AT231429B - Verfahren zur Herstellung von neuen basischen Thymyläthern und ihren Salzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen basischen Thymyläthern und ihren Salzen

Info

Publication number
AT231429B
AT231429B AT534961A AT534961A AT231429B AT 231429 B AT231429 B AT 231429B AT 534961 A AT534961 A AT 534961A AT 534961 A AT534961 A AT 534961A AT 231429 B AT231429 B AT 231429B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
compounds
thymyl
salts
reacted
ethers
Prior art date
Application number
AT534961A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Diwag Chemische Fabriken Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Diwag Chemische Fabriken Ag filed Critical Diwag Chemische Fabriken Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT231429B publication Critical patent/AT231429B/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen basischen Thymyläthern und ihren Salzen 
Gegenstand der deutschen Patentschrift Nr. 905738 sind   Thymyl-dimethylaminoäthyläther   mit einem Substituenten in   p-Stellung   zur Dimethylaminoäthylgruppe im Thymolrest. Diese Äther zeichnen sich pharmakologisch durch Abschwächung des Adrenalin- und Noradrenalin-Effektes aus. Der wirksame Bereich liegt bei Katzen und Hunden bei einer Dosis von 5 bis 10 mg/kg. Die Wirkungsdauer beträgt 60 bis 90 min. 



   Es wurde nun gefunden, dass der Austausch der N, N-Dimethylaminogruppe in Verbindungen der in der deutschen Patentschrift Nr. 905738 beschriebenen Art durch die   N-Alkyl-N- 8- (chlor,   brom, jod)-äthylgruppe zu Verbindungen mit gesteigerter pharmakologischer Wirkung führt : Die sympathikolytisch-adrenolytischen Eigenschaften sind wesentlich verstärkt. Bereits Dosen von   0, 5 mg/kg   rufen am Katzen-Blutdruck eine Adrenalin-Umkehr bzw. eine Abschwächung oder Aufhebung der pressorischen NoradrenalinWirkung hervor. Die Wirkungsdauer ist auf 8 h und mehr gesteigert. 



   Die verstärkte und zeitlich verlängerte Sympathikolyse ist ein Fortschritt in der Therapie des Hypertonus und der peripheren Durchblutungsstörungen. 



   Gemäss der Erfindung erhält man Salze basischer Thymyläther der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 in der R einen Hydroxy-, Alkoxy-, Acyloxy-,   Amino- oder Acylaminorest   oder Halogen und Hal Chlor, Brom oder Jod bedeuten, durch Umsetzung von in 4-Stellung substituierten   Thymyl-ss-halogenäthylathern   mit Äthylaminoäthanol und anschliessende Hydrohalogenierung mit Thionylchlorid oder Thionylbromid gemäss 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
In den vorstehenden Gleichungen haben R und Hal die bereits angeführte Bedeutung. Die Kondensation der Reaktionsteilnehmer wird vorzugsweise durch längeres Erhitzen in Gegenwart eines säurebindenden Mittels durchgeführt. Ein solches säurebindendes Mittel ist beispielsweise Pottasche oder auch überschüssiges Amin. Die Umsetzung kann in Gegenwart von Lösungsmitteln durchgeführt werden.

   Geeignete Lösungsmittel sind beispielsweise Alkohol oder Toluol. 



   Die Hydrochlorierung mit Thionylchlorid oder-bromid kann ohne oder in Gegenwart von inerten Lösungsmitteln, z. B. Benzol oder Chloroform, durchgeführt werden, wobei grössere Überschüsse an Thionylverbindung und hohe Temperaturen zur Vermeidung von Verharzungen am besten vermieden werden. 



   Gemäss einem bevorzugten Merkmal der Erfindung erhält man die ss-Bromäthylverbindungen aus den   ss-Chloräthylverbindungen   durch Kochen mit Natriumbromid in Alkohol oder mit Lithiumbromid in Aceton. Die   ss-Jodäthylverbindungen   sind aus den Chloräthylverbindungen durch Umsetzung mit Natriumjodid in absoluter alkoholischer oder acetonischer Lösung zugänglich. 



   Als Nebenprodukt entstehen die neuen Verbindungen auch bei der Umsetzung von 4-substituierten Thymolen mit Bis-(ss-chloräthyl)-äthylamin und Natriumalkoholat,die vorwiegend zu den Bis- (thymoxy- äthyl) -äthylaminenführt. 



   DieHydrochloride der neuen Verbindungen zeichnen sich meist durch Kristallisierfähigkeit und durch ausreichende bis gute Löslichkeit in Wasser und Alkoholen, vielfach überraschenderweise auch in Benzol und Essigester, aus. Sie Können nach Bedarf in üblicher Weise in Salze anderer Säuren,   z. B.   der Über- 
 EMI2.2 
 
5-Naphthalindisulfonsäure,u. dgl. und Neutralisieren mit der gewünschten Säure oder-je nach den   Löslichkeitsverhältnissen - durch   Umsetzen des Hydrochlorids mit dem Alkali- oder Silbersalz der gewünschten Säure. 



   Besonders vorteilhafte Wirkungen unter den erfindungsgemäss herstellbaren Verbindungen zeigen Sal- 
 EMI2.3 
 30 ml Wasser und 20 ml konzentrierter Salzsäure versetzt und dann nochmals 1 h unter Rückfluss erhitzt. Nach erneuter Abkühlung wird die saure Lösung mit Alkali abgestumpft, mit Aktivkohle versetzt und filtriert. Das Filtrat wird mit Pottasche alkalisiert und mit Essigester ausgeschüttelt. Der Esterauszug wird 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. EMI3.2 in der R einen Hydroxy-, Alkoxy-, Acyloxy-, Amino- oder Acylaminorest oder Halogen und Hal Chlor, Brom oder Jod bedeuten, und ihren Salzen, dadurch gekennzeichnet, dass man in 4-Stellung substituierte Thymyl-B-halogenäthyläther mit Äthylaminoäthanol und anschliessend mit Thionylchlorid oder -bromid umsetzt und gegebenenfalls die gebildeten Hydrochloride oder-bromide in die Thymyläthersalze anderer <Desc/Clms Page number 4> Säuren umwandelt bzw. das Halogenatom der Halogenäthylgruppe durch ein anderes Halogenatom austauscht.
    2. Verfahren nach Anspruch 1 zur Herstellung der ss-Bromäthylverbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass man die entsprechenden ss-Ch1oräthylverbindungen mit Natriumbromid in Alkohol oder mit Lithiumbromid in Aceton umsetzt.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 zur Herstellung der ss-Jodäthylverbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass man die entsprechenden ss-Chlorverbindungen mit Natriumjodid in Alkohol oder Aceton umsetzt.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kondensation durch längeres Erhitzen in Gegenwart von säurebindenden Mitteln herbeiführt.
AT534961A 1960-07-26 1961-07-11 Verfahren zur Herstellung von neuen basischen Thymyläthern und ihren Salzen AT231429B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE231429T 1960-07-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT231429B true AT231429B (de) 1964-01-27

Family

ID=29721741

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT534961A AT231429B (de) 1960-07-26 1961-07-11 Verfahren zur Herstellung von neuen basischen Thymyläthern und ihren Salzen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT231429B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2025961C3 (de) Verfahren zur Herstellung von N-(M-Dialkyl-3-chloracetonyl)-benzamiden und Derivate von N-(],l-Dimethyl-3-chloracetonyl)-benzamid
DE1593579B1 (de) Hydroxy-cyclohexylamine,deren physiologisch vertraeglichen Saeureadditionssalze und Verfahren zu ihrer Herstellung
EP0034741B1 (de) Verfahren zur Herstellung eines substituierten Bromfluorbenzols und 3-Brom-4-fluorbenzonitril
DE2631222A1 (de) Verfahren zur herstellung basisch substituierter phenylacetonitrile
AT231429B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen basischen Thymyläthern und ihren Salzen
DE2704690C2 (de) Triphenylalkenderivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende Arzneimittel
CH408950A (de) Verfahren zur Herstellung von basischen Thymyläthern
AT336594B (de) Verfahren zur herstellung neuer 3-(4- biphenylyl)-buttersaureamiden
AT233538B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Farnesylverbindungen
DE946058C (de) Verfahren zur Herstellung von 3-Aminoindanen
AT215424B (de) Verfahren zur Herstellung von Xanthenen bzw. Thiaxanthenen
CH642043A5 (en) Halogenated 4-hydroxydiphenylmethane derivatives
AT274806B (de) Verfahren zur Herstellung von in 2-Stellung substituierten 1,3-Diazacyclopentenen-(2)
AT338266B (de) Verfahren zur herstellung von neuen substituierten phenylalkanol-derivaten und ihren saureadditionssalzen
CH464225A (de) Verfahren zur Herstellung von basischen Thymyläthern
DE1620206C (de) N-Cyclopropylmethyl-6,14-endo-äthanotetrahydronororipavine und ihre Salze, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese Verbindungen enthaltende pharmazeutische Zubereitungen
DE1670231C3 (de) Verfahren zur Herstellung von substituierten 1,3-Diazacycloalkenen-(2)
AT275493B (de) Verfahren zur Herstellung von N-substituierten 1-Aminoadamantanen und deren Salzen
AT214929B (de) Verfahren zur Herstellung von in 9-Stellung substituierten Thiaxanthenen und deren sauren Additionssalzen
AT225181B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Phenylalaninderivaten
AT336592B (de) Verfahren zur herstellung neuer 3-(4- biphenylyl)-buttersauren, deren estern, amiden und salzen
AT216003B (de) Verfahren zur Herstellung von basisch substituierten Thiaxanthenen sowie von deren Säureadditionssalzen
AT229294B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten Alkylaminen
AT265530B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Isochinolinderivaten
AT230354B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Benzoesäurederivaten