AT230030B - Verfahren zur Herstellung eines zusammengesetzten Körpers - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines zusammengesetzten KörpersInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung eines zusammengesetzten Körpers EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> nen des als Modell dienenden Gegenstandes aus der Schale Anlass zu Schwierigkeiten, da die auf die Schale ausgeübten Kräfte auch die Haftung der Schale an dem umgebenden Formblock gefährden, so dass die Schale sich auch lockern kann. Bei Anwendung der Erfindung wird die Schale auf der Seite, mit der sie in dem Formblock befestigt wird, mit beliebig gestalteten Ansätzen versehen, indem grobe Teilchen magnetisch klebend auf der Oberfläche angebracht und darauf dadurch an der Oberfläche befestigt werden, dass eine zusammenhängende Metallschicht über den Teilchen und dem noch freien Teil der Oberfläche angebracht wird. Eine attraktive, im Rahmen der Erfindung besonders brauchbare Weise zum Anheften der Teilchen an die Oberfläche besteht darin, dass galvanisch eine dünne Metallschicht auf der mit den Teilchen bedeckten Oberfläche angebracht wird. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn der Metallkörper auch auf galvanoplastischem Wege hergestellt ist, wie bei der vorstehend erwähnten Schale. Wenn der Metallkörper aus ferromagnetischem Metall besteht, wird bei dem Verfahren nach der Erfindung dauermagnetisches Pulver z. B. pulvriger Magnetstahl oder Ticonalpulver verwendet. Ein gut ge- EMI2.1 Liegt Bedarf an einer abnutzungsfesteren Schicht vor, kann die Schale dadurch hergestellt werden, dass zunächst galvanisch eine Chromschicht auf den als Modell dienenden Gegenstand abgelagert und dann eine dünne Nickel- oder Nickelkobaltschicht angebracht wird. Wenn ein Körper aus nicht ferromagnetischem Metall eine ferromagnetische Unterlage z. B. eine galvanoplastische Schale aus nicht ferromagnetischem Metall auf einem Modell eines ferromagnetischen Metalles hat, kann das erwähnte Pulver auch aus dauermagnetischen Teilchen bestehen. Es ist auch möglich, nicht magnetisierte, ferromagnetische Teilchen zu verwenden, wenn entweder das Metall des Körpers oder das Material der Unterlage oder des Modelles hart ferromagnetisch ist, indem die zuletzt erwähnten Körper magnetisiert werden, bevor die Teilchen angebracht werden. Wenn weder der Metallkörper noch das die Schale tragende Modell aus ferromagnetischem Material besteht, kann in dem Modell eine Höhlung vorgesehen werden, in der entweder ein magnetisierter Körper oder ein nicht magnetisierter, ferromagnetischer Körper untergebracht wird. Die betreffenden Teilchen werden in die- sem Falle aus nicht magnetisiertem, ferromagnetischem Material bzw. aus magnetischem Material hergestellt. Für die Gussmasse, mit der die Schale zur Bildung eines Formblockes zusammengesetzt wird, liegt eine breite Auswahl aus bekannten Materialien vor. Diese Masse kann z. B. aus einem thermohärtenden Epoxyharz, einerdruckfesten Gipsmasse oder einer niedrigschmelzenden Legierung z. B. einer AluminiumZink-Legierung bestehen. Das Verfahren nach der Erfindung eignet sich nicht nur zur Herstellung der vorerwähnten Matrizen für Press-, Guss- oder Spritzwerk, sondern auch vorzüglich zur Herstellung von Kopierlehren für selbsttätige Fräsmaschine. Bei diesen Maschinen werden die Lehren durch einen Metallstift abgetastet, so dass die Bewegung des Fräsmeissels gemäss dem Muster der Lehre gesteuert wird. Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert. Auf einen Gegenstand l, der als Modell für eine Preys- odeur Gussmatrize dienen soll, wird galvanoplastisch eine Schale 2 z. B. aus Ni oder Ni-Co mit einer Stärke von 1 mm gebracht. Nach Entfernung des mit der Schale bedeckten Gegenstandes aus dem galvanischen Bad werden Ticonal-Teilchen 3 mit einer durchschnittlichen Teilchengrösse von etwa 0, 5 bis 1 mm auf die Oberfläche gestreut. Die Oberfläche wird darauf auf übliche Weise mit einer Aktivierungslösung behandelt und dann gespült, was ohne die Gefahr eines Ablösens einer zu grossen Teilchenmenge erfolgen kann. Der auf diese Weise erhaltene Gegenstand wird darauf wieder galvanisch mit einer Metallschicht versehen, z. B. mit einer Nickelschicht 4 mit einer Stärke von 0, 5 mm und wird darauf in eine zylindrische Form 7 gebracht, worauf der Raum zwischen der Form 7 und derSchicht4 mit einer Gussmasse 5 ausgefüllt und die Gussmasse abgekühlt wird. Das Modell 1 kann darauf aus der eingebauten Schale entfernt werden. Dies kann z. B. dadurch erfolgen, dass in den Gegenstand eine Bohrung 6 mit Schraubengewinde zur Aufnahme einer Ausziehvorrichtung ein- geschnitten wird. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1 Verfahren zur Herstellung eines aus mehreren Teilen zusammengesetzten Körpers, der einerseits aus einem Metallkörper, insbesondere einem dünnen Metallkörper, z. B. einer galvanoplastischen Schale besteht, welcher Körper anderseits mit einem Füllmaterial verbunden ist, das an sich schlecht an diesem Metall haftet, indem auf der Oberfläche des Metallkörpers beliebig gestaltete Teilchen eines ferroma- <Desc/Clms Page number 3> gnetischenMaterials angebracht, diese Teilchen an dieMetalloberf1 che geheftet werden, das vorerwähn- te Füllmaterial in flüssigem oder plastischem Zustand angebracht und das Füllmaterial darauf erhärtet wird, dadurch gekennzeichnet,dass die ferromagnetischen Teilchen magnetisch klebend auf der Oberfläche des Metallkörpers angebracht und darauf dadurch an der Oberfläche befestigt werden, dass eine zusammenhängende Metallschicht über den Teilchen und dem noch freien Teil der Oberfläche angebracht wird.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Aufbringen der beliebig gestalteten ferromagnetischen Teilchen auf der Oberfläche darauf galvanisch eine dünne Metallschicht von z. B. 0, 5 mm niedergeschlagen wird.
Applications Claiming Priority (1)
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