CH405057A - Tragtasche und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

Tragtasche und Verfahren zu deren Herstellung

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CH405057A
CH405057A CH1271963A CH1271963A CH405057A CH 405057 A CH405057 A CH 405057A CH 1271963 A CH1271963 A CH 1271963A CH 1271963 A CH1271963 A CH 1271963A CH 405057 A CH405057 A CH 405057A
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CH
Switzerland
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flaps
tabs
carrier
welded
hose
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Application number
CH1271963A
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English (en)
Inventor
Schultheiss Meinrad
Original Assignee
Papro Ag Fuer Papierverwertung
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D33/00Details of, or accessories for, sacks or bags
    • B65D33/06Handles
    • B65D33/065Integral handles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bag Frames (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description


  
 



  Tragtasche und Verfahren zu deren Herstellung
Vorliegende Erfindung betrifft eine Tragtasche aus schweissbarem Flachmaterial, mit aus einem Materialschlauch gebildetem Taschenkörper, an dessen einem offenen Ende mindestens zwei Materiallappen miteinander zu einem Träger verschweisst sind.



   Bei bekannten Tragtaschen dieser Art sind die flach aufeinanderliegenden Materiallappen durch eine übliche Schweissnaht verbunden, welche bei   ge    öffneter Tasche im Gebrauchszustand quer zur Zugrichtung im Träger steht. Diese Ausführung erlaubt zwar eine rationelle Herstellung, doch hat sich gezeigt, dass die Festigkeit der Träger den Anforderungen in der Praxis häufig nicht genügt.



   Es wurde daher bereits vorgeschlagen, die Materiallappen vor dem Verschweissen zu öffnen und in Zugrichtung flach aufeinanderzulegen und zu verschweissen. Die in der Zugrichtung liegenden Schweisstellen halten jede übliche Beanspruchung aus, doch ist die Herstellung solcher Tragtaschen verhältnismässig unrationell und mit viel Handarbeit verbunden.



   Es wurde nun festgestellt, dass auch mit quer zur Zugrichtung in den Trägern gestellten Schweissnähten die nötige Festigkeit erreicht werden kann, sofern diese Schweissnähte zweckmässig ausgeführt sind.



  Die Tragtasche gemäss vorliegender Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Lappen mittels einer Wulstnaht verschweisst sind. Eine solche Verschweissung erweist sich als genügend fest, und die Versuche zeigen, dass die Träger bei Zerreissproben neben der Naht reissen. Die Herstellung der Tragtaschen kann verhältnismässig rationell gestaltet und nötigenfalls auch vollständig automatisiert werden.



   Vorzugsweise wird die Tragtasche so ausgeführt, dass   adie    zwischen der Wulstnaht und den Taschenseiten liegenden Trägerteile ungleiche Länge aufweisen.



  Dadurch wird erreicht, dass die Träger der flachliegenden, fertiggestellten Tasche nie überall spielfrei aufeinander liegen und zusammenkleben können, so dass das Öffnen der Träger stets ohne Schwierigkeiten möglich ist. Das trifft bei den oben erwähnten flach verschweissten Tragtaschen nicht zu, bei welchen die Träger oft zusammenkleben und nur schwer geöffnet werden können.



   Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung der Tragtasche, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass am flachliegenden Materialschlauch kongruente Lappen an gegenüberliegenden Schlauchseiten gebildet, die Lappen sodann so aufeinander gelegt werden, dass das zu verschweissende Ende des einen Lappens über das zu verschweissende Ende des andern Lappens vorsteht, und dass sodann die Wulstnaht durch Verschweissen der beiden Lappenenden erstellt wird. Dieses Vorgehen hat nicht nur den oben erwähnten wesentlichen Vorteil, dass die einzelnen Trägerteile der fertiggestellten Tasche ungleiche Länge aufweisen und daher die Träger stets leicht geöffnet werden können, sondern es hat sich auch erwiesen, dass durch die Verschweissung der überstehenden Lappenränder eine ganz besonders feste Verschweissung stattfindet.



   Anhand der Zeichnung ist im folgenden ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Tragtasche, sowie eine beispielsweise Herstellungsart erläutert.



   Fig. 1 zeigt die Tragtasche in gebrauchsfertigem Zustand,
Fig. 2 zeigt die Schweissvorrichtung zur Herstellung der Wulstnähte im Schnitt und
Fig. 3 ist eine vergrösserte Darstellung eines Trägers der Tasche.  



   Die in Fig. 1 dargestellte Tragtasche besteht aus einem Materialschlauch 1 mit Seitenfalten 2, der am unteren Ende mittels einer durchgehenden Schweissnaht 3 verschlossen ist. Am oberen offenen Ende der Tragtasche sind durch einen mittleren, etwa rechtekkigen Ausschnitt 4 vier aus den Seitenfalten gebildete doppelschichtige Lappen 5 und 6 gebildet, die durch je eine Wulstnaht 7 zu Trägern verbunden sind.



   Wie Fig. 3 zeigt, sind die vorderen Lappen 5 etwas länger als die hinteren Lappen 6, so dass an mindestens einer Stelle die Lappen 5 etwas von den Lappen 6 abgehoben sind. Zum Öffnen der Träger bzw. der Tasche kann man die etwas hochgebogene Stelle der Lappen 5 leicht erfassen, was bei bekannten Tragtaschen mit flach aufeinanderliegenden Trägerteilen nicht der Fall ist.



   Zur Herstellung der Tragtasche werden an einem Material schlauch aus schweissbarem Kunststoff vorerst die Seitenfalten 2 gebildet, worauf am flachliegenden Schlauch durch Ausschnitte vier kongruente Lappen 5 und 6 gebildet werden, die vorderhand flach aufeinanderliegen. Soweit kann die Vorbereitung des Materials in einer vollautomatischen Falzund Schweissmaschine erfolgen, wobei die Naht 3 bereits erstellt werden kann. Die Taschen weden sodann mit je zwei Fingern an den Lappen 5 und 6 erfasst und dann die Lappen 5 gegenüber den Lappen 6 etwas zurückgeschoben, so dass die Lappen die in Fig. 2 dargestellte gegenseitige Lage erreichen.

   Die freien Enden oder Ränder der Lappen 5 und 6 werden sodann zwischen die geöffneten Haltebacken 8 und 9 einer Wulstschweissmaschine etwa in die in Fig. 2 dargestellte Lage zwischen den Heizspiralen 10 eingeführt, und sodann die Backen 8 und 9 mit den darauf in Schutzgehäusen montierten Heizspiralen 10 geschlossen. Bei der in Fig. 2 dargestellten geschlossenen Lage der Schweissvorrichtung sind die Lappen 5 und 6 in der gewünschten Lage gehalten, und die im Bereich der Heizspiralen 10 befindlichen Lappenränder werden geschmolzen. Dabei wird vorerst hauptsächlich der überstehende Rand des Lappens 6 geschmolzen und über die Aussenkante des Lappens 5 geschmolzen, so dass sich eine sehr zuverlässige Verschweissung der Lappenränder ergibt.

   Nach Erstellung der Wulstnaht werden die Backen 8 und 9 geöffnet und die fertiggestellte Tasche fällt in einen Aufnahmebehälter, so dass die Bedienungsperson sogleich die Lappen der weiteren vorbereiteten Tasche in die Schweissvorrichtung einführen kann.



   Grundsätzlich ist es natürlich auch möglich, die Herstellung der Tragtaschen vollständig zu automatisieren, wobei die Vorbereitung des Schlauches mit den Seitenfalten 2 und das Herstellen der Ausschnitte 4 vollautomatisch im Durchlaufverfahren erfolgen kann. Die flachliegenden vorbereiteten Zuschnitte mit den Lappen 5 und 6 gelangen sodann in eine Endstellung, in welcher die Lappen 5 und 6 durch geeignete Mechanismen gegeneinander verschoben werden und wobei die freien Lappenränder in die Schweissvorrichtung ragen. In dieser Endstellung können nun zugleich die Wulstnähte 7 und die Naht 3 erstellt werden, worauf die Tasche vorzugsweise durch die gleiche Vorrichtung vom Schlauch getrennt wird, welche auch die Ausschnitte 4 der nächsten Tasche erstellt. Die fertiggestellte Tasche kann durch die geöffnete Schweissvorrichtung abgezogen werden.



  Die Maschine zur vollautomatischen Herstellung der Tasche ist vorzugsweise so auszuführen, dass die zu verschweissenden Lappenränder gemäss Fig. 2 etwa senkrecht stehen.



   Anstelle von zwei Trägern könnte nur ein breiterer Träger in der Mitte der Tasche vorgesehen sein, in welchem Falle anstelle des Ausschnitts 4 zwei seitliche Ausschnitte vorhanden sind. In diesem Falle wären nur je zwei einschichtige Lappen miteinander zu verschweissen. Das Gleiche trifft zu, wenn die dargestellte Tasche ohne Seitenfalten 2 ausgeführt wird.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Tragtasche aus schweissbarem Flachmaterial, mit aus einem Materialschlauch gebildeten Taschenkörper, an dessen einem offenen Ende mindestens zwei Materiallappen miteinander zu einem Träger verschweisst sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Lappen mittels einer Wulstnaht verschweisst sind.
    II. Verfahren zur Herstellung der Tragtasche nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass am flachliegenden Materialschlauch kongruente Lappen an gegenüberliegenden Schlauch seiten gebildet, und die Lappen so aufeinandergelegt werden, dass das zu verschweissende Ende des einen Lappens über das zu verschweissende Ende des anderen Lappens vorsteht, und dass sodann die Wulstnaht durch Verschweissen der beiden Lappenenden erstellt wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Tragtasche nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen der Wulstnaht und den Taschenseiten liegenden Trägerteile ungleiche Länge aufweisen.
    2. Tragtasche nach Patentanspruch I, wobei die Lappen aus Seitenfalten des Schlauches als U-förmige Falten gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Wulstnaht alle vier Materialschichten der beiden Lappen verbindet.
    3. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass man den vorbereiteten Material- schlauch mit durch Ausschnitte gebildeten Lappen von Hand an den aufeinanderliegenden Lappen erfasst, die Lappen gegeneinander verschiebt und die Lappenränder in die Schweissvorrichtung einführt.
    4. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Materialschlauch vollautomatisch im Durchlaufverfahren am hinteren Ende verschweisst, am vorderen Ende durch Ausschneiden mit Lappen versehen wird, die Lappen durch mechanische Mittel gegeneinander verschoben werden und sodann die Wulstnaht erstellt wird. 5. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch angehalten wird, um zugleich die Wulstnaht zu erstellen und das hintere Schlauchende zu verschweissen.
CH1271963A 1963-03-13 1963-10-16 Tragtasche und Verfahren zu deren Herstellung CH405057A (de)

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Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4149339A (en) * 1976-11-19 1979-04-17 Basic Designs, Inc. Hanging plant holder
US4165832A (en) * 1978-07-10 1979-08-28 Mobil Oil Corporation Thermoplastic bag
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US4753538A (en) * 1986-05-22 1988-06-28 Intermas S.A. Net bag of extruded plastics material
USRE33122E (en) * 1977-03-17 1989-12-05 Mobil Oil Corporation Apparatus for loading bags
US4911560A (en) * 1988-04-08 1990-03-27 Sonoco Products Company Easy open bag
USRE34019E (en) * 1978-03-23 1992-08-04 Mobil Oil Corporation Thermoplastic bag

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