AT226156B - Grundablaß - Google Patents

Grundablaß

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AT226156B
AT226156B AT936861A AT936861A AT226156B AT 226156 B AT226156 B AT 226156B AT 936861 A AT936861 A AT 936861A AT 936861 A AT936861 A AT 936861A AT 226156 B AT226156 B AT 226156B
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Anton Dipl Ing Dr Grzywienski
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Anton Dipl Ing Dr Grzywienski
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  • Sink And Installation For Waste Water (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Grundablass 
Grundablässe, wie sie bei Talsperren angeordnet werden, sind dadurch charakterisiert, dass der Einlauf meist tief unter der Wasseroberfläche liegt. Der Abschluss steht demgemäss unter erheblichem Wasserdruck. Beim Öffnen desselben treten grosse Wassergeschwindigkeiten auf und werden bedeutende Energien entbunden. Bei unzureichender Belüftung kann es aber dabei zu   Kavitations - oder Schwingungser-   scheinungen kommen. 



   Um Schäden zu vermeiden und eine hohe Betriebssicherheit der Grundablässe zu gewährleisten, ist eine hydraulisch günstige Anordnung derselben von besonderer Wichtigkeit. 



   Der Verschluss kann am Ende, im mittleren Bereich oder am Anfang des Grundablasses angeordnet werden. 



   Eine einwandfreie Lösung aller einschlägigen Probleme wird durch eine Anordnung des Verschlusses am Ende, bei vollkommener Belüftung und Energiezerstreuung im Freien, erreicht. Derartige Anordnungen sind'bekannt. Der vollkommen belüftete Strahl wird zerstäubt oder mündet in einem ganz im Freien liegenden Tosbecken. 



   Wird der Verschluss aber nicht am Ende situiert, so treten in der Regel Probleme der Belüftung auf, die baulich nicht oder nicht mit der erwünschten Sicherheit im voraus gelöst werden können. Hydraulische Modellversuche sind in dieser Hinsicht nicht   verlässlich.   



   Wenn also ein Zwang besteht, den Verschluss nicht am äussersten Ende des Grundablasses vorzusehen, so wäre es zweckmässig, eine Lösung zu verwirklichen, bei der das Belüftungsproblem überhaupt keine Rolle spielt. 



   Gleichzeitig muss aber am Ort des Verschlusses durch ein anschliessendes Tosbecken für ein gewisses   Mindestmass an Energiezerstreuung gesorgt werden.   Das erforderliche Mindestmass hängt von der Ausbildung der Reststrecke des Grundablasses ab. 



   Gegenstand der Erfindung ist daher ein Grundablass mit anschliessendem   Tosbecken, dadurch gekelli1-   zeichnet, dass die Energieverzehrung in einem eingestauten Tosbecken ohne Luftzutritt erfolgt und der Stollen knapp unterwasserseitig des Betriebsverschlusses allenfalls verengt ist. 



   Die Energieverzehrung findet vor dem Austritt des Strahles ins Freie im Wasser unter Druck durch Walzen und Wirbelbildung ohne Luftzutritt statt. 



   Weiters dürfen sowohl im Bereich des Schiebers als auch in der Toskammer keine oder zumindest keine wesentlichen Unterdrücke auftreten. 



   Die Zeichnung deutet ein willkürlich gewähltes Beispiel der Ausführung eines solchen hydraulisch günstigen Grundablasses schematisch an. 



   Es liegt hier der spezielle Fall zugrunde, dass der Verschluss zwar ziemlich am Ende des Grundablasses vorgesehen ist, das Wasser aber aus nicht näher zu erörternden Gründen völlig beruhigt aus dem Berg ausströmen soll. 



   Fig. l ist ein Vertikalschnitt, Fig. 2 der dazugehörige Grundriss der Grundablassanordnung. 



   In der Zeichnung bedeuten 1 den Grundablass, 2 den Verschluss, 3 das Tosbecken und 4 die Drucklinie, 5 die Verengung des Grundablasses, 6 eine Schwelle, Sperre, Störkörper od. dgl.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Grundablass mit anschliessendem Tosbecken. dadurch gekennzeichnet, dass die Energíeverzehrung in einem eingestauten Tosbecken ohne Luftzutritt erfolgt und der Stollen knapp unterwasserseitig des Betriebsverschlusses allenfalls verengt ist.
AT936861A 1961-12-12 1961-12-12 Grundablaß AT226156B (de)

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