AT228146B - Verfahren und Vorrichtung zum Anbringen oder Herstellen von Endanschlägen an in einem konstanten Abstand voneinander zusammenhängenden, einzelnen Reißverschlüssen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Anbringen oder Herstellen von Endanschlägen an in einem konstanten Abstand voneinander zusammenhängenden, einzelnen ReißverschlüssenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Vorrichtung zum Anbringen oder Herstellen von Endanschlägen an in einem konstanten Abstand voneinander zusammenhängenden, einzelnen Reissverschlüssen Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Anbringen oder Herstellen von End- anschlägen an in einem konstanten Abstand voneinander zusammenhängenden, einzelnen Reiger- schlüssen, welche je einen Endanschlag aufweisen. Die auf endlosen Tragbändern angebrachten Verschlussgliederreihen der Reissverschlüsse sind von- einander durch leere Bandstrecken konstanter Länge getrennt, wobei jeder dieser Reissverschlüsse einen Schieber trägt und mit einem bereits früher angebrachten ersten Endanschlag versehen ist. Das erfindungsgemässe Verfahren ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass die Reissver- schlüsse durch eine Einrichtung zur Anbringung oder Herstellung eines zweiten Endanschlags gefuhrt wer- den und dieser zweite Endanschlag an dem jeweiligen Reissverschluss in einem Zeitpunkt angebracht oder hergestellt wird, in welchem der Schieber des unmittelbar vorhergehenden Reissverschlusses durch einen schon früher am nachlaufenden Ende dieses vorhergehenden Reissverschlusses vorhandenen ersten Endan- schlag aufgehalten wird, um den jeweiligen Reissverschluss in der zur Anbringung oder Herstellung des zweiten Endanschlags erforderlichen Lage festzuhalten. Dieser zweite Endanschlag wird vorzugsweise automatisch angebracht oder hergestellt, während der Schieber des unmittelbar vorhergehenden Reissver- schlusses an dessen Ende aufgehalten wird. Die Erfindung ist hauptsächlich beim Anbringen oder Herstellen von hinteren Endanschlägen anwendbar. sie kann aber auch der Herstellung von vorderen Endanschlägen angepasst werden. Als hinterer Endanschlag soll hiebei jener Endanschlag bezeichnet werden, der das geschlossene Ende eines Reissver- schlusses bildet und die beiden Seitenteile des Reissverschlusses miteinander fest verbindet. Die vorderen Endanschläge werden am offenen Ende des Reissverschlusses ausgebildet und bestehen aus zwei getrennten Anschlägen, wobei an jedem Seitenteil des Reissverschlusses ein solcher Anschlag angeordnet ist. Bei der Herstellung von hinteren Endanschlägen sind während des Herstellungsvorganges die Verschlussglieder am Ende jedes Reissverschlusses miteinander im Eingriff. Die Erfindung kann mit besonderem Vorteil angewendet werden, wenn die Verschlussgliederreihen aus thermoplastischem Material bestehen und die Endanschläge durch an sich bekanntes elektrisches Verschweissen von miteinander im Eingriff stehenden Verschlussgliedern an den Enden jedes Reissverschlusses hergestellt werden können. Nach einem besonderen Merkmal der Erfindung werden die Endanschläge durch Zusammenschweissen der miteinander im Eingriff stehenden Verschlussglieder an den Enden jedes Reissverschlusses unter Anwendung von an sich bekannter elektrischer Hochfrequenzschweissung hergestellt. Die Erfindung sieht auch eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens vor, die im wesentlichen gekennzeichnet ist durch eine Führungsbahn für die Reissverschlüsse bei ihrem Längsvorschub durch die Vorrichtung, durch einen in diese Führungsbahn hineinragenden Festhalteanschlag zum Anhalten des Schiebers des vorhergehenden Reissverschlusses während des Vorschubes, durch einen Druckschalter, der durch den Schieber der Reissverschlüsse nach dem jeweiligen Anhalten betätigbar ist und durch eine Befestigungs- oder Herstellungseinrichtung für den zweiten Endanschlag, die in der Vorschubrichtung der Reissverschlüsse in einem vorbestimmten Abstand vor dem Festhalteanschlag für den Schieber des vorhergehenden Reissverschlusses angeordnet und durch den Druckschalter in Betrieb setzbar ist. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 dargestellten Lage ist der Schieber 20 eines Reissverschlusses mit den Tastfingern 15,16 in Berührung gekommen und hat über den Kolben 18 den Druckschalter 14 betätigt. In dieser Stellung wird das Schie- i berzugglied 21 durch das Anschlagorgan 19 festgehalten und der Schieber 20 kann nicht weiterbewegt werden. Die Vorrichtung ist zur Verwendung bei der Herstellung von Endanschlägen an einer zusammenhän- genden Reihe von einzelnen Reissverschlüssen bestimmt, in der jeweils zwei aufeinanderfolgende Reissver- EMI3.2 den Verschlussglieder der Reissverschlüsse aus thermoplastischem Material, z. B. in Form von Wendeln, Mäandern od. dgl. bestehen. Jeder Reissverschluss hat bereits einen schon vorher angebrachten vorderen Anschlag und trägt einen auf die Verschlussgliederreihen aufgefädelten Schieber. Vor der Einführung der Gleitverschlüsse in die Vorrichtung wird dafür gesorgt, dass am Ende jeder der einzelnen Gliederreihen, d. h. an der Stelle, an welcher der Endanschlag hergestellt werden soll, eine Anzahl von Verschlussgliedern miteinander im Eingriff stehen. Die Vorrichtung wird in der nachstehend beschriebenen Weise betrieben. Die Reissverschlüsse wer- den in die Führungsnut 3 in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung so eingeführt, dass, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, an allen Schiebern die Zugglieder nach hinten liegen. Dies kann dadurch er- reicht werden, dass die Reissverschlüsse der Vorrichtung von unten nach oben zugeführt werden, wobei die Zugglieder der Schieber infolge der Schwerkraft nach unten hangen, oder es kann irgend eine Einrichtung vorgesehen werden, welche die Zugglieder nach hinten kippt, ehe sie die Tastfinger 15,16 errei- chen. Zur Einstellung des jeweils nachfolgenden Reissverschlusses in die zur Herstellung seines hinteren Endanschlags erforderliche Lage wird bei der Vorrichtung der gegen den vorderen Endanschlag des vor- hergegangenen Reissverschlusses anliegende Schieber des letzteren benutzt. Der hintere Endanschlag des ersten Reissverschlusses der zusammenhängenden Reihe muss demnach in einem besonderen Vorgang her- gestellt werden. Dies kann dadurch geschehen, dass die Bedienungsperson den ersten Gleitverschluss sorg- fältig in die richtige Lage verschiebt und von Hand aus den Tastfinger 16 betätigt, um hiedurch den er- sten Schweissvorgang durch Heranschwenken der Elektrode 9 an den Reissverschluss einzuleiten und nach Er- fassen der an den Enden der Reihe miteinander im Eingriff stehenden Verschlussglieder zwischen den Elek- troden 9 und 11 diese Verschlussglieder zum Endanschlag zusammenzuschweissen. Hierauf wird die Reissverschlussreihe durch die Führungsnut 3 vorgezogen, bis der erste Schieber an die Tastfinger 15,16 gelangt. Die weitere Vorwärtsbewegung der Tragbander mit den VerschluBglieder- reiben bewirkt, dass der Schieber an seinem vorderen Anschlag zum Anliegen kommt, wo er festgehalten wird. Ein weiterer Zug der Bedienungsperson bringt nun den Schieber und dessen Zugglied in die in Fig. 2 dargestellte Lage, in welcher der Schieber die Tastfinger 15,16 nach aussen drückt, wodurch der Druck- schalter 14 geschlossen wird. Das Festhalteorgan 19 ist so eingestellt, dass das Zugglied des Schiebers und dieser selbst und danach auch die Tragbänder mit den Verschlussgliederreihen in dieser Lage festgehalten werden. Der Festhalteanschlag 19 ist ein Stab, der an seiner Unterseite einen Ausschnitt aufweist. Dieser Aus- schnitt ist so breit, dass er den schmalen vorderen Teil (Ösenteil) des Zuggliedes 21 noch durchlässt, den Durchgang des verbreiterten hinteren Endteils (Grifflappen) des Zuggliedes jedoch verhindert. Dieses Zugglied steht normalerweise etwas über den Reissverschluss und den Schieber schräg nach oben vor, so dass beim Durchziehen des flach liegenden Reissverschlusses der verbreiterte Endteil des Zuggliedes im Ausschnitt des Festhalteanschlages 19 hängen bleibt. wenn jedoch durch Anheben des vorderen Teiles des Reissverschlusses der Schieber 20 und damit auch das Zugglied 21 nach hinten gekippt wird, so fällt sein verbreiterter Endteil aus dem Ausschnitt des Festhalteanschlages 19 nach unten heraus und kann nun unterhalb seiner Unterkante unbehindert durchgezogen werden. Bei der Betätigung des Schalters 14 wird das Solenoid 13 erregt und zieht die Stange 12 nach unten, wodurch der Schweisskopf 8 nach vorne geschwenkt und die Elektrode 9 der andern Elektrode 11 genähert wird. Die Elektroden 9 und 11 erfassen hiebei zwischen ihnen den zweiten Reissverschluss und schweissen einige der miteinander im Eingriff stehenden verschlussgliederelemente zu einem hinteren Endanschlag zusammen. Die elektrischen Teile der Vorrichtung sind auf eine bestimmte Schweissdauer, z. B. auf 2 oder 3 sec, eingestellt und sind zur schnellen automatischen Rückstellung fur die nächste Betätigung des Schalters eingerichtet. Nach dem Schweissvorgang hebt die Bedienungsperson den zwischen den Tastfingern liegenden Reiss- <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 etwas an und durch diesePATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Anbringen oder Herstellen von Endanschlägen an in einem konstanten Abstand voneinander zusammenhängenden, einzelnen Reissverschlüssen, welche je einen Endanschlag aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Reissverschlüsse durch eine Einrichtung zur Anbringung oder Herstellung eines zweiten Endanschlags geführt werden und dieser zweite Endanschlag an dem jeweiligen Reissverschluss in einem Zeitpunkt angebracht oder hergestellt wird, in welchem der Schieber des unmittelbar vorhergehenden Reissyerschlusses durch den schon früher am nachlaufenden Ende dieses vorhergehenden Reissverschlusses vorhandenen ersten Endanschlag aufgehalten wird, um den jeweiligen Reissverschluss in der zur Anbringung oder Herstellung des zweiten Endanschlags erforderlichen Lage festzuhalten.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Endanschlag automatisch angebracht oder hergestellt wird, während der Schieber des unmittelbar vorhergehenden Reissverschlusses an dessen Ende aufgehalten wird. dz Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Endanschlag als hinterer Endanschlag an dem dem aufgehaltenen Schieber des vorhergehenden Reissverschlusses folgenden vorlaufenden Ende des nächsten Reissverschlusses angebracht oder hergestellt wird.4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Reissverschlüsse, wie an sich bekannt, mit Verschlussgliederreihen aus thermoplastischem Material verwendet werden und die Endanschläge durch an sich bemanntes elektrisches Verschweissen von miteinander verriegelten Verschlussgliedern an den Enden jedes Reissverschlusses hergestellt werden.5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anbringung oder Herstellung der Endanschläge durch an sich bekannte elektrische Hochfrequenzschweissung bewirkt wird.6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Führungsbahn (3, 5) für die Reissverschlüsse (4) bei ihrem Längsvorschub durch die Vorrichtung, durch einen in diese Führungsbahn hineinragenden Festhalteanschlag (19) zum Anhalten des Schiebers (20,21) des vorhergehenden Reissverschlusses während des Vorschubes, durch einen Durckschalter (14), der durch den Schieber (20,21) der Reissverschlüsse nach dem jeweiligen Anhalten betätigbar ist und durch eine Befestigungs-oder Herstellungseinrichtung für den zweiten Endanschlag, die in der Vorschubrichtung der Reissverschlüsse in einem vorbestimmten Abstand vor dem Festhalteanschlag (19) für den Schieber des vorhergehenden Reissverschlusses angeordnet und durch den Druckschalter (14) in Betrieb setzbar ist. <Desc/Clms Page number 5>7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass dem Festhalteanschlag (19) zwei zu beiden Seiten der Führungsbahn (3,5) der Reissverschlüsse (4) angeordnete und in diese Führungsbahn unter Vorspannung hineinragende Tastfinger (15,16) zugeordnet sind, mit denen der Schieber (20, 21) des jeweils durchlaufenden Reissverschlusses in Berührung kommt und hiebei die Tastfinger aus der Führungbahn herausdrückt, sobald dieser Schieber an dem bereits vorher angebrachten ersten Endanschlag des diesen Schieber tragenden Reissverschlusses zur Anlage kommt.8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass einem dieser Tastfinger (16) ein bei seiner Ablenkung aus der Führungsbahn (3,5) der Reissverschlüsse (4) betätigbarer Druckschalter (14) zur Einschaltung der Befestigungs-oder Herstellungseinrichtung (8-13) zur Anbringung oder Herstellung des Endanschlags zugeordnet ist.9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungs- oder Herstellungs- einrichtung (8-13) zur Anbringung oder Herstellung des Endanschlags ortsfest angeordnet und gegebenenfalls mit einer Abschaltvorrichtung ausgestattet ist, die während des Vorganges der Anbringung oder Herstellung des Endanschlags eine weiterbewegung der Reissverschlüsse verhindert.10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschaltvorrichtung automatisch betätigbar ist und bei Betätigung des Druckschalters (14) die gegebenenfalls vorgesehene Antriebsvorrichtung für die Reissverschlüsse abschaltet.11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur Anbringung oder Herstellung des Endanschlags mit einer an sich bekannten Hochfrequenzschweiss- einrichtung (9,11) für thermoplastische Materialien ausgestattet ist.12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Hochfrequenzschweisseinrichtung zwei Schweisselektroden (9,11) aufweist, von denen eine an einem schwenkbar gelagerten Träger (8) montiert ist, der mit einem Solenoid (13) auf Bewegung verbunden ist, bei dessen Erregung der Träger (8) gekippt wird, wobei die an ihm montierte Elektrode (9) gegen die zweite Elektrode (11) bewegt wird und die beiden Elektroden die dazwischenliegende verschlussgliederkette erfassen.
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