AT229926B - Anschlußkabel - Google Patents

Anschlußkabel

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AT229926B
AT229926B AT679661A AT679661A AT229926B AT 229926 B AT229926 B AT 229926B AT 679661 A AT679661 A AT 679661A AT 679661 A AT679661 A AT 679661A AT 229926 B AT229926 B AT 229926B
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Busch Jaeger Duerener Metall
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anschlusskabel 
Die Erfindung betrifft ein Anschlusskabel mit einem verdickten in Isolierstoffmasse, beispielsweise die eines elektrischen Gerätes, eingebetteten Mantelende. 



   Elektrische Geräte, insbesondere Kleingeräte, wie Stecker, Kleinschalter, Taster u. dgl., werden vielfach in eine Isolierstoffmasse,   z. B.   aus Polyvinylchlorid, wasserdicht eingebettet, wobei die Iso- lierstoffmasse meist elastisch ist. Beim Einspritzen oder Umspritzen des Gerätes mit der betreffenden
Masse wird gleichzeitig das Anschlusskabel mit umspritzt, wodurch auch die Kabelzuführung gut abge- dichtet ist. Bei elektrischen Geräten mit Anschlusskabeln ist es erforderlich, diese durch eine Zugentla- stung zu sichern. Eine solche Zugentlastung kann ein separater Teil sein,   z. B.   eine Zugentlastung- schelle, die in das Gehäuse eines Gerätes eingebaut wird.

   Das Gerät kann auch eine wellenförmige Aus- bildung in der Einführungsöffnung für das Kabel haben, in der es durch Vorsprünge, Zacken, Zähne od. dgl. gegen Zug gehalten ist. Bei elektrischen   Kleingeräten   sind derartige Vorrichtungen jedoch aufwendig und vor allem zu gross, denn sie können fast die Grösse des elektrischen Gerätes selbst einnehmen. Für die Ausbildung einer Zugentlastung bei den in Frage kommenden Geräten mit angespritztem Kabel müsste eine andere Lösung gefunden werden. 



   Es ist zwar schon bekannt, bei einem Kabelende zwischen die einer eigenen Zugentlastungseinrich- tung zugeführten Leitungsenden Keile einzusetzen, jedoch dienen diese nicht zur Zugentlastung, sondern nur zur Ausfüllung des Raumes innerhalb des Kabelendes. 



   Zum Aufweiten eines Kabelmantelendes wurde auch schon eine dicke Scheibe vorgeschlagen, die aber so viele Löcher, als Leitungsenden vorhanden sind, aufweisen muss. 



   Demgegenüber besteht die Erfindung darin, dass unmittelbar zwischen die Kabeldrahtenden ein Pfropfen, Stift   od. dgl.   von der Stirnseite her in das Kabelende eingesetzt ist. Dadurch ist dieses Anschlusskabel mit einer wirksamen Zugentlastung ausgestattet, die von der Anzahl der Leitungsenden unabhängig ist und nur einen geringen Materialaufwand bedingt. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Einrichtung dargestellt. Es zeigen Fig. l ein elektrisches Kleingerät (Taster), wobei die Kabelanschlüsse mit dem Kabel wasserdicht in eine PVC-Masse eingebettet sind, Fig. 2 einen Längsschnitt durch das verdickte Kabelende mit dem eingesetzten Organ, Fig. 3 einen Querschnitt durch ein verdicktes Kabelende mit vier Leitungsadern, und Fig. 4 ist ein Querschnitt durch ein verdicktes Kabelende mit zwei Leitungsadern. 



   Das elektrische Kleingerät,   z. B.   der Taster   1,   besitzt an seiner Unterseite   Anschlusskontakte   2 und 3 für die   Zuleitungsadern   4, 5 eines Anschlusskabels 6. Für den wasserdichten   Anschluss des Kabels und   zur Sicherung des Gerätes gegen Stoss wird dasselbe in eine Isolierstoffmasse 7 eingebettet, die vorzüglich aus PVC-Material besteht und in die das Anschlusskabel zugleich mit eingespritzt und an dem Gerät gehalten ist. Da das Anschlusskabel selbst nur mit einem sehr kurzen Ende 6a in die Isolierstoffmasse 7 eingreifen kann, wobei es nicht immer sicher ist, ob sich die Isolierstoffmasse des Kabels beim Einspritzen mit dem PVC-Material homogen verbindet, so ist in das Ende 6a ein Organ, z. B. Pfropfen oder Stift 8, von der Stirnseite her eingesetzt.

   Dieser besteht vorzugsweise aus Isolierstoff und weitet das vor-   dere   Ende des Kabels auf bzw. verdickt es. Diese Verdickung sichert das Kabel 6 gegen starken Zug. 

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  Das Organ 8 wird in der Isolierstoffmasse durch diese selbst gehalten. Wie die Fig. 4 zeigt, wirkt sich die Verdickung bei einem zweiadrigen Kabel mehr in der Breite aus. Bei einem vieradrigen Kabel verteilt sich die Verdickung gleichmässig auf den Umfang. Die strichlierte Linie zeigt den normalen Kabeldurchmesser an. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Anschlusskabel mit einem verdickten in Isolierstoffmasse, beispielsweise die eines elektrischen Gerätes, eingebetteten Mantelende, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar zwischen die Kabeldrahtenden ein   Piropfen,   Stift od. dgl. von der Stirnseite her in das Kabelende eingesetzt ist.

Claims (1)

  1. 2. Anschlusskabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pfropfen, Stift od. dgl. durch die Isolierstoffmasse gehalten ist.
AT679661A 1960-09-24 1961-09-06 Anschlußkabel AT229926B (de)

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AT229926B true AT229926B (de) 1963-10-25

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