AT230515B - Wachsmischung - Google Patents

Wachsmischung

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AT230515B
AT230515B AT983361A AT983361A AT230515B AT 230515 B AT230515 B AT 230515B AT 983361 A AT983361 A AT 983361A AT 983361 A AT983361 A AT 983361A AT 230515 B AT230515 B AT 230515B
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  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Wachsmischung 
Die Erfindung bezieht sich auf verbesserte Paraffinwachsmischungen, die zum Überziehen von Papier, Textilstoffen sowie andern Gegenständen und insbesondere zum Verformen und zur Erzeugung von Filmen geeignet sind. 



   Die Erfindung bezieht sich weiterhin auf die oberflächlich   überzogenen Gegenstände und Erzeugnisse,   die unter Verwendung der genannten Mischungen hergestellt worden sind, sowie auf Erzeugnisse, die durch Verformen derartiger Wachsmischungen erhalten worden sind. 



   Von Erdöl abgeleitete Wachse sind seit langen Jahren zum Überziehen von Papier und Pappe, insbesondere für die Verwendung zum Verpacken und Umhüllen von Molkereierzeugnissen und andem Lebensmitteln, wie unter anderem Gebäck, verwendet worden ; ferner zum Überziehen von Textilstoffen, Fasern und Nahrungsmitteln, wie z. B. Käse und Fleisch, um diese gegen die Einwirkung von Feuchtigkeit bzw. Wasserdampf widerstandsfähig zu machen. Derartige Paraffinwachse haben jedoch wegen der ihnen anhaftenden Mängel die Tendenz zur Rissbildung und zum Ablösen von den   überzogenen Gegenständen.   



  Es ist bereits vorgeschlagen worden, Wachse für solche Überzugszwecke durch Zusatz von Polyäthylenen zu verbessern. Obwohl durch den Zusatz von normalerweise festen Polyäthylenen zu Paraffinwachs die Reissfestigkeit und Biegsamkeit desselben in einem gewissen Masse verbessert wird, sind doch noch weitere Verbesserungen notwendig, um die betreffenden Eigenschaften in einem solchen Ausmass zu verbessern, wie es für die normale handelsübliche Verwendung der mit solchen Paraffinwachsen überzogenen Produkte notwendig oder doch sehr erwünscht ist.

   Dies trifft besonders für solche Wachsmischungen zu, die für Pappbehälter für Molkereierzeugnisse benutzt werden, bei welchen Homopolymere von Äthylen enthaltende Wachse verhältnismässig ungünstige Eigenschaften bei niederen Temperaturen aufweisen, obwohl diese Eigenschaften günstiger sein können als diejenigen der nichtmodifizierten Wachse an sich. 



   Die Erfindung hat Wachs-Copolymer-Mischungen zum Gegenstand, welche unerwartet hohe Biegsamkeit,   Zähigkeit,   Dehnbarkeit, Widerstandsvermögen gegenüber der Rissbildung und dem Abblättern bei niederen Temperaturen sowie im allgemeinen günstige Eigenschaften aufweisen. 



   Die Wachsgeirische gemäss der Erfindung enthalten ein Erdölwachs, in welches 0,   1 - 700/0,   bezogen auf das Gewicht der Mischung, eines Kohlenwasserstoff-Mischpolymerisationsproduktes von Äthylen und 
 EMI1.1 
 



   Die in dieser Mischung verwendeten Kohlenwasserstoff-Copolymere sind vorzugsweise Mischpolyme-   risate aus Äthylen und einem C-C- (x-Olefin. Bevorzugte Mischpolymerisate sind die Copolymeren von Äthylen und Propylen bzw. Buten-l.   



   Die vorgenannten Kohlenwasserstoff-Mischpolymerisate haben eine im allgemeinen lineare Struktur 
 EMI1.2 
 Kohlenwasserstoffrest mit 1-18 Kohlenstoffatomen und   die Einheit- (CH.)-eine un verzweigte   Kohlenwasserstoffkette bedeuten. Das Molgewicht des verwendeten Mischpolymerisates kann zwischen 20000 und   5000000,   gewöhnlich aber bis zu 800000 betragen. Bevorzugte Molgewichte liegen im Bereich von   200 000   bis 400000. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



    Die Molgewichte der verwendeten Mischpolymerisate können nach jeder in der Technik üblichen Methode bestimmt werden. Sie können beispielsweise bestimmt werden durch osmometrische oder durch Lichtstreuungsmethoden. Wenn das durchschnittliche Molgewicht durch die spezifische Viskosität bestimmt wird, schwanken diese Viskositätswerte gewöhnlich von etwa 1 bis 6 für C2 -Cs -Mischpolymerisa- te, bestimmt in Dekalin bei 1500C. 



  Die Gemische gemäss der Erfindung können im grossen und ganzen in solche Gemische eingeteilt werden, in welchen die Wachsmenge stark überwiegt und nur verhältnismässig geringe Mengen an das Wachs modifizierendem Mischpolymerisat vorhanden sind, und anderseits in Gemische, in welchen das Mischpolymerisat in wesentlich grösseren Mengen vorliegt. 



  In Übereinstimmung mit diesen verschiedenen Gesichtspunkten bestehen Mischungen gemäss der Erfindung, die als Überzüge für Verpackungen u. dgl. für Molkereierzeugnisse besonders geeignet sind, aber grössere Anteile von Wachs und nur kleine Mengen eines Copolymerisats zwischen 0, 25 und 2, 5 Gew.-% des Gesamtgemisches enthalten, aus einem Mischpolymerisat von Äthylen und Propylen, wobei das genannte Mischpolymerisat zu 85 - 95 Mol-% aus Äthyleneinheiten besteht und eine spezifische Viskosität von 1, 3 bis 3, 5 aufweist. 



  Anderseits können Gemische, die wesentliche Anteile an dem Copolymerisat enthalten, ein Erdölwachs enthalten, das durch 5 - 600/0, bezogen auf das Gesamtgemisch, eines Copolymeren von Äthylen und Propylen modifiziert ist, wobei das genannte Copolymer aus 80 - 95 Mol-% Äthyleneinheiten besteht und eine spezifische Viskosität von 2 bis 5 aufweist. Vorzugsweise ist das höhere Olefin, das mit Äthylen mischpolymerisiert ist, Propylen. Es können aber auch andere olefinische Materialien an Stelle oder zusätzlich zu Propylen verwendet werden. 



  Die Erfindung beruht auf der Feststellung, dass die Streckgrenze von Wachs-Mischpolymerisatmischungen in unvorhersehbarer Weise durch Aufrechterhaltung des Verhältnisses an geraden Ketten (Äthylen) des Mischpolymerisats in dem vorstehend angegebenen Bereich gesteigert wird. Während die Streckgrenze durch Anpassung der geradkettigen Struktur erhöht wird, scheint das Molgewicht des Mischpolymerisats keinen wesentlichen Effekt auf die Streckgrenze zu haben. Die Streckgrenze einer WachsMischpolymerisatmischung wird jedoch durch Erhöhung der Konzentration an einem bestimmten Mischpolymerisat in der Mischung bis zu einem Maximum gesteigert, welches bei den verschiedenen Mischungen in Abhängigkeit von der besonderen Art des Mischpolymerisats und des Wachses schwankt.

   Nachdem die maximale Streckgrenze erreicht ist, fällt diese allmählich bei weiterer Steigerung der Konzentration des Polymerisats bis zu dem Wert des reinen Polymeren ab. Mit andern Worten, die optimalen Gemische von Copolymeren mit Wachs ergeben höhere Streckgrenzen als eine Komponente allein. Ein solches Verhalten wird nicht festgestellt, wenn der unverzweigte Teil des Mischpolymerisats von geringerer Grössenordnung ist. In solchen Fällen erhöht sich die Streckgrenze von einem Minimal- bis zu einem Maximalwert für das nicht-modifizierte Mischpolymerisat, ohne durch ein dazwischen liegendes Maximum zu verlaufen. 



  Andere Feststellungen, auf welchen die Erfindung beruht, machen von der Schlussfolgerung Gebrauch, dass ein hochmolekulares Mischpolymerisat die Biegsamkeit des entstehenden Wachs-Copolymergemisches steigert, während die Menge der geradkettigen Segmente in dem Mischpolymerisat die Streckgrenze stark beeinflusst. Maximale Biegsamkeit und hohe Streckgrenzen werden mit Polymeren von hohem Molgewicht und einem Minimum an Verzweigung erzielt, solange die angegebenen Verzweigungsgrade eingehalten werden und die Molgewichte in den vorstehend angegebenen Grenzen liegen. Wenn extreme Fälle untersucht werden, wird gefunden, dass hochmolekulare Homopolymerisate von Äthylen bei Kombinationen mit Wachs zu sehr spröden Mischungen führen.

   Die begrenzten Anteile an den verzweigten Stoffen, welche bei den hier definierten Mischpolymerisaten zulässig sind, führen dagegen zu einer wesentlichen Verbesserung der Paraffinwachs-Mischpolymerisat-Gemische. 



  Die bei den Gemischen nach der Erfindung verwendeten Polymerisate werden vorzugsweise durch Copolymerisieren eines Gemisches aus Äthylen und einem höheren ex-Alken mit 3 - 20 Kohlenstoffatomen und vorzugsweise mit 3 - 8 Kohlenstoffatomen pro Molekül hergestellt. Die wirksamsten a-Olefine für diesen Zweck sind Propylen und Buten-1, obwohl auch höhere Alkene, wie Hexen-1, Octen-1, Dodecen-1 oder Octadecen-1, an Stelle oder zusätzlich zu den niederen a-Olefinen verwendet werden können. 



  Die Copolymeren können nach bekannten Arbeitsweisen, z. B. durch katalytische Polymerisation, hergestellt werden. Der Mengenanteil des Katalysators soll in der Grössenordnung von 0,01 bis 1% liegen, wenn die Polymerisation in einem inerten Lösungsmittel, wie einem Alkan (Heptan), durchgeführt wird. 



  Katalytische Systeme, die in der einschlägigen Technik bekannt sind und bei der Herstellung der Kohlenwasserstoffcopolymeren verwendet werden können, umfassen z. B. die Ziegler-Katalysatoren.   

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Die erwünschtesten Katalysatoren sind jedoch Vanadiumester, mit der allgemeinen Formel   VO (OR),   wobei in der Formel R jeweils einen niederen Kohlenwasserstoffrest mit vorzugsweise weniger als etwa 8 Kohlenstoffatomen und besonders bevorzugt   1 - 4   Kohlenstoffatomen bedeutet. Spezielle Katalysatoren 
 EMI3.1 
 aluminiumsesquichlorid", vermischt. Vorzugsweise werden die Cokatalysatoren in einem Verhältnis von Aluminium : Vanadium zwischen   3 : 1   bis etwa   20 : 1   (in Mol) verwendet. 



   Die Copolymerisation wird normalerweise in einem inerten Lösungsmittel, wie Heptan oder einem andern Alkan oder in einem inerten aromatischen Kohlenwasserstoff, wie Benzol oder Toluol, bei Temperaturen zwischen etwa 25 und etwa   600C   durchgeführt, wobei der Druck zwischen Atmosphärendruck und 5    kg/cm2   schwanken kann. Unter diesen Bedingungen kann das Molgewicht   (osmometrisch   bestimmt) von 5000 bis etwa   500 000   oder   700 000   schwanken und die Molgewichte, die nach der Lichtstreuungsmethode bestimmt sind, können im wesentlichen diesen Werten entsprechen. 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 zwischen 49 und 63 C, vorzugsweise zwischen 52 und 600C.

   Mikrokristalline Wachse, die nur geringe Mengen normaler Paraffine und überwiegende Anteile an hochverzweigten und naphthenischen Wachsen enthalten, haben Schmelzpunkte in der Grössenordnung von 54 bis 71 C, gewöhnlich zwischen 60 und   660C.   



   Zwei höherschmelzende Paraffinwachse sind besonders gut brauchbar für viele Wachsüberzugsgemische : Schwere Destillatwachse, die aus den am höchsten siedenden Destillat-Schmierölfraktionen durch Entparaffinieren mit einem Schmelzpunkt in der Grössenordnung von 63 und   790C   erhalten worden sind, wie ein hochschmelzendes Paraffinwachs, das aus mikrokristallinem Wachs durch fraktionierte Kristallisation hergestellt ist. 



   Spezielle Wachse können in besonderer Weise erhalten werden, wie   z. B.   das plastische Wachs, das durch das Entölen von Weichwachsfraktionen, die normalerweise aus Paraffinwachsen während des Ent- ölens und des Entparaffinierens abgetrennt werden, erhalten wird. Diese plastischen Wachse sind praktisch wegen ihrer ausserordentlichen Biegsamkeit wertvoll, und während sie wegen dieser speziellen Eigenschaften geschätzt werden, können sie insbesondere hinsichtlich der Zugfestigkeit und ihrer Zähigkeit durch die Einverleibung von Mischpolymerisaten gemäss der Erfindung noch weiterhin verbessert werden. 



   Geeignete Wachsmischungen, die durch Kombination verschiedener Typen von Wachsen erhalten werden und die   verhältnismässig   geringe Mengen der erfindungsgemäss verwendeten Copolymeren enthalten, haben z. B. die folgende Zusammensetzung : 
 EMI4.1 
 
<tb> 
<tb> Paraffinwachs, <SEP> Schmelzpunkt <SEP> 50-61 C <SEP> 40-60 <SEP> Gew.-% <SEP> 
<tb> schweres <SEP> Destillatwachs, <SEP> Schmelzpunkt <SEP> 61-790C <SEP> 5-20 <SEP> Gew.-lo <SEP> 
<tb> mikrokristallines <SEP> Wachs, <SEP> Smp.

   <SEP> 54-710C <SEP> 10-20 <SEP> Gew.,-IL, <SEP> 
<tb> plastisches <SEP> Wachs, <SEP> Schmelzpunkt <SEP> 49-46 C <SEP> 25-40 <SEP> Gew.-% <SEP> 
<tb> Mischpolymerisat, <SEP> wie <SEP> oben <SEP> beschrieben <SEP> 0, <SEP> 1-5 <SEP> grew.-% <SEP> 
<tb> 
 
In Wachsmischungen, welche eine maximale Zähigkeit und grosse Biegsamkeit sowie andere günstige Eigenschaften aufweisen, können unterschiedliche Mengenanteile irgendeiner der Wachskomponemen ersetzt werden durch ein Copolymerisat mit einem durchschnittlichen Molgewicht, das ungefähr das 5bis 500fache des durchschnittlichen Molgewichts der Wachszusammensetzung ausmacht.

   Geeignete zusammengesetzte Wachse dieser Art können folgende Zusammensetzung aufweisen : 
 EMI4.2 
 
<tb> 
<tb> Paraffinwachs, <SEP> Schmelzpunkt <SEP> 50-61 C <SEP> 40-60 <SEP> Gew.-% <SEP> 
<tb> schweres <SEP> Destillatwachs, <SEP> Schmelzpunkt <SEP> 61-79 C <SEP> 5-15 <SEP> Gew.-% <SEP> 
<tb> mikrokristallines <SEP> Wachs, <SEP> Schmelzpunkt <SEP> 54 <SEP> - <SEP> 71 C <SEP> 5 <SEP> - <SEP> 15 <SEP> Gew. <SEP> -% <SEP> 
<tb> plastisches <SEP> Wachs <SEP> 0-20 <SEP> Gew.-% <SEP> 
<tb> Copolymerisat <SEP> 5-50 <SEP> Gew.-% <SEP> 
<tb> 
 
 EMI4.3 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 Arbeitsweise ist das sogenannte "Auspressmischverfahren".

   Nach diesem Verfahren werden Mischungen weiter bearbeitet, die nach einer der vorstehend beschriebenen Methoden hergestellt wurden, wobei die Mischung einem Auspressdruck unterworfen wird, welcher ein innigeres Vermischen bewirken kann, als es durch die vorstehend beschriebenen Arbeitsweisen möglich ist. 



   Die Mischungen nach der Erfindung sind nicht nur als Filme oder als ausgepresste Überzüge für Pappkartons für Molkereierzeugnisse, Papier, Metall   u. dgl.   brauchbar, sondern sie können auch als Bohnerpräparate (entweder als Lösung oder als Emulsion) sowie in Druckfarben und Filmen verwendet werden. Besonders vorteilhaft können die Mischungen gemäss der Erfindung zur Herstellung von durch Verformung erhaltbaren Gegenständen verwendet werden, bei deren Herstellung eine hohe Temperatur nicht schädlich ist. Spezielle Anwendungsformen betreffen Ausstattungsteile für Kühlschränke oder -truhen, Obst-   körbe, Behälter   der verschiedensten Art und Spielzeuge. Die neuen Zusammensetzungen eignen sich auch sehr gut zur Herstellung von Klebemitteln für Sperrholz oder für Pappe.

   Die folgenden Beispiele erläutern die Eigenschaften, welche bei den Mischungen gemäss der Erfindung erzielt werden können. 



   Beispiel 1: Es wurden Gemische aus 30   Gew.-%   verschiedener Polymerisate mit 70 Gew.-% eines Paraffinwachses mit einem Schmelzpunkt von etwa   850C   hergestellt. Die Tabelle 1 veranschaulicht die hinsichtlich Reissfestigkeit, Dehnung und Härte bei diesen Proben erhaltenen Ergebnisse. 



   Tabelle 1 
Gemische aus 30% Polymerisat + 70% Paraffinwachs (Schmelzpunkt 77, 80C). 
 EMI5.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Polymerisat <SEP> % <SEP> c <SEP> ; <SEP> Grenzviskosität <SEP> Streckgrenze <SEP> Reissfestigkeit <SEP> Bruchdehnung <SEP> Härte
<tb> kg/m2 <SEP> beim <SEP> Bruch <SEP> % <SEP> (Shore <SEP> A)
<tb> kg/m2
<tb> C2/C3 <SEP> 92 <SEP> 1, <SEP> 73 <SEP> 63, <SEP> 6 <SEP> 63, <SEP> 3 <SEP> 37 <SEP> 90
<tb> C2/C3 <SEP> 90, <SEP> 5 <SEP> 2,6 <SEP> 59, <SEP> 2 <SEP> 66,5 <SEP> 586 <SEP> 93
<tb> C2/C <SEP> 89,5 <SEP> 2.

   <SEP> 56 <SEP> 44, <SEP> 7 <SEP> 99, <SEP> 9 <SEP> 726 <SEP> 96
<tb> C/C <SEP> 89, <SEP> 5 <SEP> 1, <SEP> 9 <SEP> 43, <SEP> 2 <SEP> 46, <SEP> 1 <SEP> 488 <SEP> 94
<tb> C22/C33 <SEP> 89 <SEP> 2, <SEP> 3 <SEP> 52,4 <SEP> 94,6 <SEP> 807 <SEP> 92
<tb> C2/C3 <SEP> 88 <SEP> 2, <SEP> 71 <SEP> 49,6 <SEP> 120,3 <SEP> 813 <SEP> 96
<tb> C/Cs <SEP> 87, <SEP> 5 <SEP> 2,42 <SEP> 53, <SEP> 8 <SEP> 129, <SEP> 0 <SEP> 760 <SEP> 95
<tb> C2/C3 <SEP> 86, <SEP> 5 <SEP> 3,0 <SEP> 48, <SEP> 6 <SEP> 99, <SEP> 9 <SEP> 809 <SEP> 90
<tb> C/C <SEP> 85 <SEP> 5, <SEP> 9 <SEP> 42, <SEP> 3 <SEP> 56,1 <SEP> 923 <SEP> 93
<tb> C/C <SEP> 88, <SEP> 0 <SEP> 1,42 <SEP> 49,4 <SEP> 46,8 <SEP> 67 <SEP> 94
<tb> C2/C3 <SEP> 87,5 <SEP> 1,16 <SEP> 47,6 <SEP> 42, <SEP> 9 <SEP> 75 <SEP> 93
<tb> C/C <SEP> 84 <SEP> 0,86 <SEP> 37, <SEP> 1 <SEP> 30, <SEP> 9 <SEP> 18 <SEP> 83
<tb> C2/C <SEP> 81 <SEP> 0, <SEP> 45 <SEP> 32,

   <SEP> 3 <SEP> 29, <SEP> 2 <SEP> 8, <SEP> 5 <SEP> 79
<tb> Äthylenvinylacetatcopolymer <SEP> 88 <SEP> 0, <SEP> 75 <SEP> 50, <SEP> 6 <SEP> 41,7 <SEP> 74 <SEP> 93
<tb> C3-2, <SEP> 5 <SEP> 18. <SEP> 1-1 <SEP> 94
<tb> Cs <SEP> (Poly-26, <SEP> 6-3, <SEP> 8 <SEP> 
<tb> isopren)
<tb> C2 <SEP> - <SEP> - <SEP> 34,2 <SEP> 4,4 <SEP> 94
<tb> C2 <SEP> - <SEP> - <SEP> 31,4 <SEP> - <SEP> 3,0 <SEP> 93
<tb> C2 <SEP> 49, <SEP> 1 <SEP> 2, <SEP> 1 <SEP> 98
<tb> 
 
Bemerkungen zu Tabelle 1 :
1.

   Die Grenzviskosität ist die reduzierte Viskosität, wenn die Konzentration sich dem Wert 0 nähert, entsprechend der Bezeichnung : 
 EMI5.2 
 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 
 EMI6.1 
 
 EMI6.2 
 Die Grenzviskosität ist der Wert, der erhalten wird, wenn man eine Reihe von reduzierten Viskositätswerten, die für Lösungen verschiedener Konzentrationen erhalten sind, auf die Konzentration Null extrapoliert. 



   2. Die Streckgrenze, Reissfestigkeit und Dehnung in   Ufo   wurden auf einer Instron-Maschine unter Verwendung   vonStandard-"D"-Stempeln   und unter Anwendung der   Standard -ASTM -D -638 -52T -Arbeitsweise   mit einer Minimaltrenngeschwindigkeit von 5 cm/min bestimmt. 



   3.   Härtetest-Härte (Shore   A) wird nach der Standard-Bestimmung ASTM-D-676-49T erhalten. 



   Aus Tabelle 1 ist ersichtlich, dass nur solche Mischungen, in welchen das Monomere mindestens 85   Mol-%   Äthylen und eine Grenzviskosität über   1, 0   aufweist, befriedigende Resultate hinsichtlich Reissfestigkeit, Dehnung und Härte ergaben. 



   Die andern Mischungen, welche Copolymerisate enthielten, die ausserhalb des erfindungsgemässen Bereiches lagen, oder welche homopolymerisiertes Polypropylen und Polyäthylen waren, zeigten hinsichtlich einer oder nach mehreren der geprüften Eigenschaften ungenügende Werte. 



   Beispiel 2: Es wurden Mischungen untersucht, welche nicht mehr als etwa 1   Gew. -0/0 verschie-   dener Copolymerisate enthielten, wobei der Rest des Gemisches ein für Kartons für Molkereierzeugnisse geeignetes Wachs war, welches aus einem Gemisch von Paraffinwachs und mikrokristallinem Wachs bestand. 



   Das Kriterium, welches bei der Prüfung dieser Gemische, die zum Überziehen von Lebensmittelverpackungspapier bestimmt waren, angewendet wurde, betrifft die Neigung der so überzogenen Pappkartons zur Rissbildung, wenn sie bei den Lagerungstemperaturen einer Stosswirkung ausgesetzt werden, wie sie beim Lagern und Stapeln von Molkereierzeugnissen auftritt. Zu diesem Zweck wurde ein mit Wasser gefüllter Karton von 1/4 1 Inhalt einem plötzlichen Stoss bei   700C   unterworfen. Das Verhalten bei dieser Prüfung wurde nach der Gesamtrisslänge in cm beurteilt, welche in dem mit Wachs überzogenen Boden des Behälters entstand. Die Tabelle 2 erläutert die Ergebnisse, die bei dieser Prüfung erhalten wurden. 



   Tabelle 2 
Wachsüberzüge für Milch-Kartonbehälter 
 EMI6.3 
 
<tb> 
<tb> Polymerisat <SEP> % <SEP> C2 <SEP> Grenzviskosität <SEP> Polymerisat- <SEP> Risse <SEP> in <SEP> cm
<tb> konzentration <SEP> beim <SEP> Stoss
<tb> im <SEP> Wachs
<tb> Grundwachs--0 <SEP> 76, <SEP> 2
<tb> C2/Cs <SEP> - <SEP> 1, <SEP> 16 <SEP> 1, <SEP> 0 <SEP> 7, <SEP> 6
<tb> 0, <SEP> 5 <SEP> 20, <SEP> 3 <SEP> 
<tb> 0, <SEP> 25 <SEP> 22, <SEP> 9 <SEP> 
<tb> C/C <SEP> 88 <SEP> 1,42 <SEP> 1,0 <SEP> 50,8
<tb> 0, <SEP> 5 <SEP> 20, <SEP> 3 <SEP> 
<tb> 0, <SEP> 25 <SEP> 12, <SEP> 7 <SEP> 
<tb> C2/C <SEP> 81,5 <SEP> 0.

   <SEP> 96 <SEP> 1,0 <SEP> 25,4
<tb> C/C <SEP> 84 <SEP> 0, <SEP> 86 <SEP> 1,0 <SEP> 20, <SEP> 3 <SEP> 
<tb> 0, <SEP> 5 <SEP> 55, <SEP> 8 <SEP> 
<tb> C <SEP> 81 <SEP> 0,45 <SEP> 1, <SEP> 0 <SEP> 48, <SEP> 3
<tb> C2 <SEP> 100-1, <SEP> 0 <SEP> 17,7
<tb> (DYDT) <SEP> 0,5 <SEP> 35, <SEP> 6
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 Wachsmischung : 
 EMI7.1 
 
<tb> 
<tb> Mikrokristallines <SEP> Wachs <SEP> 45 <SEP> Gew.-%
<tb> Paraffinwachs, <SEP> Schmelzpunkt <SEP> 58 <SEP> - <SEP> 590C <SEP> 15 <SEP> Gew.-%
<tb> schweres <SEP> Destillatparaffinwachs <SEP> 10 <SEP> Gew.-%
<tb> Isoparaffin-Naphthen-Wachs <SEP> 30 <SEP> Gew.-%
<tb> 
 
Es ist ersichtlich, dass Mischungen, welche Copolymerisate enthalten, die in den Bereich der Erfindung fallen, denjenigen Mischungen, welche homopolymeres Polyäthylen enthalten, überlegen sind. 



     Beispiel 3 :   Die Wirkung der Polymerisatkonzentration auf die Dehnung von Wachs-Copolymerisat-Mischungen wurde unter Anwendung eines Polymerisats geprüft, das in den Bereich der Erfindung fällt (Polymerisat Nr. 1), und eines Copolymerisats, das ausserhalb der Grenzen der Copolymeren gemäss der Erfindung lag (Polymerisat Nr. 2). 



   Gemäss nachstehender Tabelle 3 ist ersichtlich, dass die Mischungen, bei welchen die Copolymerisate gemäss der Erfindung verwendet worden sind, bei einer bestimmten Konzentration des Copolymerisats weit wirksamer sind als diejenigen, welche den nicht beanspruchten Typ des Polymerisats enthalten. 



   Tabelle 3 
Wirkung der Polymerisatkonzentration auf die Dehnung 
 EMI7.2 
 
<tb> 
<tb> Polymerisat- <SEP> % <SEP> - <SEP> Dehnung <SEP> % <SEP> - <SEP> Dehnung <SEP> 
<tb> konzentration <SEP> Polymerisat <SEP> Nr. <SEP> 1 <SEP> a) <SEP> Polymerisat <SEP> Nr. <SEP> 2 <SEP> b) <SEP> 
<tb> (gemäss <SEP> Erfindung) <SEP> (ausserhalb <SEP> des
<tb> Erfindungsbereiches)
<tb> 5 <SEP> 50
<tb> 20 <SEP> 660
<tb> 30 <SEP> 910 <SEP> 21 <SEP> (50ego) <SEP> c)
<tb> 
 
 EMI7.3 
 



   Methode der Bestimmung des Äthylengehalts in %:
Dünne Filme des Polymerisats werden aus verdünnten Lösungen   (10/0   in Tetrachloräthylen, Benzol oder Heptan) auf Platten aus Kochsalz gegossen. Das Infrarotspektrum wird geprüft. Das logarithmische Verhältnis zwischen der bei   7, 25 bol   liegenden Methylschwingung zu der bei   6,   8   liegenden Methylenschwingung wird festgestellt. Der Wert variiert in Abhängigkeit von dem Prozentsatz an Propylen in dem   Athylen/Propylen-Mischpolymerisat. Es   wird dann in einer graphischen Darstellung dieses logarithmischen Verhältnisses gegen den Prozentsatz des Mischungsverhältnisses aufgetragen. 



     Der Prozentgehalt   an   C2   in einem bestimmten Polymerisat kann durch Experimente unter Verwendung mit    C14 -Kohlenstoff   festgestellt werden, wobei so markiertes Äthylen oder Propylen eingesetzt wird. 



   Wenn die Extinktionskoeffizienten bekannt sind, kann man quantitative Lösungen für die Infrarotanalyse verwenden und eine graphische Darstellung in ähnlicher Weise erzielen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Wachsmischung zum Überziehen und zur Verformung, enthaltend ein Erdölwachs und ein Kohlenwasserstoff-Mischpolymerisat, dadurch gekennzeichnet, dass 0,   l-70 Gew. -%   des Gemisches aus einem   Mischpolymerisationsprodukt von Äthylen und einem C-C-a-Olefin bestehen, wobei das Produkt 80 bis 95 Mol-% Äthylen enthält und ein Molgewicht zwischen 20 000 und 5 000 000 aufweist.  

Claims (1)

  1. 2. Mischung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Molgewicht des Mischpolymerisats zwischen 20000 und 800000 liegt. <Desc/Clms Page number 8>
    3. Mischung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Mischpolymerisat ein Copo- lymeres aus Äthylen und Propylen oder Buten-1 ist.
    4. Mischung für Überzugszwecke nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie 0, l-5 Gew.-% des Mischpolymerisats enthält.
    5. Mischung für Formzwecke nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie 5-60 Gew.-'% des Mischpolymerisats enthält.
AT983361A 1961-06-05 1961-12-28 Wachsmischung AT230515B (de)

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