AT231614B - Verfahren zur Herstellung von künstlichen Mineralwässern bzw. künstlich verstärkten Mineralwässern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von künstlichen Mineralwässern bzw. künstlich verstärkten Mineralwässern

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AT231614B
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mineral water
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artificial
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sulfate
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Fritz Dr Kunze
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Heilmittelwerke Wien Ges Mit B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von künstlichen Mineralwässern bzw. künstlich verstärkten Mineralwässern 
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 unter Luftabschluss stehen. Der Sulfidgehalt ist dann auf 95 mg/l angestiegen. Zur Herstellung eines künstlichen   su1fidhältigen   Mineralwassers wird gemäss der Erfindung reines gewöhnliches Wasser mit Sul- fat und mit sulfatreduzierenden Bakterien versetzt und ausserdem Nährstoffe zugesetzt. Selbstverständlich kann auch eine mangels an Nährstoffen zum Stillstand gekommene Sulfidbildung durch neuerliche Zugabe von Nährlösung und-falls das ursprünglich vorhandene Sulfat bereits verbraucht ist-auch durch gleichzeitige Zugabe von Sulfat wieder in Gang gebracht werden. 



   Auch eine Auflösung von Sulfat im Wasser kann in gleicher Weise ein entsprechendes künstliches Mineralwasser ergeben. 



   Beispiel 3 : Steriles Wasser mit einem Gehalt von 850 mg/l Sulfation wird mit sulfatreduzierenden Bakterien, die durch Anlegen von Kulturen aus einem natürlichen Mineralwasser gezüchtet worden waren, versetzt, und nach Zugabe von Malzzucker unter Luftabschluss 4 Wochen bei Zimmertemperatur stehengelassen. 



   Als Nährlösungsbestandteile kommen neben dem bereits genannten Rohrzucker und Ascorbinsäure auch Traubenzucker sowie andere Zuckerarten, daneben auch Zellulose sowie ihre Derivate und Abbauprodukte in Betracht, desgleichen Aminoessigsäure (Glykokoll) u. a. Aminosäuren. 



   Auf diese Weise können Sulfidlösungen mit verhältnismässig hoher Konzentration hergestellt werden, da Bakterienwachstum und Sulfidbildung anhalten, solange Nährstoff vorhanden ist. Diese Wässer sind in gleicher Weise mit den Stoffwechselprodukten der Bakterien angereichert. Sie können entweder direkt zum Kurgebrauch verwendet werden, oder sie dienen, namentlich wenn sie hochkonzentriert sind, als Ausgangsprodukte für die Herstellung von Konzentraten, oder auch von Reinsubstanzen, welche durch die Wirkung der Bakterien entstanden sind. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung von künstlichen Mineralwässern, bzw. künstlich verstärkten Mineralwässern, dadurch gekennzeichnet, dass Wasser, wie z. B. sulfidhaltiges Mineralwasser, steriles Mineralwasser oder Quellwasser, mit bekannten Nährstoffen für sulfatreduzierende Bakterien, insbesondere Zuckern, Ascorbinsäure und Salzen, z. B. Sulfaten, versetzt und gegebenenfalls mit sulfatreduzierenden Bakterien beimpft sowie unter Luftabschluss längere Zeit, vorzugsweise etwa 3 Wochen stehengelassen werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1 zur künstlichen Verstärkung sulfidhältiger Mineralwässer, dadurch gekennzeichnet, dass ein steriles sulfathältiges Mineralwasser mit Nährstoffen versetzt und mit sulfatreduzierenden Bakterien beimpft wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, zur Herstellung eines künstlichen sulfidhältigen Mineralwassers, dadurch gekennzeichnet, dass reines gewöhnliches Wasser mit Sulfat und Nährstoffen versetzt und mit sulfatreduzierenden Bakterien beimpft wird.
AT564962A 1962-07-12 1962-07-12 Verfahren zur Herstellung von künstlichen Mineralwässern bzw. künstlich verstärkten Mineralwässern AT231614B (de)

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