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Selbstleuchtende Skala mit einer Elektrolumineszenzplatte für Messgeräte, insbesondere für Messgeräte mit optischen Meldeeinrichtungen
Die Erfindung betrifft eine selbstleuchtende Skala mir einer Elektrolumineszenzplatte, die neben einer vom Augenlicht unabhängigen guten Ablesbarkeit der Anzeige, z. B. das über-und Unterschreiten eines bestimmten Grenzwertes, optisch meldet.
Es sind beispielsweise Messgeräte bekannt, die neben der Anzeige des Messwertes durch geeignete Vorrichtungen das über-oder Unterschreiten eines Grenzwertes nur elektrisch melden. Es sind ferner Melde- einrichtungen bekannt, die mit einer beleuchteten, selbstleuchtenden oder unbeleuchteten Skala ausgerü- stetsind, deren Regelvorgangdurch einekleine in der Skala angeordnete Warnlampe optisch angezeigt wird.
Diese bekannten Meldeeinrichtungtn losen also zweckentsprechend die gewünschten Schaltvorgänge aus, ohne dass der jeweilige Schaltvorgang dem Personal, z. B. einer Schaltwarte, optisch gemeldet wird, Selbst die in der Skala befindliche Warnlampe gibt nur ein beschränkt sichtbares Signal. Die Wirkung diesei Warnlampe wird aber weiterhin sehr gemindert, wenn die Forderung besteht, die Instrumente mit einer Skalenbeleuchtung zu versehen.
Aufgabe der Erfindung ist es nun, diese Nachteile zu beseitigen und eine Leuchtskala zu schaffen, bei dergleichzeitig Schaltvorgänge einesGerätes als gutsichtbare eindeutige Signale optisch angezeigt werden.
Erfindungsgemäss wird das dadurch erreicht, dass ein in an sich bekannter Wel. e durch zwei an der Elektrolumineszenzplatte angelegte Frequenzen, die in ihrer Grösse um 8 - 10 KHz unterschiedlich sind, erzielbarer Farbumschlag, verbunden mit einer höheren Leuchtdichte (ca. 2, 5 fach) gleichzeitig mit den von dem Gerät ausgelösten mechanischen oder elektrischen Schaltvorgängen eine optische Anzeige bewirkt, wobei eine ausreichende Skalenbeleuchtung gewährleistet ist.
Die Leuchtdichte einer Elektrolumineszenzplatte hängt bekanntlich von der Frequenz und Höhe der angelegten Spannung ab. Mit zunehmender Frequenz nimmtauch die Leuchtdichte der Elektrolumineszenz- platte zu, bis bei Erreichen einer bestimmten Frequenz ein deutlich sichtbarer Farbumschlag, z. B. von gelb-grünnachblau-violett eintritt (siehe"Elektrolumineszenzund Elektrophotolumineszenz"von Dr. Fr.
Matassi, 1957, Kap. IV, S. 37, Verlag J. Vieweg & Sohn, Braunschweig).
Die bekannte Tatsache, dass sich die Farbe des von einer Elektrolumineszenzplatte ausgesandten Lichtes mit der Frequenz der angelegten Spannung ändert, ist auch schon bei einem beweglichen Schaubild zur Erzeugung eines sich ändernden Musters verwendet worden. Des weiteren ist auch schon vorgeschlagen worden, einen transistorgesteuerten Schwingkreis zur Speisung einer elektrolumineszierenden Skalemei- lung zu verwenden.
Die physikalische Eigenschaft der Leuchtskala nach der Erfindung gestattet also z. B. bei Grenzwertmeldern, die Skala bei Über- oder Unterschreiten der Grenzwerte mit einer höheren Leuchtdichte in einer andern, sich von der Normalfarbe abgrenzenden Farbe aufleuchten zu lassen, wodurch sich deutlich die Ruhe - von der Meldestellung unterscheidet.
Dieser Vorgang wird durch Umschalten eines geeigneten Bauelementes des die Elektrolumineszenzplatte speisenden, vorzugsweise mit einem Transistor gesteuerten, Schwingkreis oder durch Speisung mit der Netzfrequenz und einer zusätzlich erzeugten zweiten Frequenz erreicht.
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zenzplatten in bezug auf Lebensdauer und der wesentlich geringeren Erwärmung des betreffenden Gerätes (Messinstrumentes oder Relais oder sonstiger Warneinrichtung) gegenüber der Verwendung von Glühlampen als Schauzeichen Verwendung findet.
Besonders geeignet ist die erfindungsgemässe Leuchtskala bei Vorhan- densein einer grossen Anzahl von Geräten in einer Schaltwarte, wobei leicht und übersichtlich durch die zu unterscheidende Farbanzeige zu erkennen ist, welche Arbeits- oder sonstige Regelvorgänge augenblick- lich in der Anlage bestehen, bzw. ob der Auslösemechanismus des betreffenden Instrumentes richtig ar- beitet (Quittierung).
PATENTANSPRÜCHE :
1. Selbstleuchtende Skala mit einer Elektrolumineszenzplatte für Messgeräte, insbesondere für Mess- geräte mit optischen Meldeeinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass ein in an sich bekannter Weise durch zwei an der Elektrolumineszenzplatte angelegte Frequenzen, die in ihrer Grösse um 8 - 10 KHz un- terschiedlich sind, erzielbarer Farbumschlag, verbunden mit einer höheren Leuchtdichte (ca. 2, 5-fach) gleichzeitig mit den von dem Gerät ausgelösten mechanischen oder elektrischen Schaltvorgängen eine op- tische Anzeige bewirkt, wobei eine ausreichende Skalenbeleuchtung gewährleistet ist.