AT227934B - Verfahren zur Herstellung von kristallinen Polymeren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von kristallinen Polymeren

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AT227934B
AT227934B AT360561A AT360561A AT227934B AT 227934 B AT227934 B AT 227934B AT 360561 A AT360561 A AT 360561A AT 360561 A AT360561 A AT 360561A AT 227934 B AT227934 B AT 227934B
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AT
Austria
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polymerization
methyl
carried out
solvent
crystalline
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Application number
AT360561A
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English (en)
Inventor
Giulio Natta
Mario Peraldo
Mario Farina
Original Assignee
Montedison Spa
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  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von kristallinen Polymeren 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Vorzugsweise werden als Katalysator Bortrifluoridätherat oder ein Komplex zwischen dieser Verbindung und einem Ester verwendet. Der erfindungsgemässe Katalysator kann in Mengen zwischen 0, 1 und 15   Gew.-%, bezogen   auf das Monomer, verwendet werden. 



   Es können Polymere mit bestimmter Kristallinität aus Monomermischungen erhalten werden, die die beiden Stereoisomeren im Verhältnis. 1 : 1 enthalten. Die Kristallinität des Polymers hängt jedoch immer vom sterischen Reinheitsgrad des Monomers ab. Die Produkte ändern sich von schwach'kristallin mit trans/cis-Verhältnissen von 1 : 1 zu mehr kristallin   bei Verhältnissen   von   1 :   3, zu hochkristallin bei Verhältnissen von mehr als 10 : 1. Die Struktur der Polymere ist qualitativ die gleiche wie in der oberwähnten Patentschrift beschrieben.

   Die Polymere besitzen einen hohen Schmelzpunkt, im Falle von Poly- (trans- 
 EMI2.1 
 weise Toluol wurden in zufriedenstellender Weise als Lösungsmittel verwendet, es können jedoch auch
Lösungsmittel anderer Art wie   Diäthyl- oder   andere Äther und Äthylacetat oder andere Ester verwendet werden. 



   Die   kristallisierbarenPolymere   der   sauerstoffhaltigenGruppen   enthaltenden Monomere, die ein Mol- gewicht über 5000 besitzen, können als Plastikmaterialien nach den üblichen Verfahren wie Formgiessen, Spritzgiessen, Formpressen, Strangpressen, Walzen   u. dgl.   verarbeitet werden. 



   Die Polymere mit der höchsten Kristallinität bei der Röntgenanalyse können durch Schmelzspinnen zur Herstellung von Textilfasern verwendet werden. 



   Die folgenden Beispiele sollen die vorliegende Erfindung erläutern, ohne dass diese jedoch hierauf beschränkt werden soll. 



   Beispiel   l : l,   7 g 1-Methyl-2-methoxy-äthylen-(propenyl-methyl-äther), mit einem Gehalt an 96% Transform werden bei -78 C unter Stickstoff in einem wasserfreien Medium polymerisiert, wobei als   Katalysator 0, 1 ml BF. (C H) 0 und als Lösungsmittel 30 ml wasserfreies Toluol verwendet wird. Das Ganze wird 15 h lang bei niedriger Temperatur (-780C) in Bewegung gehalten. Die Lösung wird dann in   200 ml Methanol gegossen und das dabei ausgefallene Polymer wird mit Methanol gewaschen und getrocknet. Es   werden l,   25 g eines weissen Feststoffes erhalten, der sich bei der Röntgenanalyse als kristallin erweist und eine Grenzviskosität (bestimmt in Toluol bei   300C)   von 0, 16 x 100 ml/g besitzt. 



     Beispiel 2 :   Die Polymerisation wird wie in Beispiel 1 durchgeführt, es werden jedoch 0,72 g   1-Methyl-2-methoxy-äthylen   mit einem Gehalt an   70P/o   Transform verwendet. Es werden so 0,39 g eines kristallinen Polymers erhalten. 



   Beispiel 3 : Die Polymerisation wird wie in Beispiel 1 durchgeführt, es werden jedoch 0, 4 g   1-Methyl-2-methoxy-äthylen   mit einem Gehalt an   5710   Transform verwendet. Es werden so 0, 1 g eines schwach kristallinen Polymers erhalten. 



   Beispiel 4 : Die Polymerisation wird wie in Beispiel 1 durchgeführt, es werden jedoch 1, 6 g   1-Methyl-2-iso-butoxy-äthylen- (propenyl-isobutyl-äther)   mit einem Gehalt an 95% Transform verwendet. 



  Es werden so 1, 5 g eines kristallinen Polymers mit einer Grenzviskosität (gemessen in Toluol bei   30 C)   von 0,7 erhalten. 



   Beispiel 5: Die Polymerisation wird wie in Beispiel 1 durchgeführt, es werden jedoch 2 g 1-Methyl-2-isobutoxy-äthylen mit einem Gehalt an   701o   Transform verwendet. Es werden so 1, 6 g eines kristallinen Polymers mit einer Grenzviskosität (gemessen in Toluol bei 300C) von 0,26 erhalten. 



   Beispiel 6 : Die Polymerisation wird wie in Beispiel 1 durchgeführt, es werden jedoch 2, 25 g   1-Methyl-2-isobutoxy-äthylen   mit einem Gehalt an   65%   Transform verwendet. Es werden so 2 g eines kristallinen Polymers mit einer Grenzviskosität (gemessen in Toluol bei 300C) von 0,25 erhalten. 



   Beispiel 7 : Die Polymerisation wird wie in Beispiel 1 durchgeführt, es werden jedoch 2, 6 g   l-Methyl-2-isobutoxy-äthylen   mit einem Gehalt an   501a   Transform verwendet. Es werden so 2, 1 g eines schwach kristallinen Polymers mit einer Grenzviskosität (gemessen in Toluol bei   SOOC)   von 0, 17 erhalten. 



   Beispiel 8: Die Polymerisation wird wie in Beispiel 1 durchgeführt, es werden jedoch 1,75 g 1-Me-   thyl-2-isobutoxy-äthylen   mit einem Gehalt an   94%   Transform verwendet und es   witd   bei einer Temperatur   von -1100C polymerisiert.   Es werden so 0, 35 g eines kristallinen Polymers und 0, 15 g eines öligen Polymers erhalten. 



   B   Beispiel 9 :   Die Polymerisation wird wie in Beispiel 4 durchgeführt, jedoch bei einer Temperatur   von-40 C. Es werden 1, 28   g kristallines   Poly- (1-methyl-2-isobutoxy-äthylen)   erhalten. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



     Beispiel 10 :   Die Polymerisation wird wie in Beispiel 1 durchgeführt, wobei jedoch als Monomer 1, 6 g 1-Methyl-2-methoxy-äthylen mit einem Gehalt an   zo   Transform verwendet und in Anwesenheit   von 0, 2 ml BFg. (C H) 0 und 0 ml Äthylacetat gearbeitet wird. 



  Es werden 0, 38 g eines hochkristallinen Polymers erhalten.   



     Beispiel 11 :   Die Polymerisation wird wie in Beispiel 1 durchgeführt, wobei jedoch als Monomer 2, 15 g   1-Methyl-2-methoxy-äthylen   mit einem Gehalt an   961o   Transform und als Katalysator 0, 4 ml 
 EMI3.1 
 



    H) 0PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung von kristallinen Polymeren aus Monomeren der allgemeinen Formel : 
RICH = CHORV worin RI und RV gleich oder verschieden sein können und beide aliphatische, cycloaliphatische oder aromatische Reste mit bis zu 10 Kohlenstoffatomen bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass die Polymeri- 
 EMI3.2 
 -1500C inwird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Y ein Alkohol, ein Äther, ein Amin oder ein Ester verwendet wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Katalysator in Mengen zwischen 0, 1 und 15 Gew.-%, bezogen auf das Monomer, verwendet wird.
    4. Verfahren nachdenAnsprüchen 1 bis 3, dadurchgekennzeichnet, dass als Katalysator BF3. (C2H5) 20 verwendet wird.
    5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Katalysator ein Komplex zwischen BF. (CHH 0 und Äthylacetat verwendet wird.
    6. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Polymerisation bei einer Temperatur zwischen +20 und -1200C durchgeführt wird.
    7. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Polymerisation in Anwesenheit eines aliphatischen oder aromatischen Kohlenwasserstoffes als Lösungsmittel bei niedriger Temperatur durchgeführt wird.
    8. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Polymerisation in Anwesenheit eines Esters oder Äthers als Lösungsmittel durchgeführt wird.
    9. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Lösungsmittel Toluol verwendet wird.
    10. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass als Lösungsmittel Äthylacetat verwendet wird.
    11. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass als Lösungsmittel Äthyläther verwendet wird.
    12. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass 1-Methyl-2-methoxy-äthylen als Monomer verwendet wird.
    13. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass 1-Methyl-2-isobutoxy-äthylen als Monomer verwendet wird.
AT360561A 1960-05-09 1961-05-08 Verfahren zur Herstellung von kristallinen Polymeren AT227934B (de)

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