DE96376C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE96376C DE96376C DENDAT96376D DE96376DA DE96376C DE 96376 C DE96376 C DE 96376C DE NDAT96376 D DENDAT96376 D DE NDAT96376D DE 96376D A DE96376D A DE 96376DA DE 96376 C DE96376 C DE 96376C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- teeth
- scraper
- tube
- roller
- tips
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21D—MODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
- C21D9/00—Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
- C21D9/26—Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for needles; for teeth for card-clothing
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Heat Treatment Of Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Metallbearbeitung; mechanische.
GUSTAV BOVENSIEPEN i. F. PETER WOLTERS
in METTMANN, Rheinl.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Februar 1897 ab.
Durch Patentschrift Nr. 1786 ist in Vorschlag gebracht worden, Kratzenzähne, nachdem dieselben
in das Kratzenband eingesetzt sind, an den Spitzen zu härten. Ein Verfahren hierzu
ist wohl angedeutet, aber in keiner ausführbaren Form angegeben, noch durch Zeichnung
erläutert.
Ferner ist durch Patentschrift Nr. 84411 ein Verfahren bekannt geworden, welches auch
demselben Zweck dienen soll, wozu als Härtemittel aber nur Quecksilber verwendet werden
kann, auch im Uebrigen praktisch schwer ausführbar ist.
Vorliegende Erfindung besteht in einem neuen Verfahren, zum Zwecke, die Kratzenbeschläge
an den Zahnspitzen mit Wasser oder anderei Flüssigkeit zu härten. Auf beiliegender
Zeichnung ist die Vorrichtung hierzu ersichtlich.
Das Kratzenband oder Blatt A wird zuerst durch eine Bremsvorrichtung -B geführt, um
dem Band die nöthige Spannung zu geben. Danach läuft es über eine Leitrolle C und
ein gekühltes Rohr D und wird vermittelst einer Zugwalze E durch den Apparat durchgezogen.
Die Umdrehungsgeschwindigkeit dieser Zugwalze kann geändert werden. Das Rohr D
wird durch hindurchfliefsendes Wasser oder eine andere sich eignende Flüssigkeit, kalte Luft
oder dergl. gekühlt. Das Rohr ist nach jeder Richtung hin verstellbar, auch kann es jede
beliebige Form haben. Es kann auch eine Walze oder gekühlte Fläche sein. Unter dem
Rohr befindet sich ein Behälter F, welcher durch eine Scheidewand α in zwei Hälften
getheilt ist. Die Hälfte b enthält das Härtebad, welches durch ein Rohr d gespeist wird.
Der Zuflufs ist regulirbar. Die Scheidewand ist an einer Stelle so erniedrigt, dafs die Flüssigkeit
überlaufen kann und dieselbe in dem Theile b des Behälters mit der Scheidewand
auf gleicher Höhe steht. Die Flüssigkeit tritt an der erniedrigten Stelle der Scheidewand in
die andere Hälfte c des Behälters und fliefst aus dieser ■ durch ein Rohr- e ab. In dem
Theil c des Behälters befindet sich ein Brenner G, welcher eine Stichflamme erzeugt.
Die Leitrolle C ist verstellbar, so dafs der Winkel, unter welchem das Kratzenband um
das gekühlte Rohr herumgeleitet wird, und damit die Weglänge, auf welcher die Kratzenzähne
durch die Flamme streichen, nach Bedarf vergröfsert oder verkleinert werden
kann. Gleichzeitig kann durch Verstellen von D die Länge, welche von den Kratzenzähnen
erwärmt werden soll, und die Eintauchtiefe derselben eingestellt werden.
Bei H befindet sich ein Rohr mit Düse, durch welches auf die Kratzenzähne unmittelbar
nach Austreten' aus dem Härtebad ein warmer Luftstrom oder dergl. geleitet wird,
um die aus dem Härtebad aufsteigenden Dämpfe abzuhalten und die Zähne zu trocknen.
Der Vorgang beim Härten ist nun folgender:
Durch die Bremse B und über die Leitrolle C gelangt das Kratzenband mit den
Spitzen in die Stichflamme f. Die Spitzen werden hier schneller oder langsamer und
länger oder kürzer geglüht, je nachdem die
Leitrolle C oder das Rohr D eingestellt sind. Gleichzeitig wird das Kratzentuch und die in
demselben sitzenden Zahntheile durch die Kühlfläche des Rohres D während des Glühens
der Spitzen kalt gehalten, ohne befeuchtet zu werden. Nachdem die Kratzenspitzen die Stichflamme
verlassen, treten sie gleich darauf in das Härtebad ein und werden auf diese Weise
gehärtet. Wie weit die Spitzen in das Härtebad eintauchen, hängt von der Stellung des
Rohres D ab.
Der wesentlichste Unterschied gegenüber Patent Nr. 84411 besteht also darin, dafs nicht
der ganze Kratzenbeschlag, sondern nur die Spitzen in das Härtebad gelangen und dafs
dafür jede beliebige Flüssigkeit zum Härten benuzt werden kann, während bei Patent
Nr. 84411 nur Quecksilber verwendet ist.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Ein Verfahren zum Härten der Zähne von Kratzenbeschlägen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Bänder oder Blätter über eine gekühlte Fläche, Walze oder Rohr (D) so geführt werden, dafs das Band und die nicht zu härtenden Theile der Zähne gekühlt bleiben, ohne befeuchtet zu werden, dafs gleichzeitig die zu härtenden Spitzen der Kratzenzähne glühend gemacht und unmittelbar darauf in ein Kühlbad geführt werden.
- 2. Eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs das Kratzenband, ehe es über die Kühlfläche und in die Flamme gelangt, über eine Rolle (C) oder dergl. geführt wird, welche so einstellbar ist, dafs die Strecke, auf welcher die Kratzenzähne durch die Flamme laufen, vergröfsert oder verkleinert werden kann.
- 3. Eine Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dafs ein Rohr mit Düse angebracht ist, durch welche auf die Kratzenzähne unmittelbar nach Austreten aus der Kühlflüssigkeit ein warmer Luftstrom oder dergl. geleitet wird, um die Dämpfe abzuhalten und die Zähne zu trocknen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE96376C true DE96376C (de) |
Family
ID=367524
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT96376D Active DE96376C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE96376C (de) |
-
0
- DE DENDAT96376D patent/DE96376C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1571011B2 (de) | Verfahren zum Überziehen von langen Gegenständen durch Wirbelsintern | |
| DE2059548C3 (de) | Verfahren zum Beschichten der Innenfläche von Metallrohren mit Kunststoffen | |
| DE2050836B2 (de) | Verfahren zur kontinuierlichen allseitigen Verzinkung von Stahlband | |
| DE96376C (de) | ||
| DE1205268B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Gegenstaenden erheblicher Laenge aus pulverfoermigen Polytetrafluoraethylen | |
| DE724033C (de) | Vorrichtung zum Erzeugen von Fasern aus Glas | |
| DE2030446A1 (de) | ||
| DE2531528C3 (de) | Vorrichtung zur kontinuierlichen Naßbehandlung eines endlosen strangförmigen Textilguts | |
| CH627276A5 (de) | ||
| DE195362C (de) | ||
| DE2917555A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von gefuelltem kaugummi durch extrudieren | |
| DE226545C (de) | ||
| DE3611185C2 (de) | ||
| DE1271524B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum UEberziehen von Kernstuecken mit Schokolade | |
| DE1936909B2 (de) | Vorrichtung zum vermindern des bleiziehens bei kontinuierlichen bleibadpatentieranlagen | |
| DE221237C (de) | ||
| DE1596594A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Flachglas und Vorrichtung zu dessen Durchfuehrung | |
| DE179885C (de) | ||
| DE2224872A1 (de) | Vorrichtung zum Beschichten einer sich bewegenden Bahn oder eines Bandes mit einer oder mehreren Schichten aus stromungs fähigem Material | |
| DE919193C (de) | Formen von Tafeln aus Glas oder anderen in der Hitze plastischen Massen | |
| DE807707C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Staeben oder Roehren aus Glas | |
| DE668854C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen und Foerdern von schlauchfoermigen Gebilden, insbesondere von kuenstlichen Wursthuellen | |
| DE1508406C (de) | Vorrichtung zum Abschrecken eines Stahlbandes | |
| DE712965C (de) | Verfahren zum Erzeugen von Faeden oder Fasern aus Glas usw | |
| DE57680C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum metallischen Ueberziehen und gleichzeitigen Poliren von Metallblechen, -Platten und -Bändern |