AT231593B - Verfahren zum Auskleiden von Rohren mit einem Schutzüberzug - Google Patents

Verfahren zum Auskleiden von Rohren mit einem Schutzüberzug

Info

Publication number
AT231593B
AT231593B AT386060A AT386060A AT231593B AT 231593 B AT231593 B AT 231593B AT 386060 A AT386060 A AT 386060A AT 386060 A AT386060 A AT 386060A AT 231593 B AT231593 B AT 231593B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pipe
piston
lining
protective coating
lining pipes
Prior art date
Application number
AT386060A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Boehler & Co Ag Geb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Boehler & Co Ag Geb filed Critical Boehler & Co Ag Geb
Priority to AT386060A priority Critical patent/AT231593B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT231593B publication Critical patent/AT231593B/de

Links

Landscapes

  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Auskleiden von Rohren mit einem Schutzüberzug 
Um die Rohrwand von der zerstörenden Wirkung der durchfliessenden Gase oder Flüssigkeiten zu schüt- zen oder ein Ansetzen von Schwebstoffen zu verhindern, wird die Rohrinnenwand mit einer Schutzschicht ausgekleidet. In Rohren von Erdölleitungen setzt sich oft Paraffin ab, das zunehmend die Leitungsquerschnitte verringert. Auch hiergegen würde das Auskleiden der Rohre mit Kunststoffen bereits vorgeschlagen. 



   Nach den bekannten Auskleideverfahren wird die Rohrinnenwand mittels   Spritzeinricutungen   oder durch Tauchvorgänge mit dem Schutzanstrich versehen. Diese Verfahren können jedoch bei grösseren Rohrlängen, wie sie z. B. in der Erdölindustrie üblich sind, nicht mehr angewandt werden. 



   Nach einem andern Verfahren wurde vorgeschlagen, das auszukleidende Rohr an einem Rohrstrang anzusetzen, in dem eine Zugstange mit zwei festen und einer verschiebbaren Kolbenbürste angeordnet ist. Das Auskleidemittel wird zwischen den festen und den beweglichen Kolbenbürsten durch ein Rohrfenster eingebracht und die Kolbenbürste mit dem Auskleidemittel durch das etwa horizontal angeordnete Rohr gezogen. Hiebei verschiebt sich die bewegliche Kolbenbürste in Richtung auf den an der Zugstange befestigten Kolben und setzt das Auskleidemittel unter Druck. Diese Einrichtung hat den Nachteil, dass der letzte Teil des auszukleidenden Rohres nicht ausgekleidet werden kann, weil das Auskleidemittel in dem Augenblick, in dem die bewegliche Kolbenbürste aus dem Rohr tritt, seitlich ausfliesst und damit den Auskleidevorgang abbricht.

   Hiebei geht der Rest des   Auskleidemittels   verloren und die Aussenwand des Rohres wird verunreinigt. 



   Gemäss der Erfindung werden während der nach abwärts fortschreitenden Kolbenbewegung die in der Rohrwand des etwa lotrecht angeordneten Rohres sich absetzenden Teilchen unmittelbar nach dem Auftragen von einem zweiten Kolben verstrichen und aufgedrückt und anschliessend mit einer weiteren Schicht überdeckt. 



   Der Gegenstand der Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Die Zeichnung zeigt eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemassen Verfahrens. 



   In dem auszukleidenden Rohr 1 ist ein Kolben 2 angeordnet, an dessen Stirnende mit einem Druckstück 4 eine etwa topfförmige Dichtung 3 angepresst ist. Mit dem Druckstück ist eine Öse 5 verbunden, in die ein Kettenglied 6 und in dieses ein Karabiner 7 eingreift. In den Karabiner ist eine Öse 8 eingehängt, die mit einem zweiten Kolben verbunden ist. An der oberen Stirnfläche des zweiten Kolbens 2a ist wieder eine topfförmige Dichtung 3 mit seinem Druckstück 4 und einer Öse angeordnet. Der untere Kolben besitzt eine Öse 8 für das Zugseil. Die Kolben haben einen axialen Kanal 9, der mit einem Stöpsel 10 verschliessbar ist. 



   Der Auskleidevorgang ist etwa folgender : Das auszukleidende Rohr 1 wird senkrecht aufgehängt. Ein Seil wird derart durch das Rohr gezogen, dass ein Seilende das obere Rohrende überragt, während das andere Seilende aus dem unteren Rohrende herausragt. An das obere Seilende wird die Öse 8 des unteren Kolbens 2 befestigt und der Kolben in das Rohr soweit eingeschoben, dass der Karabiner 7 das Rohrende überragt. 



   Nun wird jene Menge der Auskleideflüssigkeit 11 über die Dichtung 3 in das Rohr eingegossen, die ausreicht, das Rohr in seiner ganzen Länge auszukleiden. Anschliessend wird die Öse 8 des oberen Kolbens in den Karabiner 7 eingehakt und anschliessend beide Kolben so weit in das Rohr hineingezogen, dass nun auch über den zweiten Kolben eine ausreichende Menge des Auskleidemittels 11 eingegossen werden kann. 



   Nun werden mit dem Zugseil die beiden Kolben langsam, etwa 0,   1 - 0,   7   m/sec,   durch das Rohr ge- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 zogen, bis das untere Ende des unteren Kolbens aus dem Rohr herausreicht. Der Stöpsel 10 des unteren Kolbens kann jetzt entfernt werden und die über dem Kolben noch vorhandene restliche Auskleideflüssigkeit in eine Wanne abgelassen werden. Hierauf wird der untere Kolben ganz herausgezogen und aus dem Karabiner ausgehakt. Anschliessend kann die überflüssige Menge der Auskleideflüssigkeit über dem oberen Kolben abgelassen und auch der zweite Kolben aus dem Rohr entfernt werden. 



   Um zu verhindern, dass sich rund um den unteren Rohrrand Tropfen ansetzen und erstarren, kann vor 
 EMI2.1 
 gesetzt werden, das nach Trocknung der Auskleidemasse an der Rohrinnenwand wieder abgenommen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zum Auskleiden von Rohren mit einem Schutzüberzug, wobei die über einem Kolben be- findliche Flüssigkeit oder plastische Masse durch das Rohr geführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass während der nach abwärts fortschreitenden Kolbenbewegung die an der Rohrwand des etwa lotrecht angeordneten Rohres sich absetzenden Teilchen unmittelbar nach dem Auftragen von einem zweiten Kolben verstrichen und aufgedrückt und anschliessend mit einer weiteren Schicht überdeckt werden.
AT386060A 1960-05-21 1960-05-21 Verfahren zum Auskleiden von Rohren mit einem Schutzüberzug AT231593B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT386060A AT231593B (de) 1960-05-21 1960-05-21 Verfahren zum Auskleiden von Rohren mit einem Schutzüberzug

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT386060A AT231593B (de) 1960-05-21 1960-05-21 Verfahren zum Auskleiden von Rohren mit einem Schutzüberzug

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT231593B true AT231593B (de) 1964-02-10

Family

ID=3556414

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT386060A AT231593B (de) 1960-05-21 1960-05-21 Verfahren zum Auskleiden von Rohren mit einem Schutzüberzug

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT231593B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT231593B (de) Verfahren zum Auskleiden von Rohren mit einem Schutzüberzug
AT266364B (de) Beschichtungsverfahren für Arbeitswände von Stranggußkokillen
DE895372C (de) Anlage zum fortlaufenden Vulkanisieren von Gegenstaenden grosser Laenge aus Kautschuk
CH630558A5 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von laenglichen gebilden, z.b. von faeden, welche von kunststoff ummantelte seelen aufweisen.
DE1473034A1 (de) Durchflussmengenregler
AT250127B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Innenemaillieren von Hohlgefäßen
AT326429B (de) Vorrichtung zum aufthagen einer schichte flüssiger rostschutzmasse auf die innenfläche von rohren
DE561391C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Digerieren von Nitrocellulose
AT77831B (de) Geschützpatronenhülse.
DE1097155B (de) Messdruckgeber zur Mengenmessung stroemender Medien in der Druckleitung einer Pumpanlage
DE750423C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Auskleiden von Metallroehren
DE463947C (de) Einrichtung zur Regelung der Dampfzufuhr waehrend der Oxydationsphasen bei Vorrichtungen zur Herstellung von Wasserstoff nach dem Eisen-Wasserdampfverfahren
DE460105C (de) Vorrichtung zum Reinigen von Rohrleitungen, insbesondere Bierleitungen
DE2039882A1 (de) Vorrichtung zum Fuellen der Zwickel und Hohlraeume von zum Buendel verseilten Adern und Adergruppen
DE635981C (de) Einrichtung zum Gleichhalten des Druckes in einer an eine Hochdruckdampfanlage angeschlossenen Niederdruckdampfleitung
DE912590C (de) Vorrichtung zum Abstriefen einer auf ein elektrisches Kabel, einen Draht od. dgl. aufgebrachten UEberzeugmasse, insbesondere von Lack- oder Traenkmasse
DE897150C (de) Als Dampf-Tauchsieder ausgebildetes Heizrohrsystem
DE577243C (de) Vorrichtung zum Zufuehren von Fluessigkeiten zu senkrecht in einem Behaelter, z. B. Scheibengasbehaelter, bewegten Scheiben
DE1434176A1 (de) Vorrichtung zur Isolierung und Regenerierung von Gebaeudeteilen und dergleichen
AT164168B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Ausquetschen von Heizschläuchen für Pneumatikreifen od. dgl.
DE1903119A1 (de) Vorrichtung zur Beschickung eines Behaelters mit unter Druck stehendem Gas
DE586911C (de) Vorrichtung zur Druckbegrenzung der Druckluftfuellung in unvulkanisierten Gummischlaeuchen
DE2021444A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von gleichmaessigen UEberzuegen auf Stangen,Rohren und dergleichen durch Tauchbeschichtung
DE96376C (de)
DE1912480B2 (de) Verfahren und einrichtung zur erhaltung der gashuelle eines unter wasser bewegten koerpers