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Einrichtung zur Verhinderung des Geräusches von Bogenlampe.
Es ist bekannt, dass Wechselstromlampen leicht ein lästiges Geräusch verursachen, das zum Teil herrührt von den Erzitterungen der lose einander berührenden Teile. Unter diesem Übelstande haben namentlich gewisse Lampenformen zu leiden, deren Regelungs- mechanismus eine Anzahl unmittelbar vom Regelungsmagneten abhängige Gelenke enthält. Diese Gelenke müssen sehr leicht beweglich sein, um die Regelung der Lampe nicht zu träge zu machen- Die Gelenkteile erhalten also notwendig gegeneinander Spielraum, der sich im Laufe der Zeit vergrössert und das schnarrende Geräusch noch verstärkt.
Dem genannten Übelstande abzuhelfen ist der Zweck der nachfolgend beschriebenen Neuerung, die im wesentlichen besteht, in der Anwendung von Federn zum Aneinanderdrticken der Gelenkteile in einer bestimmten Richtung, in solcher Form und Abmessung, dass andererseits die Beweglichkeit der Gelenke darunter nicht leidet und das Spiel des Regelwerkes nicht beeinflusst wird.
Die Figuren zeigen zwei Beispiele zur Erläuterung des Prinzipes. In Fig. 1 bezeichnet a den unteren Teil des Ankers eines zylindrischen Regelungsmagneten bekannter Art, dessen hohler Schaft t gleichzeitig zur Führung der Kohle dient. Zur Regelung des \'orschubes der Kohle dienen die bekannten Klemmkörper k, k, die beim Sinken des Ankers auf einen Widerhalt stossen und die Rohle freigeben, heim Heben des Ankers sie aber mitnehmen. Die Klemmkörper sind rahmenartig in den Querstücken r gelagert, und diese sind durch die Stangen s mit dem Anker verbunden. Um seitlichen Zwang auf die Kohle zu vermeiden, sind auch die Stangen s bei , g... gelenkig angeschlossen.
Nun sind schwache Schraubenfedern f, f über die Stangen s geschoben, die sämtliche lose Gelenke federnd in einer Richtung spannen. Der Druck der eben nur hinreichend stark gewählten Federn von grosser Nachgiebigkeit geht mit praktisch genügender Ge- nauigkeit durch die Achse der Gelenke, übt also kein Drehmoment auf diese aus.
Es zeigt sich, dass in der beschriebenen Weise das sonst von den Gelenken her- rührende Geräusch vollständig vermieden werden kann.
In ähnlicher Weise ist in Fig. 2 das federnde Spannen des Gelenkes 9 durchgeführt, das in Bogenlampen meist zum Anschlüsse der Dämpfungspumpe p gewählt wird, um jedes
Klemmen des Pumpenkolbcns zu vormeiden. Auch hier dient die Schraubenfeder f zum Spannen der Gelenkteile.
Das an den beiden Beispielen erläuterte Prinzip kann selbstverständlich in sehr verschiedener Weise durchgeführt werden, wesentlich ist immer nur. dass die Federn zweckdienlich gewählt und angeordnet werden, damit ihr Druck entweder selbst durch die Achse der Gelenke hindurchgeht oder so kompensiert wird, dass kein das Spiel des Regelwerkes heeinnussendes Drehmoment entsteht.
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