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Hochschwenkbar Badewanne
Die Erfindung betrifft eine hochschwenkbare Badewanne, die in einen mit Fliesen od. dgl. geschütz- ten Schrank eingebaut ist, in welchem sie in der Ruhelage wesentliche Zubehörteile wie Boiler und Was- serarmatur umgibt, aus dem sie zur Benutzung herausschwenkbar ist und dessen Tür oder Türen als spa- nische Wand bzw. Wände dienen.
Die beengten Raumverhältnisse in modernen Kleinwohnungen und Siedlungshäusern erlauben oft nicht die Installation einer ortsfesten Badewanne. Aus diesem Grunde sind-als durchaus brauchbare Be- helfslösung - solche klappbare Badewannen geschaffen worden. Bisher war man allderdings in der Wahl des Aufstellungsortes durch die Lage des Schmutzwasserabflusses eng eingeschränkt, da der Wannenabfluss entweder unmittelbar oberhalb oder-wegen des erforderlichen Mindestgefälles - in geringer Entfernung von der Abflussöffnung anzuordnen war. Überdies machte sich auch das starke Geräusch beim Entleeren der Wanne überaus störend bemerkbar.
Die Behebung dieser Mängel ist Aufgabe und Ziel der Erfindung, welche darin besteht, dass nahe der Schwenkachse ihres in den Schrank hochschwenkbaren Gestelles eine Laugenpumpe zur geräuscharmen Wannenentleerung angeordnet ist. Durch diese Ausbildung wird nicht nur eine grosse Freizügigkeit für die Platzwahl der Wanne, sondern auch ein nahezu geräuschloses Abfliessen des Brauchwassers erreicht.
Darüber hinaus werden aber auch die übrigen Vorteile eirer Pumpe, vor allem die rasche und restlose Entleerung des Abwassers, für den vorliegenden Gegenstand nutzbar gemacht. Schwingungserscheinungen im Boden, wie sie beim Betrieb von Pumpen z. B. bei Waschmaschinen, in vielen Fällen auftreten, werden bei der Pumpenanordnung nach der Erfindung weitgehend unterbunden, da das Schwenkgestell für die Wanne sowie die Wanne selbst relativ grosse Massen darstellen.
Bei einer bevorzugten Ausführung nach der Erfindung ist die Laugenpumpe an einer geschützten Schrankstelle angeordnet und in an sich bekannter Weise mit Niederspannung, vorzugsweise 24 V, vom Stromnetz gespeist.
Die Laugenpumpe ist somit gegen Beschädigungen und Nässe weitgehend geschützt, ausserdem ist jede Gefährdung des Benützers der Wanne durch die Anwendung von Niederspannung für die Pumpe ausgeschlossen. Der Trafo, die dazugehörige Schaltung und die Anschlüsse können bequem in Schrankecken oder auch ausserhalb des Schrankes dicht neben diesem eingebaut sein. Das Schrankgestell der Wanne bietet eine einfache und sichere Möglichkeit, die Leitung vom Trafo zum Elektromotor der Laugenpumpe zu führen.
Die Erfindung ist in einer bevorzugten Ausführungsform dargestellt, welche jedoch keine einschränkende Bedeutung hat. Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch den Schrank mit Ansicht der in der Gebrauchsstellung heruntergeklappten Badewanne und ihrem Zubehör. Fig. 2 ist als Einzelheit der Schwenkauslauf. mit Umschalter.
Der Schrank 1 mit Fliesenauskleidung 2 steht auf dem Boden 3 eines Wohnzimmers oder eines Nebenraumes. Seine Türen 4 sind mittels Klavierscharnieren 5 aus laugenfestem Metall an das Schrankgehäuse 1 angelenkt. Der Haupthahn 6 der Armatur ist einerseits an die Wasserleitung 7 angeschlossen, anderseits führt zu ihm eine Heisswasserleitung 8 aus dem Boiler 9, der im Ausführungsbeispiel
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durch die Netzstromleitung 10 gespeist wird. Der Anschluss 11 von der Mischbatterie führt zu einem Schalter 12. An diesen ist nach rückwärts mittels des Anschlusses 13 die Handbrause 14 angeschlossen., worunter der Schwenkhahn 15 mit Abdichtung 16 vorgesehen ist.
Die Wanne 20 ist im Gestell 17 mittels der Achse 18 schwenkbar vorteilhaft unter Mitwirkung der Schraubenfeder 19 für das bequeme Hochschwenken ausgebildet.
Die Laugenpumpe 21 schliesst an den Wannenauslauf 22 an. Man erkennt, dass die Stromleitung 23 teilweise längs des Schwenkgestelles 17 verlegt ist und im übrigen in Winkeln und Kanten des Schran - kes 1.
Ein kleiner Kasten 24, der durch die Leitung 25 vom Netz gespeist wird, enthält den Trafo 26, sowie den Schalter 27 für den Boiler und den Schalter 28 für die Laugenpumpe.
Die neue Erfindung erweitert die örtliche Einbaumöglichkeit für Badewannen wesentlich ; ebenso wird die Verwendung schwenkbarer oder behelfsmässiger Badewannen erleichtert und die Sicherheit in der Benutzung erhöht, so dass sie sich im Ruhezustand und bei der Benutzung an einem günstigen und sicheren Platz befindet.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Hochschwenkbare Badewanne, die in einen mit Fliesen od. dgl. gegen Feuchtigkeit geschützten Schrank eingebaut ist, in welchem sie in der Ruhelage wesentliche Zubehörteile wie Boiler und Wasserarmatur umgibt. aus dem sie zur Benutzung herausschwenkbar ist und dessen Tür oder Türen als spanische Wand bzw. Wände dienen, dadurch gekennzeichner, dass nahe der Schwenkachse ihres in den Schrank hochschwenkbaren Gestells eine Laugenpumpe zur geräuscharmen Wannenentleerung angeordnet ist.