AT227611B - Unterflurgarage für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Unterflurgarage für Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
AT227611B
AT227611B AT829760A AT829760A AT227611B AT 227611 B AT227611 B AT 227611B AT 829760 A AT829760 A AT 829760A AT 829760 A AT829760 A AT 829760A AT 227611 B AT227611 B AT 227611B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
garage
underfloor
car
platforms
motor vehicles
Prior art date
Application number
AT829760A
Other languages
English (en)
Inventor
Eduard Schida
Original Assignee
Eduard Schida
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eduard Schida filed Critical Eduard Schida
Priority to AT829760A priority Critical patent/AT227611B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT227611B publication Critical patent/AT227611B/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H6/00Buildings for parking cars, rolling-stock, aircraft, vessels or like vehicles, e.g. garages
    • E04H6/08Garages for many vehicles
    • E04H6/12Garages for many vehicles with mechanical means for shifting or lifting vehicles
    • E04H6/18Garages for many vehicles with mechanical means for shifting or lifting vehicles with means for transport in vertical direction only or independently in vertical and horizontal directions
    • E04H6/188Garages for many vehicles with mechanical means for shifting or lifting vehicles with means for transport in vertical direction only or independently in vertical and horizontal directions using only vertical transport means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Unterflurgarage für Kraftfahrzeuge 
In sehr vielen Städten herrscht eine Parkraumnot, die sich durch das rasche Ansteigen der Zahl der
Kraftfahrzeuge ständig vergrössert. Der Bau von Hoch- oder Tiefgaragen ist wegen Mangels an Baugrund nicht überall möglich. 



   Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Unterflurgarage für Kraftfahrzeuge zu schaffen, welche das Parken beispielsweise unter einer befahrenen Strasse ermöglicht, ohne dass dafür zu- sätzlicher Baugrund erforderlich ist. 



   Zur Lösung dieser Aufgabe ist gemäss der Erfindung eine Unterflurgarage für Kraftfahrzeuge, insbe- sondere zum Einbau in befahrene Strassen, wobei das Kraftfahrzeug, auf einer beweglichen Plattform ste- hend, unter das Strassenniveau versenkt wird und die Plattform mit einer weiteren, parallel über ihr be- findlichen Plattform eine Einheit bildet, vorgesehen, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass um die
Plattformen herum ein heb-und senkbares Geländer sowie eine, vorzugsweise von einer Steuersäule aus betätigbare Programmsteuerung vorgesehen ist, wobei die Reihenfolge der Heb- bzw. Senkbewegungen der beispielsweise von Elektromotoren angetriebenen Plattformen und des Gitters durch die Programmsteuerung automatisch festgelegt ist. 



   Wesentlich ist es, dass der Wagen während jener Zeit in der er abwärts bewegt wird einschliesslich der Parkgrube von einem versenkbaren Gitter umgeben ist. Die Betätigung dieses versenkbaren und heb- baren Schutzgitters ist derart vorgesehen, dass keine Gefährdung vorüberfahrender Fahrzeuge erfolgt. Der am rechten Strassenrand anhaltende Wagen steht zunächst vor einer deutlich gekennzeichneten Plattform.
Nun wird von einer Steuersäule aus der Parkvorgang eingeleitet, indem eine Automatik eingeschaltet wird, die zunächst das Gitter hochführt. Anschliessend daran werden die Plattformen hochgefahren, das im Gitter angebrachte Tor geöffnet und der Wagen auf die untere Plattform gefahren, während sich die obere Plattform oberhalb des Wagens befindet.

   Das Gittertor wird nun geschlossen, die Automatik schaltet sich wieder ein und der Wagen versinkt mit den beiden Plattformen, bis die obere derselben wieder das Strassenniveau erreicht hat. Nun wird das Gitter rasch eingefahren, die Fahrbahn ist wieder frei und der Verkehr kann über das in der Unterflurgarage geparkte Auto wieder ungehindert hinwegfluten. Der ganze Vorgang kann an Hand der schematisch gehaltenen Fig. 1-6 schrittweise verfolgt werden :
Fig. 1 zeigt die Unterflurgarage im versenkten Zustand. Die aus der oberen und der unteren Platt-   form-1,   2 gebildete Einheit ergibt den Garagenraum. Die obere Plattform 1 befindet sich genau in Fahrbahnhöhe ; sie bildet dabei einen Teil der Fahrbahn. Das die Plattformen bzw. die Parkgrube umgebende Geländer 3 ist ebenso wie die Plattformen in versenkter Stellung gezeichnet ; die Fahrbahn ist frei.

   Alle für den Parkvorgang erforderlichen Betätigungen erfolgen programmgesteuert, z. B. hydraulisch oder elektrisch, von der Steuersäule 4 aus, die sich auf dem Gehsteig befindet. Das Fahrzeug hält kurz vor der Plattform an. Es behindert dabei den Verkehr nicht mehr als ein in üblicher Weise kurz am Strassenrand haltendes Fahrzeug. Zuerst wird-eine entsprechende Verkehrslage vorausgesetzt-das Gitter von der Automatik gesteuert rasch hochgefahren. Es ergibt sich die Stellung nach Fig. 2. Auf der dem, Wagen zugewendeten Seite besitzt das Gitter ein Einfahrtstor 5. Bei geschlossenem Tor wird nun die aus den beiden gekoppelten Plattformen bestehende" Box" hochgefahren. Es ergibt sich die Stellung nach Fig. 3. 



  Nun wird das Tor 5 des Gitters geöffnet, der Wagen kann einfahren. Es ergibt sich die Stellung nach Fig. 4, wobei das Gittertor noch geöffnet ist. Nun wird das Tor geschlossen und der Wagen mit den Plattformen unter das Strassenniveau versenkt (Fig. 5). Danach wird das Gitter samt dem Tor rasch eingefahren. Der Wagen ist nunmehr, wie dies Fig. 6 veranschaulicht, unter der Fahrbahn geparkt, ohne dass er den Verkehr ober ihm behindert. Die einzelnen Bewegungsvorgänge folgen-gesteuert von der Automatik- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 in der richtigen Reihenfolge nacheinander, so dass nie eine offene Parkgrube vorhanden ist. Das Versenken und Heben des Wagens geht langsam vor sich, das des Geländers hingegen verhältnismässig rasch. 



  Der Einbau ist in jeder Strasse möglich, wenn man sich entschliesst, die dort vorhandenen Gas-, Wasserund elektrischen Leitungen entsprechend geschickt anzuordnen und zu verlegen. Dies ist mehr eine Kostenfrage als ein technisches Problem. 



   Fig. 7 zeigt an einem Beispiel schematischer Darstellung, wie etwa eine automatische Betätigung der einzelnen Bewegungsvorgänge erfolgen kann. Das Gitter 3 wird von Elektromotoren 14 und 15 gehoben oder gesenkt, z. B. mit Zahnstangen und Zahnrädern. Auch die Plattformeinheit 1, 2 wird von einem Motor 16 gehoben bzw. gesenkt. Das Schalten bzw. Steuern der drei Motoren erfolgt beispielsweise durch eine Schaltwalze 10 mit den feststehenden Schleifkontakten 6,7, 8 und 9. Im Schema ist angedeutet, dass der Minuspol nicht über die Schaltwalze, sondern direkt zu den Motoren geht. Der Pluspol ist mit einem umlaufenden leitenden Ring 11 der Schaltwalze 10 verbunden, deren leitende Kontakte 6', 7', 8'und 9'untereinander und mit dem Ring 11 leitend verbunden sind. Die Walze 10 besteht aus einem Nichtleiter.

   Je nach der Stellung der Schaltwalze werden die Vorgänge : Ausfahren des Gitters, Ausfahren der Plattformeinheit, Absenken derselben und schliesslich Einfahren des Gitters eingeleitet. Die Schaltwalze 10 wird von einem Antriebsmotor 12 z. B. über Zahnräder gedreht und vom Druckknopf 13 (an der Steuersäule 4 am Gehsteig) eingeschaltet. Fig. 8 zeigt die Anordnung der Kontakte auf der Schalt- bzw. 
 EMI2.1 
 gefahren. Kommt   8'auf   8, so senken sich die Plattformen und kommt 9'auf 9, so senkt sich auch das Gitter wieder. Damit ist an einem Beispiel gezeigt, wie eine Automatik ausgeführt sein kann, um die richtige Reihenfolge der Bewegungen der Plattformen und des Gitters zu gewährleisten, damit nie eine offene Grube vorhanden ist und der Wagen gefahrlos geparkt werden kann. 



   Die Anordnung der   einzelnen" Boxen" der   Unterflurgarage ist keinesfalls so gedacht, dass sie über die ganze Breite der Fahrbahn verteilt werden, sondern sie sind in einer Reihe hintereinander am Strassenrand vorgesehen, eben an jenen Stellen, an denen sonst die Wagen halten würden. Auf diese Weise wird mit Hilfe der vorliegenden Erfindung das Parken in Strassen ermöglicht, in denen es jetzt verboten ist. Ebenso wie ein Wagen nicht plötzlich aus einer Reihe parkender Wagen hervorbrechen darf, ohne dass sich der Fahrzeuglenker überzeugt hat, dass kein anderer Wagen von rückwärts herankommt, darf natürlich auch für den in der Unterflurgarage parkenden Wagen das Gitter nicht rücksichtslos hochgefahren werden, wenn ein anderes Fahrzeug in kurzem Abstand näher kommt. Es muss vielmehr eine Lücke im Verkehr abgewartet werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Unterflurgarage für Kraftfahrzeuge, insbesondere zum Einbau in befahrene Strassen, wobei das Kraftfahrzeug, auf einer beweglichen Plattform stehend, unter das Strassenniveau versenkt wird und die Plattform mit einer weiteren, parallel über ihr befindlichen Plattform eine Einheit bildet, dadurch gekennzeichnet, dass um die Plattformen (1, 2) herum ein heb-und senkbares Geländer (3) sowie eine, vorzugsweise von einer Steuersäule (4) aus betätigbare Programmsteuerung vorgesehen ist, wobei die Reihenfolge der Heb- bzw. Senkbewegungen der beispielsweise von Elektromotoren (14,15, 16) angetriebenen Plattformen und des Gitters durch die Programmsteuerung automatisch festgelegt ist.

Claims (1)

  1. 2. - Unterflurgarage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Programmsteuerung eine Schaltwalze (10) vorgesehen ist.
AT829760A 1960-11-08 1960-11-08 Unterflurgarage für Kraftfahrzeuge AT227611B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT829760A AT227611B (de) 1960-11-08 1960-11-08 Unterflurgarage für Kraftfahrzeuge

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT829760A AT227611B (de) 1960-11-08 1960-11-08 Unterflurgarage für Kraftfahrzeuge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT227611B true AT227611B (de) 1963-05-27

Family

ID=3604223

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT829760A AT227611B (de) 1960-11-08 1960-11-08 Unterflurgarage für Kraftfahrzeuge

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT227611B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2396141A1 (fr) * 1977-07-01 1979-01-26 Kaspar Klaus Dispositif pour garer plusieurs vehicules l'un au-dessus de l'autre
CN113374318A (zh) * 2021-06-29 2021-09-10 浚县石上堂科学技术有限公司 一种公用电动车应用管理系统

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2396141A1 (fr) * 1977-07-01 1979-01-26 Kaspar Klaus Dispositif pour garer plusieurs vehicules l'un au-dessus de l'autre
CN113374318A (zh) * 2021-06-29 2021-09-10 浚县石上堂科学技术有限公司 一种公用电动车应用管理系统

Similar Documents

Publication Publication Date Title
WO1986003531A1 (fr) Poteau d&#39;interdiction d&#39;acces aux places de parking et aux voies de passage
EP3124703B1 (de) Notfallöffnungsleitwandelement
AT227611B (de) Unterflurgarage für Kraftfahrzeuge
DE102015111141B4 (de) Parkplatzanordnung, sowie Verfahren zur Reservierung eines Stellplatzes einer Parkplatzanordnung
DE202017005114U1 (de) Transportable Schrankenanlage zum Empfang von VDV-Datentelegrammen nach R09.16
DE1921720U (de) Vorgetertigte plattform fuer fahrzeug-garagen.
DE102014008237A1 (de) Parkvorrichtung und Kontrollvorrichtung
WO2019086124A1 (de) Transportsystem und verfahren zum betreiben eines derartigen transportsystems
DE1559244A1 (de) Automatische oder halb-automatische Kraftfahrzeug-Parkanlage
EP4257779B1 (de) Parksystem für pkw
CH635395A5 (en) Double-storey garage
DE1759343A1 (de) Garage fuer mehrere Kraftfahrzeuge
DE2401532A1 (de) Begehbare mittelspannungsnetzstation aus fertigteilen
WO2018007114A1 (de) Konzept zum vermindern eines elektrischen energieverbrauchs eines parkplatzes
DE1684725A1 (de) Versenkbare mehrstoeckige Parkplatz-Garage
AT203683B (de) Parkrampe für Kraftfahrzeuge
DE2424939A1 (de) Parkvorrichtung fuer kraftfahrzeuge
AT113776B (de) Einrichtung zur Regelung des Verkehres für Straßen, Eisenbahnen, Flugfelder u. dgl.
DE1226279B (de) Unterirdische Garage mit paternosterartigem Umlaufaufzug
DE2753290A1 (de) Doppelstockgaragenanlage aus wenigstens zwei transportablen stahlbetoneinzelgaragen
AT527230A4 (de) Stellplatz, umfassend eine Stellfläche
DE1684698A1 (de) Abstellbox,insbesondere fuer Automobile,Fuhrwerke,Anhaenger,Boote od. dgl.
DE102021115312A1 (de) Garagenhubsystem
AT272594B (de) Hausgarage für Kraftfahrzeuge od.dgl.
DE2231140A1 (de) Fahrzeugparksystem mit drehbaren plattformen, rampe und drehscheibenanordnung