AT227294B - Sandstreueinrichtung für Drehgestellfahrzeuge - Google Patents

Sandstreueinrichtung für Drehgestellfahrzeuge

Info

Publication number
AT227294B
AT227294B AT856861A AT856861A AT227294B AT 227294 B AT227294 B AT 227294B AT 856861 A AT856861 A AT 856861A AT 856861 A AT856861 A AT 856861A AT 227294 B AT227294 B AT 227294B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
bogie
sand
spreading device
hose
sand spreading
Prior art date
Application number
AT856861A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Simmering Graz Pauker Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Simmering Graz Pauker Ag filed Critical Simmering Graz Pauker Ag
Priority to AT856861A priority Critical patent/AT227294B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT227294B publication Critical patent/AT227294B/de

Links

Landscapes

  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Sandstreueinrichtung für Drehgestellfahrzeuge 
Die Erfindung betrifft eine Sandstreueinrichtung für Drehgestellfahrzeuge mit am Wagenkasten ange- ordnetem Sandbehälter bzw. Sandaufgabetrichter, am Drehgestell befestigter Streudüse und den Sandbe- hälter oder dessen festes Ableitungsrohr und die Streudüse verbindendem biegeweichem Metallschlauch. 



   Gegenüber den bekannten Ausführungen von Sandstreueinrichtungen für Drehgestellfahrzeuge mit gegen-   5 seitig   gelenkartig verbundenen mehrteiligen Rohrstücken als Verbindungsgliedern zwischen den am Wagenka- sten einerseits und am Drehgestell anderseits befestigten Bestandteilen der Einrichtung, haben die bekannten
Konstruktionen mit   Verbindungsschläuchen   den Vorteil grosser Eintachheit sowie günstigerer Herstellung- und Erhaltungskosten. Solche Verbindungsschläuche können aus Gummi oder gummiartigem Werkstoff be- stehen oder flexible Metallschläuche sein.

   Für die beim Kurvenlauf des Fahrzeuges stattfindenden Ver- ) drehungen des Drehgestelles gegenüber der Wagenkastenlängsachse, die insbesondere bei den engen Kur- ven, die bei Strassenbahnen in Betracht kommen, erhebliche Grösse annehmen, müssen die Verbindung- schläuche Gestaltänderungen ihrer Achsen erfahren. Wenn ein Anteil dieser Gestaltänderungen durch Län- genänderungen des Schlauches aufgebracht werden kann, so wirkt sich dies auf die Gesamtabweichungen der von der Schlauchachse bei den einzelnen Drehgestellwmkeln gebildeten   Raumkurven   von einem für   i den   Sanddurchfluss vorteilhaften Mittelwert mit wenig veränderlichem Gefälle günstig aus.

   Aus diesem
Grunde verwendet man gerne flexible Metallschläuche mit einzelnen ineinander verschachtelten Form- ringen oder solche, die aus einem fortlaufenden Profilband in bekannter Weise gewickelt sind. Solche
Schläuche besitzen die Eigenschaft, ohne nennenswerte axiale Krafteinwirkung ihre gestreckte Länge in gewissem Ausmass ändern zu können. Solche Längenänderungen werden aber auch nicht durch merkbare innere Kräfte des Schlauches rückgeführt,   d. h.   mit andern Worten, ein ausgezogener oder zusammenge- drückter Metallschlauch zeigt keine merkbare Tendenz, diese Längenänderung wieder aufzugeben.

   Bei der Verwendung von derartigen biegeweichen Metallschläuchen als Sandstreuschläuche ergibt sich hieraus der Umstand, dass der durch die Auswärtsschwenkung des Drehgestelles gestreckte Schlauch gestreckt bleibt und dann bei einer darauf   folgenden Einwärtsschwenkung   des Drehgestelles sackartig so weit durch- hängt, dass Streusand im Schlauch liegen bleibt und möglicherweise eine Verstopfung des Abflusses ein- leitet. 



   Die Erfindung soll diesen Nachteil dadurch beseitigen, dass über die freie Länge des Metallschlau- ches und diesen elastisch abstützend, eine schraubenartig gewundene Metalldrahthülse, insbesondere Me- talldrahtfeder, angebracht und am Sandbehälter bzw. Sandaufhängetrichter einerseits und an der Streu- düse anderseits mittels Schellen   od. dgl.   eingespannt befestigt ist, wobei in an sich bekannter Weise der
Winkel r zwischen der Tangente an die Schlauchachse und der Horizontaleninjeder Stellung des Dreh- gestelles grösser als Null ist.

   Derart bildet die den zur Sandleitung bestimmten Metallschlauch in je nach den im besonderen Falle vorliegenden geometrischen Verhältnissen in mehr oder weniger Abstand umge- bende Metalldrahthülse eine sowohl in ihrer Längsachse als auch quer dazu elastisch nachgiebige Stütz- hülse, die zu verhindern vermag, dass der nicht elastisch deformierbare Metallschlauch in irgend einer
Lage unzulässig stark durchsackt. 



   Zur beabsichtigten Wirkung gehört es, dass sich Metallschlauch und Metallhülse im Laufe der Fahrt an mehreren und immer wieder verschiedenen Stellen berühren. Um eine über den Reibungskontakt an den
Berührungsstellen hinausgehende ungünstige gegenseitige Beeinflussung der beiden Wirkungselemente durch etwaiges Verhaken von auf kurzen Strecken angenähert parallel verlaufenden Windungen des Schlauches 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Sandstreueinrichtungnach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Windungssinn der Metalldrahthülse (4) entgegengesetzt zum Windungssinn des zum Metallschlauch (2) aufgewickelten Metallbandes (13) ist.
AT856861A 1961-11-14 1961-11-14 Sandstreueinrichtung für Drehgestellfahrzeuge AT227294B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT856861A AT227294B (de) 1961-11-14 1961-11-14 Sandstreueinrichtung für Drehgestellfahrzeuge

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT856861A AT227294B (de) 1961-11-14 1961-11-14 Sandstreueinrichtung für Drehgestellfahrzeuge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT227294B true AT227294B (de) 1963-05-10

Family

ID=3606641

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT856861A AT227294B (de) 1961-11-14 1961-11-14 Sandstreueinrichtung für Drehgestellfahrzeuge

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT227294B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1675366B2 (de)
DE2205971A1 (de) Verfahren zur Herstellung von gebogenen Rohren aus Gummi oder einem analogen Werkstoff
DE475626C (de) Luftfeder fuer Kraftfahrzeuge
AT227294B (de) Sandstreueinrichtung für Drehgestellfahrzeuge
DE2327796A1 (de) Haken und oesen mit eingebogener vorspannung an schraubenzugfedern und verfahren zu deren herstellung
AT236435B (de) Umlegbarer Fahrbahnbegrenzungspflock
EP3464015B1 (de) Halter für ein schienenfahrzeug
DE901608C (de) Entlasteter Linsenkompensator fuer Fluessigkeits- und Gasleitungen
DE934223C (de) Streckenausbau, vorzugsweise nach dem Gleitbogenprinzip
AT125307B (de) Triebfahrzeug bzw. Anhänger mit zweiteiligem Gestell.
AT144580B (de) Schelle zum Befestigen von Schläuchen auf Rohren od. dgl.
DE974070C (de) Verfahren zur Herstellung von lagenweise angeordneten Saetzen von Widerstandswendeln
DE471815C (de) Spruehschutzanordnung fuer Hochspannungsleitungen
DE968888C (de) Unterband-Tragrolle
AT165596B (de) Gestell, insbesondere für Fördereinrichtungen
DE2913561A1 (de) Elastisches befestigungselement
AT205051B (de) Verfahren zur Herstellung von mit Rohren gut wärmeleitend verbundenen Wänden, vorzugsweise Behälterwänden od. dgl., insbesondere für Kühlanlagen
DE2029198A1 (de) Vorrichtung zum Transport von langgestrecktem Gut
AT66095B (de) Einrichtung zum Übertragen des Druckes starrer Körper auf Isolatoren.
DE415444C (de) Federaufhaengung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
AT45850B (de) Joch für Zugtiere.
AT118868B (de) Einrichtung zur Verhütung des schädlichen Einflusses von mechanischen Schwingungen von Freileitungen.
AT117783B (de) Sprühschutzanordnung für Hochspannungsleitungen.
AT78776B (de) Halter für biegsame, stangförmige Körper.
AT260466B (de) Klemm-Muffe