AT232781B - Unkrautvertilgungsmittel - Google Patents

Unkrautvertilgungsmittel

Info

Publication number
AT232781B
AT232781B AT921259A AT921259A AT232781B AT 232781 B AT232781 B AT 232781B AT 921259 A AT921259 A AT 921259A AT 921259 A AT921259 A AT 921259A AT 232781 B AT232781 B AT 232781B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sep
dimethyl
chloroformamidine
dichlorophenyl
urea
Prior art date
Application number
AT921259A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Du Pont
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Du Pont filed Critical Du Pont
Application granted granted Critical
Publication of AT232781B publication Critical patent/AT232781B/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Unkrautvertilgungsmittel 
Die Erfindung betrifft ein neues Unkrautvertilgungsmittel. 



   Gewisse substituierte Phenylharnstoffverbindungen sind wohlbekannte Herbizide, die im Handel weite Verbreitung gewonnen haben. Jedoch sind diese substituiertenPhenylharnstoffe durch geringe Öllöslichkeit gekennzeichnet und erforderten daher die Verwendung von Netzmitteln, oberflächenaktiven Mitteln oder von festen   Verdünnungs- oder   Streckmitteln in den Zubereitungsformen, in denen diese Herbizide auf zu vernichtende Unkrautarten angewendet werden. Seit einigen Jahren werden Herbizide auf Basis substituierter Phenylharnstoffe gesucht, die hohe Öllöslichkeit aufweisen und die Herstellung hochkonzentrierter Emulsionen solcher Herbizide in einem Öllösungsmittel gestatten würden, um leichte Zubereitung und Anwendung zu ermöglichen. 



   Es wurde nun eine Klasse öllöslicher a-Halogenformamidine gefunden, die bei Berührung mit Wasser unter Bildung von vorerwähnten herbizidwirksamen, substituierten Harnstoffe hydrolysieren. Diese Halogenformamidine sind nichtpolar und bilden stabile Lösungen in allen Verhältnissen mit Kohlenwasserstoffölen. Diese Verbindungen zeigen überlegene Wirkung als Kontaktherbizide und töten unerwünschte Pflanzen sehr rasch, vielleicht deswegen, weil sie in Öllösung leichter die Pflanzen durchdringen als die entsprechenden substituierten Harnstoffe. Diese Verbindungen werden leicht durch die Bodenfeuchtigkeit oder nach Eindringen in das Pflanzengewebe zu dem betreffenden substituierten Harnstoff hydrolysiert, worauf vermutlich die herbizide Wirkung stattfindet. 



   Das erfindungsgemässe Unkrautvertilgungsmittel ist daher dadurch gekennzeichnet, dass es als herbizid wirksame Komponente ein   a- Halogenformamidin   der allgemeinen Formel   R-N   = C (X)-N (R) (R) oder ein Umsetzungsprodukt desselben mit einer Säure vorzugsweise in einem inerten organischen flüssi-   gen Verdünnungsmittel   enthält, wobei in der angegebenen Formel bedeuten :

   X ein Halogen, vorzugsweise Chlor, R ein aliphatisches Radikal, vorzugsweise aus der Gruppe Methyl, Äthyl, Allyl, Methoxy und 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 besitzt, in der A Wasserstoff, Halogen, Alkyl mit weniger als 5 C-Atomen, Alkoxy mit weniger als 5 CAtomen oder   NO, B   Wasserstoff, Halogen oder Alkyl mit weniger als 5 C-Atomen und C Wasserstoff oder Halogen bedeuten. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 bzw. Rs aber in jedem Falle Wasserstoff und R6 ein aliphatisches Radikal, vorzugsweise ein Alkylradikal mit 1-5 C-Atomen bedeuten, und A, B und C die oben angegebene Bedeutung haben. 



   . Eine bevorzugte Gruppe von   Halogenformamidinen   wird durch die folgende Formel wiedergegeben : 
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 Vielleicht die besten erfindungsgemässen Halogenformamidine sind diejenigen der Formel : 
 EMI2.6 
 worin A, B und C die angegebene Bedeutung haben, sowie die Salze dieser   cx-Chlorformamidine.   



   Zwei der   erfindungsgemässenverbindungen,   die hervorragende herbizide Eigenschaften besitzen, sind N,   N-Dimethyl-N'- (3, 4-dichlorphenyl) -cx-chlorformamidin und   N,   N-Dimethyl-N'-(p-chlorphenyl)-&alpha;-   - chlorformamidin. 



   Die neuen Verbindungen können durch Umsetzung des geeigneten substituierten Phenylharnstoffes mit einem Phosphorpentahalogenid in einem geeigneten flüssigen Medium hergestellt werden. 



   Gleichung (5) veranschaulicht diesen Prozess im allgemeinen : 
 EMI2.7 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
Gleichung (6) veranschaulicht diesen Prozess im besonderen, indem die Bildung von N, N-Dimethyl-   - N'- (3, 4-dichlorphenyl) -a-chlorformamidin   durch Umsetzung von PCls mit   N, N-Dimethyl-N'- (3, 4-di-   chlorphenyl-harnstoff gezeigt wird : 
 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 sind besonders wirksam für   dieAnwendung   auf Blätter und ausserordentlich nützlich zur Behandlung schäd- lichen Unkrauts an Ort und Stelle. 



   Bei der Verwendung können die erfindungsgemässen Verbindungen auf die vor unerwünschtem Pflan- zenwachstum zu schützenden Flächen in Form einer Reihe von Zusammensetzungen ausgebracht werden. 



   Bei einem bevorzugten Unkrautvertilgungsmittel gemäss der Erfindung wird die Verbindung mit der vorstehenden angegebenen Formel in einem inerten substituierten oder unsubstituiertenaliphatischen oder aromatischen organischen Verdünnungsmittel gelöst, wobei die erfindungsgemässe Verbindung in genü- gender Menge vorhanden ist, um eine herbizide Wirkung zu erzeugen. Die Verbindungen werden übli- cherweise in der Form von Ölkonzentraten bereitet, um sie leicht handhaben zu können, wobei die aktive
Komponente in einer Menge von 5 bis 98 und vorzugsweise von 25 bis 95 Gew.-% vorhanden ist. Diese konzentrierte Zubereitung kann in manchen Fällen unverdünnt verwendet werden, aber in den meisten   Fällen-ist   es zweckmässiger, sie wegen der gleichmässigeren Bedeckung   mit Kohlenwasserstoffölen   zu ver- dünnen.

   Die tatsächliche Sprühkonzentration ist geringer als   5rP/o   und wird für die meisten Anwendungen im Bereich von 0,25 bis   1rP/o   liegen. 



   Die flüssigen, die genannten Verbindungen enthaltenden Mischungen können durch Vermischen der Verbindung mit dem ausgewählten inerten flüssigen organischen Lösungsmittel hergestellt werden. Unter "inert" wird verstanden, dass das   Lösungsmittel keinen   aktiven Wasserstoff oder andere reaktionsfähige Gruppen enthält. Die Öle sollen wasserfrei sein, um vorzeitige Hydrolyse der   a-Halogenformamidin-   Derivate und Abscheidung der entsprechenden herbiziden Verbindung auf der Basis substituierten Harnstoffes aus der Zusammensetzung zu verhindern. Die Inertheit des Lösungsmittels ist wichtig, damit es keine Zersetzung oder andere Reaktion bewirkt, welche mit der herbiziden Wirksamkeit der Zusammensetzung kollidieren oder zu der Entstehung unerwünschter Nebenprodukte führen würde.

   Da das Lösungsmittel also inert ist, kann es auch das für die erfindungsgemässen Verbindungen wesentliche   a-Halogen-   atom nicht entfernen. 



   Innerhalb der eben aufgezählten Anforderungen an das organische flüssige Verdünnungsmittel ist es nicht besonders kritisch, welches besondere Mittel man wählt. Es kann von Fachleuten leicht ausgewählt werden unter Berücksichtigung von Faktoren wie Lagerbedingungen, Wirtschaftlichkeit der Materialien, Klima und insbesondere Temperatur bei der Herstellung, der Lagerung und beim Gebrauch, Leichtigkeit und Sicherheit der Handhabung, Art der beabsichtigten Anwendung auf zu schützende Flächen, Art der gewünschten Wirkung usw. 



   Eine   grosse Zahl   von aliphatischen und aromatischen Kohlenwasserstoffen kann als Lösungsmittel verwendet werden. Typische Beispiele sind die Oktane und aliphatischen Kohlenwasserstoffe höheren Molgewichtes, Benzol, Toluol, Xylol, Äthylbenzol, Diäthylbenzol, Cumol, Cymol, Butylbenzol, alkylierte Naphthaline und aromatische Kohlenwasserstoffe höheren Molgewichtes. Besonders geeignet sind Gemische derartiger Kohlenwasserstoffe. Typische verwendbare Kohlenwasserstoffgemische sind Dieselöle, Brennöle, Kerosene, Paraffin- und Isoparaffinöle, Stoddard Lösungsmittel u. dgl. und die handelsüblichen Herbizidöle wie die unter den Handelsnamen "Lion Herbicidal Oil No.   6"und"Conoco   Weed Oil" erhältlichen Öle.

   Vorzugsweise haben die verwendeten Kohlenwasserstoffe einen Siedepunkt von 100 bis 400 C, da niedriger siedende Kohlenwasserstofföle feuergefährlich sind. 



   Chlorierte aliphatische und aromatische Kohlenwasserstoffe sind gleichfalls geeignet und können in manchen Fällen wegen der verminderten Feuergefährlichkeit besonders vorteilhaft sein. Typische Beispiele sind   CIC:CC1, Cl C : CHC1, C1CH : CHC1,   Dichlorpropan, Dichlorbutan, Dichlorpentan, Vinylchlorid, Vinylidenchlorid, Trichloräthan, Tetrachloräthan, Methylenchlorid,   CHC1,CC1, Chlorbenzol,   Dichlorbenzol und Chlortoluol. Die im Handel erhältlichen Chlorfluor-Kohlenwasserstoffe können in gewissen besonderen Zusammensetzungen, besonders   inTreibmittel enthaltendenzusammensetzungen,   verwendetwerden. Beispiele solcher   Chlorfluorkohlsnwasserstoffe sind CHC1F, CC1 F, CC1 F, FC1 C. CC1 F.   



   Es gibt zahlreiche andere   inerte organische Verdünnungsmittel, die zum   erfindungsgemässen Gebrauch geeignet sind. Darunter befinden sich Verbindungen wie Nitrobenzol, Brombenzol und Dibrombenzol. 



   Bevorzugte Verdünnungsmittel sind Xylol, Chlorbenzol, alkylierte Naphthaline, Dieselöle, Brenn- öle, Kerosene, Paraffinöle und die handelsüblichen Herbizidöle, die vorerwähnten eingeschlossen. Es ist für den Fachmann klar, dass auch andere Verdünnungsmittel verwendet werden können. Auf Grund von Faktoren wie Preis, Giftigkeit, Brennbarkeit und anderer unerwünschter Eigenschaften werden manche Verdünnungsmittel weniger bevorzugt als andere. 



   Es ist auch möglich, eine verhältnismässig konzentrierte Öllösung der a-Halogenformamidine gemäss der Erfindung unmittelbar vor dem Verspritzen aus der Spritzdüse bei manchen Anwendungen mit Wasser zu vermischen. 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 



   Das erfindungsgemässe Unkrautvertilgungsmittel kann auch verschiedene andere Komponenten enthalten, wie Korrosionsinhibitoren, Entwässerungsmittel u. dgl., wie sich von selbst versteht. Solche Zusätze müssen natürlich mit den andern Komponenten der Zusammensetzung verträglich sein, üblicherweise in dem jeweils verwendeten Lösungsmittel löslich und gleicherweise nicht umsetzungsfähig mit der   cx - Halogenformamidinverbindung.   Geeignete Korrosionsinhibitoren umfassen anhydrische quaternäre Ammoniumsalze wieCetyltrimethylammoniumchlorid, Triiester der Phosphorsäure wie Trikrexylphosphat und gewisse tertiäre Amine wie Triphenylamin. 
 EMI5.1 
 



   Oft ist es vorteilhaft,   1-10%   eines höheren aliphatischen tertiären Amins hohen Molgewichtes zuzusetzen, das sich mit dem in der Zusammensetzung eventuell vorhandenen Halogenwasserstoff verbinden soll. Besonders geeignete tertiäre Amine umfassen Triheptylamin,   Tri-i-oktylamin,   Tridecylamin und Trilaurylamin. 



   Das erfindungsgemässe herbizide Mittel kann zusammen mit andern bekannten Herbiziden verwendet werden. Wenn sie verträglich und im oben angegebenen Sinne nicht reaktionsfähig sind, dann können eines oder mehrere dieser andern Herbizide mit den erfindungsgemässen   a-Halogenformamidinen   vermischt oder, wenn dies nötig oder wünschenswert erscheint, getrennt hergestellt und dann zusammen oder aufeinanderfolgend zur Behandlung der gleichen Flächen verwendet werden.

   Für manche Verwendungszwecke ist es vorteilhaft, einen Harnstoff mit herbizider Wirksamkeit zusammen mit den erfindungsge- 
 EMI5.2 
 
Andere bekannte Herbizide, die vorteilhafterweise zusammen mit dem erfindungsgemässen herbiziden Mittel verwendet werden können, umfassen :   2-Chlor-4, 6-bis- (äthylamino)-s-triazin   
2-Chlor-4, 6-bis- (methoxypropylamino)-s-triazin
2,   4-bis- (Isopropylamino)-6-methoxy-s-triazin  
Aminotriazol
2,3, 6-Trichlorbenzoesäure und deren Salze
2,3, 5,6-Tetrachlorbenzoesäure und deren Salze 
 EMI5.3 
 
Methylarsonsäure und deren Salze
Borate
Chlorate
Ammoniumsulfamat
2, 4-Dichlorphenoxyessigsäure
2,4, 5-Trichlorphenoxyessigsäure
N-phenylcarbaminsäure-i-propylester   N- (p-Chlorphenyl)

  -carbaminsäure-i-propylester   
Trichloressigsäure
Maleinhydrazid   Dinitro-sec-butylphenol  
2, 3, 6-Trichlorphenylessigsäure
5,   6-Dihydro- (4A, 6A) -dipyrido- (1,   2-A,   2', l'-C)-pyraziniumdibromid.   



   Gemäss einer Ausführungsform der Erfindung kann das besondere flüssige Kohlenwasserstoff-Verdünnungsmittel ein Treibmittel von   der Art des"Freon"sein,   um eine Sprühzusammensetzung nach Art eines Aerosols zu erhalten, die für die Anwendung im Gartenmassstab nützlich ist. Manche Zusammensetzun- 
 EMI5.4 
 

 <Desc/Clms Page number 6> 

   oder mehrerer derartiger Verbindungen, gewöhnlich einer Herbizidzusammensetzung der vorbeschriebenen Art auf den Platz oder die Fläche, die von unerwünschtem Pflanzenwachstum geschützt werden sollen. 



  Das a-Halogenformamidinwird natürlich in genügender Menge zurHerbeiführung der gewünschten herbiziden Wirkung aufgebracht. Die Anwendung kann direkt auf den Platz oder die Fläche und die darauf befindliche Vegetation während der Zeit des Befalles erfolgen. Ebenso kann die Anwendung vor einem erwarteten Unkrautbefall vorgenommen werden. 



  Die anzuwendende Dosis kann durch Fachleute leicht nach üblichen Methoden vorgenommen werden. 



  Sie hängt natürlich von der besonderen verwendeten aktiven Komponente, der Art der Behandlung, der Art der benützten Zusammensetzung, der Art des zu bekämpfenden Pflanzenwachstums, von den klimatischen Bedingungen usw. ab. Im allgemeinen wird eine vollständige Beherrschung der Vegetation mit   
 EMI6.1 
 



   Zum besseren Verständnis der Erfindung werden zusätzlich zu dem vorstehend Ausgeführten die folgenden Beispiele angeführt, wobei die Beispiele 1-27 die Herstellung der   a-Halogenformamidinverbin-   dungen erläutern. 



   Beispiel 1 :   N,     N-Dimethyl-N'-phenyl- < x-chlorfbrmamidin  
Ein Gemisch aus 164 Gew.-Teilen N,N-Dimethyl-N'-phenyl-harnstoff, 1500 Teilen Chlorbenzol und 208 Teilen   PCi   werden am Rückfluss erhitzt. Das Erhitzen am Rückfluss wird fortgesetzt, bis die HCl-Entwicklung praktisch vollständig ist. Die erhaltene Reaktionslösung wird zur Entfernung des Lösungsmittels und der flüchtigen Nebenprodukte destilliert, wobei in der   Blase N, N-Dimethyl-N'-Phenyl-   - a-chlorformamidin verbleibt. Gewünschtenfalls kann ein reineres Produkt durch Destillation erhalten werden,   Kp   mm   =     96-99 C.   



     Beispiel 2 :   N,   N-Dimethyl-N'-(p-chlorphenyl)-&alpha;-chlorformamidin  
Ein Gemisch aus 198 Gew.-Teilen N,   N-Dimethyl-N'-   (p-chlorphenyl)-harnstoff, 1000 Teilen Chlorbenzol und   208 Teilen PC15   wird am Rückfluss erhitzt. Das Erhitzen am   Rückfluss   wird so lange fortgesetzt, bis die HCl-Entwicklung praktisch vollständig ist. Die erhaltene Reaktionslösung wird zur Entfernung des Lösungsmittels und flüchtiger Nebenprodukte destilliert, wobei in der Blase N,   N-Dimethyl-N'-   (p-chlor-   phenyl)- < x-chlorformamidin   verbleibt.

   Gewünschtenfalls wird ein reineres Produkt durch Destillation erhalten,   Kp,   mm = 117-1200C. 
 EMI6.2 
 Lösungsmittels und flüchtiger Nebenprodukte destilliert, wobei in der Blase N, N-Dimethyl-N'- (3, 4-di-   chlorphenyl) -a-chlorformamidin   verbleibt. Gewünschtenfalls wird ein reineres Produkt durch Destillation erhalten,   Kpl   mm =   1310C.   



     Beispiel 4 :   N,   N-Dimethyl-N'-(3,4-dichlorphenyl)-&alpha;-chlorformamidin   'Ein Gemisch aus 233   Gew.-Teilen N, N-Dimethyl-N'- (3, 4-dichlorphenyl)-harnstoff,   1500 Teilen 
 EMI6.3 
 flüchtiger Nebenprodukte und überschüssiger Lösungsmittel destilliert, wobei in der Blase praktisch reines N,   N-Dimethyl-N'- (3, 4-dichlorphenyl)-fx-chlorformamidin   verbleibt. 



     Beispiel 5 :   N,   N-Dimethyl-N'-(3,4-dichlorphenyl)-&alpha;-chlorformamidin  
Zu einer Aufschlämmung von 370   Gew. -Teilen PC15   und 460 Teilen Chlorbenzol wird unter Rühren nach und nach eine Aufschlämmung von 400 Teilen N,   N-Dimethyl-N'-     (3,     4-dichlorphenyl)-harnstoff   in 304 Teilen Chlorbenzol zugegeben. Nach Beendigung der Zugabe wird die   erhaltene Mischung 15 min   unter Selbsterwärmung gerührt und dann am Rückfluss erhitzt. Das Erhitzen am Rückfluss wird bis zur 
 EMI6.4 
 setzungen. 



    Beispiel 6: N,N-Dimethyl-N'-(3,4-dichlorphenyl)-&alpha;-bromformamidin  
Zu einer Mischung von 440   Gew. -Teilen PBr5 in   900 Teilen Chlorbenzol wird unter Rühren nach und 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 nach eine Aufschlämmung von 233 Teilen N,N-Dimethyl-N'-(3,4-dichlorphenyl)-harnstoff in 180 Teilen Chlorbenzol zugegeben. Nach Beendigung der Zugabe wird die erhaltene Mischung 30 min unter Selbsterhitzung und sodann am Rückfluss erhitzt, bis die HBr-Entwicklung praktisch vollständig ist. Die erhaltene Lösung wird unter vermindertem Druck zur Entfernung flüchtiger Verunreinigungen, einschliesslich der Nebenprodukte   POBr   und Chlorbenzol destilliert.

   Der Rückstand in der Blase ist im wesentlichen reines   N,N-Dimethyl-N'-(3,4-dichlorphenyl)-&alpha;-bromformamidin,   geeignet für Herbizid-Zusammensetzungen. 
 EMI7.1 
 :Beispiele 7 - 23: Nach der Vorgangsweise des Beispieles 1 werden die folgenden substituierten Phenylharnstoffe (Gew.-Teile in Klammern angegeben) mit 208 Teilen   PC   unter Verwendung von 1500 Teilen Chlorbenzol umgesetzt, um die entsprechenden substituierten a-Chlorformamidine zu bilden. Die erhaltenen Halogenformamidine hydrolysieren bei Berührung mit Wasser unter Rückbildung der Phenylharnstoffe. 
 EMI7.2 
 
<tb> 
<tb> 



  Beispiel <SEP> Substituierter <SEP> Phenylharnstoff <SEP> Substituiertes <SEP> &alpha;-Chlorformamidin
<tb> Nr.
<tb> 



  7 <SEP> N, <SEP> N-Diäthyl-N'-(3,4-dichlorphenyl)- <SEP> N,N-Diäthyl-N'-(3,4-dichlorphenyl)-
<tb> - <SEP> harnstoff <SEP> (261) <SEP> -a-chlorformamidin <SEP> 
<tb> 8 <SEP> N-n-Butyl-N-methyl-N'- <SEP> (3, <SEP> 4-di- <SEP> N-n-Butyl-N-methyl-N'- <SEP> (3, <SEP> 4-dichlorchlorphenyl)-harnstoff <SEP> (275) <SEP> phenyl) <SEP> - <SEP> a <SEP> - <SEP> chlorformamidin <SEP> 
<tb> 9 <SEP> N-Methyl-N-isorpopyl-3-(3,4-di- <SEP> N-Methyl-N-iso-propyl-N'-(3,4-dichlorchlorphenyl)-harnstoff <SEP> (261) <SEP> phenyl)-&alpha;

  -chlorofrmamidin
<tb> 10 <SEP> N-sec-Butyl-N-methyl-3- <SEP> (3, <SEP> 4-di- <SEP> N-sec-Butyl-N-methyl-N'-(3,4-dichlorchlorphenyl)-harnstoff <SEP> (275) <SEP> phenyl)-a-chlorformamidin
<tb> 11 <SEP> N, <SEP> N-Dimethyl-3- <SEP> (3, <SEP> 4-dichlorphenyl)- <SEP> N, <SEP> N-Dimethyl-N'- <SEP> (3, <SEP> 4-dichlorphenyl)-
<tb> - <SEP> harnstoff <SEP> (198)-a-chlorformamidin <SEP> 
<tb> 12 <SEP> N, <SEP> N-Dimethyl-3- <SEP> (3-chlor-4-methyl- <SEP> N, <SEP> N-Dimethyl-N'-3- <SEP> (chlor-4-methyl- <SEP> 
<tb> phenyl)-harnstoff <SEP> (212) <SEP> phenyl)-&alpha;

  -chlorformamidin
<tb> 13 <SEP> N,N-Dimethyl-3-(2,4,5-trichlor- <SEP> N,N-Dimethyl-N'-(2,4,5-trichlorphenyl)-harnstoff <SEP> (268) <SEP> phenyl)-a-chlorformamidin
<tb> 14 <SEP> N, <SEP> N-Dimethyl-3- <SEP> (4-chlor-3-nitro- <SEP> N, <SEP> N-Dimethyl-N'- <SEP> (4-chlor-3-nitro- <SEP> 
<tb> phenyl)-harnstoff <SEP> (243) <SEP> phenyl) <SEP> - <SEP> a <SEP> - <SEP> chlorformamidin <SEP> 
<tb> 15 <SEP> N, <SEP> N-Dimethyl-3- <SEP> (4-methylphenyl) <SEP> - <SEP> N, <SEP> N-Dimethyl-N'- <SEP> (4-methylphenyl)harnstoff <SEP> (178) <SEP> - <SEP> a <SEP> - <SEP> chlorforma <SEP> midin <SEP> 
<tb> 16 <SEP> N-Methyl--n-propyl-3-phenyl- <SEP> N-Methyl-N-n-propyl-n'-phenyl-&alpha;harnstoff <SEP> (192)-chlorformamidin
<tb> 17 <SEP> N-Methyl-N-iso-propyl-3-phenyl- <SEP> N-Methyl-N-iso-propyl-n'-phenyl-&alpha;

  harnstoff <SEP> (192) <SEP> -chlorformamidin
<tb> 18 <SEP> (N-n-Butyl-N-methyl-3-phenyl- <SEP> N-n-butyl-N-methyl-N'-phenyl-&alpha;
<tb> harnstoff <SEP> (206)-chlorformamidin
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 8> 

 
 EMI8.1 
 
<tb> 
<tb> Beispiel <SEP> Substituierter <SEP> Phenylharnstoff <SEP> Substituiertes <SEP> &alpha;-Chlroformamidin
<tb> Nr.
<tb> 



  19 <SEP> N-Methoxy-N-methyl-3-(4-chlor- <SEP> N-Methoxy-N-methyl-N'-(4-chlorphenyl)phenyl) <SEP> -harnstoff <SEP> (214) <SEP> -a-chlorformamidin <SEP> 
<tb> 20 <SEP> N-Methoxy-N-methyl-3- <SEP> (3, <SEP> 4-di- <SEP> N-Methoxy-N-methyl-N'- <SEP> (3, <SEP> 4-dichlorchlorphenyl)-harnstoff <SEP> (249) <SEP> phenyl)-c < -chlorformamidin
<tb> 21 <SEP> N, <SEP> N-Dimethyl-3- <SEP> (3-chlo. <SEP> -4-iso- <SEP> N, <SEP> N-Dimethyl-N'- <SEP> (3-chlor-4-iso-propyl- <SEP> 
<tb> - <SEP> propylphenyl) <SEP> - <SEP> harnstoff <SEP> (241) <SEP> phenyl)-&alpha;-chlorformmidin
<tb> 22 <SEP> N, <SEP> 3-Dimethyl-3- <SEP> (3, <SEP> 4-dichlor- <SEP> N, <SEP> N'-Dimethyl-N'- <SEP> (3, <SEP> 4-dichlorphenyl)- <SEP> 
<tb> phenyl)-harnstoff <SEP> (233 <SEP> -&alpha;

  -chlorformamidin
<tb> 23 <SEP> N, <SEP> 3-Dimethyl-3-phenylharnstoff <SEP> N, <SEP> N'-Dimethyl-N'-phenyl-a-chlor-
<tb> (164) <SEP> formamidin
<tb> 
   Beispiele 24-2 7 :   Nach der Vorgangsweise des Beispieles 6 werden die folgenden substituier- 
 EMI8.2 
 
 EMI8.3 
 
<tb> 
<tb> Beispiel <SEP> Substituierter <SEP> Phenylharnstoff <SEP> Substituiertes <SEP> Cl- <SEP> Bromformamidin <SEP> 
<tb> Nr.
<tb> 



  24 <SEP> N, <SEP> N-Dimethyl-N'- <SEP> (p-chlorphenyl)- <SEP> N,N-Dimethyl-N'-(p-chlorphenyl)-&alpha;-
<tb> -harnstoff <SEP> (198) <SEP> -bromformamidin
<tb> 25 <SEP> N-n-Butyl-N-methyl-3- <SEP> (3, <SEP> 4-dichlor- <SEP> N-n-Butyl-N-methyl-N'- <SEP> (3,4-dichlorphenyl)-harnstoff <SEP> (275) <SEP> phenyl)- < x-bromformamidin
<tb> 26 <SEP> N, <SEP> N-Dimethyl-3-phenylharnstoff <SEP> N,N-Dimethyl-N'-phenyl-&alpha;-bromo-
<tb> (164) <SEP> formamidin
<tb> 27 <SEP> N, <SEP> 3-Dimethyl-3- <SEP> (3, <SEP> 4-dichlorphenyl)- <SEP> N, <SEP> N'-Dimethyl-N'- <SEP> (3, <SEP> 4-dichlorphenyl)- <SEP> 
<tb> -harnstoff <SEP> (233) <SEP> -&alpha;-bromformamidin
<tb> 
 In den folgenden Beispielen sind die Prozente Gewichtsprozente. 



  Beispiel28 : 
 EMI8.4 
 
<tb> 
<tb> N, <SEP> N-Dimethyl-N'- <SEP> (3, <SEP> 4-dichlorphenyl)-ot-chlorfprmamidin <SEP> 90 <SEP> 
<tb> Monochlorbenzol <SEP> lrP/o
<tb> 
 
Diese flüssige Zusammensetzung wird mit Dieselöl gestreckt   (454 g   der Zusammensetzung in 20 Gallonen Öl) und in einer Menge von 0, 45 kg pro Acre aktives Material auf einem Feld von frischgepflanzter Baumwolle angewendet. Diese Anwendung vor dem   Spriessen   ergibt eine ausgezeichnete Unterdrückung des Wachstums von einjährigem   Breitblatt- und grasartigem   Unkraut (atriplex, eleusine, alopecurus u. a.) bei normalem Wachstum der Baumwollpflanzen. 



   Beispiel 29 : 
 EMI8.5 
 
<tb> 
<tb> N, <SEP> N-Dimethyl-N'-(p-chlorphenyl)-&alpha;-Chlorformamidin <SEP> 95%
<tb> Xylol <SEP> 510 <SEP> 
<tb> 
 
Diese flüssige Zusammensetzung wird mit einem handelsüblichen Herbizid öl der Markenbezeichnung   "Lion Herbicidal Oil   Nr. 6" verdünnt. Die erhaltene Lösung wird in einer Menge von 4,54 kg der aktiven Komponente in 100 Gallonen Öl pro Acre auf einer Bahntrasse angewendet, die sowohl von breitblätterigem wie auch von grasartigem Unkraut befallen war. Der Bekämpfungserfolg war ausgezeichnet bei folgenden Arten : eleusine, alopecurus, atriplex, agrostemma, senecio,   rutaceaeu. a.   Grasarten. 

 <Desc/Clms Page number 9> 

 



  Beispiel 30 : 
 EMI9.1 
 
<tb> 
<tb> N, <SEP> N-Dimethyl-N'-phenyl-a-chlorformamidin <SEP> 250/0 <SEP> 
<tb> Monochlorbenzol <SEP> 1, <SEP> 3% <SEP> 
<tb> Kerosen
<tb> 
 
Diese Lösung wird erhalten, indem man das verwendete Chlorbenzollösungsmittel, welches bei der Herstellung des   cc-Chlorformamidins   benützt wurde, bis auf einen Rest von nur etwa   50/0   entfernt und dann Kerosen hinzufügt. Die Zusammensetzung wird auf schädliches ganzjähriges Unkraut in einer Menge von etwa 18 kg der aktiven Substanz pro Acre in 50 Gallonen Kerosen aufgebracht. Diese Behandlung gibt gute Bekämpfungserfolge bei nachstehenden Arten : briza, polygonum, euphorbiau. a. Grasarten. 



   Beispiel 31 : 
 EMI9.2 
 
<tb> 
<tb> N-(n-Butyl)-N-methyl-N'-(3,4-dichlorphenyl)-&alpha;-chlorformamidin <SEP> 25%
<tb> Xylol <SEP> 75%
<tb> 
 
Diese Lösung wird direkt und ohne weitere Verdünnung als direkte Sprühung nach dem Spriessen in einer Menge von etwa 1, 8 kg (aktive Substanz) pro Acre zur Bekämpfung folgender Unkrautarten angewendet : eleusine, senecio,   stellariau. a.   Grasarten. 



   Diese Arten wuchsen in einer Baumschule, in der Lebensbäume, norwegische Tannen und Euonymous gezogen wurden. Eine ausgezeichnete Unterdrückung des Unkrautes wird erzielt, ohne dass die Zierpflanzen einen Schaden erleiden. 



   Beispiel 32 : 
 EMI9.3 
 
<tb> 
<tb> N- <SEP> (n-Butyl-N-methyl-N'- <SEP> (3, <SEP> 4-dichlorphenyl)-c <SEP> (-chlorformamidin <SEP> 20% <SEP> 
<tb> Tetrachloräthylen <SEP> 80%
<tb> 
 
Die obige Zusammensetzung wird direkt und ohne weitere Verdünnung auf eine Zierpflanzenkultur aufgebracht, die Eiben, Kiefern und norwegische Tannen enthielt, die stellenweise von eleusine und 
 EMI9.4 
 Ziersträucher. 



   Beispiel 33 : 
 EMI9.5 
 
<tb> 
<tb> N, <SEP> N-Dimethyl-N'-(3,4-dichlorphenyl)-&alpha;-chlorformamidin <SEP> 90%
<tb> Cetyltrimethylammoniumchlorid <SEP> (Korrosionsinhibitor) <SEP> 2%
<tb> Monochlorbenzol <SEP> 8%
<tb> 
 
Diese Zusammensetzung wird durch Auflösen von Cetyltrimethylammoniumchlorid in dem Konzentrat erhalten, welches durch die Entfernung der Hauptmenge des Monochlorbenzols aus dem Reaktionsgemisch gewonnen wird. 



   Sie wird vor dem Spriessen in einer Menge von 0,72 kg der aktiven Substanz pro Acre in 25 Gallonen Dieselöl zur Bekämpfung von einjährigem grasartigem und breitblätterigem Unkraut in Spargel verwendet. Die Behandlung erfolgt vor dem Hervorspriessen der Spargelspitzen. 



   Beispiel 34 : 
 EMI9.6 
 
<tb> 
<tb> N, <SEP> N-Dimethyl-N'-(p-chlorphenyl)-&alpha;-chloroformamidin <SEP> 85%
<tb> Trikresylphosphat <SEP> (Korrosionsinhibitor) <SEP> l". <SEP> 
<tb> 



  Xylol <SEP> 12go
<tb> 
 
Diese Zusammensetzung wird    zu Lion Herbicidal   Oil Nr.    6" zugegeben   und in einer Menge von 5, 4 kg (aktive Substanz) pro Acre in 100 Gallonen Herbizidöl angewendet. Diese Behandlung lieferte ausgezeichnete Ergebnisse bei der Bekämpfung folgender Arten, die auf einem Eisenbahngelände wuchsen : eleusine, hippurus vulgaris, knautia arbensis, stellaria und wildwachsender Weizen. 



   Beispiel35 : 
 EMI9.7 
 
<tb> 
<tb> N, <SEP> N-Dimethyl-N'-(3,4-dichlorphenyl)-&alpha;-chlorformamidin <SEP> 50%
<tb> Öllösliches <SEP> Petroleumsulfonat <SEP> 5Go
<tb> Xylol <SEP> 45%
<tb> 
 
Diese konzentrierte flüssige Zusammensetzung wird in Wasser oder in eine   Öl-in-Wasseremulsion   an einer Spritzdüse zur Anwendung auf einer Eisenbahntrasse eingespritzt. Sie wird in einer Menge von 6,75 kg aktive Substanz pro Acre zur Bekämpfung von einjährigem ganzjährigem breitblätterigem und grasartigem Unkraut angewendet. 

 <Desc/Clms Page number 10> 

 



  Beispiel 36 : 
 EMI10.1 
 
<tb> 
<tb> N-(n-Butyl)-N-methyl-N'-(3,4-dichlorphenyl)-&alpha;-chlorofrmamidin <SEP> 25%
<tb> "Freon"-Treibmittel <SEP> 2511/0 <SEP> 
<tb> "Freon <SEP> 12"-Treibmittel <SEP> 25% <SEP> 
<tb> Methylenchlorid <SEP> 15% <SEP> 
<tb> Xylol <SEP> 1 <SEP> os. <SEP> 
<tb> 
 
 EMI10.2 
 Druckgefäss verpackt. Sie wird   als"Fleckspray"in   einer Menge von 0,9 kg aktiver Substanz pro Acre zur Bekämpfung von stellaria in poapratensis angewendet. 



   Beispiel 37 : 
 EMI10.3 
 
<tb> 
<tb> N-N-Dimethyl-N'- <SEP> (3, <SEP> 4-dichlorphenyl)-a-chlorformamidin <SEP> 93 <SEP> )
<tb> N, <SEP> N-Dimethyl-N'-(3,4-dichlorphenyl)-&alpha;-chlorformamidin, <SEP> HCl-Salz <SEP> 3%
<tb> Monochlorbenzol <SEP> 41o
<tb> 
 
Diese flüssige Zusammensetzung wird mit einem handelsüblichen   Herbizidöl,"Conoco-Weed-Oil",   verdünnt. Die erhaltene Lösung wird in einer Menge von 4,5 kg aktiver Komponente in 100 Gallonen Öl pro Acre auf eine Strassenoberfläche angewendet, die von Unkraut unterschiedlicher Art befallen war. 



  Ausgezeichnete Bekämpfungsergebnisse wurden erzielt bei agrostemma, senecio, eleusine   u. a.   breitblätterigen und grasartigen Unkrautsorten. 



   Beispiel 38 : 
 EMI10.4 
 
<tb> 
<tb> N, <SEP> N-Dimethyl-N'-(3,4-dichlorphenyl)-&alpha;-bromformamidin <SEP> 40%
<tb> Xylol
<tb> 
 
Diese Lösung wurde am Anwendungsort mit Kerosen verdünnt und in einer Menge von 6,75 kg aktiver Substanz in einer Gesamtlösungsmittelmenge von 100 Gallonen pro Acre auf eine gemischte Unkrautvegetation auf eine Fläche rings um ein Kaufhaus angewendet. Ausgezeichnete Bekämpfungsergebnisse wurden erzielt bei eleusine, bromus, senecio atriplex   u. a.   ganzjährigen Unkrautarten. 



   Beispiel 39 : 
 EMI10.5 
 
<tb> 
<tb> N, <SEP> N-Dimethyl-N'- <SEP> (p-chlorphenyl)-a-bromformamidin <SEP> 92'yo <SEP> 
<tb> Monochlorbenzol <SEP> 810 <SEP> 
<tb> 
 
Dieses flüssige Konzentrat wurde erhalten, indem die Hauptmenge des   Chlorbenzollösungsmittels,   welches bei der Herstellung des   ct-Bromformamidins   verwendet worden war, abdestilliert wurde. Das 
 EMI10.6 
 "Conoco-Weed-Oil",breitblätterige Unkrautarten werden vernichtet und das Gelände bleibt während eines ausgedehnten Zeitraumes frei von Pflanzenwuchs. 



   Beispiel 40 : 
 EMI10.7 
 
<tb> 
<tb> N, <SEP> N-Dimethyl-N'-(3,4-dichlorphenyl)-&alpha;-fluorformamidin <SEP> 95%
<tb> Xylol <SEP> 50/0 <SEP> 
<tb> 
 
Diese flüssige Zusammensetzung wird mit dem handelsüblichen    Herbizidöl"Lion   Herbicidal Oil Nr.   6" verdünnt.   Die erhaltene Lösung wird in einer Menge von 13,5 kg der aktiven Komponente pro Acre in 150 Gallonen Öl auf einen Pflanzenbewuchs angewendet, der in und um einenHolzlagerplatz sich befand. Die Blätter von briza, senecio, agrostemma, rutaceae u. a. Unkrautarten auf dem Gelände werden vernichtet und kein Nachwachsen der Pflanzen findet während der Wachstumsperiode statt. 



   Beispiel 41 : 
 EMI10.8 
 
<tb> 
<tb> N, <SEP> N-Dimethyl-N'-(3,4-dichlorphenyl)-&alpha;-chloroformamidin <SEP> 79%
<tb> Triisooktylamin <SEP> 50/0 <SEP> 
<tb> Monochlorbenzol <SEP> 161. <SEP> 
<tb> 
 



   Diese flüssige Zusammensetzung wird mit Dieselöl gestreckt (1, 8 kg der Zusammensetzung in 20 Gallonen Dieselöl) und in einer Menge von 1, 8 kg der aktiven Komponente pro Acre auf ein Ananasfeld angewendet. Die Behandlung wird als Spritzbehandlung nach dem   Hervorspriessen   auf die herauskommenden Unkrautsprösslinge angewendet. Der Spritzstrahl wird so gelenkt, dass eine möglichst geringe Menge auf die Ananas kommt. Diese Behandlung gibt ausgezeichnete Bekämpfungserfolge auf den vorhandenen Unkrautbewuchs und ausgezeichnete Dauerwirkung auf einjährige Unkrautpflanzen ohne Beschädigung der Ananas.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : EMI11.1 dukt desselben mit einer Säure, vorzugsweise in einem inerten organischen flüssigen Verdünnungsmittel enthält, wobei in der angegebenen Formel bedeuten : X ein Halogen, vorzugsweise Chlor, R ein aliphatisches Radikal, vorzugsweise aus der Gruppe Methyl, Äthyl, Allyl, Methoxy und Propinyl, eines der Radikale R2 und R3 eine Arylgruppe und das andere ein aliphatisches Radikal, vorzugsweise ein Alkyl- EMI11.2 EMI11.3 besitzt, in der A Wasserstoff, Halogen, Alkyl mit weniger als 5 C-Atomen, Alkoxy mit weniger als j CAtomen oder NO, B Wasserstoff, Halogen oder Alkyl mit weniger als 5 C-Atomen und C Wasserstoff oder Halogen bedeuten.
    2. Unkrautvertilgungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es zusätzlich ein aliphatisches tertiäres Amin hohen Molgewichtes enthält.
    3. Unkrautvertilgungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es als herbizid wirksame Komponente N, N-Dimethyl-N'- (3, 4-dichlorphenyl) -a -chlorformamidin enthält.
    4. Unkrautvertilgungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es als herbizid wirksame Komponente N, N-Dimethyl-N'- (p-chlorphenyl)-ct-chlorformamidin enthält.
AT921259A 1959-04-14 1959-12-18 Unkrautvertilgungsmittel AT232781B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US232781XA 1959-04-14 1959-04-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT232781B true AT232781B (de) 1964-04-10

Family

ID=32174048

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT921259A AT232781B (de) 1959-04-14 1959-12-18 Unkrautvertilgungsmittel

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT232781B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2617804C2 (de) 2-(4-Phenoxy phenoxy)-propionsäurederivate und ihre Verwendung als Herbizide
DE1542755C3 (de) Unkrautbekämpfungsmittel auf Basis von 2,6-Dinitroanilinderivaten
DE1274401B (de) Herbicides Mittel
AT232781B (de) Unkrautvertilgungsmittel
DE1695251A1 (de) Herbicide
DE3101889A1 (de) &#34;neue phenoxycarbonsaeureamide, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung als herbizide&#34;
DE2044735C3 (de) Phenylharnstoffe, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende Schädlingsbekämpfungsmittel
DE2061133A1 (de) Pestizide Verbindung,Verfahren zu ihrer Herstellung und Verwendung
DD262992A5 (de) Nematizide und insektizide zusammensetzung
DD251067A5 (de) Herbizide zusammensetzung
DE1542896A1 (de) Selektives Herbizid
DE1793502B2 (de) 2-Methyl-5,6-dihydropyran-3-carbonsäureanilide und diese Verbindungen enthaltende Pflanzenschutzmittel
DE1695023B1 (de) Substituierte 2-Chlor-4-cyclopropylamino-6-amino-s-triazin und deren Verwendung als Unkrautbekaempfungsmittel
DD235996A5 (de) Pesticide benzoylharnstoffverbindung
DE2021822A1 (de) Acylierte Triflourmethylharnstoffcarbamate und deren Verwendung als Herbizide
DE2003143C3 (de) N-Arylharnstoffe, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende herbicide Mittel
DE1299925B (de) Totalherbizid
DE3512164A1 (de) Pyridylphosphorsaeureester
DE2633159C2 (de) Phosphorhaltige Verbindungen, Verfahren zu ihrer Herstellung, sowie diese Verbindungen enthaltende herbizide Mittel
DE2262402A1 (de) Herbizide phenoxycarbonsaeureoximester
DE1567006C3 (de) Unkrautbekämpfungsmittel
DE2008601A1 (de) Anilinoalkylthiocarboxamidverbindungen, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung als herbicide Mittel
DE1695023C (de) Substituierte 2 Chlor 4 cyclopropyl amino 6 amino s triazin und deren Ver wendung als Unkrautbekämpfungsmittel
AT264194B (de) Herbicides Mittel
CH375730A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Triazine und ihre Verwendung zur Hemmung des Pflanzenwachstums