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Zugvorrichtung für Fahrzeuge
Die Erfindung betrifft Zugvorrichtungen für Fahrzeuge, die mit zwei spreizbaren Zugstangen versehen sind. insbesonders für Geschütze mit Spreizlaffeten.
Bei solchen Fahrzeugen müssen die Zugstangen, die während der Benutzung des Fahrzeuges gespreizt sind, während des Ziehens, in welchem Zustande sie selbst ein Zugorgan vorstellen, blockiert sein. Zu diesem Zweck wird im allgemeinen eine Zugöse, die mit einer der beiden Zugstangen verbunden ist, da- zu verwendet, um das Fahrzeug mit der Zugmaschine zu verbinden. während für die Blockierung der Zug- stangen untereinander eine Verriegelungseinrichtung irgendeiner Beschaffenheit dient.
Die Erfindung bezweckt, die getrennten Aufgaben, welche die Zugöse und die Verriegelungseinrich- tung erfüllen, durch eine einzige Vorrichtung durchführen zu lassen, die vom Fahrzeug lösbar ist und die mit kleinen Widerlagerteilen zusammenarbeitet, die auf den Zugstangen befestigt sind.
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ist und die Vorrichtung in dem die Zugstangen blockierenden Zustande zeigt.
Mit 1 ist eine starke zylindrische Zugstange bezeichnet, deren zum Fahrzeug weisendes Ende mit einem Kreuzkopf 2 versehen ist, der an den Aussenenden seiner beiden Arme je einen Fortsatz 3 besitzt. Der Kreuzkopf 2 weist einen langen halbkreisförmigen Einschnitt auf, der sich in der Richtung der Fortsätze 3 des Kreuzkopfes erstreckt.
Zwei Löcher 21 durchsetzen den Kreuzkopf 2 in einer zur Haupterstreckungsrichtung des Schlitzes senkrechten Richtung und ergeben Achsen, die hinsichtlich des Kreises, der die Form des Einschnittes bestimmt, symmetrisch angeordnet sind. In dem Kreuzkopf 2 sind mittels zweier Bolzen 7, die in den Bohrungen 21 mittels konischer Sicherungsstifte 23 fixiert sind, zwei Haken 8 symmetrisch derart angelenkt, dass die Hakenöffnungen nach aussen weisen.
Die Zugstange 1 weist in einem ungefähren Abstand von zwei Dritteln ihrer Länge, gerechnet von dem Kreuzkopf ab, einen mit Aussengewinde 12 versehenen Ansatz 13 auf, mit welchem das Innengewinde eines mit zwei Armen 11 versehenen Rohrstückes 19 zusammenwirkt.
Das Ende 14 der Stange 1 ist hohl um seine Verbindung mit dem Schaft 18 einer Zugöse 17 herstellen zu können. Zu diesem Zwecke durchsetzt eine Querbohrung das Ende 14 und den Schaft 18, um einen Keil 15 aufzunehmen, der die beiden genannten Teile 14, 18 im gekuppelten Zustande sichert.
Zweirollentragende Bolzen 9 sind in zwei Nischen 5 vorgesehen, die in die Innenseiten der spreizba-
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zeug für den Abschleppvorgang bereit ist. Die Fortsatze 3 stützen sich ebenfalls gegen diese Nischen ab und entlasten dadurch die Haken 8 von äusseren, vom Zugvorgang herrührenden Beanspruchungen.
Auf den Innenseiten der Enden der Zugstangen 22 sind zwei Stützschalen 10 ausgebildet, deren äussersten Erzeugenden sich bei zugbereitem Fahrzeug gegenüberliegen. In diesem Zustande legt sich der untere Rand des Rohrstückes 19 an die Stützschalen an, wie dies aus der Zeichnung ersichtlich ist.
Um die Zugstangen. nachdem sie zusammengeklappt worden sind, zu blockleren, werden die Haken 8 in die rollentragenden Bolzen 9 eingehängt, und indem man die Arme 11 betätigt, wird das Rohrstück 19 fest gegen die Stützschalen 10 gepresst. Die Folge davon ist, dass die Stange 1 zwischen den Zapfen 7 und den Stützschalen 19 gespannt wird, wie auch die Haken 8 unter Zugspannung geraten. Die Wirkung der
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