<Desc/Clms Page number 1>
Scheibenschneidmaschine
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
griff 9 rechtwinkelig ab. Dieser Restenhalter 7 ist auf dem Winkelstück 6 in Richtung des Doppelpfeiles C verschiebbar und dient dazu, Reststücke des Schneidgutes während des Schneidvorgangs zu halten. Am
Winkelstück 6 befinden sich zwei Drucktasten 11 und 12, die bezüglich des Winkelstückes auf dessen
Innen- und Aussenseite liegen und in einander entgegengesetztenRichtungen betätigbar sind. Diese beiden
Drucktasten 11 und 12 wirken je mit einer Blattfeder 13 und 14 zusammen, die ihrerseits am Mittelteil des Winkelstückes 6 festgeklemmt sind. An Stelle von Blattfedern könnten als äquivalente Lösung auch schwenkbar gelagerte, federbelastete starre Hebel treten.
Die unteren, freien Enden der Blattfedern 13, 14 sind mit Rollen 15, 16 versehen, gegen die von unten her ein Keil 17 anliegt. Dieser Keil 17 ist an einem einarmigen Hebel 18 befestigt, der seinerseits um eine Drehachse 19 schwenkbar ist und von einer Feder
20 aufwärtsgezogen wird. Nahe bei der Drehachse 19 ist über eine Stange 21 ein Bremsklotz 22 befestigt, dessen Unterseite mit einer horizontalen Gehäusewand 23 zusammenzuwirken bestimmt ist. Die Di- mensionierung der Federn 13, 14 und 20 erfolgt derart, dass die Feder 20 im Ruhezustand nicht in der Lage ist, die Federn 13, 14 derart zu spreizen, dass der Bremsklotz von der Gehäusewand 23 abgehoben wird.
In den Fig. 5 und 6 ist eine Ausführungsvariante der Sicherheitsvorrichtung dargestellt. Im Prinzip ist die Wirkungsweise mit den Drucktasten, Federn und dem Keil die gleiche wie bei der in den Fig. 1-4 dargestellten Variante, hingegen ist an Stelle eines einarmigen Hebels ein zweiarmiger Hebel 30 vorhanden, an dessen einem Ende sich der Keil 17 und an dessen anderem Ende einMagnet 31 befindet. Unterhalb der Gehäusewand 23 befindet sich eine Klappe 32, die um eine horizontale Drehachse verschwenkbar ist. Diese Klappe 32 ist so ausgebildet, dass sie mit ihrem einen Schenkel direkt unterhalb dem Magnet 31 zu liegen kommt und der andere Schenkel, welcher ein Gewicht 33 trägt, im Bereiche eines Schalters 34, beispielsweise eines Mikroschalters, liegt.
Der Schalter 34 seinerseits steuert ein Schütz 35, welches den Stromkreis des Antriebsmotors für das Messer ein-und ausschaltet.
Die Wirkungsweise der in den Fig. l - 4 dargestellten Einrichtung ist folgende :
Das Schnittgut 25, beispielsweise eine Wurst, wird auf den Materialauflagetisch 2 gelegt und mit der einen Hand gegen das als Schneidgut-Anschlagfläche wirkende Winkelstück 6 gezogen. Dadurch wird die Drucktaste 11 betätigt, d. h. in das Innere des Winkelstückes 6 hineingedrückt, wobei die Blattfeder 14 verschwenkt wird, u. zw. in der gleichen Richtung, in der die Bewegung der Drucktaste 11 erfolgt. Die Bedienungsperson drückt nun mit dem Daumen auf die Drucktaste 12, welche etwas näher beim Messer 1 liegt als dieDrucktaste 11 und die sich auf der derBedienungsperson zugewandten Seite des Winkelstückes 6 befindet.
Durch diese Bewegung der Drucktaste 12 wird die Blattfeder 13 verschwenkt, u. zw. in ent- gegengesetzter Richtung wie die Blattfeder 14. Infolge der Spreizbewegung der Federn 13 und 14 gelangt nun der Keil 17 in den sich vergrössernden Zwischenraum zwischen den beiden Rollen 15 und 16, wodurch sich der Hebel 18 unter dem Zug der Feder 20 nach oben verschwenkt und dadurch denBremsklotz 28 von der Gehäusewand 23 abhebt. Als Folge hievon lässt sich der Materialauflagetisch 2 hin und her veschieben und das Schnittgut kann vom rotierenden Messer geschnitten werden.
Im Ruhezustand, d. h. wenn die beiden Tasten 11 und 12 nicht gedrückt werden, liegt der Bremsklotz 22 auf der Gehäusewand 23 auf und bewirkt dadurch eine derart grosse Friktion, dass der bewegliche Materialauflagetisch 2 relativ zur stationären Gehäusewand 23 nicht oder nur sehr schwer von Hand verschoben werden kann. Wenn nun das
EMI2.1
drücken und demzufolge wird sich auch der Hebel 18 nicht verschwenken, da durch den Daumen nur die eine Taste 12 gedrückt werden kann. Anderseits ist es auch nicht möglich, mit den andern Fingern der Hand gleichzeitig das Schneidgut zu halten, die Taste 11 und dazu noch die Taste 12 zu drücken. Die andere Hand wird zudem gleichzeitig zum Ablegen der abgeschnittenen Scheiben verwendet.
Die Bedienungsperson ist somit gezwungen, zum Schneiden der Reststücke, bei welchem die Gefahr der Verletzung der Finger besonders gross ist, den Restenhalter 8 zu verwenden. Beim Einschieben dieses Restenhalters 8 über das Winkelstück 6 wird die Taste 11 als Folge der schrägen Auflagefläche lla nach einwärts gedrückt und bleibt in der gedrücktentage solange gehalten als der Restenhalter Verwendung findet. Somit braucht also die Bedienungsperson nur noch die Drucktaste 12 zu betätigen und den Materialauflagetisch hin und her zu schieben. Wenn das Endstück des zu schneidenden Materials noch kürzer geworden ist, wird schliesslich auch die Taste 12 durch den in Richtung des Pfeiles B (Fig. 4) nachdruckenden Restenhalter in der gedrückten Lage gehalten.
In dieser Lage ist jedoch die Gefahr, dass die Finger unbeabsichtigterweise in die Nähe des Schneidmessers gelangen, nur noch äusserst gering, da de ? Restenhalter deren Zugang verhindert.
Ähnlich liegen die Verhältnisse bei der Ausführungsform gemäss den Fig. 5 und 6. An Stelle der mechanischen Bremsung tritt hier eine Unterbrechung des Stromes für denAntriebsmotor des Messers. Durch
<Desc/Clms Page number 3>
gemeinsames Drücken der Drucktasten 11 und 12 gelangt hier der Magnet 31 nahe über die Gehäusewand 23. Als Folge der durch die Gehäusewand'23 hindurchgehenden magnetischenKraft wird die Klappe 32 angezogen und verschwenkt, so dass als Folge hievon der Schalter 34 geschlossen wird, worauf das Schütz 35 den Stromkreis für den Elektromotor ei schalten kann und das Messer zu rotieren beginnt, vorausgesetzt, dass sich der Schalter 5 ebenfalls in geschlossener Lage befindet.
In der Ruhestellung, d. h., wenn beide Tasten 11 und 12 nicht gedrückt sind oder auch wenn nur eine der Tasten gedrückt ist, liegt der Magnet
31 in der in Fig. 5 dargestellten, von der Gehäusewand weiter entfernten Lage, in welcher die Magnetkraft nicht ausreicht, um die Klappe 32 zu verschwenken, und demzufolge befindet sich der Schalter 34 und damit auch das Schutz 35 nicht in Arbeitsstellung. Voraussetzung ist, dass das Gehäuse aus einem unma- gnetischen Material, insbesondere Aluminium oder dessen Legierungen besteht.
Selbstverständlich könnte die Anordnung auch umgekehrt sein, in dem Sinne, dass der Magnet an einem einarmigen Hebel befestigt ist und statt einer Einschaltung eine Ausschaltung eines Stromkreises vorgenommen wird. Anderseits wäre es auch denkbar, dass der Bremsklotz an einem zweiarmigen Hebel befestigt wird und eine Bremsfläche untergreift oder hintergreift.
An Stelle eines Bremsklotzes und einer ebenen Bremsfläche wäre es auch denkbar, den Bremsklotz und die Bremsfläche mit Zähnen od. dgl. zu versehen.
Infolge der magnetischen Übertragung der Betätigungskraft für den Schalter braucht im Gehäuse der
Maschine keine Durchgangsöffnung vorhanden zu sein, wodurch vermieden wird, dass bei der Reinigung der Maschine Reinigungsflüssigkeit in das Maschineninnere gelangt.
In den Fig. 7-9 ist eine weitere Ausführungsform der Sicherheitseinrichtung dargestellt. An Stelle eines wegnehmbaren Restenhalters 7, wie bei den vorangehend beschriebenen Ausführungsformen, ist hier ein um eine Welle 43 schwenkbarer Restenhalter 37 vorhanden. Der sonstige Aufbau und die Wirkungsweise entspricht den in den Fig. l - 6 gezeigten Maschinen. Im Nichtgebrauch, d. h. beim Abschneiden von relativ langem Schneidgut wird dieser Restenhalter 37 nach hinten geklappt. Er wird nur verwendet, wenn das Schneidgut so kurz ist, dass es nicht mehr gut von Hand gehalten werden kann. Dieser Restenhalter 37 ist auf der Welle 43 in Axialrichtung verschiebbar. Das Ende der Welle 43 ist mit einer Kurvenscheibe 42 versehen, gegen welche ein mit einer Rolle 41 versehener Arm 40 anliegt.
Dieser Arm 40 ist mit einem zweiarmigen Hebel 39 verbunden, der seinerseits von einem Lagerstück 44 gehalten und um eine waagrechte Achse verschwenkbar ist. In der Nähe der Schwenkachse ist der Bremsklotz 22 am Hebel 39 befestigt, der mit der Gehäusewand 23 zusammenwirkt, wie dies bereits in den vorbeschriebenen Ausführungsformen erwähnt ist. An dem dem Arm 40 gegenüberliegenden Ende des Hebels 39 befindet sich ein Keil 38, dessen schräge Fläche mit einer Blattfeder 13 zusammenwirkt. Diese Blattfeder 13 kann durch Betätigung der Drucktaste 11 verschwenkt werden, derart, dass die Rolle 16 am Ende der Blattfeder 13 auf der schrägen Fläche des Keiles 38 ablaufen kann und den Weg für eine Verschwenkung des Hebels freigibt.
Im Betrieb der Maschine muss somit entweder das Schneidgut gegen die Drucktaste 11 anliegen und mit der Hand gegen die vertikale Wand des Winkelstückes 6 gepresst werden, wodurch erst die Bremse gelöst wird oder aber, wenn das Schneidgut zu kurz ist, soll die Bedienungsperson gezwungen sein, den Restenhalter herunterzuschwenken. In diesem letzteren Fall, welcher in Fig. 7 dargestellt ist, bewirkt die der Bedienungsperson zugekehrte Stirnfläche des Restenhalters 37, dass die Drucktaste 11 gedrückt wird und in dieser Stellung verbleibt. Die Breite des Restenhalters im Bereiche der Drucktaste 11 ist so gewählt, dass die Taste auch bei einer Axialverschiebung des Restenhalters gedrückt bleibt.
Ausserdem gelangt die Kurvenscheibe 42 nach dem Verschwenken des Restenhalters in die Betriebslage in eine solche Position, dass der Arm 40 nach abwärts gedrückt wird, wodurch sich der Hebel 39 verschwenken und dadurch den Bremsklotz von der Gehäusewand 23 abheben kann. In dieser Betriebslage des Restenhalters kann somit der Materialschlitten von Hand leicht hin und her verschoben werden. Wenn dagegen der Restenhalter 37 sich in der nach hinten geschwenkten Nichtbetriebslage befindet, wie dies in Fig. 8 angedeutet ist, dann liegt der Bremsklotz 22 gegen die Gehäusewand 23 an und verhindert oder erschwert ein Verschieben des Materialschlittens, falls nicht die Drucktaste 11 gedrückt wird.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.