AT227002B - Vorrichtung zur Abgabe elektrischer Impulse - Google Patents

Vorrichtung zur Abgabe elektrischer Impulse

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AT227002B
AT227002B AT519458A AT519458A AT227002B AT 227002 B AT227002 B AT 227002B AT 519458 A AT519458 A AT 519458A AT 519458 A AT519458 A AT 519458A AT 227002 B AT227002 B AT 227002B
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pulses
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Ernoe Dipl Ing Reich
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Ernoe Dipl Ing Reich
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Abgabe elektrischer Impulse 
Es sind bereits Geschwindigkeitsmesser mit zeitweise eingeschalteten Zeigern bekannt, zu deren Betätigung elektrische Impulse nach einem vorgegebenen, periodisch wiederkehrenden zeitlichen Programm abgegeben werden, und welche hiefür einen von einer Triebfeder angetriebenen von einem Gangregler, insbesondere einer Unruhe, gesteuerten, dem Programm entsprechend ausgebildeten Kontakte- 
 EMI1.1 
 Feder für den Antrieb des Kontaktgebers über einen Elektromagneten nachzuspannen. Diese Vorrichtung ist indessen so kompliziert, dass sie nicht allgemein verwendbar ist, und es ist bei ihr auch keine Vorsorge gegen das Ausfallen des Nachspannens der Feder bei Unterspannung der Stromquelle getroffen, so dass auch auf diese Weise Ungenauigkeiten im Ablauf des Kontaktgebers eintreten können. 



   Erfindungsgemäss werden die geschilderten Nachteile bei einer Vorrichtung zur Abgabe elektrischer Impulse der eingangs genannten Art dadurch vermieden, dass über den Kontakt des Impulsschalters (der 
 EMI1.2 
 quelle für die Impulse gespeiste Unterspannungssicherung vorgesehen ist, welche bei Absinken derSpannung unter einen vorbestimmten Wert die Vorrichtung stillsetzt. 



   Auf diese Weise bleibt die Aufzugsfeder stets gespannt und gewährleistet einen exakten zeitlichen Ablauf des Kontaktgebers. Wenn die Triebfeder noch mit einer Temperaturkompensation versehen wird, ist eine Vorrichtung geschaffen, welche die programmässigen Zeitabstände mit höchster Präzision einhält. 



   Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung. 



   Fig. l ist eine schematische Ansicht der wesentlichen Teile der Vorrichtung von der Gangreglerseite her.   Fig. 2 ist   eine entsprechende Draufsicht. 



   An der Gangradwelle 2 eines an sich bekannten Gangreglers 1 mit der Unruhe 17 ist der Drehteil 4 eines Nockenschalters 3 befestigt. Die Gangradwelle 2 macht eine Umdrehung pro Sekunde. Der Nocken 28 ist so ausgebildet, dass die Schalterkontakte 6 und 7 z. B. 0, 6 sec geschlossen und 0, 4 sec geöffnet sind. Solche sogenannte programmässige Impulse mit ungleichen Zwischenpausen sind beispielsweise bei der Betätigung von Geschwindigkeitsmessern mit zeitweise eingeschalteten Zeigern und bei Registriergeräten, z. B. Geschwindigkeitsregistriergeräten, zweckmässig. Den Antrieb des Gangreglers versieht   eiM   im Gehäuse 5 angeordnete Triebfeder über die Triebräder 12 und 13.

   Die Triebfeder wird in jeder einzelnen Impulsperiode durch einen Fortschaltelektromagneten 9, dem ebenfalls die Impulse des Schalters 3 zugeführt werden, durch eine an dessen Armatur 27 elastisch befestigte Klinke   19,   ein Klinkenrad 8 und Triebrader 10 und 11 aufgezogen und somit unter konstanter Spannung gehalten. 



   Als Stromquelle dient ein Sammler 18. Um die Spannung der Triebfeder auch für den Fall konstant halten zu   können.   dass die Speisespannung abnimmt oder ausbleibt, ist eine aus der Spannungsquelle18 

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 gespeiste Unterspannungssicherung 15 vorgesehen, welche beim Absinken der Spannung unter einen vor- bestimmten Wert,   zB. 300/0,   die Vorrichtung dadurch stillsetzt, dass der Anker 16 auf die Unruhe 17 des
Gangreglers 1 fällt und sie arretiert. Bei Rückkehr der Spannung wird die Unruhe 17 durch den Anker 16 freigemacht, so dass der Gangregler jeweils wieder anläuft. 



   Registriergeräte werden vorwiegend in Fabriken und in Fahrzeugen verwendet, wo die Luft viel
Schmutz, Staub und aggressive Gase enthält. Es empfielt sich daher in solche Fällen, die Vorrichtung in ein luftdicht abgeschlossenes Gehäuse 29 einzubauen, wobei nur die elektrischen Zu- und Ableitungen   23 - 26   der Einwirkung der Luft ausgesetzt sind. 



   Vielfach hat man mehr als einen Impuls je Sekunde nötig. Wenn dann   z. B.   der Drehteil 4 drei
Nocken   28. aufweist, gibt   der Schalter 3 drei Impulse je Sekunde ab. Man erreicht dabei den Vorteil, dass der   Fortschaltelektromagnet'9   kleinere Abmessungen haben und mit geringerem Strom arbeiten kann. 



   Da der Nocken 28 ruckweise aus der einen Stellung in die andere springt, schliessen und öffnen die Kon- takte 6,7 des Schalters 3 momentan,   was die Lebensdauer der Schalter infolge der funkenfreien Arbeit   verlängert. 



   Durch den eigenartigen Aufbau der Vorrichtung nach der Erfindung ist eine betriebssichere Arbeit ohne Handhabung gewährleistet, da der Gangregler von einer Triebfeder konstanter Spannung angetrieben wird und, mit einer Temperaturkompensation versehen, die Impulse jahrelang genau abgibt. Auch die damit angetriebenen Mechanismen laufen genau. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zur Abgabe elektrischer Impulse nach einem vorgegebenen, periodisch wiederkehrenden zeitlichen Programm,. insbesondere für Geschwindigkeitsmesser mit zeitweise eingeschalteten Zeigern, mit einem von einer Triebfeder angetriebenen, von einem Gangregler, insbesondere einer Unruhe, gesteuerten, dem Programm entsprechend ausgebildeten Kontaktgeber für einen Kontakt im Impulsstromkreis, dadurch gekennzeichnet, dass über den Kontakt (6, 7) gleichzeitig auch Impulse zur Erregung eines Elektromagneten (9) geleitet werden, der die Triebfeder laufend nachspannt, und dass eine von der die Impulse liefernden Spannungsquelle (18) gespeiste Unterspannungssicherung (15, 16) vorgesehen ist, welche bei Absinken der Spannung unter einen vorbestimmten Wert die Vorrichtung stillsetzt.

Claims (1)

  1. 2. Impulsgeber nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterspannungssicherung (15) von einem Relais gebildet ist, dessen Anker (16) bei Absinken der Speisespannung unter einen vorherbestimmten Wert auf einen beweglichen Teil des Impulsgebers, z. B. auf die Unruhe (17) arretierend einwirkt.
    3. Impulsgeber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktgeber von einer Nockenscheibe (4,) gebildet ist, deren Nockenanzahl und-form der Frequenz bzw. Dauer der gemäss dem vorgegebenen Programm abzugebenden Impulse entspricht.
    4. Impulsgeber nach Anspruch l, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass alle Bestandteile desselben in einem luftdicht abgeschlossenen Gehäuse (29) untergebracht sind, durch dessen Wandung die zur Spannungsquelle (18) bzw. zu den Fortschaltrelais, z. B. des Geschwindigkeitsregistriergerätes führenden Leitungen (23, 24,26) dichtend hindurchgeführt sind.
AT519458A 1957-07-31 1958-07-22 Vorrichtung zur Abgabe elektrischer Impulse AT227002B (de)

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AT227002B true AT227002B (de) 1963-04-25

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