AT22515B - Wasserkolbenluftpumpe. - Google Patents

Wasserkolbenluftpumpe.

Info

Publication number
AT22515B
AT22515B AT22515DA AT22515B AT 22515 B AT22515 B AT 22515B AT 22515D A AT22515D A AT 22515DA AT 22515 B AT22515 B AT 22515B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
water
air pump
piston
water piston
piston air
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Dr Siepermann
Emil Fudickar
Original Assignee
Wilhelm Dr Siepermann
Emil Fudickar
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE1903153000D external-priority patent/DE153000C/de
Application filed by Wilhelm Dr Siepermann, Emil Fudickar filed Critical Wilhelm Dr Siepermann
Application granted granted Critical
Publication of AT22515B publication Critical patent/AT22515B/de

Links

Landscapes

  • Electromagnetic Pumps, Or The Like (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Wa8serkolbenluftpumpe.   



   Gegenstand der Erfindung ist eine Wasserkolbenluftpumpe, die auf folgender, neuartiger Verwertung der physikalischen Eigenschaften des Wassers beruht : Verbindet man oinen luftdicht verschlossenen, gegebenenfalls zu evakuierenden Raum mit einem Fallrohre und leitet in das obere Ende dieses Rohres einen Wasserstrom im Gegensatze zur bekannten Strahlpumpe mit   möglichst   geringer, senkrechter Geschwindigkeit ein, so füllt das Wasser zeitweise den Querschnitt des Fallrohres an dessen Einlauf vollständig aus und bildet einen   Wasserkolben,   der nach dem Gesetz der Schwere mit beschleunigter Ge-   schwindigkeit   im Rohre   niedersinkt.   Wird dadurch die Geschwindigkeit des   Kolbens über   eine bestimmte Grenze gebracht,

   so kann das zulaufende Wasser den Querschnitt des Rohres nicht mehr ausfüllen (der   Wasserkolben reisst ab) und Luft   wird aus dem zu evakuierenden Raum angesaugt. Dadurch entsteht in diesem eine Luftverdünnung, die den Wasserkoll) en in einer bestimmten Höhe des Fallrohres zur Verringerung seiner Geschwindigkeit unter vorgenannte Grenze zwingt. Darauf bildet sich am oberen Ende des Rohres ein neuer   Wasserkolben,   der, wenn er die nötige Länge erreicht hat, den ersten Wasserkolben und dann die darüber befindliche Luftsäule zum Austritt am unteren Ende des Rohres zwingt. Infolgedessen bewegen sich die Kolben mit   wechseinder Geschwindig-   keit im Rohr.

   Ist ein solcher Kolben am unteren Ende des Fallrohres angelangt, so fliesst das Wasser noch mit derselben Geschwindigkeit aus, mit der es oben zugeführt wird, während eine unten angekommene Luftsäule mit grosser Geschwindigkeit austritt. Bei langsamem Arbeiten der Vorrichtung kann man diese Geschwindigkeitsänderungen   (Oszillationen)   mit dem Auge wahrnehmen. 



   Statt das Wasser dauernd zulaufen zu lassen, kann man dieses, bei entsprechender   Umgestaltung   der benutzten Vorrichtung, auch in bestimmten Zeiträumen zuführen. Man   heisst   z.   U.   das Wasser erst in einen Kippkasten   fliessen,   der beim Umkippen das Wasser   pltitzlich   in das   Fallrohr ergiesst,   so dass dessen Querschnitt ganz ausgefüllt wird, oder 
 EMI1.1 
 Wasserrad, das in   Zwischenräumen   die Röhren   füllt.   



   Man kann die Pumpe auch so einrichten, dass das Betriebswasser zuerst dazu verwendet wird, die aus dem zu evakuierenden Raum kommenden Dämpfe zu kondensieren und dann erst den Fallrohren zugeführt wird, so dass   Luftpunpc und Kondensator   zu einer 
 EMI1.2 
 
Zum Betriebe der Pumpe kann man anstatt Wasser auch andere geeignete Flüssig-   kciten verwenden.   



   Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in drei ausführungsbeispielen verauschaulicht. 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 steht und in dorn sich das aus dem wagorechten Zulaufrohr 5   zufliessende Detriebawasser     über   das obere Ende des Fallrohres ergiesst und so, wie oben beschrieben, die Wasserkolben bildet. 



   Die Fig. 2 zeigt eine Pumpe, bei der das Wasser mit Hilfe einer Kippvorrichtung dem Rohre in Zwischenräumen zugeführt'wird, um Kolben von bestimmter Grösse zu erzielen. 
 EMI2.1 
 Kasten 7, der zwei Behälter enthält, die abwechselnd aus dem   Wasscrzuführrohre 5 ge-   füllt werden und so gestaltet sind, dass, wenn der eine gefüllt ist, der Kasten 7 solbttätig umkippt und dadurch der eine Behälter zur Bildung eines Wasserkolbens entleert, der andere aber unter das Wasserzuführrohr geführt wird. 



   Fig. 3 veranschaulicht eine Pumpe mit zwei Fallrohren und mit Kondensationeinrichtung. Bei dieser Einrichtung geschieht die   Zuführung   des betriebsmittel in den   Hohlkörper   3 durch eine Brause 8, so dass ein sogenannter   Einspritzkondensator   gebildet ist. Um dabei einen unmittelbaren Eintritt des Wassers aus der Brause in die Fallrohre zu verhüten, ist über der Mündung der letzteren eine Kappe 9 angeordnet, so dass hier der Wassereintritt in die Rohre genau in der gleichen Weise wie beim ersten Beispiele erfolgt. 



     PATENT-A-NSPRÜCHE   : 
 EMI2.2 
 kolben in senkrechten Fallrohren, die mit dem zu evakuierenden Räume in Verbindung stehen, durch gleichmässigen Zulauf des Wassers mit möglichst geringer, senkrechter Geschwindigkeit und dadurch verursachter oszillierender Bewegung des Wassers und der Luft in den Fallrohren bewirkt wird.

Claims (1)

  1. 3. Ausführung der Luftpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bildung der Flüssigkeitskolben durch aussetzenden Zulauf der Flüssigkeiten zu den Fallrohren erzielt wird.
    3. Ausführung der Luftpumpe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftpumpe zugleich als Kondensator ausgebildet ist, indem das Betriebswasser zuerst die zuströmenden Dämpfe kondensiert und darauf den Fallrohren zur Erzielung des Vakuums zugeführt wird.
AT22515D 1903-03-23 1904-07-27 Wasserkolbenluftpumpe. AT22515B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1903153000D DE153000C (de) 1903-03-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT22515B true AT22515B (de) 1905-12-27

Family

ID=5675395

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT22515D AT22515B (de) 1903-03-23 1904-07-27 Wasserkolbenluftpumpe.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT22515B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3419159C1 (de) Entgaser
AT22515B (de) Wasserkolbenluftpumpe.
DE7004485U (de) Vorrichtung zur trennung von fluessigkeiten.
DE153000C (de)
DE501093C (de) Verfahren zur Erhoehung des Fluessigkeitsumlaufs in Verdampfern von Kaeltemaschinen
DE69117422T2 (de) Gerät zum verstärkten Kühlen beim Giessen von Werkstücken aus Metall
DE3028216C2 (de) Kocher für direkt befeuerte Absorptionswärmepumpen
DE605758C (de) Acetylenlampe nach dem Tropfsystem
DE873094C (de) Kondensator
DE328064C (de) Schmiervorrichtung aus einem heberfoermigen Kapillarrohr
DE511834C (de) Badeofen
DE82550C (de)
DE579782C (de) Vorrichtung zum Messen des Fluessigkeitsstandes in Behaeltern
DE2134278B2 (de) Absorptionskuehlaggregat
DE242735C (de)
DE821949C (de) Kondensatabscheider an Druckgefaessen
DE513334C (de) Fluessigkeitsmessvorrichtung mit vertikalem Zylinder und einem von der Fluessigkeit angetriebenen Ausdrueckkolben
DE459471C (de) Fieldrohrdampfkessel
DE512962C (de) Verfahren zur Hebung der Absorptionsfluessigkeit in Absorptionskaelteapparaten
DE846241C (de) Offener Destillierapparat
DE289039C (de)
DE358703C (de) Dampfwasserableiter mit Quecksilber als Ausdehnungsfluessigkeit
DE258010C (de)
DE406444C (de) Quecksilberdampfstrahlpumpe
DE367899C (de) Rieselverdampfer oder Kuehler, bestehend aus stehenden, mit schraubenfoermigen Rillen versehenen Rohren, die aussen von Dampf und innen von einer Fluessigkeit benetzt werden