DE1993934U - Hebelschneidmaschine mit anpressbalken. - Google Patents
Hebelschneidmaschine mit anpressbalken.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26D—CUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
- B26D7/00—Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
- B26D7/22—Safety devices specially adapted for cutting machines
- B26D7/24—Safety devices specially adapted for cutting machines arranged to disable the operating means for the cutting member
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B26D—CUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
- B26D7/00—Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
- B26D7/01—Means for holding or positioning work
- B26D7/02—Means for holding or positioning work with clamping means
- B26D7/025—Means for holding or positioning work with clamping means acting upon planar surfaces
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Description
Die Erfindung betrifft eine Hebelschneidmaschine, die mit einem, durch die Bewegung des Messers zwangsweise gesteuerten, das Schneidgut festlegenden Anpreßbalken ausgestattet ist.
Der an einer Hebelschneidmaschine angeordnete Anpreßbalken läßt sich sowohl mittels eines besonderen, von der linken Hand der Bedienungsperson zu betätigenden Hebeleinrichtung oder aber direkt durch das Absenken des Hebelmessers steuern. Der dem festen Gegenmesser benachbarte Anpreßbalken ist dabei im allgemeinen auf zwei den Schneidtisch durchdringenden und in diesem längsverschiebbar geführten Bolzen gelagert, die jeweils unter der Wirkung einer den Anpreßbalken in seiner Preßstellung ziehenden Federn stehen. Wird dieser Anpreßbalken durch das Hebelmesser gesteuert,
so ist weiter eine Hebeleinrichtung vorgesehen, die beim Öffnen des Messers der Federwirkung entgegenwirkt und ein Anheben des Preßbalkens verursacht. Wird dagegen das Messer zum Schneiden des Schneidgutes abgesenkt, so gibt diese Hebeleinrichtung den Anpreßbalken frei, so daß dieser sich auf das Schneidgut absenkt und dieses festhält.
Diese Art der Steuerung des Anpreßbalkens ist jedoch insofern immer noch unbefriedigend, als nach Beendigung des Schnittvorganges das Hebelmesser wieder soweit angehoben werden muß, bis der Anpreßbalken das noch auf dem Schneidtisch befindliche Schneidgut freigibt und dieses aus der Maschine herausgenommen werden kann. Davon abgesehen, daß dieses nochmalige Anheben und Absenken des Hebelmessers einen zusätzlichen Arbeitsaufwand bedeutet, so besteht vor allem die Gefahr, daß die die Hebelschneidmaschine bedienende Person das Messer in der angehobenen Öffnungsstellung stehen läßt, was wieder eine beträchtliche Unfallgefahr in sich birgt.
Der Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, diese bisher bestehenden Schwierigkeiten zu beseitigen und vor allem einen solchen zur Steuerung des Anpreßbalkens erforderlichen Leerhub des Hebelmessers zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Hebelschneidmaschine mit einer ebenfalls durch das
Messer steuerbaren Einrichtung ausgestattet ist, die den Anpreßbalken in der Schließstellung des Messers freigibt. Als Freigabeeinrichtung kann dabei ein durch das Messer steuerbarer Hebel vorgesehen sein, der einem den Anpreßbalken in seine Sperrstellung führenden Hebel entgegenwirkt.
Bei einer besonders zweckdienlichen Ausführungsform ist dieser Hebel an der Schwenkachse des Messers abgekehrten Maschinenseite angeordnet, wobei sein freies Ende in den Schwenkbereich des freien Messerhalterendes hineinragt und die mit dem Messerhalterende zusammenwirkende Anschlagkante des Hebels so angeordnet ist, daß das Messerhalterende erst nach Beendigung des Schnittes gegen diese Hebelanschlagkante trifft.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemäßen Hebelschneidmaschine schaubildlich dargestellt.
Diese schematisch dargestellte Hebelschneidmaschine weist einen Schneidtisch 1 und ein an diesem über eine Welle 2 angelenktes Hebelmesser 3 auf, wobei das letztere aus dem Messerhebel 4 und dem an diesem angeordneten eigentlichen Messer 5 besteht.
Oberhalb der Platte 6 des Schneidtisches 1 ist ein mit 7
bezeichneter Anpreßbalken angeordnet, der parallel zu dem an der Stirnseite des Schneidtisches 1 angeschraubten, mit dem Messer 5 zusammenwirkenden Gegenmesser 8 parallel gerichtet und diesem benachbart ist. Dieser Anpreßbalken 7 sitzt dabei auf die Schneidtischplatte 6 durchdringenden freien Enden zweier Bolzen 10 auf, die im Schneidtisch 1 in vertikaler Richtung verschiebbar gelagert sind und unter der Wirkung von Schraubendruckfedern 11 stehen. Diese Schraubendruckfedern 11 stützen sich dabei einerseits auf an den Bolzen 10 angeordneten scheibenförmigen Widerlagern 12 und andererseits der Unterseite der Schneidtischplatte 6 derart ab, daß der Anpreßbalken 7 infolge der Wirkung dieser beiden Schraubendruckfedern 11 in vertikaler Richtung gegen die Oberfläche der Schneidtischplatte 6 gezogen und das zwischen dieser und dem Anpreßbalken 7 befindliche Schneidgut fest eingespannt wird.
Um diese Wirkung der Schraubendruckfedern 11 aufheben zu können, sind an den beiden unteren Enden 13 der beiden Bolzen 10 jeweils zweiarmige Hebel 14 und 15 angelenkt, die wieder durch eine gemeinsame, horizontal gerichtete Stange 16 miteinander verbunden sind. Der Lagerung dieser beiden Hebel 14 und 15 dienen feststehende Lager 17, durch den die freien Enden der Stange 16 hindurchgreifen. Weiterhin ist an dem Hebel 15 ein abgewinkelter Hebelarm 18 angeordnet, der mit einer eine Rolle 19 tragenden
Steuernocke 20 zusammenwirkt, die auf der Welle 2 des Hebelmessers 3 angeordnet ist. An dem anderen Hebel 14 dagegen ist ein seitlich nach außen vorstehender, der Stange 16 parallel gerichteter Bolzen 21 angeordnet, der in den Schwenkbereich eines einarmigen Hebels 22 hineinragt. Dieser Hebel 22 ist dabei einseitig in einem feststehenden Lager 23 gelagert und weist an seinem freien Ende eine in den Schwenkbereich des Hebelmessers 3 hineinragende Abkröpfung 24 mit der Anschlagkante 25 auf.
Die Wirkungsweise dieser erfindungsgemäßen Hebelschneidmaschine ist die folgende:
Nachdem das Schneidgut auf den Schneidtisch 1 aufgelegt ist, ist zunächst das Hebelmesser 3 in seine auf der Zeichnung dargestellte Öffnungsstellung zu schwenken, so daß der Steuernocken 20 mittels seiner Rolle 19 auf den an dem Hebel 15 angeordneten Hebelarm 18 einwirkt, was eine Schwenkbewegung des Hebels 15 in Richtung des Pfeiles 26 zur Folge hat. Diese Schwenkbewegung wird gleichzeitig durch die Stange 16 auch auf den Hebel 14 übertragen, so daß durch diese beiden Hebel 14 und 15 die beiden, den Anpreßbalken 7 tragenden Bolzen 10 entgegen der Wirkung der beiden Schraubenfedern 11 nach oben verschoben werden und mit diesen auch der Anpreßbalken 7 angehoben wird. Nunmehr kann das Schneidgut unter dem Anpreßbalken 7 hindurchgeschoben und über die Schneidkante des Gegenmessers
8 hinausgeschoben werden. Im Verlauf des nun folgenden Schnittvorganges wird das Hebelmesser 3 in Richtung des Pfeiles 27 abgesenkt. Infolge der gleichgerichteten Schwenkbewegung auch der Steuernocke 20 gibt diese den Hebelarm 18 des Hebels 15 frei, so daß nunmehr die Schraubendruckfedern 11 zur Wirkung kommen und den Anpreßbalken 7 in Richtung des Pfeiles 28 fest gegen die Schneidtischplatte 6 ziehen, wobei die beiden Hebel 14 und 15 eine Schwenkbewegung in Richtung der Pfeile 29 ausführen.
Ist der jetzt anschließend durchzuführende Schneidvorgang beendet, so schlägt der Messerhebel 4 mit einer zwischen dem Messer 5 und dem Messergriff 30 befindliche Nocke 31 gegen die Anschlagkante 25 der an dem Hebel 22 angeordneten Abkröpfung 24. Bei einem weiteren restlichen Absenken des Messerhebels 4 wird dem Hebel 22 eine Schwenkbewegung in Richtung des Pfeiles 32 erteilt, so daß dieser Hebel 22 mit seiner Unterkante gegen den an dem Hebel 14 angeordneten Bolzen 21 stößt. Bei einer weiteren Schwenkbewegung des Hebels 22 wird dem Hebel 14 und damit auch dem Hebel 15 eine Schwenkbewegung entgegen der Richtung der Pfeile 29 erteilt, so daß nunmehr die Bolzen 10 entgegen der Wirkung der Schraubenfedern 11 und damit auch der Anpreßbalken 7 angehoben werden. In dieser Schließstellung des Hebelmessers 3 nimmt somit der Anpreßbalken 7 seine Freigabestellung ein, so daß
das auf der Schneidtischplatte 6 aufliegende, frischgeschnittene Schneidgut ohne weiteres abgehoben werden kann. Desgleichen ist es möglich, neues Schneidgut auf die Schneidtischplatte 6 aufzulegen und bis gegen das noch geschlossene Hebelmesser 3 vorzuschieben. Um den anschließenden Schnittvorgang durchzuführen, ist das Hebelmesser 3 entgegen der Richtung des Pfeiles 27 soweit in die Ausgangstellung anzuheben, daß der zwischenzeitlich nochmals abgesenkte Anpreßbalken 7 durch ein Einwirken der Steuernocke 20 über die Hebel 14 und 15 wieder in die Freigabestellung angehoben wird und das bereits auf der Schneidtischplatte 6 aufliegende Schneidgut in die Schnittstellung vorgeschoben werden kann. Bei einem erneuten Absenken des Hebelmessers 3 wiederholt sich dann der zuvor behandelte Vorgang.
Claims (3)
1. Hebelschneidmaschine mit einem, durch die Bewegung des Messers zwangsweise gesteuerten, das Schneidgut festlegenden Anpreßbalken, gekennzeichnet durch eine ebenfalls durch das Messer (3) gesteuerte, den Anpreßbalken (7) in der Schließstellung des Messers (3) freigebenden Einrichtung (22/31).
2. Schneidmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Freigabeeinrichtung ein durch das Messer (3) steuerbarer Hebel (22) vorgesehen ist, der einem den Anpreßbalken (7) in seine Sperrstellung führenden Hebel (14/15) entgegenwirkt.
3. Schneidmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (22) an der der Schwenkachse (2) des Messers (3) abgekehrten Maschinenseite angeordnet ist und sein freies Ende (24) in den Schwenkbereich des freien Messerhalterendes (31) hineinragt, wobei die mit dem Messerhalterende (31) zusammenwirkende Anschlagkante (25) des Hebels (22) so angeordnet ist, daß das Messerhalterende (31) erst nach Beendigung des Schnittes gegen die Hebelanschlagskante (25) trifft.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK61227U DE1993934U (de) | 1968-04-26 | 1968-04-26 | Hebelschneidmaschine mit anpressbalken. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK61227U DE1993934U (de) | 1968-04-26 | 1968-04-26 | Hebelschneidmaschine mit anpressbalken. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1993934U true DE1993934U (de) | 1968-09-19 |
Family
ID=33353694
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK61227U Expired DE1993934U (de) | 1968-04-26 | 1968-04-26 | Hebelschneidmaschine mit anpressbalken. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1993934U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20312687U1 (de) | 2003-08-13 | 2003-10-23 | Schwelling, Hermann, 88682 Salem | Schneidegerät |
| DE202008007769U1 (de) | 2008-06-11 | 2008-08-14 | Schwelling, Hermann | Schneidegerät |
-
1968
- 1968-04-26 DE DEK61227U patent/DE1993934U/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20312687U1 (de) | 2003-08-13 | 2003-10-23 | Schwelling, Hermann, 88682 Salem | Schneidegerät |
| DE202008007769U1 (de) | 2008-06-11 | 2008-08-14 | Schwelling, Hermann | Schneidegerät |
| EP2133183A1 (de) | 2008-06-11 | 2009-12-16 | Hermann Schwelling | Schneidegerät |
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