Sohle eingreift, und von einer sich an die Nut anschliessenden, nach unten weisenden, ausladenden und einen Anschlag bildenden Fläche begrenzt ist. 



   Als Kunstharze kommen vorzugsweise Polyamide oder Polyester in Frage, die im Giessverfahren, insbesondere im Spritzguss verarbeitet werden können. Dadurch, dass alle Platten samt allen daran vorgesehenen Teilen identisch geformt sind, braucht man nur eine einzige Giessform für die Herstellung, was die Anschaffungskosten wesentlich vermindert. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die beiden Platten liegen in bekannterWeise auf einer Metallsohle von etwa U-förmigem Profil, die mit der äusseren Abdeckung fest verbunden ist. Auf der dieser Sohle zugekehrten Seite jeder Platte sind
Mittel vorgesehen, um jede von ihnen auf einem der aufgebogenen Ränder der Sohle angreifen zu lassen und dort festzuhalten, wobei jede Verschiebung der beiden Platten in Längsrichtung verhindert, aber das
Kippen einer jeden Platte um die Endkante des aufgebogenen Randes der Sohle, auf der sie sitzt, gestattet wird. 



   BeiVerwendung der   bekannten Ausführung der Sohle   als Feder, deren beide parallelen, aufgebogenen
Ränder elastisch voneinander entfernt werden können, ergibt sich ein besonders einfacher Vorgang des Ein- bauens der Ringmechanik. Die beiden Platten werden in der erwähnten Stellung um 1800 verdreht und so gegeneinander auf die Sohle gelegt, dass die halben Aufreihringe sich paarweise gegenüberliegen. Durch einfachen Druck auf die beiden Platten wird der in Frage kommende aufgebogene Rand der Sohle durch die nach aussen   geneigte Fläche der Vertiefung an derPlattenunterseite   nachund   nach elastisch nach aussen   gedrückt, bis seine Endkante in die an die geneigte Fläche anschliessende Nut eintritt, wo sie sich fest- legt und festgehalten wird. Dabei wird diese Kante zur Kippachse für die Platte. 



     ZurBegrenzung dieses Kippens   in die offene Stellung der Ringmechanik dient die an die erwähnte Nut in der Vertiefung an der Plattenunterseite anschliessende, nach unten weisende, ausladende und einen Anschlag bildende Fläche, an die der Bug des Sohlenrandes dann anstösst. 



   Die Bedienungsansätze an den beiden Enden der Platte brauchen nicht notwendigerweise gleich geformt zu sein, es genügt, wenn bei allen Platten die rechten und die linken Ansätze untereinander gleich sind. In einer bevorzugtenAusführungsform bestehen aber   beide Bedienungsansätze der Platten aus identisch   geformten, dünnen, ebenen, zur Plattenebene senkrecht stehenden Zungen, die im gleichen Sinne wie die Aufreihringe gekrümmt sind und sich im Einbau paarweise an denEnden zweier Platten kreuzen. Dabei ist die von einem solchen Paar gebildete äussere Umrisslinie je nach der Stellung der Ringmechanik verschieden.

   In der geschlossenen Stellung besteht die grösste Kreuzung der freien Enden der Bedienungsansätze, wobei ihre Enden am weitesten voneinander entfernt stehen und so für den Druck zweier Finger der Hand zum Öffnen der Ringmechanik zugänglich sind. Hingegen überlappen sich diese Enden der Ansätze bei offener Ringmechanik mit nur geringer Kreuzung, in welcher Stellung die Mittelabschnitte der Bedienungsansätze für den Druck zweier Finger zum Schliessen der Mechanik zugänglich sind. 



   Die freieEndfläche jedes Bedienungsansatzes ist zweckmässig leicht   nach innen (konkav) gewölbt,   um das Ergreifen mit einem Finger der Hand zu erleichtern. Vorzugsweise wird diese Fläche   ausserdem ge-   rippt, um das Abrutschen des Fingers zu verhüten. Die Lage des äussersten Punktes dieser Endfläche bezüglich der Kippachse wird durch die Kraft bestimmt, die zum Öffnen der Ringmechanik übertragen werden muss. Die Stellung des tiefsten Punktes der Endfläche liegt so, dass sich dieser in der Schliessstellung der Ringmechanik auf der Höhe des mittleren Teiles der äusseren Begrenzung des danebenliegendenBedienungsansatzes befindet.

   Dadurch ist der sichtbare äussere Umriss der beiden zusammenwirkenden Bedienungsansätze in der Stirnansicht der beiden Platten in der Schliessstellung eine zusammenhängende Linie mit doppelter Krümmung, nämlich im oberen oder äusseren Teil nach innen und im unteren Teil nach   aussen   (konvex) gekrümmt. 



   Die Länge der Sohle kann kleiner als die Länge der Platten sein. In diesem Falle besitzt die Längsvertiefung an der Unterseite der Platten die gleiche Länge wie der aufgebogene Rand der Sohle und ist an beiden Enden durch je eine Wand der Platte geschlossen. Dadurch wird ein Verschieben der Platten längs der aufgebogenen Ränder der Sohle verhindert. Ausserdem werden diese Ränder dadurch verdeckt. Dabei ist die Längsvertiefung   im Verhältnis   zu denEnden der Platte   in Längsrichtung   um eine kleine Strecke verschoben, die   der Dicke der Bedienungsansätze entspricht,   so dass sich diese, aneinander seitlich anliegend, kreuzen und bewegen können. 



   Statt dessen oder auch ausserdem kann am Ende jedes aufgebogenen Randes der Sohle eine Zahnung und können an der Unterseite jeder Platte Querrippen vorgesehen sein, um ihre richtige Lage sicherzustellen. 



   An den einander   berührendenRändern   der Platten   können Vorsprünge   und Nuten und auf den Enden der Ringhälften Zapfen und Ausnehmungen vorhanden sein, um das genaue Ineinandergreifen der verschiedenen Elemente beim Schliessen der Vorrichtung zu sichern. 



   Die verschiedenen, vorstehend angeführten Einzelheiten der Ausführung des Erfindungsgegenstandes können wahlweise einzeln oder beliebig kombiniert angewendet werden. 



   13ei den   bekanntenRingmechaniken   erfordern die vielerlei Bestandteile für ihre Herstellung, ihre Zusammensetzung zu Gruppen und ihr endgültiger Zusammenbau zur fertigenRingmechanik viele Arbeitsgänge, wie für   das Ausstanzen oder Ausschneiden, Krümmen, Einkerben.   Befestigen der Ringhälften durch 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 



   Eine oder mehrere Erhöhungen 14 halbkreisförmigen Querschnittes und zentrisch symmetrisch dazu eine oder mehrere Nuten gleichen Querschnittes 15 sind in der Verbindungsebene der Platten vorgesehen, um ein Eingreifen oder Ineinandersetzen der Drehelemente sicherzustellen. 



     Vorzugsweise sind Querrillen 17 auf derendfläche AB bzw. A'B'der   Ansätze vorgesehen, um   einGlei-   ten der Finger beim Ergreifen zum Öffnen und Schliessen zu verhüten. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Ringmechanik für gelochte Blätter, die zwei Platten aufweist, die mit ihren Ringhälften identisch gestaltet sind und die, einander gegenüberliegend, auf einer Metallsohle mit aufwärts gebogenen Rändern kippbar gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Platten (2,3) an jedem Ende mit je einem Bedienungsansatz (10,11, 12,13) versehen sind und jede Platte mit ihren Ringhälften (4, 5) und den Bedienungsansätzen (10-13) ein einziges, aus Kunstharz gegossenes Werkstück bildet, das an seiner Unterseite mit einer bei allen Platten identisch profilierten Längsvertiefung (16) versehen ist, die von einer nach aussen geneigten Fläche (6), die sich in eine tiefer liegende Nut   (7),   in die der aufgebogene Rand   (1a, 1b, 1c)   der Sohle   (1)   eingreift, fortsetzt,

   und von einer sich an die Nut anschliessenden, nach unten weisenden, ausladenden und einen Anschlag (8) bildenden Fläche begrenzt ist.

Claims (1)

  1. 2. Ringmechanik nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diebeidenBedienungsansätze (10-13) der Platten (2, 3) aus identisch geformten, dünnen, ebenen, zur Plattenebene senkrecht stehenden Zungen bestehen, die im gleichen Sinn wie die Ringhälften (4, 5) gekrümmt sind und sich paarweise kreuzen.
    3. Ringmechanik nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsvertiefung (16) an ihren Enden geschlossen ist, die gleiche Länge wie die Sohle (1) besitzt und im Verhältnis zu den Enden der Platte (2, 3) in der Längsrichtung um eine Strecke (1-1') verschoben ist, die der Dicke der Bedienungsansätze (10-13) entspricht. um deren Kreuzen zu ermöglichen.
AT575859A 1958-08-06 1959-08-05 Ringmechanik für gelochte Blätter AT232956B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR232956T 1958-08-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT232956B true AT232956B (de) 1964-04-10

Family

ID=29725368

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT575859A AT232956B (de) 1958-08-06 1959-08-05 Ringmechanik für gelochte Blätter

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT232956B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2263144A1 (de) Zweiteilige elektrische verbindergehaeuseanordnung
AT232956B (de) Ringmechanik für gelochte Blätter
DE202011110162U1 (de) Verbesserungen bei Radgewichten
DE1575095B1 (de) In eine Traegeroeffnung einschnappbarer,einstueckig aus elastischem Kunststoff geformter Kopfbolzen
DE1923321A1 (de) Blechmutter fuer den Einbau in eine OEffnung in einem Traeger
DE1703412C3 (de) Skiendenschoner
DE669442C (de) Waermeaustauscher mit duennen Blechen
DE29518501U1 (de) Vorrichtung zum Verbinden des Ansaugstutzens einer Kraftstoffpumpe mit einem aus Kunststoff bestehenden Kraftstoffilter
DE6800572U (de) Zahnrad mit kunststoffauflage
DE8908223U1 (de) Zerlegbarer Transportbehälter
DE1272451B (de) Schnappverschluss fuer Leuchtenwannen
AT280377B (de) Gehäuse, insbesondere für Geräte in Taschenformat
AT264659B (de) Verschluß für Leuchten mit Wannen aus Kunststoffglas
AT270438B (de) Scharnier mit verstellbaren Teilen
DE2454331A1 (de) Verstellbarer verschluss mit einem schieber
DE2041751C (de) Gehäuse für Reihengrenztaster
DE7732924U1 (de) Rost oder matte
DE3014061A1 (de) Verkuerzungselement fuer reifenketten
AT350022B (de) Reissverschluss
DE1898464U (de) Prismatisches beton-fertigbauteil zum herstellen von strassen, insbesondere strassenrandstreifen.
DE2440301C3 (de) Möbelstück aus einer Anzahl von untereinander verbindbaren Möbelelementen
CH509071A (de) Doppelgriff an Gefässteilen
DE1709488B2 (de) Lagerung fuer eine begehbare abdeckung fuer schwimmbecken-ueberlaufrinnen
DE2752967A1 (de) Schmuckgegenstand
CH400027A (de) Schachtdeckel aus Rahmenteil und um zwei koaxiale Zapfen aufklappbarem Rost- oder Deckelteil