AT238937B - Verfahren zur Herstellung von Seitennahtbeuteln mit oder ohne Klappe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Seitennahtbeuteln mit oder ohne Klappe

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  Verfahren zur Herstellung von Seitennahtbeuteln mit oder ohne Klappe 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von   Seitennahtbeuteln   mit oder ohne Klappe aus einem gegebenenfalls mit Seitenfalten versehenen Kunststoffschlauch. Es ist bekannt, mittels des sogenannten Trennschweissverfahrens verschiedene Beuteltypen aus thermoplastischen Kunststoffolien herzustellen. So wurden aus gefalteten Folienbahnen Klappenbeutel mit unterschiedlich breiter Klappe gefertigt, wobei die Folienbahn so gefaltet wurde, dass die untere oder obere Hälfte der Folienbahn einen vorstehenden Rand in der gewünschten Breite der Klappe erhielt. Solche Beutel konnten jedoch nur einbahnig gefertigt werden. 



   Durch die franz.   Patentschrift Nr. 1. 044. 871 ist weiters ein Verfahren bekannt : geworden,   bei welchem eine Kunststoffolienbahn zweiseitig eingefaltet wird und durch Aufschneiden der Bahn in der Mitte und gleichzeitigem   Trennschweissen   quer zur Längsrichtung der Bahn zwei Beutel mit vorstehender Klappe gefertigt werden. Gemäss der franz. Patentschrift werden in der Folienbahn nachträglich Seitenfalten eingelegt und durch Einschweissen von dreieckigen Ausnehmungen Säcke mit Kreuzboden gebildet. Die Seitennähte werden durch Impulsschweissung hergestellt in der Form, dass jeweils zwei Impulsnähte nebeneinandergelegt werden und nachher die Folienbahn zwischen zwei Impulsnähten durchschnitten wird.

   Zufolge der Kompliziertheit dieser Maschine sind heute fast ausnahmslos Maschinen in Verwendung, die nicht von der Folienbahn, sondern von der Schlauchbahn mittels des Trennschweissverfahrens die Beutel herstellen. 



   Gemäss der   österr. Patentschrift Nr. 210128   werden bereits vorgefaltete   Kunststoffschläuche   mit eingelegten Seitenfalten als Ausgangsmaterial verwendet, wobei die Schlauchbahn mit Seitenfalten in der Mitte aufgeschnitten wird, so dass   beim Trennschweissen   quer zum Schlauch jeweils zweiSeitennahtbeutel mit Falzboden aus der Maschine fallen. 



   So vorteilhaft fertigungstechnisch im allgemeinen Schlauchbahnen gegenüber Folienbahnen sind, so haftet ihnen doch häufig der unangenehme Nachteil des Zusammenklebens der beiden Schlauchseiten an. 



  Die Erfindung bezweckt nun, diesen Nachteil zu beseitigen. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass der Schlauch an seiner Ober- und Unterseite im Bereich derSchlauchmitte in seiner Längsrichtung durch voneinander getrennt geführte Schnitte geteilt wird, wobei mit der Führung des einen Schnittes gleichzeitig die Schlauchbahn geöffnet wird und aus den getrennten Schlauchhälften in bekannter Weise durch Trennschweissung jeweils zwei Beutel mit Seitennähten gebildet werden. 



   Zur Ausführung der Schnitte sind zwei hintereinander angeordnete Schneidvorrichtungen vorgesehen, von denen die eine die obere-Seite, die andere die untere Seite des Schlauches in der Laufrichtung aufschneidet und damit die Schlauchbahn in zwei Teile trennt. Bei Führung des ersten Schnittes an der Ober-   oder Unterseite derSchlauchbahn   wird durch eine besondere Vorrichtung die Schlauchbahn geöffnet,   d. h.,   die Ober- und Unterseite gegeneinander abgehoben, so dass ein Zusammenkleben des fertigen Beutels vollkommen ausgeschlossen ist. Der zweite Schnitt trennt sodann endgültig die rechte von der linken Schlauchbahnseite.

   Gemäss einer Ausführungsvariante des erfindungsgemässen Verfahrens werden die voneinander getrennten Schnitte an der Ober- und Unterseite des Schlauches gegeneinander seitlich versetzt, so dass jeweils zwei Klappenbeutel mit stets gleichbleibender Klappenbreite in einem Schweissgang gefertigt werden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Seitennahtbeuteln, mit oder ohne Klappe aus einem gegebenen- <Desc/Clms Page number 2> falls mit Seitenfalten versehenen Kunststoffschlauch, dadurch gekennzeichnet. dass der Schlauch an seiner Ober- und Unterseite im Bereich der Schlauchmitte in seiner Längsrichtung durch voneinander getrennt geführte Schnitte geteilt wird, wobei mit der Führung des einen Schnittes gleichzeitig die Schlauchbahn geöffnet wird und aus den getrennten Schlauchhälften in bekannter Weise durch Trennschweissung jeweils zwei Beutel mit Seitennähten gebildet werden.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die voneinander getrennten Schnitte an der Ober- und Unterseite des Schlauches gegeneinander seitlich versetzt werden, so dass jeweils zwei Klappenbeutel mit stets gleichbleibender Klappenbreite in einem Schweissgang gefertigt werden.
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