AT232857B - Elektrophotographisches Material - Google Patents

Elektrophotographisches Material

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AT232857B AT836062A AT836062A AT232857B AT 232857 B AT232857 B AT 232857B AT 836062 A AT836062 A AT 836062A AT 836062 A AT836062 A AT 836062A AT 232857 B AT232857 B AT 232857B
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  • Photoreceptors In Electrophotography (AREA)

Description


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  Elektrophotographisches Material 
 EMI1.1 
 

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 der genannten, gegebenenfalls zuzusetzenden Harze, gemessen an der Gesamtbindemittelmenge, soll zweckmässigerweise   10%   nicht überschreiten. 



   Als Harze für den oben erwähnten Zweck werden beispielsweise genannt : Synthetische Harze, vorzugsweise polymere Verbindungen, wie Polystyrol, Styrol-Mischpolymerisate und Polyacrylsäureester. 



   Als Träger für die photoelektrisch leitenden Isolierschichten finden-besonders falls diese für die Herstellung von Druckformen weiterverarbeitet werden - Folien aus Metallen, wie Magnesium, Aluminium, Zink, Kupfer, Messing-Verwendung. Auch mit den genannten Metallen kaschierte KunststoffFolien oder Kunststoffe, deren Oberfläche durch Aufdampfen der erwähnten Metalle metallisiert wurde, sind im erfindungsgemässen Verfahren geeignet. 



   Die Dicke der selbsttragenden Metallfolien ist nicht kritisch. Sie ist vor allem materialbedingt,   d. h.   die Eigenschaften der Härte, Sprödigkeit oder Elastizität sind bei der Bemessung zu berücksichtigen. 



   Bei nicht   selbsttragendenMetallfolien   kann die Dicke der Metallschicht bedeutend geringer gehalten werden. 



   Mit gutem Ergebnis sind aber auch andere in der Elektrophotographie übliche Träger zu verwenden, beispielsweise Papier. Jedoch werden mit diesen Trägern im allgemeinen keine so hohen Auflagen erzielt wie mit Metallfolien. Verwendet man Papier als Schichtträger, so muss dieses, falls es Druckzwecken dienen soll, wasserfest und mit einem hydrophilen Vorstrich, der zweckmässigerweise auch leitfähig sein soll, versehen sein. Vorstriche dieser Art werden beispielsweise mit Lösungen von Polyamiden in wässerigen Alkoholen oder mit Dispersionen solcher Stoffe in einem Dispergiermittel hergestellt. 



   Als Photohalbleiterverbindungen in der photoelektrisch leitenden Isolierschicht kommen im wesentlichen die gebräuchlichen anorganischen Verbindungen, wie die Sulfide und Oxyde des Cadmiums und Zinks, in Betracht. Im erfindungsgemässen Verfahren ist vorzugsweise Zinkoxyd geeignet. Mischungen der genannten anorganischen Photohalbleiter untereinander und mit organischen   Photohalbleitern   sind ebenfalls mit gutem Erfolg anwendbar. 



   Auch organische Photohalbleiter allein sind für den erfindungsgemässen Zweck geeignet. So können beispielsweise mit gutem Ergebnis verwendet werden : 
 EMI2.1 
 (n-propylamino)-2'-chlorphenyl- (l')] -1, 3, 4-oxdiazolphenylpyrazol, erwiesen. 



   Das Mischungsverhältnis   Photohalbleiterverbindungen/Polyvinylacetat   kann in weiten Grenzen schwanken. Gemische aus 2 Teilen Harz und 1 Teil Photohalbleiter-Substanz bis zu Gemischen, die 10 Teile Photohalbleiter-Substanz auf 1 Teil Harz enthalten, sind vorzuziehen. Als besonders vorteilhaft haben sich Gemische beider Substanzen im Gewichtsvernältnis von   5 : 1   bis 2 : 1 Photohalbleiter : Harz erwiesen. 



   Zur Beschichtung der   Trägermaterialien   mit den aus Photohalbleiter-Substanz und dem genannten Polyvinylacetat bestehenden photoelektrisch leitenden Isolierschichten werden die genannten Verbindungen zweckmässig in einem geeigneten Lösungsmittel oder Dispergiermittel gelöst bzw. dispergiert, anschliessend gemischt und auf den Träger aufgebracht. Dies kann in bekannter Weise durch Aufsprühen, Aufstreichen, Antragen mit Walzen, Eintauchen in eine Lösung oder Auftragen auf das rotierende Trägermaterial vorgenommen werden. Anschliessend wird zweckmässig bei erhöhter Temperatur getrocknet. 



   Zur Erhöhung der Lichtempfindlichkeit der elektrophotographischen Isolierschicht im Bereich des sichtbaren Spektrums werden in die Lösungen oder anschliessend nach Fertigstellung des Elektrokopiermaterials durch nachträgliche Behandlung Sensibilisatoren in kleinen Mengen, etwa 0, 0001 bis etwa   0, 1%,   bezogen auf den Photoleiteranteil, der Kopierschicht zugefügt. Solche Sensibilisatoren, die überwiegend Farbstoffe darstellen, sind beispielsweise aus der belgischen Patentschrift   Nr. 558078   bekanntgeworden. 



  Ferner können mit geringem Anteil auch andere Stoffe, wie Pigmente, Füllstoffe oder Aktivatoren, in der photoelektrisch leitenden Isolierschicht enthalten sein. 

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   HerstellungBeisp iel 7 : Man beschichtet die Metallseite einer mit Kupfer kaschierten Phenolharzplatte, beispielsweise eine   Pertinax@   Platte, mit der in Beispiel 1 beschriebenen Suspension von Zinkoxyd in einer Polyvinylacetat- (mittleres Molekulargewicht   35 000)   Lösung und trocknet. 



   Die Zinkoxydschicht wird elektrostatisch aufgeladen. Dabei muss die Kupferschicht der Platte geerdet sein. Man belichtet im Kontakt mit einer transparenten positiven Vorlage einer Schaltung und entwickelt das entstehende latente elektrostatische Bild mit einem Entwickler, der auch Bildfläche gleichmässig einfärbt,   z. B.   mit einem Gemisch aus elektrophotographischem Toner und Eisenpulver. Zur Fixierung des Puderbildes erwärmt man die Platte 4 min lang im Trockenschrank auf   180 C.   Die lange Fixierdauer ist nötig, weil es einige Zeit währt, bis die Platte durchgewärmt ist. Die bildfreien Stellen werden wie   in Beispiel 1 entschichtet. Dann ätzt man die freigelegte Kupferschicht ab, z. B. durch Baden der Platte in einer Eisenchloridlösung von 400 Bé.

   Nach der Ätzung löst man das Tonerbild und die darunter liegen-   de Photoleiterschicht mit einem geeigneten   organischen Lösungsmittel, z. B. mit Methylenchlorid,   ab. 



  Man erhält eine scharfe Kopie der Schaltungsvorlage, bei der die Bildstellen aus einer Kupferschicht bestehen und die dann für entsprechende elektrische Schaltungen benutzt werden kann. 



     Beispiel 8 :   Eine Lösung von 45 Gew.-Teilen Polyvinylacetat mit einem mittleren Molekularewicht von 35000 in 135 Vol.-Teilen Methylglykol wird mit einer feinvermahlenen Suspension von 100 Gew.-Teilen Zinkoxyd in 400 Vol. -Teilen Äthanol vermischt. Mit der Mischung beschichtet man gereinigte Zinkplatten,   z. B.   durch Aufschleudern. 



   Nach Trocknung der Schicht erzeugt man auf ihr in bekannter Weise ein elektrophotographisches Bild. Zur Fixierung des Toners erwärmt man die Platte z. B. 4min lang im Trockenschrank bei 1800C. 



   Man entschichtet die nicht mit Toner bedeckten Stellen der Schicht mit 37   vol.-'% gem, wässerigem   Isopropanol. Danach wird die Platte in bekannter Weise geätzt,   z. B.   mit verdünnter Salpetersäure in einer Schnellätzmaschine. An den freigelegten Stellen der Zinkoberfläche geht Zink in Lösung, während die unter der Toner- und Zinkoxyd/Polyvinylacetat-Schicht liegenden Stellen vor dem Säureangriff geschützt sind. Nach der Ätzung kann man die ätzfeste Schicht aus Toner und Zinkoxyd mit einem organischen Lösungsmittel,   z. B.   mit Essigester, ablösen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Elektrophotographisches Material mit Bindemittel enthaltender, photoelektrisch leitender Isolierschicht, dadurch gekennzeichnet, dass das Bindemittel aus Polyvinylacetat mit einem Molekulargewicht zwischen   20 000   und   150 000   besteht. 
 EMI5.1 


Claims (1)

  1. trisch leitende Isolierschicht noch andere synthetische Harze in Mengen bis 10 Gew.-%, bezogen auf die gesamte Bindemittelmenge, enthält.
AT836062A 1961-10-25 1962-10-23 Elektrophotographisches Material AT232857B (de)

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DE232857X 1961-10-25

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