AT231604B - Verfahren zur Herstellung von Kunstseide-Fäden oder -Fasern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kunstseide-Fäden oder -Fasern

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AT231604B
AT231604B AT775960A AT775960A AT231604B AT 231604 B AT231604 B AT 231604B AT 775960 A AT775960 A AT 775960A AT 775960 A AT775960 A AT 775960A AT 231604 B AT231604 B AT 231604B
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AT
Austria
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spinning
production
temperature
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AT775960A
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Yoshikazu Aoki
Teruji Kamei
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Tachikawa Res Inst
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Kunstseide-Fäden oder-Fasern 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Fadens ist nicht ausreichend, um die Spinngeschwindigkeit zu erhöhen, wobei das Recken nicht glatt vonstatten geht. 



   Somit kann erfindungsgemäss bei einem Spinnbad, das eine geringe Schwefelsäurekonzentration auf- 
 EMI2.2 
 sammenwirken mit der einen hohen osmotischen Druck aufweisenden Viskose hergestellt werden, wobei der so   ausgebildete Xanthatfaden   sehr fest ist. Somit weist dieser Faden nicht nur gegenüber der durch die Bewegung der Spinnflüssigkeit auf Grund der erhöhten Spinngeschwindigkeit auftretenden Reibung einen guten Widerstand auf, sondern es ist ebenfalls möglich, den Faden leicht um mehr als 200% zu recken. 
 EMI2.3 
 gezeigt wird, vorzugsweise mehr als 30 zu Beginn des Reckens und 0 zu Ende des Reckens beträgt. Mit undern Worten, das Recken wird in Abstimmung mit der Abnahme des y-Wertes oder mit   der. Regenerie-   rung des Fadens durchgeführt. 



   Zwischen der Temperatur des Spinnbades, der Konzentration an   ZnSO   in dem Bade und der Spinngeschwindigkeit liegen die folgenden Verhältnisse vor. 
 EMI2.4 
 
<tb> 
<tb> 



  Temperatur <SEP> des <SEP> Spinnbades <SEP> ( C) <SEP> 30  <SEP> 35-40  <SEP> 50 
<tb> Konzentration <SEP> an <SEP> ZnSO4 <SEP> (g/l) <SEP> 0,2-0,5 <SEP> 0,4-0,7 <SEP> 0,5-2,0
<tb> günstige <SEP> Spinngeschwindigkeit <SEP> (m/min) <SEP> 35 <SEP> 40 <SEP> 50
<tb> 
 
Die erfindungsgemäss erhaltenen Fäden oder Fasern weisen die folgenden kennzeichnenden Merkmale auf : runder Querschnitt, überlegene Farbstoffabsorption, geringes Quellen in Wasser und verdünnter alkalischer Lösung und hohe Nassfestigkeit. 



   Wird   z. B.   die gleiche Viskose mit einer Spinngeschwindigkeit von 30 m/min einmal in ein bekanntes Spinnbad geringer Säurekonzentration (25 g/l) von einer Temperatur von   200C   und das andere Mal in ein Spinnbad der gleichen Säurekonzentration (25 g/l) und einem Gehalt an Zinksulfat von   0, 4 g/l   bei 300C versponnen, so zeigen sich wesentliche Unterschiede und bei den nach der Erfindung hergestellten Fäden Vorteile gegenüber dem Stand der Technik, wie die folgende Tabelle zeigt :

   
 EMI2.5 
 
<tb> 
<tb> Erfindung <SEP> bek. <SEP> Verfahren
<tb> Spinngeschwindigkeit <SEP> 30 <SEP> 30
<tb> Spinnbarkeit <SEP> gut <SEP> sehr <SEP> schlecht
<tb> Farbstoff-Absorption <SEP> (%) <SEP> 58 <SEP> 30-49 <SEP> 
<tb> . <SEP> Quellungsgrad <SEP> (%) <SEP> in <SEP> Wasser <SEP> 65 <SEP> 65
<tb> in <SEP> exiger <SEP> Natronlauge <SEP> 280 <SEP> 300 <SEP> - <SEP> 470 <SEP> 
<tb> Nassfestigkeit <SEP> 3, <SEP> 2-4, <SEP> 0 <SEP> 2, <SEP> 5-3, <SEP> 4 <SEP> 
<tb> 
 
Beispiel 1 : Zellstoff mit einem Polymerisationsgrad von 850 wird 1 h bei einer Temperatur von   200C   in   18% ige Namumhydroxydiösung   eingetaucht, und nach Abpressen auf das 2,6fache Gewicht des ursprünglichen Zellstoffes wird derselbe 2 h lang bei einer Temperatur von   18 C   zerkleinert.

   Die Alkalicellulose wird ohne Altern durch Zusatz von   45%   CS2 bei einer Temperatur von 19 bis   28 C   der Cellulose 2,5 h lang umgesetzt. Die Viskosemasse enthält   5%   Cellulose und 3,   5%   NaOH. Diese Viskose wird filtriert, entlüftet und so schnell wie möglich versponnen, wobei dieselbe eine Viskosität (Fallkugelverfahren) von 250 sowie einen   y-Wert   von 60 aufweist. Die in Anwendung kommenden Spinnbedingungen sind die folgenden   : H SO =   8,0 g/l,   ZnSO     =   0,5 g/l, Temperatur   350C   sowie ein Recken des Fadens auf 210% vermittels einer ausserhalb des Bades angeordneten Reckvorrichtung, wobei die letzte Spinnge- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 schwindigkeit 40 m/min beträgt.

   Die kennzeichnenden Merkmale des Fadens sind die   folgenden : 1, 4   Denier, Trockenreisslänge 4,3 g/D, Nassreisslänge 3,2 g/D, Trockendehnung 12,   7%,   Nassdehnung 13,   Wo,   trockene Knotenreisslänge 2, 1 g/D, Biegecyclus 650. 



   Beispiel 2 : Zellstoff aus Linters mit einem Polymerisationsgrad   von 1650 wird 2 h lang in eine     19% ige Nairiumhydroxydiösung   eingetaucht, und sodann bei einer Temperatur von   200C   auf das 2, 8fache desZellstoffgewichtes abgepresst und sodann 2,5 h bei einer Temperatur von 310C zerkleinert. Die Alka- 
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 wird in einem Bad mit 5, 4 g/l H2SO, 1, 0   g/l     ZnSO   bei einer Temperatur von   400C   sowie einer Spinngeschwindigkeit von 45 m/min ausgeführt. Der Faden wird nach einer Bewegung von 15 cm in dem Bad vermittels einer in dem Spinnbad untergetauchten Reckvorrichtung auf 250% gereckt. Die kennzeichnen- 
 EMI3.2 


Claims (1)

  1. : 1,PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Kunstseide-Fäden oder-Fasern, bei welchem eine noch ungereifte Viskoselösung mit hoher Viskosität sowie hohem Polymerisationsgrad der Cellulose in das Spinnbad ein- EMI3.3
AT775960A 1959-11-02 1960-10-14 Verfahren zur Herstellung von Kunstseide-Fäden oder -Fasern AT231604B (de)

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