AT227741B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung ferromagnetischer Metallteilchen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung ferromagnetischer Metallteilchen

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  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung ferromagnetischer Metallteilchen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 gen Kathodenmetalles intermittierend durch Überfliessen'aus dem Kathodengefäss herausgeführt, indem flüssiges Kathodenmetall ohne ferromagnetisches Metall unterhalb der Oberfläche des Kathodenmetalles eingeführt wird, wobei das überfliessende Metall aus der Elektrolysezelle abgeführt und ausserhalb der Elektrolysezelle in einen magnetisierbaren und einen nicht magnetisierbaren Teil getrennt wird, bevor der magnetisierbare Teil der Alterung unterworfen wird. 



   Ein Beispiel einer Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung langgestreckter Teilchen eines   ferro -   magnetischen Metalles unter Anwendung des Verfahrens nach der Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beschrieben. 



   Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung dieser Vorrichtung. Fig. 2 zeigt einen Verteiler, der bei einer Vorrichtung anwendbar ist, bei der mehrere Kathodengefässe benutzt werden. Fig. 3 zeigt eine Unteransicht des Verteilers nach Fig. 2. Fig. 4 zeigt den Teil 24 der Fig. 2 in einer Unteransicht. Fig. 5 zeigt einen Abtrenner innerhalb des Mantels 6 der Fig. 1. 



   Die Vorrichtung enthält eine Elektrolysezelle   1,   die mit einer wässerigen Lösung von Ionen des Metalles gefüllt ist, aus dem die langgestreckten Teilchen abgetrennt werden. In der Zelle 1 ist ein gesondertes Kathodengefäss 2 untergebracht, das aus zwei kommunizierenden Gefässen besteht, von denen ein (kurzer) Schenkel unterhalb des Flüssigkeitspegels des Elektrolysegefässes endet und der andere (lange) Schenkel oberhalb des Flüssigkeitspegels liegt. Der lange Schenkel enthält ausserdem einen Anschlussdraht 3, der mit der Minusklemme der Stromquelle verbunden wird. Weiter ist in der Elektrolysezelle noch eine Anode 4 untergebracht. 



   Die Vorrichtung besitzt weiter einen Behälter 15 für flüssiges Metall, das frei von ferromagneti- 
 EMI2.1 
 hat einen Klappenkörper 26 mit einem Magneten 18 in einem Gehäuse, das von einer Spule 19 umgeben ist, die durch eine an sich bekannte Schaltuhr (nicht in der Zeichnung dargestellt) betätigt wird. Mittels der Schaltuhr werden der Spule Stromimpulse zugeführt, deren Dauer und Intervalle einstellbar sind. Die Ableitung des Magnetverschlusses mündet oberhalb des langen Schenkels 3 des Kathodengefässes. Die Elektrolysezelle ist weiter mit einer Ableitung 5 für das überfliessende Metall der Kathodenoberfläche versehen. Diese Ableitung ist S-förmig gebogen. Da dessen unterer Knick stets mit dem schwereren Metall gefüllt ist, kann keine Elektrolytflüssigkeit mitgeführt werden.

   Die erwähnte Ableitung ist mit einer Abtrennvorrichtung 6 zum Trennen des magnetischen Teiles von dem nicht magnetischen Teil verbunden. 



   Indem periodisch flüssiges Metall in das Kathodengefäss eingeführt wird, so dass die Metalloberfläche überfliesst, vollführt die verbleibende Oberfläche eine stark gedämpfte Schwingung. Es ergab sich, dass dies keinen Einfluss auf die Qualität der abgetrennten Teilchen des ferromagnetischen Metalles ausübte, so dass es nicht notwendig war, die Elektrolyse während der Schwingungsperiode zu unterbrechen. Die Dämpfung der erwähnten Schwingung kann noch wesentlich dadurch vergrössert werden, dass unterhalb der Oberfläche des flüssigen Metalles eine durchlochte Platte,   z. B.   aus Gummi, angebracht wird. 



   Eine zweckdienliche Ausführungsform der Abtrennvorrichtung besteht aus einem schraubenförmigen Transporteur (s. Fig. 5), der sich in einem Magnetfeld befindet, das von den Magneten 7 erzeugt wird, die längs des Gehäuses angeordnet sind ; dieses Feld steht somit senkrecht zur Transportrichtung. Der Transporteur wird von einem Motor 10 angetrieben. Die schraubenförmige Oberfläche des Transporteurs ist mit Aussparungen versehen. Der Transporteur ist in Transportrichtung schräg ansteigend angeordnet. 



  Dieser Neigungswinkel beträgt etwa 30. Der aus einer Suspension langgestreckter Teilchen bestehende magnetische Teil des flüssigen Metalles wird von dem Transporteur nach links abgeführt ; infolge des magnetischen Feldes können die Teilchen nicht durch die periodisch auf der unteren Seite auftretenden Aussparungen der schraubenförmigen Oberfläche in entgegengesetzter Richtung abfliessen. Der nicht magnetische Teil hingegen fliesst ab und wird auf der rechten Seite abgeführt und wieder der Elektrolysezelle   zugeführt.   



   In Transportrichtung gesehen ist der Transporteur ferner von einem Alterungsofen 8 und auf beiden Seiten des Ofens von Kühlkörpern 9 umgeben. Diese Kühlkörper dienen dazu, in dem Ofen verdampfendes, flüssiges Metall zu kondensieren, das auf gleiche Weise, wie vorstehend erwähnt, nach rechts abgeführt wird. Bei 11 wird das Gemisch der langgestreckten Teilchen des ferromagnetischen Metalles und des flüssigen Metalles abgeführt, worauf es auf bekannte Weise zu magnetischen Körpern weiter verarbeitet wird. Der Förderer ist weiter mit je einer   Abfuhr- und Einfuhröffnung   12 versehen, durch die ein inertes Gas geleitet werden kann. 



   Durch die Leitung 13 wird das nicht magnetische Metall zum höher liegenden Behälter 15 zurückgeführt. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4>
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Masse des flüssigen Metalles im kurzen Schenkel des Kathodengefässes ein Dämpfungsglied für die Flüssigkeitsbewegung, z. B. ein durchlochter Körper, angebracht ist.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen & und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Dosierungsvorrichtung aus einer elektromagnetischen Klappe besteht, die durch eine an sich bekannte Schaltuhr betätigt wird.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennvorrichtung aus einem schräg angeordneten schraubenförmigen Transporteur besteht, der sich in einem magnetischen Feld befindet und dessen Schraubenoberfläche aussen mit Aussparungen versehen ist.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abfuhr des nicht magnetisierbaren Teiles mit dem Behälter für das flüssige Kathodenmetall verbunden ist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass für den Transport nach dem höher liegenden Behälter die Verbindung aus einer Leitung mit einer Einlassöffnung auf der unteren Seite für eine unter Druck stehende Flüssigkeit besteht, so dass der nicht magnetisierbare Teil gleichsam durch Mammutpumpwirkung hochgeführt wird.
    8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 7 mit mehr als einem Kathodengefäss, dadurch gekennzeichnet, dass die Dosierungsvorrichtung oberhalb eines Verteilers oder in einem Verteiler ausmündet, der die aufgenommene Dosis zu den langen Schenkeln der Kathodengefässe führt.
    EMI4.1 versehen und an dessen Innenfläche ein drehbarer, massiver, zylindrischer Körper angebracht ist, der eine trichterförmige Durchführungsöffnung aufweist, wobei sich die dem Boden des topfförmigen Körpers gegenüberliegende Durchführungsöffnung des zylindrischen Körpers im gleichen radialen Abstand von der Zylinderachse befindet wie die Ablassöffnungen im Boden des topfförmigen Körpers und der zylindrische Körper mit einem Antrieb versehen ist, der Mittel enthält, durch welche synchron zu der Drehung des zylindrischen Körpers die Dosierungsvorrichtung betätigt wird.
AT269961A 1960-04-06 1961-04-04 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung ferromagnetischer Metallteilchen AT227741B (de)

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