AT227053B - Im Kernraum eines hydraulischen Drehmomentwandlers angeordnete Fliehkraftkupplung - Google Patents

Im Kernraum eines hydraulischen Drehmomentwandlers angeordnete Fliehkraftkupplung

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AT227053B
AT227053B AT631361A AT631361A AT227053B AT 227053 B AT227053 B AT 227053B AT 631361 A AT631361 A AT 631361A AT 631361 A AT631361 A AT 631361A AT 227053 B AT227053 B AT 227053B
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Zahnradfabrik Friedrichshafen
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  Im Kernraum eines hydraulischen Drehmomentwandlers angeordnete Fliehkraftkupplung 
Die Erfindung bezieht sich auf eine im Kernraum eines hydraulischen Drehmomentwandlers angeord- nete Fliehkraftkupplung. Diese Kupplung dient dazu, das Pumpenrad mit dem Turbinenrad fest zu ver- binden, sobald auf die Teilnahme des Drehmomentwandlers bei der Kraftübertragung verzichtet werden kann, insbesondere oberhalb des Kupplungspunktes, um den funktionell bedingten Schlupf des Drehmo- mentwandlers auszuschalten. 



   Es sind Drehmomentwandler bekannt, denen eine Kupplung zur   Überbrückung   des Drehmomentwandlers nachgeschaltet ist. Diese Kupplung kann neben anderem auch mittels Fliehkrafteinwirkung geschlossen werden. Sie weist jedoch den Nachteil auf, dass durch die Anordnung hintereinander die Anlage verlängert wird. 



   In einem andern bekannten Drehmomentwandler sind in dem Kernraum auf dem Leitrad drehfest, aber radial beweglich, Fliehgewichte angeordnet, die nach dem Überschreiten des Kupplungspunktes mit zunehmender Vorwärtsdrehzahl des Leitrades gegen die Kraft einer Umschlingungsfeder nach aussen gedrückt werden, bis sie im Zusammenwirken mit entsprechend angeordneten Reibflächen das Pumpenrad und das Turbinenrad miteinander fest verbinden. Bei dieser Einrichtung ist es für das Schliessen der Überbrückungskupplung massgebend, dass der Kupplungapunkt des Drehmomentwandlers überschritten ist und dass die Vorwärtsdrehzahl des Leitrades einen entsprechenden Wert erreicht hat, bei dem die drei Räder des Drehmomentwandlers gekuppelt werden. 



   Demgegenüber kann bei der Anordnung nach der Erfindung die Überbrückungskupplung des Drehmomentwandlers bereits bei Erreichen des Kupplungspunktes oder sogar bereits zuvor geschlossen werden, da sie nicht von der Vorwärtsdrehzahl des Leitrades abhängig ist. Somit kann bei der Einrichtung nach der Erfindung der Arbeitsbereich des Drehmomentwandlers bereits begrenzt werden, wo das Leitrad noch keine nennenswerte Vorwärtsdrehzahl erreicht hat bzw. kann der funktionell bedingte Schlupf des Drehmomentwandlers bereits früher ausgeschaltet werden. 



   Erfindungsgemäss ist an dem Pumpenrad des Drehmomentwandlers innerhalb des Kernraumes ein Reibring drehfest angeordnet. Innerhalb dieses Reibringes sind radial bewegliche mit dem Turbinenrad umlaufende Fliehsegmente angeordnet, die unter dem Einfluss von Federn so gehalten werden, dass ihre äusseren Flächen den Innendurchmesser des Reibringes nicht berühren. 



   Vorzugsweise sind die äusseren Umfangsflächen der Fliehsegmente mit einem Reibbelag versehen. 



   Vom Beginn der Anlage der Fliehbacken bis zur vollständigen Kupplung von Pumpen-und Turbinenrad wird ein sich steigernder Anteil des Drehmomentes unter Schlupf übertragen. Rein rechnerisch ergibt sich, dass durch die schlüpfende Fliehkraftkupplung keine höhere Verlustleistung entsteht als durch den Schlupf des Drehmomentwandlers. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, an Hand dessen weitere Einzelheiten der Erfindung erläutert werden. 



   Fig. 1 zeigt die Anordnung in dem Kernraum des Drehmomentwandlers ; Fig. 2 zeigt eine Abwandlung, bei der je Fliehsegment zwei Bolzen und Hülsen angeordnet sind. 



   In dem Pumpenrad P des Drehmomentwandlers ist der Reibring 1 angeordnet. In dem   Turbinenrad   T sind Hülsen 3 fest angeordnet, auf die die Fliehsegmente 4 aufgeschoben sind, die auf ihrem äusseren 

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Umfang mit einem Reibbelag 2 belegt sind. In den Fliehsegmenten ist je ein Bolzen 5 angeordnet, auf dem innerhalb der Hülse 3 eine Druckfeder 6 angeordnet ist, die sich auf eine auf dem unteren Ende des Bolzens 5 angeordnete Mutter 7 abstützt. Mittels der Muttern 7 können die Druckfedern 6 so vorgespannt werden, dass die Fliehsegmente 4 erst bei einer vorbestimmten Drehzahl unter dem Einfluss der Fliehkraft und unter Überwindung der Kraft der   Druckfeder 8   radial nach aussen wandern und allmählich gegen den Reibring 1 gedrückt werden. 



   Fig. 2 zeigt einen Querschnitt mit zwei Hülsen je Fliehsegment. Von diesen beiden Hülsen weist die mit 10 bezeichnete eine ausreichend lange Führung 11 für das Fliehsegment 12 auf, wogegen die andere, mit 13 bezeichnete Hülse mit Spiel in die entsprechende Bohrung des Fliehsegmentes hineinragt. Die Drehmomentübertragung übernimmt in diesem Fall die Hülse 10 durch Flächenpressung. 



   Es ist natürlich auch möglich, in dem Turbinenrad T denReibring 1 anzuordnen und die Fliehsegmente 4 in dem Pumpenrad P. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Im Kernraum eines hydraulischen Drehmomentwandlers angeordnete Fliehkraftkupplung, dadurch gekennzeichnet, dass der drehmomenteinleitende Teil einer Reibungskupplung fest mit dem Pumpenrad verbunden und an dem Turbinenrad der Drehmoment aufnehmende Teil angeordnet ist, der unter Einwirkung der einer vorbestimmten Drehzahl zugeordneten Fliehkraft die Kupplung schliesst.

Claims (1)

  1. 2. Fliehkraftkupplung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der drehmomenteinleitende Kupplungsteil am Pumpenrad (P) bzw. Turbinenrad (T) als Reib : ing (1) ausgebildet ist, während der drehmomentaufnehmende Kupplungsteil aus mehreren über den Umfang verteilten Fliehsegmenten (4) besteht, die auf an dem Turbinenrad (T) bzw. Pumpenrad (p) fest angeordneten Hülsen (3) gleitend angeordnet sind.
    3. Fliehkraftkupplung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Fliehsegmen : e (4) je ein oder mehrere Bolzen (5) von aussen hindurchgesteckt sind, auf denen innerhalb der Hülsen' (3) je eine Druckfeder (6) angeordnet ist, deren Vorspannung durch auf dem inneren Ende der Bolzen (5) angeordnete Muttern (7) einstellbar ist.
    4.'Fliehkraftkupplung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anordnung zweier Bolzen je Fliehsegment (12) eine der zugehörigen Hülsen (10) eine Führung (11) für die sich nach aussen bewegenden Fliehsegmente (12) aufweist, während die andere (13) mit Spiel in die zugehörige Bohrung des Fliehsegmentes hineinragt.
AT631361A 1960-08-20 1961-08-16 Im Kernraum eines hydraulischen Drehmomentwandlers angeordnete Fliehkraftkupplung AT227053B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3280948A (en) * 1964-10-26 1966-10-25 Ford Motor Co Fluid and mechanical clutch fan drive

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3280948A (en) * 1964-10-26 1966-10-25 Ford Motor Co Fluid and mechanical clutch fan drive

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