AT228296B - Druckschraube für eine elektrische Klemme - Google Patents

Druckschraube für eine elektrische Klemme

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AT228296B
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Alois Dipl Kfm Schiffmann
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Alois Dipl Kfm Schiffmann
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Druckschraube für eine elektrische Klemme 
Die Erfindung betrifft eine Drurkschraube für Klemmen zum Einklemmen isolierter elektrischer Leiter, deren Bolzen an der Stirnseite mit Fräsnuten versehen ist. Diese sogenannten Frässchrauben dienen dazu, einen isolierten elektrischen Leiter, z. B. zum Herstellen einer Abzweigung in einer Klemme festzulegen. In der Praxis wird oft gefordert, dass eine Abzweigung an einem elektrischen Leiter,   z. B.   an einem Stromversorgungskabel, hergestellt werden soll, ohne dass die Spannung abgeschaltet zu werden braucht ; hiezu wird die Klemme an den Leiter angesetzt und die Schraube mittels eines isolierten Werkzeuges angezogen.

   Die Fräsnuten an der Stirnseite der Schraube zerstören dabei die Isolation des Leiters, so dass schliesslich eine metallische Berührung zwischen der Stirnseite der Schraube und dem von der Isolation befreiten Leiter erfolgt. 



   Bisherwares üblich, die Frässchrauben mit einer Nut zu versehen, deren gleichbleibende Tiefe etwa ihrer Breite entsprach. Die Fräsnut war dabei im Verhältnis zum Durchmesser der Schraube nicht schmal,   d. h.   ihre Breite lag etwa bei   1/4 - 1/8   des Schraubendurchmessers. Als nachteilig bei den bekannten Frässchrauben hat sich ergeben, dass es beim Einklemmen dünnerer Leiter möglich ist, dass der Leiter von den Kanten der Nut mitgenommen und um die Schraube gewickelt wird. Zum andern können die   Fräsnu-   ten bei den bekannten Schrauben das von dem Leiter abgeschabte Isolationsmaterial nur in beschränktem 
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 wozu vorgeschlagen wird, dass die Fräsnuten im Verhältnis zum Schraubendurchmesser schmal sind und ihre Tiefe von der Schraubenmitte zum Schraubenumfang zunimmt.

   Die Breite der Fräsnuten ist vorzugsweise kleiner als 1/10 des Schraubendurchmessers. Durch die schmalen Fräsnuten wird in jedem Falle verhindert, dass der elektrische Leiter durch die Nuten mitgenommen wird. Die von der Schraubenmitte zum Schraubenumfang zunehmende Tiefe der Fräsnuten führt dazu, dass die Fräsnuten in dem Bereich, in dem mehr Isolationsmaterial abgearbeitet wird, nämlich am Umfang der Schraube, eine grössere Menge Material aufnehmen können. Darüber hinaus entsteht durch die zunehmende Tiefe der Fräsnuten eine Schräge am Boden der Nuten, die ein Herausschieben des in den Nuten befindlichen Materials durch das nachfolgende Material ermöglicht. 



   Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Druckschraube sind die Fräsnuten so angeordnet, dass die sie begrenzenden Grossflächen zur Schraubenachse entgegen der Schraubrichtung geneigt sind, wodurch das von der Isolation abgearbeitete Material noch besser aus den Fräsnuten herausgeschoben wird. 



   Weiters kann die Stirnseite des Schraubenbolzens konkav gewölbt sein, so dass die Isolation des Leiters nicht längs dieser Stirnseite gleiten kann. Die Isolation drückt sich in die konkave Wölbung ein und kann nicht nach der Seite ausweichen, sondern wird ausschliesslich durch die Fräsnuten abgearbeitet. 



     Der Krümmungsradius dieser konkaven Wölbung wird zweckmässig Meiner   als das Doppelte des Schraubendurchmessers gewählt. Bei einer Schraube M 12 kann der Radius 20 mm betragen. 



   Beispielhafte   Ausführungsformen   der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt,   u.   zw. zeigen Fig.   l   eine Seitenansicht einer Klemme mit Druckschraube, Fig. 2 die Stirnseite einer erfindungsgemässen Druckschraube, Fig. 3 einen Schnitt durch den Schaft der Schraube nach der Linie   III-III   in Fig. 2, Fig. 4 

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 eine Druckschraube in Seitenansicht und Fig. 5 einen Schnitt durch den unteren Teil einer abgewandel- ten Schraube (in vergrössertem Massstab). 



   Die Klemme   1,   die um den nicht dargestellten elektrischen Leiter gelegt und mittels schwalben- schwanzförmiger Nuten durch den Bügel 2 geschlossen wird, nimmt in einem Gewinde die Druckschraube
3 auf. Zwischen der Stirnseite der Schraube und den quer zur   Leiierrichtung   verlaufenden Schneiden 4 der
Klemme wird der Leiter eingeklemmt. Mittels der Schraube 5 wird ein Abzweigleiter an der Klemme festgelegt. 



   Die Stirnseite der Druckschraube 3 ist mit drei jeweils um   1200   gegeneinander versetzten schmalen Fräsnuten 6 versehen, deren Tiefe - wie Fig. 3 zeigt-von der Mitte vom Umfang der Schraube zunimmt. Die Grossflächen der Fräsnuten sind zur Schraubenachse entgegen der Schraubrichtung geneigt, wie Fig. 4 veranschaulicht. 



   Bei der Ausführungsform der Schraube nach Fig. 5 ist die Stirnseite der Schraube mit einer konkaven
Wölbung 7 mit dem Krümmungsradius r versehen. 



    PATENTANSPRÜCHE ;    
1. Druckschraube für eine Klemme zum Einklemmen isolierter elektrischer Leiter, deren Bolzen an der Stirnseite mit Fräsnuten versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Stirnseite des Bolzens angebrachten Fräsnuten im Verhältnis zum Schraubendurchmesser schmal sind und ihre Tiefe von der Schraubenmitte zum Schraubenumfang zunimmt.

Claims (1)

  1. . 2. Druckschraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Fräsnuten kleiner als 1/10 des Schraubendurchmessers ist.
    3. Druckschraube nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Grossflächen der Fräsnuten zur Schraubenachse entgegen der Schraubrichtung geneigt. sind (Fig. 4).
    4. Druckschraube nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnseite ihres Bolzens konkav gewölbt ist.
    5.. Druckschraube nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Krümmungsradius der konkaven Wölbung kleiner als das Doppelte des Schraubendurchmessers ist.
AT295462A 1961-04-17 1962-04-09 Druckschraube für eine elektrische Klemme AT228296B (de)

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