AT230080B - Verfahren zur fortlaufenden Herstellung von Falzbodenbeuteln - Google Patents
Verfahren zur fortlaufenden Herstellung von FalzbodenbeutelnInfo
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<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur fortlaufenden Herstellung von Falzbodenbeuteln Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur fortlaufenden Herstellung von Falzbodenbeuteln aus thermoplastischen Kunststoffen, wobei durch Trennschweissung von Seitenfaltenschläuchen Beutel mit zwei Seitennähten gebildet werden. Wohl ist seit längerem ein Verfahren bekannt, nach welchem sowohl von Schläuchen wie von Folien Beutel hergestellt werden können, die an Stelle der bisher üblichen Schweissnaht am Boden Seitennähte besitzen. Für diese Beuteltype wurde insbesondere das sogenannte Trennschweissverfahren entwickelt, bei welchem zugleich sowohl die Schweissnaht fertiggestellt als auch der Beutel von der Folie bzw. Schlauchbahn getrennt wird. Das bekannte Verfahren besteht darin, dass die Beutel quer zur Schlauchlängsachse gebildet werden, d. h. die jeweilige Breite des Schlauches bestimmt die Länge des fertigen Beutels, während die Breite des Beutels beliebig durch Verstellung des Materialvorschubes gewählt werden kann. Es ist klar, dass solche Beutel allseits geschlossen aus der Maschine fallen würden, wenn sie nicht durch Aufschneidevorrichtungen an bestimmten Stellen in der Längsrichtung der Schlauchbahn aufgeschnitten werden. Das Aufschneiden kann bei Flachschläuchen sowohl an einer von den beiden Schlauchkanten erfolgen, als auch um ein Stück von der Kante gegen die Mitte gerückt oder auch genau in der Mitte. Im ersten Falle entstehen normale Flachbeutel mit zwei Seitennähten, im zweiten Falle ein sogenannter Schlitzbeutel mit Seitennähten und im dritten Falle zwei gleich grosse Flachbeutel bzw. bei Verwendung von Seitenfaltenschläuchen zwei gleich grosse Beutel mit Falzboden. Nach diesem Verfahren ist es auch möglich, sogenannte HefthüI1en herzustellen. In diesem Falle wird mit zwei Messern aus der Schlauchbahn ein beliebig breiter Streifen kontinuierlich herausgeschnitten und entweder durch eine Vorrichtung aufgespult oder von der Maschine ausgeworfen. Das erfindungsgemässe Verfahren verwendet Seitenfaltenschläuche und besteht darin, dass eine der beiden Seitenfalten vor dem Trennschweissen entlang einer Kante aufgeschnitten und von den so entstandenen Lappen mindestens einer ausgeschlagen wird. Hiebei ist es unerheblich, ob das Aufschneiden und Auslegen der Falte in einem Arbeitsgang erfolgt oder das Aufschneiden bereits vorher auf der Rolle vollzogen wird. Nach Passieren der erwähnten Aufschneide-bzw. Auslegevorrichtung weist die in den Schweissteil einlaufende Schlauchbahn auf der einen Seite die ursprüngliche Falte auf, während auf der andern Seite zur Bildung der Beutelöffnung die Falte aufgeschnitten ist, wobei mindestens einer der Faltenlappen ausgeschlagen wird. Durch die nachfolgende Trennschweissung werden vom Schlauch Falzbodenbeutel beliebiger Breite bzw. Länge gebildet, welch letztere allerdings durch die Breite des Schweissteiles der Maschine begrenzt ist. Auf diesem Wege können sowohl einfache Falzbodenbeutel in Maschinenbreite als auch Falzbodenbeutel mit Klappe kontinuierlich gefertigt werden. Derartige Beutel können ausser im Trennschweissverfahren auch nach andern bekannten Verfahren hergestellt werden, bei welchen z. B. zwei knapp aneinanderliegende parallele Schweissnähte durch eine Schneidevorrichtung getrennt werden. Es ist klar, dass die Beutelöffnung nach diesem Verfahren auch dadurch gebildet werden kann, dass der Schnitt nicht in der Tiefe der Falte, sondern in einer der zwei äusseren Falten geführt wird. Diese Art des Aufschneidens bewirkt, dass das Material am oberen Beutelrand an einer Seite dreifach und auf der gegenüberliegenden Seite nur einfach ist, soweit nicht das gesamte Faltenmaterial zu einer breiten Randklappe ausgelegt wird. Ein Klappenbeutel entsteht auch dann, wenn die Falte in der Tiefe aufgeschnitten und einer der zwei Faltenlappen beim Durchlaufen ausgelegt wird. In diesem Falle bleibt der zweite Lappen eingefaltet und bildet einen verstärkten oberen Rand, bei dem auf diese Weise gewonnenen Falzbodenbeutel mit Klappe. Das erfindungsgemässe Verfahren gestattet daher die Herstellung von Falzbodenbeuteln unter Ausnützung der gesamten Maschinenbreite sowohl ohne als auch mit Klappe, während bisher nur jeweils Falzbodenbeutel mit oder ohne Klappe bis zur halben Maschinenbreite gefertigt werden konnten. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Verfahren zur fortlaufenden Herstellung von Falzbodenbeuteln aus thermoplastischen Kunststoffen, wobei durch Trennschweissung von Seitenfaltenschläuchen Beutel mit zwei Seitennähten gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, dass eine der beiden Seitenfalten vor dem Trennschweissen entlang einer Kante aufgeschnitten und von den so gebildeten Lappen mindestens einer ausgeschlagen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| AT195860A AT230080B (de) | 1960-03-14 | 1960-03-14 | Verfahren zur fortlaufenden Herstellung von Falzbodenbeuteln |
Applications Claiming Priority (1)
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| AT195860A AT230080B (de) | 1960-03-14 | 1960-03-14 | Verfahren zur fortlaufenden Herstellung von Falzbodenbeuteln |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT230080B true AT230080B (de) | 1963-11-11 |
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ID=3524717
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| AT195860A AT230080B (de) | 1960-03-14 | 1960-03-14 | Verfahren zur fortlaufenden Herstellung von Falzbodenbeuteln |
Country Status (1)
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| AT (1) | AT230080B (de) |
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1960
- 1960-03-14 AT AT195860A patent/AT230080B/de active
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